Willkommen bei unserem großen Ashwagandha Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Ashwagandha Produkte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Ashwagandha Produkt zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Ashwagandha kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Ashwagandha handelt es sich um eine besondere Heilpflanze, die im deutschsprachigen Raum auch Namen wie Winterkirsche, Schlafbeere und Indischer Ginseng besitzt.
  • Die Pflanze selbst stammt aus den Ländern Indien, Pakistan und Afghanistan und ist seit über 3000 Jahre für ihre heilende Wirkung auf die Psyche, sowie den Körper bekannt.
  • Die Heilpflanze kann vielseitig eingesetzt werden. Dabei werden Blätter, Blüten, Stängel, Samen, Beeren, Rinde als auch die Wurzel verwendet.

Ashwagandha Test: Das Ranking

Platz 1: MoriVeda Ashwagandha Kapseln 600mg

Platz 2: vom Achterhof Ashwagandha Pulver BIO

Platz 3:  Vitafair Ashwagandha Extrakt

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Ashwagandha kaufst

Was ist Ashwagandha?

Ashwagandha ist eine Heilpflanze aus den heutigen Ländern Indien, Pakistan und Afghanistan, die bereits vor über 3000 Jahren für medizinische Zwecke verwendet worden ist. Ashwagandha selbst ist Sanskrit und bedeutet übersetzt „Geruch des Pferdes“. Die Bezeichnung leitet sich dadurch ab, dass der Pflanze sowohl einen intensiven Geruch, als auch eine starke Wirkung zugeschrieben wird.

Ashwagandha

Ashwagandha ist eine uralte Heilpflanze aus Asien. (Bilduqelle: 123rf.com / 93597511)

Optisch gesehen handelt es sich um eine krautige bis buschige Pflanze, die zwischen 30 und 150 cm groß werden kann. Zudem trägt die Pflanze Beeren. Genau genommen ist die Pflanze in ganz Afrika, Südeuropa, aber auch in Vorderasien und in Südasien beheimatet.

Was bewirkt Ashwagandha?

Ashwagandha besitzt eine positive Wirkung auf die Psyche und den Körper, weshalb diese eine lange Reihe an Krankheiten behandeln kann. Bei den Inhaltsstoffen wird generell zwischen den Alkaloiden und den Whitanoliden unterschieden. Es wird davon ausgegangen, dass die positive Wirkung maßgeblich auf die Whitanoliden zurückgeht.

Zudem meinen Experten, dass die vielseitige heilende Wirkung der Pflanze viel mehr ein Produkt von vielen Inhaltsstoffen ist, als das Ergebnis einer bestimmten Substanz. Im Prinzip gilt; je höher der Anteil an Whitanoliden ist, desto größer ist die Wirkung. Die meisten Produkte bieten Dosierungen von 2,5 – 10 % an.

Anhand nachstehender Tabelle kannst du dir einen raschen Überblick über die verschiedenen Anwendungsgebiete von Ashwagandha verschaffen.

Problem Beschreibung
Stress Ashwagandha reduziert die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Mit der Reduzierung deines Stresslevels kannst du einer Vielzahl von Folgekrankheiten vorbeugen.
Schlafstörungen Ashwagandha hilft bei Schlaflosigkeit, Problemen beim Einschlafen und Durchschlafen.
Angst- und Panikzustände Ashwagandha wirkt stressmindernd und beruhigend, da es Ungleichgewichte an Hormonen und Neurotransmittern ausgleicht.
Depressionen Ashwagandha hilft bei Stress, Schlafstörungen, Schilddrüsenunterfunktion und wirkt entzündungshemmend. All diese Beschwerden können Ursachen oder Begleiterscheinungen von Depressionen sein.
Potenz, Libido, Testosteron Die Einnahme von Ashwagandha wirkt sich insofern positiv auf Potenz und Libido aus, als dass es zu einer Erweiterung der zu den Genitalien fließenden Blutgefäße führt. Zudem senkt es den Stresslevel, erhöht die Testosteronproduktion und die Spermienanzahl.

Wie effektiv ist Ashwagandha gegen Stress?

Ashwagandha ist besonders für die Reduzierung von Stress bekannt. Stress ist nicht selten der erste Dominostein, der für eine enorme Zahl von Erkrankungen verantwortlich ist. Im Folgenden ist ein Beispiel gegeben:

  1. Ein erhöhtes Stresslevel führt zu einem schlechteren Schlaf.
  2. Die Folge davon ist ein geringerer Stresslevel. Nicht selten folgt dadurch ein noch höherer Stresslevel. Zudem kann mangelnder Schlaf nachweislich zu Übergewicht und psychischen Erkrankungen führen.
  3. Anschließend wird dadurch das Risiko von Entzündungen gesteigert. Dies letztlich zu einem metabolischen Syndrom mit weiteren Problemen wie Bluthochdruck und Diabetes und Arteriosklerose führen.

Dauerstress ist besonders schädlich, da es zum Beispiel aufgrund der permanenten Erhöhung des Cortisolspiegels zu zahlreichen gesundheitlichen Beschwerden führen kann. Einige davon sind Burnout, Müdigkeit, Depressionen, Übergewicht und Herz-Kreislauferkrankungen.

Der Stresslevel sich letztlich von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst, wie zum Beispiel genetische Veranlagung, Lebensumstände, Ernährung usw. Ashwagandha kann dabei behilflich sein, dass die Ausschüttung des Stresshormons Cortisols verringert wird. Somit können auch Folgekrankheiten vermieden werden.

Gegen welche Erkrankungen kann Ashwagandha angewendet werden?

Ashwagandha besitzt nicht nur eine Stress-bekämpfende Wirkung. Eine Vielzahl weiterer Krankheiten können damit behandelt werden.

So kann die Heilpflanze beispielsweise gegen Schlafstörungen helfen, weshalb sie auch unter dem Namen Schlafbeere bekannt ist. Nachforschungen zufolge besitzt die Pflanze eine schlaffördernde Wirkung, die bei Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit, Problemen beim Einschlafen und Durchschlafen helfen kann.

Ashwagandha kann zudem gegen Angst- und Panikzustände helfen. Laut einer Statistik leitete mindestens jeder Vierte in Deutschland einmal im Leben unter Angstzustände. Zudem sei zu erwähnen, dass diese Zustände häufig ein hoher Stresslevel als Ursache haben. Aufgrund seiner Stress-mindernden und beruhigenden Wirkung kann Ashwagandha hervorragend gegen Angst- und Panikzustände helfen.

Darüber hinaus hilft die Heilpflanze gegen Depressionen. Laut einer Studie der WHO aus dem Jahre 2015 sind 4,4 % der Weltbevölkerung von Depressionen betroffen. Der Zusammenhang von Stress und Depressionen ist keinesfalls Neuland, weshalb sich zweifellos sagen lässt, dass eine geringer Stresslevel zusätzlich das Risiko von Depressionen senkt.

Ashwagandha kann zudem gegen eine Vielzahl weiterer Erkrankungen helfen. In der folgenden Liste sind einige davon aufgeführt:

  • Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto
  • Nebennierenschwäche
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Diabetes Typ 2

Wann tritt die Wirkung von Ashwagandha ein?

Die Wirkung entfaltet sich abhängig, der Darreichungsform, dem Individuum und dem entsprechendem Bereich (zum Beispiel Schlaf, Kraft und Schnelligkeit, usw.).

Bei der Steigerung von Kraft und Schnelligkeit trittst der Effekt im Regelfall äußerst schnell ein. Daher ist eine unmittelbare Einnahme vor dem Sport ratsam. Dasselbe gilt für den Schlaf. Eine direkte Einnahme vor dem Schlafen gehen kann den Schlaf deutlich verbessern.

Interessanterweise ist die Stress-reduzierende Wirkung von Ashwagandha längerfristig aktiv. Grund dafür ist die Tatsache, dass ein geringer Stresslevel den Schlaf allgemein erheblich fördern kann. Dasselbe gilt für die Ausbalancierung der Hormonproduktion. Wobei hier festgehalten werden sollte, dass körperliche Krankheit dadurch nicht innerhalb weniger Stunden behoben ist.

Beim Muskelaufbau verhält es sich ähnlich; die Steigerung von Kraft und Schnelligkeit kann den Aufbau deutlich verbessern. Die Resultate sind dennoch erst über einen längeren Zeitraum bemerkbar.

Ashwagandha kann Potenz, Libido und Testosteron steigern

Eine stetig wachsende Zahl an Menschen leidet an einer äußerst geringen Libido, während bei vielen Männern zudem ein Potenzproblem besteht. Nicht selten ist jedoch ein hoher Stresslevel der entscheidende Faktor.

Zwar existiert bereits eine lange Reihe an chemischen Mitteln wie Viagra, um das Problem zu bekämpfen. Allerdings ist Ashwagandha ein natürliches Mittel, das ohne Bedenken auf Nebenwirkungen eingenommen werden kann.

Darüber hinaus erhöht der Pflanzenstoff die Produktion von Testosteron, was zum einen für den Aufbau von Muskelmasse verantwortlich ist und zum anderen einen signifikanten Stellenwert bei Geschlechtsverkehr besitzt. Darüber hinaus wird die Spermienproduktion ebenfalls angekurbelt.

Ashwagandha gegen Haarausfall und graue Haare

Die Heilpflanze ist ebenfalls ein potentes Mittel zur Bekämpfung von grauen Haaren, sowie Haarausfall. Dabei spielt nicht nur die Genetik eine Rolle, wie viele Menschen annehmen. Faktoren wie Ernährung, Stresslevel, Lebensstil, sowie mögliche Erkrankungen spielen eine große Rolle.

Es ist inzwischen eine anerkannte Tatsache, dass zu hoher Stress häufig zu Haarausfall oder graue Haare führen kann. Ashwagandha kann dabei behilflich sein. Durch seine Reduzierung des Hormons Cortisol wird der Stress reduziert. Zudem hilft die Heilpflanze bei der Normalisierung anderer Hormone wie zum Beispiel die Schilddrüsen- oder Sexualhormone.

Ashwagandha hat jedoch auch eine direkte Auswirkung auf die Haare. Durch die Einnahme werden die Haarwurzeln gestärkt und der Halt der Haare auf der Kopfhaut wird verbessert.

Bei grauen Haaren hilft die Pflanze, freie Radikale abzufangen. Diese sind im Prozess des Ergrauen der Haare beteiligt. Darüber hinaus wird die Intensität des Farbstoffs Melanin erhöht, das für die Farbe der Haare, sowie der Haut verantwortlich ist.

Insulinproduktion – Ashwagandha kann helfen

Nach einer Studie, die an Ratten durchgeführt wurde, fanden Forscher heraus, dass Ashwagandha die B-Zellen der Bauchspeicheldrüse vor weiteren Schäden schützt und sogar erlittene Schäden teilweise rückgängig machen kann.

Die B-Zellen sind für Insulinproduktion verantwortlich. Mit anderen Worten; die Heilpflanze unterstützt indirekt die Insulinproduktion. Zudem ist Ashwagandha bei einigen Beschwerden hilfreich, die in Verbindung mit Diabetes auftreten.

Die Fettleber ist zum Beispiel ein mögliches Problem, das bei Diabetiker vermehrt auftretet. Für die Entstehung sind nämlich freie Radikale beteiligt. Diese können zur sogenannten Lipid-Peroxidation führen. Dabei handelt es sich um die Zerstörung der Fettschicht, die sich innerhalb der Zellwände befindet.

Im Fall von Leberzellen ist eine Fettleber die Folge. Durch die Bekämpfung dieser kleinen Auslöser kann Ashwagandha den Prozess verhindern.

Zudem sind Diabetiker bekannt für ihre schlechten Werte von Cholesterin und Triglyzeriden. Eine Studie, die an Diabetiker durchgeführt wurde, hat festgestellt, dass die Pflanze die Blutwerte von Cholesterin um 15 % senken konnte.die Werte von Triglyzeride nahmen dabei um 10 % ab.

Ashwagandha kann Übergewicht bekämpfen

Die Heilpflanze kann besonders im Fall von Übergewicht beim Abnehmen helfen. Auch hier liegt der Grund oft am Stress. Zu viel davon kann nicht nur die Motivation zum Abnehmen rauben, sondern auch zu Frustessen führen. Insbesondere bei chronischen Stress-Zuständen ist eine Zunahme des Körpergewichts beinahe schon vorprogrammiert.

Anhaltender Stress führt zu einer Erhöhung der Cortisol-Ausschüttung, sodass ein größerer Appetit die Folge ist. Dieser wiederum bleibt solange, bis der Cortisol-Spiegel wieder abnimmt.

Forscher der University College London (UCL)untersuchten in einer Studie den Zusammenhang zwischen der durchschnittlichen Höhe des Cortisol-Spiegels und den Hüftumfang, sowie den Body Mass Index (BMI). Gemessen wurde das ganze an den Haaren. Dabei wurden Daten von mehr als 2500 Menschen über einen Zeitraum von vier Jahren erfasst.

Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, das ein erhöhter Cortisol-Spiegel tatsächlich mit einem höheren Bauchumfang und BMI einhergingen. Daher lässt sich sagen; je größer die Ausschüttung des Stresshormons ist, desto mehr nimmt das Körpergewicht zu.

Interessanterweise kam bei der Studie ebenfalls heraus, das Menschen über dem 30. Lebensjahr mit Übergewicht einen besonders hohen Cortisol-Spiegel aufweisen.

Ist Ashwagandha legal?

Ashwagandha gilt in Deutschland als ein Nahrungsergänzungsmittel und ist daher vollkommen legal. Im Gegensatz zu einer Arznei ist daher auch kein ärztliches Attest notwendig. Zudem ist die Pflanze auch für Kinder geeignet.

Ashwagandha kann zudem nicht nur in Apotheken gekauft werden. Internet-Plattformen wie Amazon oder Ebay bieten eine große Produktvielfalt.

Entscheidung: Welche Arten von Ashwagandha gibt es und welche ist die richtige für dich

Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Typen / Arten von Ashwagandha unterscheiden:

  • Kapseln
  • Pulver
  • Öl

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, das für dich am besten geeignete Ashwagandha Produkt zu finden.

Worum handelt es sich bei Ashwagandha Kapseln und worin liegen die Vor- und Nachteile?

In Ashwagandha Kapseln befindet sich die Substanz in der Kapselhülle. Diese besteht aus Gelatine und ist im Regelfall erst im Magenbereich ausgelöst.

Vorteile
  • Geschmacksneutral
  • Für Neueinsteiger empfehlenswert, da festgelegte Dosierung
Nachteile
  • Für Veganer und Vegetarier eventuell ungeeignet
  • Wirkung trittst verspätet ein

Anschließend entfaltet sich der Wirkstoff im gesamten Körper über den Blutkreislauf. Die Kapseln sind geschmacksneutral und müssen in Kombination mit einer Flüssigkeit aufgenommen werden.

Worum handelt es sich bei Ashwagandha Pulver und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Ashwagandha Pulver kann vielfältig verwendet werden. Am einfachsten ist der Tee, bei lediglich etwas von dem Pulver mit heißem Wasser vermischt wird und nach üblichen Wartezeiten von 10 bis 15 Minuten die Flüssigkeit getrunken werden kann. Alternativ bietet sich das Pulver auch zum Backen an oder als Beilage für einen Joghurt.

Vorteile
  • Vielfältig einsetzbar
  • Individuell dosierbar
  • Ashwagandha in reiner Form
Nachteile
  • Vorbereitung für die Einnahme etwas zeitaufwendig

Worum handelt es sich bei Ashwagandha Öl und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Ashwagandha Öl wird in Fläschchen angeboten und wird in der Regel Tröpfchenförmig über die Zunge aufgenommen. Alternativ kann es mit einem Getränk aufgenommen werden. Nebenbei handelt es sich hierbei um ein Extrakt, der in einer alkoholhaltigen Lösung enthalten ist. Allerdings gibt es auch alkoholfreie Produkte.

Vorteile
  • Schnelle und direkte Einnahme
  • Für unterwegs geeignet
Nachteile
  • Bei Alkoholgehalt für Kinder nicht geeignet

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Ashwagandha vergleichen und bewerten

m Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Ashwagandha Produkte gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Produkt zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Dosierung
  • Menge
  • Darreichungsform

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Produkt anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Dosierung

Für den gesundheitlichen Effekt ist die Dosierung zweifellos das ausschlaggebendste Kriterium. Dabei solltest du auf zwei Punkte achten:

  • Whitanoliden-Gehalt
  • allgemeine Dosierung (in mg)

Der Whitanoliden-Gehalt ist für den positiven Effekt auf den Körper und insbesondere die Psyche äußerst wichtig. Dieser gibt nämlich an, wie hoch der Gehalt von Whitanoliden ist. Diese sind maßgeblich für die Stressreduzierung und anderer positiver Effekte zuständig.

Für eine möglichst hohe Wirkung ist daher ein Produkt mit einem möglichst hohen Gehalt an Whitanoliden empfehlenswert. Die meisten Produkte variieren dabei zwischen 2,5 – 10 %.

Ein weiterer Faktor ist die allgemeine Dosierung. Eine tägliche Dosierung von 350 bis 600 mg sind dabei ratsam. Bei Bedarf ist auch eine Dosierung von bis zu 1000 mg zu empfehlen.

Dies hängt jedoch von dem Verwendungszweck und vom Individuum ab. Bei schweren Erkrankungen ist eine höhere Dosis selbstverständlich effektiver. Zudem ist jeder Körper einzigartig reagiert daher anders auf die Substanz. Der Körper benötigt des Weiteren eine gewisse Zeit, um sich auf den Pflanzenstoff einzustellen.

Menge

Die Menge gibt dir Aufschluss darüber, wie lange du das Produkt gebrauchen kannst, bis es aufgebraucht ist. Für einen längerfristigen Gebrauch lohnt sich daher ein Produkt mit möglichst großer Menge. Kapseln in Mengen von 90 bis 120 Stück sind dabei die Regel. Beim Pulver hingegen variiert die Menge von 100g bis 500g.

In Sonderfällen werden je nach Hersteller sogar mehr als 1 kg angeboten. Solltest du jedoch das Produkt erst einmal ausprobieren wollen, sind relativ kleine Mengen genau die richtige Wahl.

Darreichungsform

Die Darreichungsform hat insbesondere Konform-Gründe. Möchtest du den Pflanzenstoff möglichst schnell einnehmen, sind Kapseln optimal, da sie geschmacksneutral sind und mit einem Zug geschluckt werden können.

Das Pulver hingegen ist mit dem für Ashwagandha typischen Geschmack versehen, welcher gewöhnungsbedürftig ist. Allerdings kann das Pulver auch zum Tee trinken oder zum Backen verwendet werden.

Das Öl hingegen kann schneller vom Körper eingenommen werden, als das Pulver, wird aber ebenfalls von einem gewöhnungsbedürftigen Geschmack begleitet. Zudem ist die Dosierung individuell bestimmbar.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Ashwagandha

Ashwagandha und Ayurveda

In der Ayurveda besitzt Ashwagandha ein großes Gewicht. Die Heilpflanze gilt als ausgleichend und harmonisierend. Im Ayurveda selbst, einem über 5000 Jahre alten Gesundheitssystem finden sich viele der wirkungsvollsten Heilpflanzen wieder. Interessanterweise wurde die Pflanze die erst vor wenigen Jahren in wissenschaftlichen Kreisen untersucht.

Folglich ist die Anzahl der Studien noch überschaubar. Über die meisten Pflanzen, wie in diesem Fall Ashwagandha, ist die Wirkung zwar bereits bewiesen, der Wirkmechanismus bleibt jedoch noch unbekannt.

In der Ayurveda findet die Heilpflanze als ein Nerventonikum Anwendung. Unter den Anwendungsbereichen fallen Schlafstörungen und Stress, sowie Verdauungsbeschwerden sowie als Aphrodisiakum bei Mann und Frau. Darüber hinaus wirkt die Pflanze regenerierend auf das Muskelgewebe.

In dem alten Gesundheitssystem werden drei unterschiedliche Lebensenergien unterschieden, die auch Doshas genannt werden:

  • Vata: regelt die Bewegungsabläufe im Geist und im Körper.
  • Pitta: Dieses Dosha besteht aus Feuer und Wasser und regelt zudem den Stoffwechsel.
  • Kapha: Bestehend aus Wasser und Erde, ist dieses Dosha äußerst wichtig für die Beständigkeit und Stabilität des Körpers.

Ashwagandha kommt in der Ayurveda in mehreren Formen zum Einsatz:

  • Ölmassagen, bestehend aus Ashwagandha-Öl
  • Orale Einnahme von entsprechenden Tinkturen und Extrakten
  • Pasten, die aus Wurzeln und Blätter der Heilpflanze durch äußerliches Auftragen verwendet werden

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schlafbeere

[2] https://www.fitreisen.de/ayurveda/ashwagandha/

[3] https://mypfadfinder.com/ashwagandha-fuer-unsere-gesundheit/

Bildquelle: 123rf.com / 93597497

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