Eine Reihe Milchflaschen
Zuletzt aktualisiert: 1. September 2020

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Jedes Kind bekommt von klein auf eingebläut, wie wichtig Calcium für starke Knochen und gesunde Zähne ist. Doch warum brauchen wir Calcium überhaupt und welchen Einfluss hat es auf unseren Körper?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir in unserem Calcium Test 2020. Wir präsentieren dir außerdem die beliebtesten Calcium-Produkte und stellen dir verschiedene Möglichkeiten vor, wie du deinem Körper Calcium zuführen kannst.

Außerdem beantworten wir wichtige Fragen rund um die Dosis des Nahrungsergänzungsmittel, den Preis und welche Lebensmittel besonders reich an Calcium sind. Wir klären dich auch darüber auf, welche Folgen ein Calciummangel für deinen Körper hat und woran du einen Mangel schnell und sicher erkennen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Calcium ist der Stoff, der im menschlichen Körper am häufigsten vorkommt. Der Nachteil ist, dass es kein körpereigenes Calcium gibt. Es muss also von außen zugeführt werden.
  • Die vier häufigsten Calciumkomponenten sind Calciumcarbonat, Calciumcitrat, Calciumlactat und Calciumgluconat. Die ersten beiden Stoffe erfreuen sich durch ihre Wirksamkeit großer Beliebtheit.
  • Sehr viel Calcium wird bereits durch die alltägliche Nahrung aufgenommen. Calciumpräparate eignen sich daher meistens eher für Menschen mit krankheitsbedingtem Calciumdefizit, Allergiker oder Sportler.

Calcium Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Calcium in Kapselform

Nature Love Sango Coralle Magnesium Calcium bietet reines Calciumcarbonatpulver und Magnesium in verträglicher Kapselform. Es handelt sich um einen Magnesium Calcium Komplex, der aus der Sango Koralle gewonnen wird.

Das natürliche Verhältnis von Calcium zu Magnesium beträgt in der Koralle 2:1. In einer Kapseln befinden sich demnach 220 mg Calcium und 110 g Magnesium. Eine Packung beinhaltet 180 Kapseln.

Da sich außer Calciumcarbonatpulver, Magnesium und Pflanzenzellstoff keine weiteren Inhaltsstoffe in den Kapseln befinden, ist das Produkt für laktoseintolerante, vegane und vegetarische Menschen geeignet.

Das beste Calcium als Brausetabletten


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (22.09.20, 08:46 Uhr), Sonstige Shops (05.08.20, 15:22 Uhr)

Calcium-Sandoz D Osteo bietet Calciumcarbonat als Brausetabletten zum Auflösen. In einer Brausetablette befinden sich 600 mg Calcium, welches durch das Calciumcarbonat geliefert wird. In den Präparaten befindet sich Calciumcarbonat und zusätzlich Vitamin D.

Die Brausetabletten enthalten außerdem ein paar Zusatzstoffe, die für die Herstellung und Lagerung der Brausetabletten notwendig ist. Als Trennmittel wird z.B. Siliciumdioxid angegeben, als Stabilisator Maltodextrin.

Die Tabletten sind für Allergiker, Vegetarier, Veganer sowie laktoseintolerante Menschen geeignet. Sie sind außerdem organisch und glutenfrei.

Eine Packung beinhaltet 100 Brausetabletten.

Das beste Calcium in Pulverform

Das Calcium-Pulver von Nature Love ist ein Calcium-Magnesium-Komplex aus der Sango Meereskoralle. Das gewonnene Calcium-Magnesium stammt von Korallen aus Okinawa, zu Pulverform verarbeitet wird die Koralle in Deutschland.

Das Pulver weist einen Calciumgehalt von 20% und einen Magnesiumgehalt von 10% auf. Zur Herstellung des Pulvers wurden laut Hersteller keine Zusatzstoffe oder andere Trennmittel verwendet. Es ist außerdem gelatine-, laktose- und glutenfrei und enthält keine Aromen, Stabilisatoren oder gentechnikveränderte Zutaten.

Eine Packung beinhaltet 250 g Calcium-Pulver.

Das beste Calcium zum günstigen Preis

Das Vitabay Calciumcitrat bietet Calciumcitrat in verträglicher Kapselform. In einer Kapsel befinden sich 210 mg Calcium, das durch die Komponente Calciumcitrat geliefert wird.

Vitabay Calciumcitrat 1000 mg enthält außer der angegebenen Komponente keine weiteren Zusatzstoffe. Deswegen ist es für Allergiker und laktoseintolerante Menschen geeignet. Vegetarier und Veganer müssen allerdings aufpassen. Der Stoff, aus dem die Kapseln gemacht sind, ist Gelatine.

Dieses Calciumcitrat beinhaltet 90 Kapseln pro Packung.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Calcium kaufst

Welchen Einfluss hat Calcium auf den Körper?

Calcium ist mit einem Anteil von circa 1,2 Kilogramm der mengenmäßig am meisten vertretene Mineralstoff im menschlichen Körper. 99 Prozent davon stecken allein in den Zähnen und Knochen und verleihen ihnen ihre Härte. Die restlichen ein Prozent befinden sich in den Zellen.

Körpereigenes Calcium gibt es jedoch nicht – es muss ausreichend aus externen Quellen aufgenommen werden. Zusammen mit anderen Stoffen ist Calcium an vielen Prozessen beteiligt, die für den menschlichen Körper lebensnotwendig sind.

Calcium ist der vierte von 13 Faktoren der Blutgerinnung. Weiterhin ist es unerlässlich für Muskelkontraktionen, sowie Reizweiterleitung von Nerven und Muskeln. Einfluss übt es außerdem auf den Säure-Basen-Haushalt des Blutes und reguliert somit seinen pH-Wert.

Der Einfluss auf das kardiovaskuläre System in diesem Zusammenhang ist jedoch als eher geringfügig einzustufen. Durch die Einnhame von Vitamin D kann ein deutlich höherer Effekt erzielt werden. (1)

Wie entsteht Calciumarmut?

Die häufigste Ursache für einen unzureichenden Calciumspiegel ist eine calciumarme Ernährung. Laut der Nationalen Verzehrsstudie II schafft es nur jeder zweite Deutsche, seinen Calciumbedarf täglich zu decken. Besonders anfällig sind Menschen mit erhöhtem Bedarf: Pubertierende, Schwangere und Frauen in der Stillzeit.

Um Calcium vernünftig resorbieren zu können, benötigst du Vitamin D – aber nur 40 Prozent der Deutschen haben einen gedeckten Bedarf. Die Folge ist ein Körper, der sowohl an Calcium als auch an Vitamin D unterversorgt ist.

Bestimmte Krankheiten können die Aufnahme von Calcium behindern. Eine unzureichende Menge an Calcium im Blutbild kann im Umkehrschluss auf diese Krankheiten hinweisen (Bauchspeicheldrüsenentzündung, Hormonstörungen, Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen).

Die Behandlung mit bestimmten Medikamenten (z.B. Kortison, harnfördernde Mittel) können die Calciumaufnahme hemmen oder nehmen im Vergleich zum Normalverbrauch deutlich mehr Calcium in Anspruch.

Resorption: Aufnahme von Stoffen in das Zellinnere.

Wie äußert sich Calciummangel?

Sinkt der Calciumspiegel im Blut, greift der Körper auf den größten Calciumspeicher im Körper zu – die Knochen. Längerfristig führt dies zu Knochenschwund, auch bekannt als Osteoporose. Die Zähne werden ebenfalls anfälliger für Krankheiten wie Karies oder Paradontose.

Insbesondere bei älteren Menschen tritt ein Calciummangel auch altersbedingt auf. Begleiterscheinungen können ein erhöhter Knochenverlust sowie eine stärkere Anfälligkeit für Frakturen sein. (2)

Ausgehend von den anderen Prozessen im Körper, an denen Calcium beteiligt ist, können die Muskeln betroffen sein. Dies äußert sich in Zittern und Krämpfen. Auch auf die Erscheinung wirkt sich Calciummangel aus:

Die Fingernägel werden brüchig, Haut und Haar wirken spröde und matt. Viele dieser Symptome können Calciummangel signalisieren. Müssen sie aber nicht. Es ist immer ratsam, sich bei Beschwerden jeglicher Art bei einem Arzt zu melden.

Genetisch bedingte Konditionen können in diesem Zusammenhang trügerisch sein. Selbst im Falle eines normalen Calciumspiegels kann eine Veranlagung zu einem erhöhten Serumcalciumspiegel keinen erhöhten Schutz vor etwaigen Frakturen bieten. (3)

Wer sollte Calcium supplementieren?

Frauen in den Wechseljahren und ältere Menschen profitieren häufig von zusätzlicher Calciumaufnahme, zum Beispiel zur Vorbeugung von Osteoporose. (4) Frauen in der Stillzeit können ebenfalls einen erhöhten Calciumbedarf aufweisen.

Personen, die kein Calcium aus natürlichen Quellen aufnehmen können (zum Beispiel bei Laktoseintoleranz oder Veganern), befinden sich in einer ähnlichen Position. Selbiges gilt für Menschen mit Verdauungsstörungen (zum Beispiel IBS, Zöliakie), die die Aufnahme von Calcium be- oder verhindern.

foco

Wusstest du, dass es auch spezielle Calcium-Präparate gibt, die genau auf den Bedarf von Hunden zugeschnitten sind?

Auch Tiere benötigen Calcium, insbesondere für ihre Knochen und ihre Zähne. Daher wurden auch Präparate entwickelt, die die Bedürfnisse der Vierbeiner noch besser abdecken sollen als herkömmliche Calcium-Präparate für Menschen.

Die längerfristige Behandlung mit Corticosteroiden (zum Beispiel bei Asthma, Ekzemen, Epilepsie) kann zu Knochenschwund führen, auch hier kann eine zusätzliche Calciumgabe von Vorteil sein. In Form eines Butyrats kann Calcium auch eine Verbesserung in puncto Körpergewichtszunahme bewirken. (5)

In der Regel nimmst du genug Calcium durch eine ausgewogene Ernährung zu dir. Calciumpräparate sind nur in bestimmten Fällen und idealerweise in Absprache mit einem Arzt notwendig.

Calcium ist ein unersetzliches Nahrungsergänzungsmittel für die Sportler. (Quelle: myriams-fotos / pixabay.com)

Kann eine zusätzliche Zufuhr von Calcium Nebenwirkungen haben?

Längerfristige Überdosierung mit Präparaten kann zu einem dauerhaft erhöhten Calciumspiegel führen. Besonders anfällig sind Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion. Überschüssiges Calcium wird durch den Urin ausgeschüttet. Der Weg durch den Harnleiter und die Blase begünstigt die Ablagerung von Kalk und fördert das Risiko für Nierensteine.

foco

Wusstest du, dass der Calciumanteil in verschiedenen deutschen Mineralwassern zwischen 2mg/l und 600mg/l schwankt?

In der betreffenden Studie enthielt das Mineralwasser von Bella Fontains die 300-fache Menge Calcium des Wassers von Rheinfels Quelle. Ab 150mg/l kann ein Mineralwasser als calciumhaltig deklariert werden.

Die für Erwachsene tolerierbare Höchstmenge an täglichem Calcium beträgt 2.500 Milligramm. Solange du diesen Tagesbedarf nicht erheblich überschreitest, treten keine Nebenwirkungen auf.

Die Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, welche in Zusammenhang mit einer Calciumaufnahme durch Präparate prophezeit wird, konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden. (6)

Kannst du Calcium überdosieren?

Calcium aus der Nahrung kann nicht überdosiert werden, solange du keine Extremdiät befolgst. Präparate hingegen können zu einer Überdosis führen. Interessant: ein hoher Calciumgehalt in der Nahrung senkt das Risiko für Nierensteine.

Überhöhte Einnahme durch Präparate steigern es. Der Grund dafür sind zusätzliche Stoffe wie Phosphate, die in einigen Lebensmitteln enthalten und wichtig sind, um den Calciumspiegel im Blut auszugleichen.

Eine Calciumüberdosis kann in der Regel nur zusammen mit einem Überschuss an Vitamin D auftreten. Dieser Stoff fördert nämlich die Calciumaufnahme.

Wie äußert sich eine Calciumüberdosis?

Diese Symptome können auf eine Calciumüberdosis hinweisen, müssen sie aber nicht. Es ist immer ratsam, bei Unwohlsein einen Arzt aufzusuchen. Nur dieser kann eine genaue Ursache feststellen.

  • Nierensteine
  • Müdigkeit
  • Verstopfung
  • Erbrechen
  • Bluthochdruck
  • Herzbeschwerden

Behauptungen, welche in diesem Zusammenhang auch eine Verstopfung der Herzarterien prophezeien, konnten nicht belegt werden. (7)

In welchen Dosen gibt es Calcium?

Die oft im Produktnamen enthaltene Zahl steht für die Menge an elementarem Calcium in Milligramm, die in einer Einheit des Produktes vorhanden ist. Die Skala reicht dabei von 100 bis 2.000 Milligramm. Der tatsächliche Calciumgehalt kann geringer sein. Häufig ist dies auf der Verpackung oder im Beipackzettel aufgeführt.

Was solltest du bei der Aufnahme von Calcium beachten?

Mahlzeiten

Calciumcitrat kannst du jederzeit einnehmen. Zur Resorption benötigst du keine Magensäure. Calciumcarbonat hingegen sind eher außerhalb der Mahlzeiten empfehlenswert. Bei Magensäure-Überschuss (äußert sich zum Beispiel in Sodbrennen) kann es jedoch ein Gefühl der Linderung verschaffen.

Andere Medikamente

Einige Medikamente erfordern eine zwei- bis dreistündige Wartezeit, bevor Calcium wieder aufgenommen werden kann. Dazu zählen zum Beispiel Medikamente gegen Bluthochdruck oder Schilddrüsenunterfunktion. Antibiotika werden von einem der Hauptlieferanten natürlichem Calciums (Milch) behindert und sollten nicht gleichzeitig aufgenommen werden.

Dosis

Pro Mahlzeit kannst du maximal 500 Milligramm Calcium resorbieren. Die Aufnahme von viel Calcium auf einmal bringt daher wenig. Es ist ratsam, Calcium über den Tag verteilt aufzunehmen. Längerfristige hohe Dosen, die mit einem Mal täglich zu sich genommen werden, können laut einer Studie zu Herzkrankheiten oder Gefäßverkalkung führen.

Unabhängig von deinem Bedarf solltest du eine tägliche Dosis von mehr als 2000 Milligramm unbedingt vermeiden. Die zuvor erwähnten Nebenwirkungen können dadurch ausgelöst bzw. verstärkt werden. (8)

Was kostet Calcium?

Calciumpräparate zeichnen sich dadurch aus, das die kaufbare Menge und somit der Preis stark variiert.
Typ Preis
Brausetabletten ca. 1-110 €
Pulver ca. 2-150 €
Kapseln ca. 3-84 €
Kautabletten ca. 4-55 €
Filmtabletten (zum Schlucken) ca. 4-120 €
Dragees ca. 6-60 €

Wo kannst du Calcium kaufen?

Calcium ist in nahezu allen Apotheken, Drogerien, einigen Discountern und Online-Shops erhältlich. Dazu gehören:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Rossmann
  • dm
  • Aldi
  • Lidl
  • online-apotheke.de

Entscheidung: Welche Arten von Calcium gibt es und welches ist das richtige für dich?

Calcium kommt in vielen Formen in der Nahrung und der Natur vor. Die vier häufigsten Arten für Supplemente sind:

  • Calciumcarbonat
  • Calciumcitrat
  • Calciumlactat
  • Claicumgluconat

Jede Komponente hat unterschiedliche Eigenschaften. Es ist wichtig, über diese Bescheid zu wissen, um die richtige Art von Calcium für dich zu finden. Häufig teilen sich die vier Sorten bestimmte Merkmale.

Einige sind bedingt durch die Produktionsart und Beschaffenheit einzigartig. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir eine Übersicht mit Vor- und Nachteilen für jede Calciumart erstellt.

Calciumcarbonat

Calciumcarbonat eignet sich für dich, wenn du zusätzlich unter Jod-Mangel leidest, einen Überschuss an Magensäure hast oder Wert darauf legst, dass du Produkte aus natürlichem Ursprung konsumierst.

Calciumcarbonat kann allerdings auch durch die chemische Reaktion von Calciumionen mit Carbonationen synthetisiert werden. Mit 40 Prozent enthält es den höchsten Calciumanteil von allen Sorten. Bei erhöhter Magensäure-Menge kann Calciumcarbonat einfach mit etwas Citronensäure gemischt werden.

Vorteile
  • Natürliche Gewinnung: z.B. Sango-Meeres-Koralle, Alge Lithothamnium calcareum, Dolomit
  • Hoher Calciumanteil: 40 %
  • Gut bei Magensäure-Überschuss
  • Gut bei Jod-Mangel
  • Hohe Bioverfügbarkeit
Nachteile
  • Nicht bei Jod-Überschuss geeignet
  • Nicht bei Magensäure-Überschuss geeignet
  • Sollte nicht außerhalb der Mahlzeiten eingenommen werden

Calciumcitrat

Calciumcitrat hingegen beinhaltet kein zusätzliches Jod und hat einen positiven Einfluss, wenn du zu wenig Magensäure produzierst. Der Körper benötigt nämlich keine Magensäure bei der Aufnahme von Calciumcitrat.

Es wird allerdings ausschließlich künstlich  aus Citronensäure hergestellt. Die Präparate weisen teilweise einen leicht sauren Geschmack auf. Es verfügt mit 21 Prozent den zweithöchsten Anteil an reinem Calcium.

Vorteile
  • Beinhaltet kein Jod
  • Geeignet bei Magensäure-Mangel
  • Hohe Bioverfügbarkeit
Nachteile
  • Ausschließlich künstliche Gewinnung

Calciumlactat

Calciumlactat neutralisiert Magensäure und eignet sich durch seine hohe Löslichkeit für dich, wenn du unter Verdauungsstörungen leidest, die die Calciumaufnahme ver- oder behindern.

Es wird ausschließlich durch die chemische Veränderung von Milchsäure hergestellt. Der Calciumanteil in Calciumlactat beträgt 12 Prozent. Es wird manchmal auch zur Calcium-Anreicherung von Fruchtsäften verwendet.

Vorteile
  • Sehr gut wasserlöslich
  • Neutralisiert Magensäure (gut bei Sodbrennen)
  • Eignet sich für Menschen mit Verdauungsstörungen
  • Hohe Bioverfügbarkeit
Nachteile
  • Ausschließlich künstliche Gewinnung
  • Häufig rezeptpflichtig

Calciumgluconat

Calciumgluconat ist ebenfalls gut löslich und wird häufig in Infusionen in der Notfallmedizin verwendet. Hergestellt wird es aus Gluconsäure im Labor. Es hat einen Calciumanteil von neun Prozent und findet sich häufig zusammen mit Phosphaten und Fluoriden in Präparaten, die Osteoporose behandeln.

Vorteile
  • Sehr gut wasserlöslich
  • Gut geeignet für Osteoporose-Patienten
  • Hohe Bioverfügbarkeit
Nachteile
  • Ausschließlich künstliche Gewinnung
  • Häufig rezeptpflichtig

Bioverfügbarkeit: Wie schnell ein Stoff vom Körper aufgenommen werden kann.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Calcium vergleichen und bewerten

Bei der Fülle an Calciumpräparaten in Apotheken, Drogerien und anderen Händlern kann es schwierig sein, die richtige Wahl zu treffen. Wenn du jedoch weißt, an welchen Kriterien du dich orientieren kannst, wird die individuelle Auswahl einfach und die Menge an Produkten zum Vorteil. Die von uns zusammengestellten Kriterien umfassen:

  • Menge der Präparate
  • Art der Calciumkomponente
  • Darreichungsform
  • Calciumkonzentration pro Präparat
  • Zusatzstoffe
  • Vegetarische/vegane Bedenken

Beim Kauf von Calcium gibt es Kaufkriterien, welche man vor dem Kauf berücksichtigen sollte.

Was unter diesen Punkten zu verstehen ist und auf was du besonders achten solltest, findest du in diesem Abschnitt.

Menge der Präparate

Calciumpräparate sind je nach Hersteller und Bedarf in unterschiedlichen Mengen käuflich. Für Leute, die nur kurzfristig Calcium supplementieren, empfehlen sich Produkte ab zehn Präparaten. Waren mit solchen geringen Mengen sind in den meisten Drogerien und Discountern zu finden.

Packungen mit bis zu 600 Präparaten sind meistens für Menschen gedacht, die bedingt durch Krankheiten (zum Beispiel Osteoporose) Calcium zu sich nehmen müssen. Diese Vorratspackungen sind für eine Spanne von zwei bis drei Monaten ausgelegt und häufig rezeptpflichtig.

Art der Calciumkomponente

Die Vor- und Nachteile der vier häufigsten Komponenten haben wir bereits weiter oben für dich zusammengestellt. In den meisten Produkten, die ohne Rezept erhätlich sind, ist Calciumcitrat oder –carbonat enthalten.

Laut mehrerer Studien (1985, 1988, 1999) ist Calciumcitrat die bessere Calciumquelle. Bei den durchgeführten Tests wurden Männer und Frauen gleichermaßen als Probanden eingesetzt. Sie nahmen Calciumtabletten mit der gleichen Dosis an Calciumcarbonat beziehungsweise -citrat zu sich. Der Anteil an Calcium im Urin war nach der Einnahme von Calciumcitrat bei jeder Person höher.

Zu einem anderen Ergebnis kam eine Studie von 2014. Das Problem an dieser Studie ist jedoch, dass Calciumcitrat in Form von zwei Tabletten mit je 500 Gramm Calciumanteil und Calciumcarbonat in Pulverform mit 1.000 Gramm Calciumanteil zu sich genommen wurde.

Da der Körper diese beiden Formen anders verarbeitet, lässt sich maximal daraus schließen, dass Calciumcarbonat bei einer hohen Dosis in Pulverform besser resorbiert wird.

Da Calciumcarbonat allerdings hauptsächlich aus der Sango-Meeres-Koralle gewonnen wird, ist natürlicherweise zusätzlich Magnesium enthalten. Das Verhältnis Calcium zu Magnesium beträgt circa zwei zu eins.

Welchen Einfluss Magensium auf den Körper (vor allen Dingen in in Kombination mit Calcium) hat, findest du unter dem Punkt Zusatzstoffe. In der Meereskoralle finden sich außerdem über 70 Spurenelemente wie Eisen oder Jod. Trotz dieser Unterschiede gilt für beide Formen, dass sie grundsätzlich eine hohe Bioverfügbarkeit haben.

Deswegen ist es sinnvoll, nach den Vor- und Nachteilen, die die beiden Komponenten zusätzlich mit sich bringen, zu entscheiden. Calciumcitrat ist nicht für jeden automatisch die bessere Calciumquelle. Calciumcarbonat hat gegenüber Calciumcitrat folgende Vorteile, die du ebenfalls mit einbeziehen solltest:

Vorteile
  • Natürliche Gewinnung aus Korallen, Dolomit
  • Höherer Calciumanteil: 40 %
  • Geeignet bei Jodmangel
  • Geeignet bei Magensäuremangel
  • Bei zu viel Magensäure kann Calciumcarbonat mit etwas Zitronensaft vermischt werden
Nachteile
  • Nicht bei Jod-Überschuss geeignet
  • Nicht bei Magensäure-Überschuss geeignet
  • Sollte nicht außerhalb der Mahlzeiten eingenommen werden

Darreichungsform

  • Filmtabletten zum Schlucken
  • Kapseln
  • Kautabletten
  • Dragees
  • Pulver
  • Brausetabletten

Filmtabletten und Kapseln sind die schnellsten Methoden, um Calcium zuzuführen. Durch das Schlucken lösen sie sich im Magen auf und die Wirkstoffe werden direkt über die Schleimhaut an die entsprechenden Stellen transportiert.

Dabei ist zu beachten, dass sich neben Calcium häufig Füllstoffe wie Cellulose oder Überzüge wie Schellack in diesen Produkten befinden. Sie stellen sicher, dass die Tabletten oder Kapseln in ihrer festen Form den Magen erreichen und dort erst aufgelöst werden.

Sollte dir das Schlucken unangenehm sein, gibt es die Optionen Kautabletten oder Dragees. Diese sind meistens mit einer Schicht umzogen, um den Verzehr schmackhafter zu machen. Da die Ummantelungen süß sein sollen, finden sich häufig Zucker, Honig oder Aromen unter den Inhaltsstoffen. Diese Optionen sind für Menschen, die zuckerarm leben oder eine Diät betreiben nicht empfehlenswert.

Natürlich kannst du auch komplett auf feste Präparate verzichten und Brausetabletten oder Calciumpulver in Wasser lösen. Brausetabletten beinhalten häufig Süßungsmittel, Traubenzucker, Trennmittel und weitere Zusatzstoffe, um das restlose Auflösen in Wasser und einen annehmbaren Geschmack zu garantieren.

Calciumpulver hat den Vorteil, keine weiteren Stoffe zu benötigen, um in einer bestimmten Form in den Körper zu gelangen. Füll- oder Geschmacksstoffe fallen komplett weg. Außerdem ist die Dosierung individueller, allerdings auch komplizierter. Es kann schnell passieren, dass zu hoch oder zu gering dosiert wird.

Die Wirkung oder Aufnahmefähigkeit wird durch die Form nicht beeinträchtigt. Viel wichtiger ist die Art von Calcium, die sich in den Präparaten befindet. Ein Blick auf die Packungsbeilage ist immer bereits vor dem Kauf empfehlenswert.

Calciumkonzentration in einem Präparat

Den Tagesbedarf an Calcium decken die meisten Menschen mit der natürlichen Ernährung weitestgehend ab. Nimmt man durch die Ernährung mehr Calcium zu sich, als der DGE-Referenzwert vorgibt (circa 1.000 Milligramm pro Tag), hat dies keine weiteren Folgen für den Körper.

Studien besagen jedoch, dass die langfristige Einnahme von Calciumpräparaten mit einer hohen Dosis (über 1.000 Milligramm pro Präparat) zu Vorstufen von Herzerkrankungen und sogar -infarkten führen kann. (9) Außerdem kann sich das Calcium in den Gefäßen absetzen und zu Verkalkung führen.

Laut einer Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung genügt eine Dosis von 500 Milligramm pro Präparat. Da der Körper nicht mehr als 500 Milligramm Calcium pro Zufuhr resorbieren kann, reicht dies völlig aus.

Die empfohlene Tagesdosis von Calciumpräparaten (500 Milligramm) liegt unter dem DGE-Wert. Das ist aber nicht weiter schlimm, da du in der Regel Calcium bereits durch deine Ernährung zu dir nimmst. Bei höheren Tagesdosen bietet es sich an, sie über den Tag zu verteilen.

Zusatzstoffe

Wenige Calciumpräparate enthalten ausschließlich Calcium. Auch in unseren Produkten finden sich noch andere Komponenten. Vitamin D, Vitamin K12 und Magnesium sind häufig Partner von Calcium in vielen Kombipräparaten. Das liegt daran, dass alle Stoffe voneinander abhängig sind, um im Körper richtig verwertet zu werden. Doch nicht immer ist der Zusatz von weiteren Stoffen von Vorteil.

Vitamin D

  • Notwendig für die Resorption von Calcium.
  • 500 mg Calcium benötigen ca. 1000 bis 2000 IE (Internationale Einheit, gebräuchlich für Vitamin D).

Je mehr Vitamin D du im Körper hast, umso mehr Calcium wird aufgenommen. Es besteht die Gefahr eines Calciumüberschusses. Daher ist es nicht immer ratsam, Vitamin D gleichzeitig mit Calcium aufzunehmen.

Vitamin K12

  • Benötigt für optimale Verteilung von Calcium an alle nötigen Stellen.
  • Bei Unterversorgung von Vitamin K2 setzt sich Calcium in den Nieren oder Arterien ab und kann dort zur Verkalkung führen.
  • Benötigte Menge hängt von Vitamin D ab: bei einer Aufnahme von 2.000 IE Vitamin D wird circa 100 Makrogramm K2 empfohlen.

Magnesium

  • Benötigt für Aktivierung von Vitamin D
  • Ähnliche Funktionen wie Calcium im Körper (Reizübertragung an Muskeln und Nerven)
  • Täglicher Bedarf: 300 bis 400 Milligramm

Sowohl Calcium als auch Magnesium gelangen über denselben Kanal ins Blut. Die Ausschüttung überschüssigen Calciums fällt immer auch zu Lasten des Magnesiums und umgekehrt. Nimmst du bereits die empfohlene Tagesmenge an Magnesium auf, benötigst du es nicht zusätzlich in deinen Calciumpräparaten.

Vegetarische / vegane Bedenken

Die Calciumzufuhr erfolgt größtenteils über die Nahrung. Für Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren oder unter bestimmten Allergien leiden, kann es zu Problemen bei der richtigen Versorgung mit Calcium kommen.

Calciumpräparate an sich enthalten in der Regel keine tierischen Produkte und können von Vegetariern bedenkenlos eingenommen werden. Manchmal enthalten Präparate in Kapselform allerdings Gelatine. Die Gewinnung von Calciumcarbonat erfolgt hauptsächlich aus der Sango-Meeres-Koralle.

Dabei werden Sedimente oder Reste vom Skelett verwendet, die die Koralle von allein abstößt. Häufig können Veganer hier beruhigt sein, da die lebende Koralle nicht geschädigt wird. Dies ist allerdings nicht immer garantiert. Um auf Nummer Sicher zu gehen, ist es für Veganer empfehlenswert, eineandere Calciumquelle wie Calciumcitrat zu beanspruchen.

Martina HeyerExpertin für Nahrungsergänzugsmittel

„Calcium ist das mengenmäßig am meisten im Körper vorhandene Mineral: 99% davon befinden sich in den Knochen, das macht etwa 1 kg bei Erwachsenen aus. Man kann sich vorstellen, dass es besonders in Wachstumsphasen bei Kindern, in der Schwangerschaft, beim Stillen und nach der Menopause wichtig ist. Aber auch für Zähne, die Muskelfunktion und eine gute Säure-Basen-Balance ist es von großer Bedeutung. Gut resorbierbares Calcium ist besonders enthalten in Gemüse wie allen Kohlarten, Bohnen, Süsskartoffeln, Milchprodukten, Soja und calciumreichem Mineralwasser.“

In Zusammenhang mit einer äquivalenten Bioverfügbarkeit von Calcium spielt das Ausmaß der Mineralisierung von Mineralwasser keine Rolle. Somit bist du in diesem Rahmen nicht auf Milch angewiesen. (10)

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Calcium

Wie nimmst du Calcium auf natürlichem Wege auf?

Ein Großteil des benötigten Calciums nimmst du täglich über deine Nahrung auf. In der Tabelle findest du einige Lebensmittel, die du vermutlich in deinem Alltag bereits in verschiedenen Mengen konsumierst.

Milchprodukte

Produkt Calcium pro 100 g
Käse 800 mg
Milch 120 mg
Joghurt 113 mg
Butter 24 mg

Gemüse

Produkt Calcium pro 100 g
Kohl 212 mg
Blattspinat 99 mg
Brokkoli 85 mg

Hülsenfrüchte

Produkt Calcium pro 100 g
Tofu 350 mg
Sojabohnen 277 mg
Weiße Bohnen 105 mg
Linsen 19 mg

Obst

Produkt Menge pro 100 g
Brombeeren 29 mg
Grapefruits 22 mg
Erdbeeren 16 mg
Weintrauben 14 mg

Mythos Milchprodukte: Nicht alle sind gesund. Ein höherer Calciumgehalt bedeutet nicht automatisch eine bessere Calciumquelle. Milch liefert zum Beispiel keine weiteren Stoffe, die deine Knochen unterstützen. Kohl dagegen enthält zusätzlich zu einem vergleichbaren Calciumgehalt Magnesium und Vitamin C.

Obwohl vegane und laktoseintolerante Menschen von Calciumpräparaten profitieren können, ist die Aufnahme von genug natürlichem Calcium nicht unmöglich.

Calcium, Kalzium, Kalcium, Calzium?

Calcium ist die Schreibweise in der Chemie. Kalzium hingegen wird umgangssprachlich am häufigsten verwendet, besonders in der Medizin. Beide sind korrekt und können verwendet werden. Kalcium findet sich manchmal noch im Internet oder in Literatur, ist allerdings veraltet. Calzium ist falsch und so in keinem Duden zu finden.

Bildnachweise: mehrshadr / unsplash.com

Einzelnachweise (10)

1. Wang L, Manson JE, Song Y, Sesso HD. 2010. Brigham and Women's Hospital and Harvard School of Public Health, Boston, Massachusetts 02215, USA. [email protected]
Quelle

2. Douglas C. Bauer, M.D. 2014. The new england journal of medicine. From the Departments of Medicine and Epidemiology and Biostatistics, Univer-sity of California, San Francisco, San Francisco. Address reprint requests to Dr. Bauer at the University of California, San Francisco, 185 Berry St., Suite 5700, San Francisco, CA 94105, or at [email protected]
Quelle

3. Cerani A, Zhou S,, Forgetta V, Morris JA,, Trajanoska K, Rivadeneira F,, Larsson SC, Michaëlsson K, Richards JB. 2019. Lady Davis Institute, Jewish General Hospital, McGill University, Montréal, Québec, Canada. Department of Epidemiology, Biostatistics and Occupational Health, McGill University, 3755 Côte Ste-Catherine Road, Suite H-413, Montréal, Québec, H3T 1E2, Canada. Department of Human Genetics, McGill University, Montréal, Québec, Canada. Department of Internal Medicine, Erasmus MC, University Medical Center, Rotterdam, Netherlands. Department of Epidemiology, Erasmus MC, University Medical Center, Rotterdam, Netherlands. Unit of Nutritional Epidemiology, Institute of Environmental Medicine, Karolinska Institutet, Stockholm, Sweden. Department of Surgical Sciences, Uppsala University, Uppsala, Sweden. Lady Davis Institute, Jewish General Hospital, McGill University, Montréal, Québec, Canada [email protected]
Quelle

4. Kelvin Li, Xia-Fang Wang,, Ding-You Li, Yuan-Cheng Chen, Lan-Juan Zhao, Xiao-Gang Liu, Yan-Fang Guo, Jie Shen, Xu Lin, Jeffrey Deng, Rou Zhou, and Hong-Wen Deng. 2018. Clin Interv Aging. 2018; 13: 2443–2452. Published online 2018 Nov 28. doi: 10.2147/CIA.S157523
Quelle

5. Abd El-Wahab A, Mahmoud RE, Ahmed MFE, Salama MF. 2019. Department of Nutrition and Nutritional Deficiency Diseases, Faculty of Veterinary Medicine, Mansoura University, Mansoura, Egypt. Department of Hygiene and Zoonoses, Faculty of Veterinary Medicine, Mansoura University, Mansoura, Egypt. Department of Biochemistry, Faculty of Veterinary Medicine, Mansoura University, Mansoura, Egypt.
Quelle

6. Chan Soo Shin and Kyoung Min Kim. 2015. Endocrinol Metab (Seoul). 2015 Mar; 30(1): 27–34. Published online 2015 Mar 27. doi: 10.3803/EnM.2015.30.1.27
Quelle

7. Department of Medicine, Harvard Medical School and Institute for Aging Research, Hebrew SeniorLife, Boston, MA, USA. [email protected] Am J Clin Nutr. 2012 Dec;96(6):1274-80. doi: 10.3945/ajcn.112.044230. Epub 2012 Nov 7.
Quelle

8. Mark A. Plantz; Khaled Bittar. 2019. Institute of Medicine of the National Academies.
Quelle

9. Bolland MJ, Avenell A, Baron JA, Grey A, MacLennan GS, Gamble GD, Reid IR. 2010. Department of Medicine, Faculty of Medical and Health Sciences, University of Auckland, Private Bag 92 019, Auckland 1142, New Zealand. BMJ. 2010 Jul 29;341:c3691. doi: 10.1136/bmj.c3691.
Quelle

10. Greupner T, Schneider I, Hahn A. 2017. a Institute of Food Science and Human Nutrition, Leibniz University Hannover , Hannover , Germany.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Antje ist eine Ernährungsmedizinerin. Sie forscht hauptsächlich in den Bereichen Ernährung, Prävention und Leistungssteigerung. Bereits vielen Menschen konnte sie mit ihrer Expertise und ihrem Fachwissen weiterhelfen. Gerne verfasst sie wissenschaftliche Artikel Online in Magazinen.
Systematic review: Vitamin D and calcium supplementation in prevention of cardiovascular events
Wang L, Manson JE, Song Y, Sesso HD. 2010. Brigham and Women's Hospital and Harvard School of Public Health, Boston, Massachusetts 02215, USA. [email protected]
Gehe zur Quelle
Calcium Supplements and Fracture Prevention
Douglas C. Bauer, M.D. 2014. The new england journal of medicine. From the Departments of Medicine and Epidemiology and Biostatistics, Univer-sity of California, San Francisco, San Francisco. Address reprint requests to Dr. Bauer at the University of California, San Francisco, 185 Berry St., Suite 5700, San Francisco, CA 94105, or at [email protected]
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Genetic predisposition to increased serum calcium, bone mineral density, and fracture risk in individuals with normal calcium levels: mendelian randomisation study
Cerani A, Zhou S,, Forgetta V, Morris JA,, Trajanoska K, Rivadeneira F,, Larsson SC, Michaëlsson K, Richards JB. 2019. Lady Davis Institute, Jewish General Hospital, McGill University, Montréal, Québec, Canada. Department of Epidemiology, Biostatistics and Occupational Health, McGill University, 3755 Côte Ste-Catherine Road, Suite H-413, Montréal, Québec, H3T 1E2, Canada. Department of Human Genetics, McGill University, Montréal, Québec, Canada. Department of Internal Medicine, Erasmus MC, University Medical Center, Rotterdam, Netherlands. Department of Epidemiology, Erasmus MC, University Medical Center, Rotterdam, Netherlands. Unit of Nutritional Epidemiology, Institute of Environmental Medicine, Karolinska Institutet, Stockholm, Sweden. Department of Surgical Sciences, Uppsala University, Uppsala, Sweden. Lady Davis Institute, Jewish General Hospital, McGill University, Montréal, Québec, Canada [email protected]
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The good, the bad, and the ugly of calcium supplementation: a review of calcium intake on human health
Kelvin Li, Xia-Fang Wang,, Ding-You Li, Yuan-Cheng Chen, Lan-Juan Zhao, Xiao-Gang Liu, Yan-Fang Guo, Jie Shen, Xu Lin, Jeffrey Deng, Rou Zhou, and Hong-Wen Deng. 2018. Clin Interv Aging. 2018; 13: 2443–2452. Published online 2018 Nov 28. doi: 10.2147/CIA.S157523
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Effect of dietary supplementation of calcium butyrate on growth performance, carcass traits, intestinal health and pro-inflammatory cytokines in Japanese quails
Abd El-Wahab A, Mahmoud RE, Ahmed MFE, Salama MF. 2019. Department of Nutrition and Nutritional Deficiency Diseases, Faculty of Veterinary Medicine, Mansoura University, Mansoura, Egypt. Department of Hygiene and Zoonoses, Faculty of Veterinary Medicine, Mansoura University, Mansoura, Egypt. Department of Biochemistry, Faculty of Veterinary Medicine, Mansoura University, Mansoura, Egypt.
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The Risks and Benefits of Calcium Supplementation
Chan Soo Shin and Kyoung Min Kim. 2015. Endocrinol Metab (Seoul). 2015 Mar; 30(1): 27–34. Published online 2015 Mar 27. doi: 10.3803/EnM.2015.30.1.27
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Calcium intake is not associated with increased coronary artery calcification: the Framingham Study
Department of Medicine, Harvard Medical School and Institute for Aging Research, Hebrew SeniorLife, Boston, MA, USA. [email protected] Am J Clin Nutr. 2012 Dec;96(6):1274-80. doi: 10.3945/ajcn.112.044230. Epub 2012 Nov 7.
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Dietary Calcium
Mark A. Plantz; Khaled Bittar. 2019. Institute of Medicine of the National Academies.
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Effect of calcium supplements on risk of myocardial infarction and cardiovascular events: meta-analysis
Bolland MJ, Avenell A, Baron JA, Grey A, MacLennan GS, Gamble GD, Reid IR. 2010. Department of Medicine, Faculty of Medical and Health Sciences, University of Auckland, Private Bag 92 019, Auckland 1142, New Zealand. BMJ. 2010 Jul 29;341:c3691. doi: 10.1136/bmj.c3691.
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Calcium Bioavailability from Mineral Waters with Different Mineralization in Comparison to Milk and a Supplement
Greupner T, Schneider I, Hahn A. 2017. a Institute of Food Science and Human Nutrition, Leibniz University Hannover , Hannover , Germany.
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