Veröffentlicht: 17. Dezember 2020

CBD Öl hat sich in den letzten Jahren zu einer vielversprechenden Alternative für und gegen alle möglichen Beschwerden entwickelt. Doch welchen Effekt hat die Anwendung bei Depressionen? Und was sagen wissenschaftliche Studien zu dem Wundermittel?

In diesem Beitrag werden wir dir erklären, welche Symptome und Ursachen eine Depression haben kann und inwiefern CBD Öl eine Behandlungsalternative zu Antidepressiva und Psychotherapie darstellt. Das alles haben wir so objektiv wie möglich und mit Unterstützung von wissenschaftlichen Quellen erarbeitet.




Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Depression wird generell durch eine gedrückte Grundstimmung, dem Verlust von Interessen und Freude sowie einem Gefühl von Antriebslosigkeit charakterisiert. Begleitend dazu können weitere Nebensymptome wie Schlafstörungen oder Appetitlosigkeit auftreten.
  • Zu den wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten zählen die Psychotherapie und die medikamentöse Therapie mit Antidepressiva. Antidepressiva können mit starken Nebenwirkungen verbunden sein, weshalb CBD Öl als begleitendes Mittel an Beliebtheit zunimmt.
  • CBD Öl besitzt eine schmerzlindernde, entzündungshemmende und entspannende Wirkung und kann Symptome einer Depression reduzieren. Bisher hat es sich als sehr gut verträglich erwiesen und nur wenige, milde Nebenwirkungen konnten beobachtet werden.

CBD Öl bei Depressionen: Was du wissen solltest

Laut WHO gilt die Depression weltweit als zweithäufigste Volkskrankheit. Allein in Deutschland litten im Jahr 2015 etwa 9,2 % der Bevölkerung an einer depressiven Symptomatik.(1) Im Folgenden werden wir dir mehr Informationen zu der Krankheit und ihre Behandlungsmöglichkeiten liefern. Anschließend wollen wir dir erklären, in welchem Zusammenhang CBD Öl zu Depressionen stehen und welche Wirkungen CBD Öl hervorrufen kann.

Was ist eine Depression und welche Symptome sind charakteristisch?

Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, wobei Schätzungen von weltweit etwa 350 Millionen Betroffenen ausgehen. Abhängig von der Persönlichkeit und den Lebensumständen kann eine Depression sehr unterschiedlich verlaufen.

Generell drückt sie sich in einer Phase starker Niedergeschlagenheit aus. Dabei ist sie aber von einer gewöhnlichen Stimmungsschwankung klar abzugrenzen.

Meist wird von einer Depression gesprochen, wenn mindestens 2 der folgenden 3 Kernsymptome über einen Zeitraum von mehr als 2 Wochen anhalten:

  • Gedrückte Grundstimmung: Betroffene fühlen sich zutiefst niedergeschlagen und traurig. Es herrscht eine innere Leere und alles erscheint sinnlos.
  • Verlust von Interessen und Freude: Depressive Menschen verlieren oft die Fähigkeit zu Freude und ähnlichen Emotionen. Jegliches Interesse für Beruf, Hobbys oder soziale Kontakte verschwindet. Die Stimmung kann durch Zuspruch nicht angehoben werden.
  • Antriebslosigkeit: Die Person kann sich zu nichts mehr aufraffen und alltägliche Aufgaben werden zum Kraftakt. Schon kleine Anstrengungen führen zu einer völligen Erschöpfung.

Zudem können weitere Nebensymptome wie Konzentrations- und Entscheidungsstörungen, Schuldgefühle und ein vermindertes Selbstwertgefühl auftreten.

Meist kann dies auch mit körperlichen Beschwerden wie Schmerzen, Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen einhergehen, die zu einem rapiden Gewichtsverlust führen können. Viele Betroffene haben außerdem eine pessimistische Zukunftsperspektive und Suizidgedanken.

Was sind mögliche Ursachen für eine Depression?

Depressionen können unabhängig vom Lebensalter und der Situation auftreten. Genaue Ursachen, die eine Depression auslösen, sind bisher noch nicht vollständig erforscht.

Es wird aber davon ausgegangen, dass immer mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Vor allem biologische Prozesse und psychische Faktoren als auch persönliche Umstände und besondere Ereignisse wirken zusammen.

Folgende Umstände gelten als mögliche Risikofaktoren, die eine Depression begünstigen:

  • genetische Veranlagung
  • traumatische Erlebnisse in der Kindheit
  • erlernte Hilflosigkeit bzw. geringe Fähigkeit zur Stressbewältigung
  • Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit
  • Stoffwechselstörungen des Gehirns
  • belastende Ereignisse wie der Tod eines Angehörigen oder eine Trennung
  • chronische Überlastung
  • Einsamkeit
  • körperliche Krankheiten wie Krebs-, Herz-Kreislauf- und Demenz-Erkrankungen

In den Wintermonaten fallen einige Menschen auch in eine saisonale Depression aufgrund von Lichtmangel. Unabhängig von den aufgeführten Risikofaktoren erkranken Frauen deutlich häufiger als Männer.(1)

Eine Depression ist von einer einfachen Stimmungsschwankung abzugrenzen und stellt eine ernstzunehmende Krankheit dar. Mit Psychotherapie und Antidepressiva lässt sie sich aber gut behandeln. (Bildquelle: Sam Moqadam / unsplash)

Zudem sind Menschen in Städten allgemein stärker betroffen als in ländlichen Gebieten.(2)

Welche Rolle spielt CBD Öl bei der Behandlung von Depressionen?

Antidepressiva können bei manchen Patienten starke Nebenwirkungen wie Schlafstörungen oder Übelkeit hervorrufen und eine positive Wirkung tritt nicht immer ein. Deswegen wird oft nach alternativen Mitteln gesucht.

Cannabidiol (CBD) ist ein Wirkstoff der Cannabispflanze, der eine entspannende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung hat.

Anders als Tetrahydrocannabinol (THC) gilt CBD nicht als psychoaktiv, führt also durch den Konsum nicht zu einem berauschen Zustand.

Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass die Wirkung von CBD auch bei Beschwerden einer Depression helfen kann. Der WHO zufolge könnte CBD einen therapeutischen Nutzen haben und wurde als sicherer Wirkstoff eingestuft, der nicht gesundheitsschädigend ist oder abhängig macht.(3)

CBD Öl besitzt schmerzlindernde und entspannende Eigenschaften, die auch Beschwerden einer Depression abmildern kann. Da es nur ein Nahrungsergänzungsmittel ist, ersetzt es aber keine Therapie. (Bildquelle: CBD Infos / unsplash)

Allerdings gilt CBD Öl nicht als Medikament, sondern lediglich als Nahrungsergänzungsmittel. Es ersetzt keine medikamentöse Therapie, kann aber begleitend dazu eingesetzt werden, um auftretende Beschwerden zu lindern.

Genau wie bei Antidepressiva ist eine Wirkung aber nicht garantiert, da jeder Betroffene anders reagiert. In jedem Fall sollte vor der Einnahme von CBD Öl eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden.

Wann und für wen ist die Einnahme von CBD Öl gegen Depressionen sinnvoll?

Die Einnahme von CBD Öl bietet sich als ergänzende Behandlung von Symptome einer Depression an. Da CBD eine positive Wirkung auf zahlreiche Beschwerden haben kann, kannst du dadurch wieder eine höhere Lebensqualität erlangen.

Besonders, wenn starke Nebenwirkungen durch eine medikamentöse Therapie ausgelöst werden, kann CBD Öl einen Versuch wert sein.

CBD Öl kann sowohl bei leichten als auch schweren Symptomen angewendet werden. Bei einer erhöhten Veranlagung für Depressionen, kannst du es auch präventiv einnehmen. Pauschal lässt sich nicht vorher sagen, für wen und wie stark CBD eine Wirkung zeigt.

Abzuraten ist von der Einnahme von CBD Öl während einer Schwangerschaft. Die Forschungslage auf diesem Gebiet ist noch nicht eindeutig sicher und es könnten sowohl einige Risiken als auch Chancen vorliegen.(4) Um negative Auswirkungen auf das ungeborene Kind zu vermeiden, sollten Schwangere vorsichtshalber aber auf CBD-haltige Produkte verzichten.

Wie wirkt CBD Öl bei Depressionen?

Der Inhaltsstoff CBD wirkt auf die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 im sogenannten Endocannabinoidsystem, einem Teil des menschlichen Nervensystems. Konkret soll CBD den Serotonin-Rezeptor 5-HT1A anregen, dem eine antidepressive Wirkung nachgesagt wird.(5)

Über die Wirkweise von CBD Öl bei Depressionen ist bisher noch wenig belegt.

Über die Funktion des Endocannabinoidsystems ist noch wenig bekannt. Es wird aber davon ausgegangen, dass ein Einfluss auf viele Bereiche des Körpers wie die Gefühlsverarbeitung aber auch den Stoffwechsel besteht. Ein Ungleichgewicht im Endocannabinoidsystem steht in einer starken Verbindung mit den Vorgängen einer Depression.(6)

Bisher gibt es noch keine klinischen Studien zur Wirkung von CBD Öl bei Depressionen. Allerdings wurden bereits zahlreiche Studien mit Mäusen und Ratten durchgeführt, wobei eine antidepressive Wirkung durch Cannabidiol gezeigt werden konnte.(7, 8, 9)

Zudem gibt es Indizien darauf, dass CBD viele Begleiterscheinungen einer Depression lindern kann. In der folgenden Tabelle haben wir die verschiedenen Wirkungen kurz gesammelt.

Wirkung Beschreibung
Entspannend Meist wird bei Depressionen übermäßig viel Cortisol ausgeschüttet, wodurch die Betroffenen einen hohen Stresslevel besitzen. Die Anwendung von CBD kann den Cortisolspiegel signifikant senken und eine beruhigende Wirkung auf den Körper haben.(10)
Schmerzlindernd Depressiv Kranke klagen oft über physische Schmerzen wie Kopf- oder Gelenkschmerzen, vor allem bei älteren Menschen. CBD kann unter anderem chronische Schmerzen und Beschwerden einer Arthrose effektiv lindern.(11, 12)
Entzündungshemmend Entzündungen können Auslöser für eine Depression sein. Einige Studien legen CBD eine entzündungshemmende Wirkung nahe, die sich positiv auf eine Depression auswirken kann.(13, 14)
Reduziert Angststörungen Depressionen können oft mit Angststörungen einhergehen. Es gibt Indizien dafür, dass CBD Angstzustände reduzieren kann.(15) Bereits eine einzelne Dosis von CBD kann eine deutliche Minderung der Angst erzielen.(16)
Fördert Schlaf Gesunder Schlaf ist ein wichtiger Bestandteil zur mentalen und körperlichen Regeneration. Cannabidiol kann ein therapeutisches Potenzial bei der Behandlung von Schlafproblemen und Insomnia haben.(17, 18) Besonders bei Problemen in der REM-Phase oder bei starker Tagesmüdigkeit scheint CBD vielversprechend.

Wie eine Menge an Studien zeigt, kann CBD eine positive Wirkung bei der Behandlung von Depressionen haben. Da repräsentative Studien am Menschen fehlen, können aber noch keine genauen Aussagen getroffen werden.

Wie sollte CBD Öl gegen Depressionen dosiert werden?

Der große Vorteil bei der Verwendung von CBD Öl im Vergleich zu anderen CBD-haltigen Produkten ist die einfache und genaue Dosierbarkeit. Üblicherweise wird CBD Öl oral durch Tropfen unter der Zunge eingenommen.

Bei der Dosierung solltest du vor allem auf die Konzentration von gelöstem CBD im Öl achten. Diese berechnet sich aus dem Anteil von CBD in Milligramm geteilt durch die Menge des Produkts in Milliliter.

Beispielsweise entspricht ein Gehalt von 5 % CBD etwa 50 Milligramm pro Milliliter. Allerdings gilt hier nicht, dass eine hohe Konzentration immer die bessere Wahl ist. CBD sollte nicht zu hoch dosiert werden, da die Wirkung wieder ins Gegenteil umschlagen kann.(19)

Bei der Dosierung von CBD Öl solltest du dich erst langsam steigern und die Konzentration beibehalten, wenn die gewünschte Wirkung eintritt. Weniger ist mehr, eine Überdosierung kann Nebenwirkungen auslösen. (Bildquelle: Kelly Sikkema / unsplash)

Jeder Mensch reagiert auf unterschiedliche Dosierungen abhängig von dem Körpergewicht, der Stärke der Beschwerden und der persönlichen Verträglichkeit. Am Anfang empfiehlt es sich deshalb, mit wenigen Tropfen täglich und niedrigen Konzentrationen von 5 % CBD an die optimale Dosierung heranzutasten.

Eine Absprache mit dem betreuenden Arzt sollte unbedingt vorher erfolgen, besonders bei hohen Dosierungen.

Bei Kindern sollte eine Dosierung noch niedriger und vorsichtiger gestaltet werden. Kinder besitzen weniger Körpergewicht und reagieren empfindlicher auf Wirkstoffe als Erwachsene. Wenige Milligramm CBD können schon eine starke Wirkung hervorrufen.

Im Folgenden haben wir grobe Richtwerte für Erwachsene zur Dosierung von CBD bei Depressionen zusammengestellt, basierend auf Erfahrungswerten und Herstellerangaben. Dabei gehen wir davon aus, dass 20 Tropfen etwa einem Milliliter entsprechen.

Dosierung Menge CBD pro Tag Anzahl Tropfen pro Tag
Geringe Dosierung 5-20 Milligramm 2-8 Tropfen bei 5 % CBD

1-4 Tropfen bei 10 % CBD

Mittlere Dosierung 20-50 Milligramm 8-20 Tropfen bei 5 % CBD

4-10 Tropfen bei 10 % CBD

3-7 Tropfen bei 15 % CBD

Hohe Dosierung 50-100 Milligramm 10-20 Tropfen bei 10 % CBD

7-14 Tropfen bei 15 % CBD

5-10 Tropfen bei 20 % CBD

Während der Einnahme sollten das eigene Wohlbefinden und mögliche Symptome gut beobachtet werden, sodass auf Veränderungen reagiert werden kann. Ist nach etwa einer Woche keine Wirkung zu spüren, kann die Anzahl der Tropfen oder die Konzentration langsam gesteigert werden. Wenn du mit dem Wirkergebnis zufrieden bist, kannst du die Dosierung beibehalten.

Welche Nebenwirkungen können bei CBD Öl gegen Depressionen auftreten?

Zum jetzigen Zeitpunkt konnten durch die Einnahme von CBD Öl nur wenige, milde Nebenwirkungen beobachtet werden. Dies macht das Naturöl zu einer vielversprechenden Alternative. Vor allen Dingen bei hohen Dosierungen können die folgenden Beschwerden auftreten:

  • Trockenes Mundgefühl(20)
  • Müdigkeit(21)
  • Niedriger Blutdruck(22)
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall(21)
  • Schlafprobleme(23)
  • Appetitlosigkeit
  • Leberschäden(24)

Die meisten dieser Nebenwirkungen sind noch kaum wissenschaftlich nachgewiesen und basieren auf Nutzererfahrungen. Wenn starke Nebenwirkungen durch die Einnahme von CBD Öl auftreten, sollte die Behandlung sofort reduziert oder sogar eingestellt werden.

Eventuell kann es auch zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Vorgesehene Wirkungen können durch CBD Öl verstärkt oder abgeschwächt werden. In einem Arztgespräch kannst du mögliche Komplikationen mit medikamentösen Therapien vorher abklären. Kombiniert mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln können ebenfalls Unverträglichkeiten entstehen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gegen Depressionen gibt es neben CBD Öl?

Wird eine Depression frühzeitig erkannt, so kann diese meist gut behandelt werden. Die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten sind die Psychotherapie und die medikamentöse Therapie mit Antidepressiva. Bei einem stark ausgeprägten oder sogar chronischen Verlauf der Krankheit werden auch beide Behandlungsmethoden kombiniert.

Psychotherapie und Antidepressiva gelten als wirksamste Behandlungsmethoden bei einer Depression.

Neben diesen beiden Methoden werden manchmal auch weitere Behandlungsformen wie die Licht-, Wach-, Ergo- und Elektrokrampftherapie angewandt. Diese werden meist nur in speziellen Fällen genutzt oder falls herkömmliche Therapien keine Wirkung zeigen.

Leichte Depressionen werden oft nicht behandelt, da die Beschwerden nach kurzer Zeit wieder abklingen können. Ob und welche Behandlung infrage kommt, sollte immer mit einem betreuenden Arzt besprochen werden. Im Anschluss stellen wir dir die beiden wichtigsten Therapien etwas genauer vor.

Psychotherapie

Eine Psychotherapie behandelt die Depression durch Gespräche und Übungen mit einem Psychotherapeuten. Je nach Therapieverfahren werden unterschiedliche Theorien zur Entstehung und Behandlung der Krankheit angewandt.

Die psychoanalytisch begründeten Verfahren wie die häufig angewandte Psychoanalyse basieren darauf, dass unbewusste Konflikte die Depression verursachen. Im Laufe der Behandlung sollen diese aufgearbeitet werden.

Die höchste Wirksamkeit bei Depressionen zeigt allerdings die kognitive Verhaltenstherapie (KVT).

Dabei werden negative Gedanken und Einstellungen thematisiert und verändert. Der Patient lernt diese durch neue Verhaltens- und Denkmuster zu ersetzen, sodass beispielsweise mit kritischen Situationen besser umgegangen werden kann.

Antidepressiva

Antidepressiva werden meist nur bei schweren Depressionen verordnet. Sie wirken auf die Botenstoffe im Gehirn und können dadurch ausgelöste Funktionsstörungen korrigieren. Symptome einer Depression können so abgemildert werden. Allerdings setzt eine Wirkung erst nach einigen Wochen ein und erfordert eine regelmäßige Einnahme.

Werden die Medikamente frühzeitig abgesetzt, besteht ein hohes Risiko für einen Rückfall. Deswegen sollten Antidepressiva auch nach Abklingen der Symptome noch mehrere Monate eingenommen werden. Im Gegensatz zu vielen Beruhigungsmitteln macht Antidepressiva aber nicht abhängig. Je nach Wirkstoff und Dosierung können allerdings Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten.

Fazit

Wie du gesehen hast, handelt es sich bei einer Depression um eine ernstzunehmende aber gut behandelbare Krankheit. Psychotherapie und Antidepressiva stellen nach wie vor zentrale Säulen bei der Behandlung dar.

Allerdings kannst du CBD Öl als begleitendes Mittel einsetzen, da es ebenfalls Symptome einer Depression lindern kann. Vorher sollte aber immer ein Gespräch mit dem betreuenden Arzt aufgesucht werden, auch um Komplikationen abzuklären.

Zum derzeitigen Stand der Forschung lässt sich noch recht wenig über die Wirkweise von CBD beweisen, aber zahlreiche Erfahrungsberichte zeugen von der möglichen positiven Auswirkung.

Dennoch können bei der Einnahme von CBD Öl Nebenwirkungen auftreten, weshalb eine Dosierung immer an das eigene Wohlbefinden angepasst werden muss. Bei intensiven Nebenwirkungen sollte die Dosierung reduziert oder das Mittel sogar ganz abgesetzt werden.

Bildquelle: Jorruang / 123rf

Einzelnachweise (24)

1. Statista.de: Prävalenz einer depressiven Symptomatik in europäischen Ländern nach Geschlecht im Jahr 2015
Quelle

2. Statista.de: Chronische Depressionen in Europa
Quelle

3. WHO.int: Cannabidiol (compound of cannabis)
Quelle

4. Sarrafpour S, Urits I, Powell J, Nguyen D, Callan J, Orhurhu V, Simopoulos T, Viswanath O, Kaye AD, Kaye RJ, Cornett EM, Yazdi C. Considerations and Implications of Cannabidiol Use During Pregnancy. Curr Pain Headache Rep. 2020 Jun 10;24(7):38. doi: 10.1007/s11916-020-00872-w. PMID: 32524214.
Quelle

5. Linge R, Jiménez-Sánchez L, Campa L, Pilar-Cuéllar F, Vidal R, Pazos A, Adell A, Díaz Á. Cannabidiol induces rapid-acting antidepressant-like effects and enhances cortical 5-HT/glutamate neurotransmission: role of 5-HT1A receptors. Neuropharmacology. 2016 Apr;103:16-26. doi: 10.1016/j.neuropharm.2015.12.017. Epub 2015 Dec 19. PMID: 26711860.
Quelle

6. Huang WJ, Chen WW, Zhang X. Endocannabinoid system: Role in depression, reward and pain control (Review). Mol Med Rep. 2016 Oct;14(4):2899-903. doi: 10.3892/mmr.2016.5585. Epub 2016 Aug 1. PMID: 27484193; PMCID: PMC5042796.
Quelle

7. de Morais H, Chaves YC, Waltrick APF, Jesus CHA, Genaro K, Crippa JA, da Cunha JM, Zanoveli JM. Sub-chronic treatment with cannabidiol but not with URB597 induced a mild antidepressant-like effect in diabetic rats. Neurosci Lett. 2018 Aug 24;682:62-68. doi: 10.1016/j.neulet.2018.06.006. Epub 2018 Jun 6. PMID: 29885450.
Quelle

8. Sales AJ, Fogaça MV, Sartim AG, Pereira VS, Wegener G, Guimarães FS, Joca SRL. Cannabidiol Induces Rapid and Sustained Antidepressant-Like Effects Through Increased BDNF Signaling and Synaptogenesis in the Prefrontal Cortex. Mol Neurobiol. 2019 Feb;56(2):1070-1081. doi: 10.1007/s12035-018-1143-4. Epub 2018 Jun 4. PMID: 29869197.
Quelle

9. García-Gutiérrez MS, Navarrete F, Gasparyan A, Austrich-Olivares A, Sala F, Manzanares J. Cannabidiol: A Potential New Alternative for the Treatment of Anxiety, Depression, and Psychotic Disorders. Biomolecules. 2020 Nov 19;10(11):1575. doi: 10.3390/biom10111575. PMID: 33228239; PMCID: PMC7699613.
Quelle

10. Zuardi AW, Guimarães FS, Moreira AC. Effect of cannabidiol on plasma prolactin, growth hormone and cortisol in human volunteers. Braz J Med Biol Res. 1993 Feb;26(2):213-7. PMID: 8257923.
Quelle

11. Xu DH, Cullen BD, Tang M, Fang Y. The Effectiveness of Topical Cannabidiol Oil in Symptomatic Relief of Peripheral Neuropathy of the Lower Extremities. Curr Pharm Biotechnol. 2020;21(5):390-402. doi: 10.2174/1389201020666191202111534. PMID: 31793418.
Quelle

12. Verrico CD, Wesson S, Konduri V, Hofferek CJ, Vazquez-Perez J, Blair E, Dunner K Jr, Salimpour P, Decker WK, Halpert MM. A randomized, double-blind, placebo-controlled study of daily cannabidiol for the treatment of canine osteoarthritis pain. Pain. 2020 Apr 24:10.1097/j.pain.0000000000001896. doi: 10.1097/j.pain.0000000000001896. Epub ahead of print. PMID: 32345916; PMCID: PMC7584779.
Quelle

13. Burstein S. Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation. Bioorg Med Chem. 2015 Apr 1;23(7):1377-85. doi: 10.1016/j.bmc.2015.01.059. Epub 2015 Feb 7. PMID: 25703248.
Quelle

14. Pellati F, Borgonetti V, Brighenti V, Biagi M, Benvenuti S, Corsi L. Cannabis sativa L. and Nonpsychoactive Cannabinoids: Their Chemistry and Role against Oxidative Stress, Inflammation, and Cancer. Biomed Res Int. 2018 Dec 4;2018:1691428. doi: 10.1155/2018/1691428. PMID: 30627539; PMCID: PMC6304621.
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16. Soares VP, Campos AC. Evidences for the Anti-panic Actions of Cannabidiol. Curr Neuropharmacol. 2017;15(2):291-299. doi: 10.2174/1570159x14666160509123955. PMID: 27157263; PMCID: PMC5412699.
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17. Babson KA, Sottile J, Morabito D. Cannabis, Cannabinoids, and Sleep: a Review of the Literature. Curr Psychiatry Rep. 2017 Apr;19(4):23. doi: 10.1007/s11920-017-0775-9. PMID: 28349316.
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18. Shannon S, Lewis N, Lee H, Hughes S. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. Perm J. 2019;23:18-041. doi: 10.7812/TPP/18-041. PMID: 30624194; PMCID: PMC6326553.
Quelle

19. Linares IM, Zuardi AW, Pereira LC, Queiroz RH, Mechoulam R, Guimarães FS, Crippa JA. Cannabidiol presents an inverted U-shaped dose-response curve in a simulated public speaking test. Braz J Psychiatry. 2019 Jan-Feb;41(1):9-14. doi: 10.1590/1516-4446-2017-0015. Epub 2018 Oct 11. PMID: 30328956; PMCID: PMC6781714.
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21. Huestis MA, Solimini R, Pichini S, Pacifici R, Carlier J, Busardò FP. Cannabidiol Adverse Effects and Toxicity. Curr Neuropharmacol. 2019;17(10):974-989. doi: 10.2174/1570159X17666190603171901. PMID: 31161980; PMCID: PMC7052834.
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22. Jadoon KA, Tan GD, O'Sullivan SE. A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study. JCI Insight. 2017 Jun 15;2(12):e93760. doi: 10.1172/jci.insight.93760. PMID: 28614793; PMCID: PMC5470879.
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23. Furer T, Nayak K, Shatkin JP. Exploring Interventions for Sleep Disorders in Adolescent Cannabis Users. Med Sci (Basel). 2018 Feb 8;6(1):11. doi: 10.3390/medsci6010011. PMID: 29419734; PMCID: PMC5872168.
Quelle

24. Ewing LE, Skinner CM, Quick CM, Kennon-McGill S, McGill MR, Walker LA, ElSohly MA, Gurley BJ, Koturbash I. Hepatotoxicity of a Cannabidiol-Rich Cannabis Extract in the Mouse Model. Molecules. 2019 Apr 30;24(9):1694. doi: 10.3390/molecules24091694. PMID: 31052254; PMCID: PMC6539990.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Prävalenz einer depressiven Symptomatik in europäischen Ländern nach Geschlecht im Jahr 2015
Statista.de: Prävalenz einer depressiven Symptomatik in europäischen Ländern nach Geschlecht im Jahr 2015
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Chronische Depressionen in Europa
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Cannabidiol (compound of cannabis)
WHO.int: Cannabidiol (compound of cannabis)
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Wissenschaftliches Review
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Wissenschaftliches Review
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Wissenschaftliche Studie
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Wissenschaftliche Studie
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Wissenschaftliche Studie
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Wissenschaftliches Review
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Wissenschaftliche Studie
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Testberichte