Willkommen bei unserem großen Folsäure Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Folsäure Produkte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Folsäure Produkt zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Folsäure kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Folsäure ist ein Nährstoff, der an vielen Stoffwechselaktivitäten im Körper aktiv beteiligt ist. So ist Folsäure beispielsweise nötig, um Aminosäure (also Proteine oder Eiweiße) im Körper verarbeiten zu können. Außerdem führt ein Mangel an Folsäure oftmals zu Anämie (Blutarmut).
  • Da der menschliche Körper Folsäure nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Vor allem grüne Gemüse- und Salatsorten sind hervorragende Folsäurelieferanten. In vielen Fällen, reicht aber auch eine Zufuhr über die Nahrung nicht aus – vor allem dann, wenn der Verbrauch an Folsäure gerade akut erhöht ist.
  • Einen besonders erhöhten Bedarf an Folsäure haben schwangere und stillende Mütter. Denn Folsäure ist das einzige bekannte Vitamin, das verhindern kann, dass sich bei einem Embryo ein offener Rücken bildet. Generell führt ein guter Folsäurespiegel in der Schwangerschaft zu einer deutlichen Reduzierung vieler Risiken, wie der neuronaler Fehlbildungen und vieler mehr.

Folsäure Test: Das Ranking

Platz 1: Greenfood Folsäure

Platz 2: Cosphera Folsäure

Platz 3: SteriPharm Folio 1 forte filmtabletten

Platz 4: tetesept Femi Baby

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Folsäure kaufst

Wie hoch ist mein Bedarf an Folsäure aktuell tatsächlich?

Der Bedarf an Folsäure ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Du kannst hierbei zwischen drei Gruppen von Personen unterscheiden:

Schwangere

Vor allem Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und stillende Mütter sollten zusätzlich Folsäurepräparate einnehmen. (Bildquelle: 123rf.com / 86327584)

  • Kinder ab 13 Jahre und Erwachsene: 300 Mikrogramm
  • Schwangere: 550 Mikrogramm
  • Stillende Mütter: 450 Mikrogramm

Personen, die von diesen gängigen Listen nicht erfasst werden, sind Sportler oder Menschen, die aus anderen Gründen einen erhöhten Folsäurebedarf haben. Ein erhöhter Folsäurebedarf kann sich beispielsweise durch die Gabe von Medikamenten gegen Rheumatische Schmerzen ergeben.

Aber auch ein erhöhter oder regelmäßiger Alkoholkonsum führt zu einem höheren Bedarf an Folsäure. Sportler sollten sich an den Werten für Schwangere orientieren. Wer aus anderen Gründen einen erhöhten Folsäurebedarf hat, sollte mit seinem behandelnden Arzt klären, wie hoch dieser tatsächlich ausfällt.

Ab wann ist ein gesteigerter Folsäurebedarf vorhanden?

Wie bereits erwähnt zählen zu den Personen, die einen erhöhten Bedarf an Folsäure haben vor allen Dingen:

  • Sportler
  • Schwangere
  • Stillende Mütter
  • Personen, die regelmäßig Alkohol trinken
  • Frauen mit Kinderwunsch

Warum werden Frauen mit Kinderwunsch in dieser Liste geführt? Nur der Kinderwunsch allein löst doch keinen höheren Bedarf an Folsäure aus. Nachgewiesen ist, das ein Mangel an Folsäure dazu führen kann, dass es schwerer für dich schwanger zu werden.

Was aber noch viel wichtiger ist: Kaum ein anderer Nährstoff im Körper der Mutter ist für das ungeborene Kind so wichtig wie Folsäure.

Deshalb solltest du von dem Moment an, in dem dir klar ist, dass du schwanger werden willst, beginnen deinen Folsäurehaushalt so hoch wie möglich zu halten. Damit der Embryo in dir, wenn es dann wirklich funktioniert hat mit dem Schwanger werden, von Anfang an umfänglich versorgt wird.

Wie viel Folsäure nehme ich täglich über die Nahrung auf?

Die besten Folsäurelieferanten sind verschiedene Kohlsorten, grünes Gemüse (Brokkoli, Zucchini, Blattspinat etc.), Tomaten, Gurken, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder Eigelb.

Aber auch Rindfleisch und Leber sind sehr gute Folsäurelieferanten. Das Problem bei Folsäure liegt allerdings darin, dass dieses Vitamin sehr Hitzeempfindlich ist und daher oftmals schon auf dem Transport oder bei der Zubereitung der Speisen in Teilen zerstört wird.

Aus diesem Grund lässt sich nicht genau sagen, wie hoch der Folsäuregehalt einzelner Lebensmittel ist. Die 300 Mikrogramm werden allerdings, Studien zur Folge, in Deutschland im Durchschnitt nicht erreicht.

Wenn du allerdings auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung setzt und dich daran hälst, am Tag mindestens 5 kleine Obst und/oder Gemüsemahlzeiten zu dir zu nehmen, wirst du in der Regel schon nah an die 300 Mikrogramm täglich herankommen.

Welche Einnahmearten von Folsäure gibt es?

Hier gibt es vier verschiedene Varianten:

  • Tabletten (entweder als Depotpräparat oder als normale Tablette)
  • Saft
  • Granulat
  • Tropfen

Doch welche Variante bevorzuge ich? Diese Frage musst du rein nach Geschmack und nach eigenem Empfinden beantworten. Manche mögen Tabletten einfach nicht – Folsäuretabletten sind in der Regel auch recht groß. Vielleicht fällt dir das Schlucken eines Saftes oder von Tropfen leichter.

Hier macht es einfach Sinn, eigene Erfahrungen zu machen und die unterschiedlichen Möglichkeiten auszuprobieren. Natürlich hat aber auch jede Variante ihre Vor- und Nachteile – Punkte die wir später noch näher erläutern werden.

Welche Vor- und welche Nachteile haben Folsäurepräparate?

Nahrungsergänzungsmittel werden auch heute noch von vielen Menschen belächelt und wer solche Einnimmt, gesteht damit in den Augen derjenigen, die diese wichtigen Mittel verdammen, eine ungesunde Ernährung ein.

Dabei stimmt das oftmals gar nicht. Trotzdem solltest du dir natürlich, bevor du dich für die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels entscheidest, immer die Vor- und Nachteile dieser Einnahme vor Augen führen.

Vorteile Nachteile
Eine ausreichende Folsäureversorgung wird sichergestellt In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Überdosierung kommen
Vor allem in der Schwangerschaft werden Schäden beim Embryo durch eine ausreichende Folsäurezufuhr vermieden Es entstehen zusätzliche Kosten, die durch eine ausgewogene Ernährung womöglich vermieden werden könnten

Eine ausgewogene Ernährung kann einen Folsäuremangel, wenn auch vielleicht nur einen kurzzeitigen, nie ganz verhindern. Zum einen weißt du nie genau, wie viel Folsäure wirklich noch in einem Lebensmittel enthalten ist und zum anderen lässt sich Folsäure nur minimal im Körper speichern. Wirkliche Sicherheit kann nur ein passendes Folsäurepräparat geben

Auch bei Folsäurepräparaten kann es passieren, dass zuviel aufgenommene Folsäure ausgeschieden wird und damit die aufgenommene Folsäure nur bedingt zur Verfügung steht – vermeiden kann dies nur ein Depot-Präparat, dass den Inhaltsstoff nur langsam an den Körper abgibt

Die zusätzlichen Nährstoffe und Vitamine in dem Kombipräparat fördern das Immunsystem und leisten einen Anteil zu einer gesunden Lebensweise. Nur mit ausreichend Folsäure im Körper ist es möglich, Übergewicht ab- oder Muskelmasse aufzubauen

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Das erste Trimester einer Schwangerschaft.🤰🏼🤢😴☺️🤮😪 Schade dass doch wenige wissen, dass von Beginn die #schwangerenvorsorge von einer #hebamme durchgeführt werden kann, allein oder im Wechsel mit dem #frauenarzt. #hebammenschülerin #traumberuf #hebammenausbildung #mutterpass #schwangerenvorsorge #schwangerschaft #schwanger #ultraschall #ultraschallbild #gravidarium #schwangerschaftstest #positiverschwangerschaftstest #hyperemesis #dezemberbaby2018 #januarbaby2019 #kursbaby #hyperemesisgravidarium #übelkeit #erbrechen #vomex #seabands #folsäure #folio #nausema #hcg #nahrungsergänzungsmittel #erstestrimester

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Die Auswahl an Präparaten ist riesig – Dosierungen, zusätzliche Inhaltsstoffe und auch die Preisklassen sind am Markt sehr vielfältig und absolut variabel vorhanden, sodass für jeden das passende Produkt zu finden ist

Fakt ist, dass Folsäure eines der wenigen Vitamine ist, bei denen Ärzte ausdrücklich eine Aufnahme durch Nahrungsergänzungsmittel empfehlen – eben gerade weil die Zahl der Menschen, die unterversorgt sind so besorgniserregend hoch ist.

Entscheidung: Welche Arten von Folsäure gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Arten von Folsäure unterscheiden:

  • Folsäuretabletten
  • Folsäuretropfen
  • Folsäuregranulat
  • Folsäuresaft

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, das für dich am besten geeignete Folsäure Produkt zu finden.

Worum handelt es sich bei Folsäuretabletten und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Folsäuretabletten sind entsprechende Tabletten die mal als Depot-Tabletten, mal als „normale“ Tabletten daherkommen und in denen eine starke Konzentration an Folsäure enthalten ist.

Vorteile
  • Sind in jedem Drogeriemarkt zu bekommen
  • vergleichsweise günstig
  • Gibt es in sehr niedrigerer, mittlerer und hoher Folsäuredosierung
  • Sind als Depot Tabletten erhältlich
Nachteile
  • Die Tabletten sind meist recht groß
  • Die günstigen Tabletten aus der Drogerie sind meist recht niedrig dosiert

Vor allem die Depottabletten haben den positiven Effekt, dass der Nährstoff hier zeitversetzt Stück für Stück an den Körper abgegeben wird. Tabletten mit Folsäure werden grundsätzlich auch mit anderen Vitaminen und Nährstoffen versehen, sodass hier immer ein Kombipräparat entsteht.

Worum handelt es sich bei Folsäuretropfen und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Folsäuretropfen sind eine Wasserlösung, die mit einer hohen Dosis von Folsäure versehen ist. Da Folsäure ein wasserlösliches Vitamin ist, sind Tropfen eine sehr einfache Art, Folsäure zu verabreichen.

Die Tropfen sind meist vollkommen Geschmacksneutral – evtl. Geschmacksstoffe dienen nur dem Genuss bei der Einnahme.

Vorteile
  • Tropfen sind in der Regel höher dosiert, als die einfachen Tabletten
  • Die Tropfen lassen sich leicht schlucken
  • Durch die flüssige Form kann die Folsäure im Körper direkt verarbeitet werden
Nachteile
  • Da Tropfen nicht als Depot-Präparat verarbeitet werden können, geht ein Teil der Folsäurezufuhr meist verloren
  • Folsäuretropfen sind in der Regel hochpreisiger als Tabletten
  • Müssen zumeist in der Apotheke oder im Online Shop gekauft werden

Auch bei Folsäuretropfen handelt es sich in der Regel um Kombipräparate, bei denen eine ganze Reihe anderer wichtiger Nährstoffe im Produkt mit verarbeitet werden.

Worum handelt es sich bei Folsäuregranulat und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Folsäuregranulat ist ein Granulat, dass aus kleinen Kügelchen besteht, die du dir in den Mund schüttest und dort am besten unter die Zunge legst. Hier lösen sich diese Kügelchen auf. Die Folsäure kann so direkt über die Schleimhäute in den Kreislauf gelangen und dort weiterverarbeitet werden.

Vorteile
  • Die Folsäure gelangt über die Schleimhäute sehr schnell in den Blutkreislauf
  • Einen einzelnen Granulatschlauch kannst du immer bequem in der Handtasche mitführen
  • Dank verschiedener Geschmacksrichtungen schmeckt das Präparat meist recht gut
Nachteile
  • Kein Depot-Präparat – überschüssige Folsäure wird schnell wieder ausgeschieden
  • Folsäuregranulat ist in der Regel nur in der Apotheke oder im Online Shop erhältlich
  • Das Folsäuregranulat ist zumeist deutlich teurer als eine einfache Tablette

Entsprechende Präparate gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und natürlich handelt es sich auch bei Folsäuregranulat Präparaten immer um Kombi-Präparate.

Worum handelt es sich bei Folsäuresaft und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Folsäuresaft ist ein mit hohen Dosen von Folsäure versetzter Saft, der als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird. Hierbei handelt es sich immer um Kombi-Präparate, also um solche Präparate, die neben Folsäure auch noch eine ganze Reihe anderer Vitamine und Nährstoffe beinhalten.

Vorteile
  • Sehr leicht zu dosieren und einzunehmen
  • Hat in der Regel mit einem sehr hoch dosierten Folsäureanteil
  • Folsäuresäfte beinhalten immer auch eine ganze Reihe wichtiger und hochwertiger Vitamine und Nährstoffe
Nachteile
  • Verhältnismäßig teuer
  • Folsäuresäfte sind keine Depot-Präparate
  • Meist schwer in Drogerie und Apotheke zu finden

Folsäuresäfte werden oftmals verwendet, wenn Folsäure als Unterstützung bei akuten Depressionen, anhaltenden Müdigkeitszuständen oder einem dauerhaft niedergeschlagenen Gemütszustand eingesetzt werden soll.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Folsäure vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Folsäure Produkte gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Produkt zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Dosierung
  • zusätzliche Inhaltsstoffe
  • Wirkweise

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Produkt anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Dosierung

Je nachdem, ob du zu einer der Gruppen mit einem erhöhten Folsäurebedarf gehörst oder ob du einfach nur etwas für deinen Folsäurehaushalt tun möchtest, ist es wichtig darauf zu achten, dass dein Bedarf an Folsäure auch tatsächlich über das entsprechende Präparat gedeckt wird.

Gerade unter den Tabletten, die du im Drogeriemarkt findest, gibt es eine ganze Reihe von Folsäure Präparaten, die mit einer vergleichsweise niedrigen Dosierung daherkommen.

Vor allem, wenn du dich für die günstigeren Präparate entscheidest, kann die Dosierung für eine Schwangere oder eine stillende Mutter deutlich zu niedrig ausfallen.

Zusätzliche Inhaltsstoffe

Folsäurepräparate, egal ob nun Folsäuretabletten, Folsäuretropfen, Folsäuregranulat oder ein Folsäuresaft – sie alle sind in der Regel Kombi-Präparate. Das bedeutet, dass neben der Folsäure in dem Nahrungsergänzungsmittel noch eine ganze Reihe weiterer Inhaltsstoffe enthalten sind.

So zum Beispiel verschiedene andere Vitamine, Magnesium, Calcium oder Omega 3 Fettsäuren. Die Liste der möglichen zusätzlichen Mineralien und Vitamine ist endlos.

Hier ist es sinnvoll sich vorher genau zu überlegen, welche zusätzlichen Nährstoffe dir und deinem Körper gerade gut tun würden.

Hast du beispielsweise aufgrund vermehrter sportlicher Aktivitäten aktuell einen erhöhten Folsäurebedarf dann sind andere zusätzliche Inhaltsstoffe sinnvoll, als beispielsweise in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit.

Bevor du dich hier abschließend festlegst, welche zusätzlichen Vitamine, Nährstoffe und Mineralien du den Vorzug geben willst, solltest du dieses Thema einmal mit deinem Arzt oder Frauenarzt besprechen.

Vegan oder nicht vegan: Es ist schon lange viel mehr als nur ein Trend – für viele Menschen ist eine vegane Lebensweise in erster Linie eine reine Überzeugungs- und Moralfrage.

Da ist es nur logisch, dass du, wenn du das genauso siehst, auch bei Nahrungsmittelergänzungen darauf achten möchtest, ob diese mit deinen Überzeugungen vereinbar sind.

Und tatsächlich trifft das nicht zwangsläufig auf alle Folsäurepräparate zu. Manche haben als Quelle einen tierischen Folsäurelieferanten – andere sind mit zusätzlichen Inhaltsstoffen, die sich nicht mit einer veganen Ernährung in Einklang bringen lassen.

Es gibt aber auch ausreichend Produkte, die vegan sind und auch an entsprechenden Vermerken auf der Packung zu erkennen sind.

Wirkweise

Wie bereits erwähnt ist der Körper kaum in der Lage Folsäure dauerhaft zu speichern. Deshalb ist es eine wichtige Frage, wie das Präparat im Körper wirkt bzw. wie lange es dauert, bis das Präparat komplett im Körper verarbeitet wurde.

Es gibt vor allem im Bereich der Tabletten Depotpräparate – das sind Tabletten, die mit einem Schutzfilm umgeben sind, die dafür sorgen das die Tablette einfach länger im Magen bleibt und nicht so schnell in ihre Einzelteile zersetzt werden kann. Dadurch wird die Folsäure langsamer in den Körper abgegeben.

Auch manche Säfte und Tropfen haben eine Art Wirkungsverzögerer und bringen so eine gewisse Langzeitwirkung mit. Granulat hingegen wirkt in der Regel sehr schnell – hier stellt sich dann die Frage ob es nicht sinnvoller ist, mehrere kleine Dosen Granulat über den Tag verteilt einzunehmen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Folsäure

Was sind die Folgen von Folsäuremangel?

Ein Folsäuremangel tritt nur selten mit Symptomen zu Tage, die du direkt diesem Mangel zuschreiben kannst. So ist ein Mangel an Folsäure beispielsweise oftmals mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit verbunden. Das kann allerdings auch auf viele andere Ursachen zurückzuführen sein.

Das Problem bei der Folsäure ist dabei, dass eine der Hauptaufgaben der Folsäure in der Zellteilung liegt. Hier vor allem in der Blutbildung. Wirst du mit Folsäure unterversorgt, kann die Blutbildung und die Weiterbildung der DNA nicht so erfolgen, wie es notwendig wäre. Das kann zwei Folgen haben.

Als erste negative Folge kann eine Blutarmut oder Anämie auftreten. Die Folge davon kann eben eine krankhafte Blässe, andauernde Müdigkeit, ein Gefühl von Abgeschlagenheit und eine starke Anfälligkeit für Infekte sein.

Bei einer Anämie wird die Zahl der roten Blutkörperchen zu gering und die verbliebenen Blutkörperchen werden unnormal groß. Die gleichen Symptome können übrigens auch bei einem Vitamin B12 Mangel auftreten, da der Körper Vitamin B12 braucht um Folsäure zu verarbeiten.

Ist davon zu wenig im Körper spricht man von einem funktionellen Folsäuremangel.

Weitere Folgen eines Folsäuremangels können beispielsweise Krebserkrankungen aufgrund entarteter Zellen sein, Schlaganfälle oder Unfruchtbarkeit. Auch der Umstand, dass du nur sehr schwer abnimmst und kaum Muskelmasse aufbaust, egal wie intensiv du trainierst, kann mit einem Folsäuremangel zu tun haben.

Dabei ist es wichtig festzuhalten, dass derart komplexe Schäden am Körper, wie zum Beispiel ein Schlaganfall oder Unfruchtbarkeit, erst nach jahrelanger starker Unterversorgung von Folsäure auftreten können.

Außerdem wurde herausgefunden, dass eine ausreichende Menge an Folsäure im Körper die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert.

Warum ist die Gefahr einer Folsäureunterversorgung so groß?

Folsäure ist einer ganzen Reihe von Gemüse und Obstsorten enthalten. Allerdings jeweils nur in vergleichsweise geringen Mengen. Dazu kommt, dass Folsäure sehr Hitzeempfindlich ist und auch durch direkte Sonneneinstrahlungen zerstört werden kann.

So kommt e oft vor, dass Lebensmittel, die eigentlich recht gute Folsäurelieferanten sein könnten, schon nach dem Transport zum Händler kaum noch Folsäure beinhalten.

Da wundert es kaum, dass Studien ergeben haben, dass in Deutschland die durchschnittliche Folsäureaufnahme deutlich unter der empfohlenen liegt. Nur die wenigsten Verbraucher schaffen wirklich die empfohlene Mindestdosis von 400 Mikrogramm Folsäure am Tag.

Das klingt zwar nach sehr wenig – zeigt aber auch wie schwer es sein kann, sich ohne ein gutes Nahrungsergänzungsmittel mit ausreichend Folsäure zu versorgen.

Dazu kommt, dass Folsäure im Körper nur bedingt zwischengespeichert werden kann. Folsäure, die nicht zeitnah verwertet wird, wird über die Nieren wieder ausgeschieden.

Da Folsäure ein wasserlösliches Vitamin ist, ist das für die Nieren selbst vollkommen unproblematisch. Es führt allerdings dazu, dass du, wenn du dich bei der Folsäureaufnahme allein auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung verlässt, riskierst allein durch diesen Umstand schon recht schnell in einen Bereich der Folsäureunterversorgung zu geraten.

Gibt es eine Überdosierung mit Folsäure?

Das kann natürlich auch passieren. Erwachsenen wird empfohlen, eine tägliche Zufuhr von rund 1.000 Mikrogramm nicht zu überschreiten. Denn auch wenn Folsäure die zu viel vorhanden ist ausgeschieden wird, kann eine dauerhafte Überdosierung nach einiger Zeit zu Nebenwirkungen führen.

Aufgeführt werden da in seltenen Fällen beispielsweise:

  • Erregungszustände
  • Übelkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Depressionen
  • Alpträume
  • Epileptische Anfälle

Gerade für die letzten drei möglichen Nebenwirkungen muss allerdings schon eine deutliche Überdosierung über einen sehr langen Zeitraum erfolgen.

Welche Schäden können bei einem Embryo und einer Folsäure-Unterversorgung auftreten?

Eine Unterversorgung mit Folsäure in der Schwangerschaft kann sehr schwerwiegende Folgen für den Embryo haben. So kann es zum Beispiel zu:

  • einem offenen Rücken (Spina bifida)
  • einer Minder- oder Nichtentwicklung des Gehirns (Anenzephalie)

Darüber hinaus steht Folsäuremangel im Verdacht verschiedene andere Komplikationen zu begünstigen. So zum Beispiel:

  • Frühgeburten
  • Entstehung von Herzfehlern

Auf diesem Grund empfehlen Frauenärzte ihren Patientinnen grundsätzlich während einer Schwangerschaft und oftmals auch schon vorher, wenn ein Kinderwunsch bekannt ist, die dauerhafte Einnahme von Folsäurepräparaten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.netdoktor.de/medikamente/folsaeure/

[2| https://folsäure.com/folsaeuremangel/

[3] https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Folsaeure-169713.html

[4] https://www.meine-gesundheit.de/krankheit/krankheiten/folsaeuremangel

Bildquelle: 123rf.com / 31373539

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