Zuletzt aktualisiert: 14. September 2020

Kennst du die Situation, in einen Raum zu gehen und in dem Moment nicht mehr zu wissen, was du dort eigentlich wolltest? Vielleicht suchst du auch häufiger nach Gegenständen, die du verlegt hast. Vergesslichkeit und eine geringere Merkfähigkeit sind nur zwei Symptome von vielen, die auf eine eingeschränkte Gehirnleistung hinweisen.

In unserem Artikel beantworten wir dir die wichtigsten Fragen zum Thema Gehirnleistung steigern. Du erfährst, warum deine Gehirnleistung abnehmen kann und wie du das verhindern kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wann du deine Gehirnleistung steigern solltest, hängt mit der Art des Problems zusammen. Ein Aufmerksamkeitsdefizit, Schlafstörungen bis hin zu Depressionen können durch eine mangelnde Versorgung des Gehirns verursacht werden.
  • Neuronale Erkrankungen vermindern die Gehirnleistung auf unterschiedliche Weise. Schlafstörungen sind mit neurodegenerativen Erkrankungen verbunden. Insbesondere im Alter nimmt die Gehirnleistung ab. Medikamente, die die Gehirnleistung steigern, haben positive Auswirkungen auf verschiedene Gehirnareale.
  • Studien zeigen, dass verschreibungspflichtige Medikamente bei gesunden Personen signifikante Auswirkungen auf Aufmerksamkeit, Konzentration und Wachsamkeit haben. Allerdings sind Langzeitfolgen noch nicht ausreichend erforscht.

Gehirnleistung steigern: Was du wissen solltest

Der neurophysiologische Vorgang der Aktivierung versorgt das Gehirn mit Energie und versetzt den Menschen in Leistungsfähigkeit. In unserem Artikel erläutern wir dir, wie du die Gehirnleistung mit Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln steigerst und welche Auswirkungen das auf deinen Körper hat.

Wie funktioniert das Gehirn?

Das Gehirn ist das zentrale Nervensystem und steuert die Vorgänge und Reaktionen des Körpers. Im menschlichen Gehirn sind mehrere Milliarden Nervenzellen miteinander verbunden. Die Verknüpfungen werden Synapsen genannt.

In den verschiedenen Gehirnbereichen werden unterschiedliche Funktionen wahrgenommen. Eine davon ist das Gedächtnis, mit dem wir wahrnehmen, denken und lernen.

Gedächtnismodell und kognitive Prozesse

Kognitive Prozesse sind die Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen. Sie kontrollieren und steuern das Verhalten. Der Mensch nimmt Reize bewusst wahr. Beim Denkprozess werden Bewusstseinsinhalte zu neuen Kognitionen verknüpft.(1)

Die kognitiven Prozesse können anhand eines Gedächtnismodells beschrieben werden. Reize bzw. Informationen treffen auf das Ultrakurzzeitgedächtnis. In diesem sensorischen Gedächtnis werden die Informationen für das Kurzzeitgedächtnis aufbereitet. Hier findet die Verarbeitung und die Übertragung ins Langzeitgedächtnis statt.(2)

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Das Langzeitgedächtnis speichert Informationen dauerhaft und wird in fünf Gedächtnissysteme unterteilt.

Diese werden nach Grad der Bewusstheit angeordnet und sind zuständig für die motorischen Fähigkeiten, die Registrierung und Identifizierung von Umweltreizen, das kontextfreie Faktenwissen und das kontextbezogene Wissen.(3)


Je häufiger wir eine Sinneswahrnehmung haben, die mit vorigen Kognitionen übereinstimmt, desto leichter können wir uns erinnern und auf vorhandene Erinnerungen zurückgreifen.(4)

Wann ist es wichtig, die Gehirnleistung zu steigern?

Im Alter verändert sich der Zustand des Gehirns. Die Leistung nimmt ab und der Mensch wird vergesslich. Anstelle der kognitiven können auch motorischen Fähigkeiten beeinträchtigt werden. Je nachdem welche Areale des Gehirns vom Alterungsprozess stärker betroffen sind.

Wann du deine Gehirnleistung steigern solltest, hängt mit der Art des Problems zusammen.

Häufig denken Personen bei bestimmten Symptomen nicht direkt an das Gehirn, sondern an andere Ursachen. Die Quelle der Ursache ist allerdings das Gehirn. Ein Aufmerksamkeitsdefizit, Schlafstörungen bis hin zu Depressionen können durch eine mangelnde Versorgung des Gehirns verursacht werden.

Studien untersuchten die Durchblutung des Gehirns bei aktivem Sitzen. Dabei wird das Gehirn besser durchblutet und fördert die Gehirnleistung. Das wiederum steigert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.(6)

Woran erkenne ich, dass meine Gehirnleistung gemindert ist?

Eine geminderte Gehirnleistung ist nicht immer sofort zu erkennen. Die Leistung des Gehirns hängt unter anderem mit der Durchblutung zusammen.

Nährstoffe und Bewegung fördern die Gehirnleistung.

Symptome sind Schlafstörungen, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörung und eine beeinträchtigte Merkfähigkeit.(7) Treten diese vermehrt auf, kann der Grund mithilfe einer Messung untersucht werden.

Physiologische Indikatoren, die das Zentralnervensystem betreffen können durch EEG (Elektroenzephalogramm) sichtbar gemacht werden. Gemessen werden Spannungsschwankungen im Gehirn.

Eine funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) kann ebenfalls zur Erkennung von Ursachen der Beeinträchtigung genutzt werden. Das ist ein bildgebendes Verfahren.(2) Beispielsweise zeigt es, welche Areale des Gehirns gut oder schlecht durchblutet werden. Hierbei ist der unterschiedliche Grad der Aktivierung bei Ruhe oder Leistung zu sehen.

Wodurch wird meine Gehirnleistung gemindert?

Die Ursachen einer eingeschränkten Gehirnleistung sind zahlreich. Einerseits durch Drogenkonsum, Krankheiten oder Stress, andererseits durch Erschöpfung und Flüssigkeitsmangel. Während bestimmte Krankheiten schwerwiegend sind und eine ärztliche Behandlung erfordern, kannst du harmlosere Ursachen selbst, z. B. mit Tabletten, bekämpfen.

Gehirnleistung steigern-1

Versorge dein Gehirn mit wichtigen Nährstoffen, um die volle Leistung konstant zu halten. Mittel als Ergänzung zur Ernährung können die Gehirnleistung steigern.
(Bildquelle: Drak Code auf Pixabay)

Dennoch führen auch harmlose Gründe zu vorübergehenden kognitiven Einschränkungen. Jeder kennt beispielsweise Erschöpfung durch Schlaf- oder Nährstoffmangel, die die Gehirnleistung ebenfalls beeinträchtigen. Schlafstörungen sind mit neurodegenerativen Erkrankungen verbunden. Insbesondere im Alter nimmt die Qualität des Schlafes ab.(8)

Stress wirkt sich negativ auf die Gehirnleistung aus.

In einer leistungsorientierten Gesellschaft tritt häufig Stress auf. Zu dem Thema wurde bereits viel Forschung betrieben. Das Stresshormon Cortisol beeinflusst das Gehirn. Eine hohe Konzentration des Hormons reduziert das Gehirnvolumen und die Gehirnfunktion.(9)

Fällt dir eine geringere Gehirnleistung auf, solltest du das mit einem Arzt abklären. Denn dies können Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen sein, die häufig zu spät in Betracht gezogen werden. Depressionen und Demenz sind keine Seltenheit.

Welche Erkrankungen des Gehirns gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Krankheiten, die die Gehirnfunktion beeinträchtigen. Unterschieden werden gefäßbedingte, verletzungsbedingte und degenerative Erkrankungen. Zu den in Deutschland häufigsten neurologischen Krankheiten gehören:

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Schlaganfall
  • Epilepsie
  • Demenz (am häufigsten Alzheimer und Gefäßerkrankungen)
  • Parkinson
  • Schädel-Hirntrauma und Querschnittslähmungen
  • Multiple Sklerose
  • Hirnblutung
  • Gehirntumore

Durch beispielsweise Demenz verschlechtert sich die Gehirnleistung.

Gehirnleistung steigern-2

Verschiedene Erkrankungen des Gehirns haben eine Sache gemeinsam. Sie vermindern dessen Leistung. Mit den richtigen Medikamenten und Übungen kannst du deine Gehirnleistung wieder verbessern.
(Bildquelle: Wolfgang Eckert auf Pixabay)

Eine Studie belegt, dass die bei Alzheimer geringere Plasmakonzentration im Gehirn mit einer verminderten Gedächtnisleistung und der Abnahme der Hirnfunktion beim Alterungsprozess zusammenhängt.(10)

Welche Rolle spielen Medikamente bei der Steigerung der Gehirnleistung?

Medikamente, die die Gehirnleistung steigern, werden vorwiegend bei neuronalen Krankheiten eingesetzt. Dabei haben sie positive Auswirkungen auf verschiedene Gehirnareale. Je nach Krankheit werden unterschiedliche Medikamente eingesetzt.

Eine Heilung können die Medikamente bislang nicht herbeiführen. Sie dienen auch nicht zur Vorbeugung. Bei gesunden Personen haben sie nicht immer signifikante Veränderung der Gehirnleistung. Dennoch werden manche Medikamente mit dem Ziel die Gehirnleistung zu steigern von gesunden Personen, wie beispielsweise Studenten, eingenommen.

Wann und für wen ist die Einnahmen von Medikamenten zur Steigerung der Gehirnleistung sinnvoll?

Die Steigerung der Gehirnleistung kann aus unterschiedlichen Gründen sinnvoll sein. Im Folgenden haben wir ein paar Beispiele aufgelistet.

Wer Warum
Studenten Laut einer Studie nehmen viele Studenten leistungssteigernde Mittel zu sich. Darunter zählen Medikamente, wie Ritalin und andere Mittel.(11) Ein Grund ist unter anderem der Prüfungsstress. In dieser Zeit schläfst du weniger und vergisst womöglich viel zu trinken. Durch Schlaf- und Flüssigkeitsmangel wird deine Gehirnleistung verringert. Bemerkbar macht sich das durch ein verlangsamtes Auffassungsvermögen, mangelnde Konzentration und Motivation.
Personen mit neuronalen Krankheiten Sie können ihrer geminderten Gehirnleistung mit Medikamenten entgegenwirken. Beispielsweise werden Präparate mit Amphetamin und Methylphenidat bei ADHS eingesetzt. So wird die Aufmerksamkeit gesteigert.(12)
Ältere Personen Das Gehirn ist, wie der Rest des Körpers, dem Alterungsprozess unterworfen . Medikamente helfen einer Verringerung der Gehirnleistung entgegenzuwirken.
Depressive Personen Bei starken Depressionen werden ebenfalls Medikamente verschrieben. Eine Depression geht mit veränderten Hirnstrukturen einher. Die betroffenen Areale dienen kognitiven und emotionalen Prozessen.(13) Medikamente sind nur ein zusätzliches Mittel gegen Depressionen. Wichtig ist Bewegung. Eine Studie hat den Zusammenhang zwischen den Hirnanomalien durch Depression und den Auswirkungen von Bewegung auf das erwachsene Gehirn untersucht. Sie kommt zu dem Schluss, dass Bewegung neuronale Mechanismen beeinflusst, die sich positiv auf Depressionen auswirken.(14)

Inwiefern die Einnahme von Medikamenten zur Leistungssteigerung bei gesunden Personen sinnvoll ist, wird in einem anderen Abschnitt des Artikels geklärt.

Welche Stoffe steigern die Gehirnleistung und wie wirksam sind sie?

Eines der bekanntesten Mittel ist Kaffee. Das enthaltene Koffein steigert die Gehirnleistung. Bei regelmäßigem aber nicht übermäßigem Kaffeekonsum hat Koffein folgende Vor- und Nachteile:(15)

Vorteile
  • Wachzustand und Konzentration
  • Stimmung
  • Gesenktes Risiko für Schlaganfälle, Parkinson oder Alzheimer
Nachteile
  • Schlafstörungen
  • Angstzustände

Durch die Effekte von Koffein kann deine sportliche Leistung beeinflusst werden. Deine Wahrnehmung der Anstrengung verändert sich, sodass du mehr Ausdauer hast.(16)

Die positiven Eigenschaften hat Koffein nur für Erwachsene. Bei der Entwicklung des Gehirns hat Koffein den gegenteiligen Effekt und kann Schäden verursachen. In der Schwangerschaft und Stillzeit wird daher ein sehr geringer bis gar kein Verzehr von Koffein empfohlen.(17, 18)

Heutzutage gibt es Koffein auch in Form von Tabletten. Konzentrationen von 3 bis 6 mg/kg sind sicher. Ab 15 mg/L kann es zu Herzrhythmusstörungen und Krampfanfällen kommen. Sterben kannst du bei Koffeinkonzentrationen von 80 bis 100 mg/L. Achte bei Tabletten auf die niedrige Konzentration.(19)

Die folgende Tabelle gibt Auskunft über verschiedene Stoffe, die eine leistungssteigernde Wirkung haben.

Mittel Wirksamkeit
Taurin Taurin ist in Energydrinks enthalten und hat ähnliche Auswirkungen wie Koffein. Laut einer Studie profitiert ein altes oder krankes Gehirn von der Einnahme von Taurin. Befindet sich das Gehirn in der Entwicklung, hat Taurin eher negative Folgen.(20, 18) Aminosäuren, die Bausteine von Proteinen, aktivieren die Botenstoffe unseres Gehirns. Zu diesen zählen Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin, Acetylcholin, Melatonin und Dopamin. Dadurch werden Nervenzellen aktiviert, die uns wach und aufmerksam halten.(7)
Omega-3 Omega-3-Fettsäuren fördern die Gehirnentwicklung des Kindes bereits während der Schwangerschaft.(21) Zudem steigert Omega-3 die Leistung des Gehirns, indem die Konzentration und Merkfähigkeit gestärkt werden.(7) Eine Studie untersuchte die Wirksamkeit von Omega-3-Präparaten bei Demenz. Den Ergebnissen zu Folge haben die Präparate keine Auswirkung auf eine leichte oder mittelschwere Demenz.(22)
Glucose Glucose dient dem Gehirn als Energielieferant. Somit steigern Kohlenhydrate die Leistung des Gehirns.(7)
Ballaststoffe Ballaststoffe regulieren den Blutzuckerspiegel. Dadurch steigt dieser langsam an und dein Gehirn bleibt konstant leistungsfähig.(7)
Calcium Das Gehirn benötigt Calcium für die Informationsvermittlung.(7)
Eisen Eisen versorgt das Gehirn mit Sauerstoff. Dadurch steigert sich die Gehirnleistung. Du merkst das anhand deiner Konzentration, Reaktion und Denkfähigkeit. Bist du häufig müde, kann Eisenmangel ein Grund dafür sein.(7)

Was solltest du beachten, wenn du die Gehirnleistung mit Medikamenten steigerst?

Die im vorigen Abschnitt beschriebenen Stoffe sind legal bzw. nicht verschreibungspflichtig. Enthalten sind sie in Nahrungsergänzungsmitteln oder pflanzlichen Mitteln, die du z. B. in der Apotheke erhältst. Mittel mit diesen Stoffen helfen aus Gründen einer geminderten Gehirnleistung nur kurzzeitig. Falls die Probleme längerfristig auftreten, solltest du einen Arzt aufsuchen.

In dem Fall kann dir dein Arzt nach erfolgter Diagnose ein verschreibungspflichtiges Medikament empfehlen. Es gibt bestimmte Medikamente für unterschiedliche Gründe verminderter Gehirnleistung. Medikamente sind immer mit gewissen Nebenwirkungen verbunden.

Falls Nebenwirkungen auftreten, solltest du zu einem Arzt gehen.

Als letztes ist Gehirndoping mit illegalen Substanzen möglich. Illegal meint, sich die Medikamente ohne ärztliche Diagnose, sondern nur für die kognitive Leistungsfähigkeit zu besorgen. Psychoaktive Substanzen, wie Amphetamine und Methylphenidat werden beispielsweise bei ADHS-Patienten eingesetzt, um deren Aufmerksamkeit zu steigern.(12)

Bei gesunden Personen haben Amphetamine, Methylphenidat (Ritalin) und Modafinil signifikante Auswirkungen auf Aufmerksamkeit, Konzentration und Wachsamkeit. Antidementiva oder Antidepressiva zeigen keine kognitiven Verbesserungen.(23) Weitere Studien bestätigen die Verbesserung der kognitiven Funktionen durch Modafinil.(24, 25) Eine andere Studie konnte keinen signifikanten Nutzen von Modafinil bei gesunden Erwachsenen feststellen.(26)

Ist es schädlich Medikamente einzunehmen, die die Gehirnleistung steigern?

Medikamente sind häufig mit Nebenwirkungen verbunden.

Laut einer Studie haben Kinder mit ADHS unter Behandlung mit Ritalin folgende Nebenwirkungen:

  • Schlaflosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel (27)

Bei gesunden Personen scheinen Ritalin und Modafinil unbedenklich zu sein.(25, 28)

Koffein oder andere Mittel können beispielsweise Bluthochdruck oder Herzrasen auslösen.

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Die Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen kein Gespräch mit einem Arzt.

Jeder menschliche Körper reagiert individuell auf Medikamente.

Es sind komplexe Zusammenhänge zu beachten. Daher solltest du die Einnahme bestimmter Medikamente zum Steigern deiner Gehirnleistung mit deinem Arzt besprechen.

Welche Alternativen gibt es zu leistungssteigernden Medikamenten?

Medikamente sind nur ein Mittel, um deine Gehirnleistung zu steigern. Wichtig ist, wie bei den meisten gesundheitlichen Themen, eine gesunde bzw. ausgewogene Ernährung. Eine Studie fand heraus, dass die Ernährung die Entwicklung des Nervensystems beeinflusst.

Wer im Kindesalter gesünder isst, wird später weniger Probleme bekommen. Positive Auswirkung hat dies auf die neurokognitive Leistung und ein geringeres Krankheitsrisiko. Eine unausgewogene Ernährung im frühen Stadium des Lebens führt zu neuropsychiatrischen Störungen und höherem Krankheitsrisiko.(29)

  • Ernährung: Die Essgewohnheiten sind bei allen gesundheitlichen Themen von Bedeutung. Wer seinem Körper durch ausgewogene Ernährung alle essenziellen Nährstoffe zuführt, kann Mängel vermeiden und Krankheiten vorbeugen. Dies gilt auch für das Gehirn, da es nur mit bestimmten Nähstoffen optimal funktioniert.
  • Trinken: Unser Gehirn hat einen Wasseranteil von 80 Prozent.(7) Daher benötigt es genügend Flüssigkeit, um gut zu funktionieren. Ideal sind ca. 2 Liter Wasser. An heißen Tagen sogar mehr.
  • Darmflora: Probiotika aus dem Darm hängen mit der Gehirnleistung zusammen. Ein gesunder Darm ist somit essenziell für eine normale Gehirnleistung. Probiotika reduzieren Depressionen signifikant.(30)
  • Schlaf: Der menschliche Organismus regeneriert sich während der Schlafphase. Nach dem Schlafen bist du erholt und voller Energie. Schlaf steigert die kognitive Funktion und Stimmung.(31)
  • Training: Gehirntraining wird auch Gehirnjogging genannt. Mit den Übungen kannst du deine Gehirnleistung steigern. Beispielsweise verbessert sich die Merkfähigkeit.
  • Stressvermeidung: Damit dein Gehirn auf Hochtouren arbeiten kann, solltest du Stress minimieren. Zum Beispiel mit Meditation oder Achtsamkeitsübungen. Andauernder Stress führt zur strukturellen Umgestaltung bestimmter Gehirnregionen, wodurch die Alterungsrate des Gehirns beeinflusst wird.(9)
  • Sport: Bewegung beeinflusst neuronale Mechanismen.(13) Durch Sport wird die Durchblutung angeregt.
  • Homöopathie: Bestimmte Globuli können deine Gehirnleistung steigern. Allerdings ist die Wirkung umstritten, da diese nicht wissenschaftlich belegt ist.

Gesunde Personen sollten den Alternativen eine Chance geben, da langfristige Folgen von den Medikamenten nicht ausreichend erforscht sind. Zudem besteht eine Suchtgefahr. Geht man noch einen Schritt weiter, kann ein steigender Medikamentenkonsum gesellschaftliche Folgen haben. Nachteile würden sich in einer Leistungsgesellschaft für Menschen ergeben, die sich die Mittel nicht leisten können.

Fazit

Medikamente sind zur Linderung von Krankheiten bestimmt. Eine Überdosierung kann schädliche Folgen haben. Der Konsum von Medikamenten zur Steigerung der Gehirnleistung ist in Deutschland bei gesunden Schülern und Studenten noch relativ gering.(32)

Derzeit sind keine bedenklichen Nebenwirkungen von Medikamenten bei gesunden Personen bekannt. Dennoch können Präventionsmaßnahmen helfen den Fokus auf natürliche leistungssteigernde Mittel zu legen.

Personen mit neuronalen Beschwerden oder Krankheiten können auf Medikamente zurückgreifen, da sie meist positive Auswirkungen auf die Gehirnleistung haben. Insbesondere im Alter lassen die kognitiven Funktionen des Gehirns nach. Sowohl natürliche Mittel als auch Medikamente scheinen die Gehirnleistung zu steigern. So können Personen die Nahrung mit Medikamenten ergänzen, um in völligen Besitz der geistigen Kräfte zu sein.

Bildquelle: Sergey Nivens/ 123rf.com

Einzelnachweise (32)

1. Meffert, H.: Marketing-Forschung und Käuferverhalten. Wiesbaden. 1992.

2. Kroeber-Riel / Weinberg. Konsumentenverhalten. 2003.

3. Markowitsch, H.-J. Dem Gedächtnis auf der Spur: Vom Erinnern und Vergessen. Darmstadt. 2002.

4. Setlow B. Georges Ungar and memory transfer. J Hist Neurosci. 1997;6(2):181-192. doi:10.1080/09647049709525701
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5. Wikipedia. Gehirn.
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6. aeris. Gehirnaktivität.
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7. Gesundheitsmanagement der Universität Stuttgart. Die Ernährung für unser Gehirn. Sammelband der Newsletterreihe 2013/14.
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8. Bah TM, Goodman J, Iliff JJ. Sleep as a Therapeutic Target in the Aging Brain. Neurotherapeutics. 2019;16(3):554-568. doi:10.1007/s13311-019-00769-6
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9. McEwen BS. Physiology and neurobiology of stress and adaptation: central role of the brain. Physiol Rev. 2007;87(3):873-904. doi:10.1152/physrev.00041.2006
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10. Simpson BN, Kim M, Chuang YF, et al. Blood metabolite markers of cognitive performance and brain function in aging. J Cereb Blood Flow Metab. 2016;36(7):1212-1223. doi:10.1177/0271678X15611678
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12. Faraone SV. The pharmacology of amphetamine and methylphenidate: Relevance to the neurobiology of attention-deficit/hyperactivity disorder and other psychiatric comorbidities. Neurosci Biobehav Rev. 2018;87:255-270. doi:10.1016/j.neubiorev.2018.02.001
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13. Dusi N, Barlati S, Vita A, Brambilla P. Brain Structural Effects of Antidepressant Treatment in Major Depression. Curr Neuropharmacol. 2015;13(4):458-465. doi:10.2174/1570159x1304150831121909
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19. Cappelletti S, Piacentino D, Fineschi V, Frati P, Cipolloni L, Aromatario M. Caffeine-Related Deaths: Manner of Deaths and Categories at Risk. Nutrients. 2018;10(5):611. Published 2018 May 14. doi:10.3390/nu10050611
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23. Iglseder B. Doping für das Gehirn [Doping for the brain]. Z Gerontol Geriatr. 2018;51(2):143-148. doi:10.1007/s00391-017-1351-y
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28. Golmirzaei J, Mahboobi H, Yazdanparast M, Mushtaq G, Kamal MA, Hamzei E. Psychopharmacology of Attention-Deficit Hyperactivity Disorder: Effects and Side Effects. Curr Pharm Des. 2016;22(5):590-594. doi:10.2174/1381612822666151124235816
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30. Huang R, Wang K, Hu J. Effect of Probiotics on Depression: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Nutrients. 2016;8(8):483. Published 2016 Aug 6. doi:10.3390/nu8080483
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31. Halson SL, Juliff LE. Sleep, sport, and the brain. Prog Brain Res. 2017;234:13-31. doi:10.1016/bs.pbr.2017.06.006
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32. Franke AG, Bonertz C, Christmann M, et al. Non-medical use of prescription stimulants and illicit use of stimulants for cognitive enhancement in pupils and students in Germany. Pharmacopsychiatry. 2011;44(2):60-66. doi:10.1055/s-0030-1268417
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Benjamin ist Biologe und hat als Schwerpunkt die Physiologie gewählt. Gerade dem Stoffwechsel im menschlichen Körper gilt sein Interesse. Er forscht im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel, wobei er die Auswirkungen von bestimmten Supplements auf Sportler untersucht.
Buch
Meffert, H.: Marketing-Forschung und Käuferverhalten. Wiesbaden. 1992.
Buch
Kroeber-Riel / Weinberg. Konsumentenverhalten. 2003.
Buch
Markowitsch, H.-J. Dem Gedächtnis auf der Spur: Vom Erinnern und Vergessen. Darmstadt. 2002.
Wissenschaftliche Untersuchung
Setlow B. Georges Ungar and memory transfer. J Hist Neurosci. 1997;6(2):181-192. doi:10.1080/09647049709525701
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Wissenschaftliche Untersuchung
Curran CP, Marczinski CA. Taurine, caffeine, and energy drinks: Reviewing the risks to the adolescent brain. Birth Defects Res. 2017;109(20):1640-1648. doi:10.1002/bdr2.1177
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Wissenschaftliche Untersuchung
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Wissenschaftliche Untersuchung
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Wissenschaftliche Untersuchung
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