Willkommen bei unserem großen Hanfprotein Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Hanfproteine. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Hanfprotein zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Hanfprotein kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Hanfprotein ist ein pflanzlicher Nährstoff, der reichliche Vitamine, Aminosäure, Fettsäure und Mineralstoff aufweist. Für Personen, die unter Glutenunverträglichkeit und Laktoseintoleranz leiden, ist Hanf sehr gut geeignet.
  • Personen, die sich vegan bzw. vegetarisch ernähren, ist das Hanfprotein eine ideale Alternative. Zudem ist Hanfproteinpulver sehr gut verträglich. Durch die hohe Bioverfügbarkeit wird Hanf im Körper sehr leicht aufgenommen und verdaut.
  • Je nach Vorliebe kann man zwischen Hanfmehl, Hanfprotein-Pulver, Hanfmilch oder Hanföl entscheiden. Du kannst die Hanfproteine zur Vorbereitung von süßen und herzhaften Gerichten verwenden.

Hanfprotein Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Bio Hanfprotein

Das pflanzliche Eiweißpulver von Piowald ist ein BIO Hanfprotein mit 50% Proteingehalt, welches sich ideal für eine gesundheitsbewusste Ernährung eignet.

Die Packung enthält 1 kg Füllmenge. Piowald garantiert ausgezeichnete Qualität ohne Konservierungsstoffe.

Das beste vegane Hanfprotein

Das Hanfproteinpulver von Die Hanflinge enthält 30% Proteinanteil mit einer Füllmenge von 1,5 kg.

Das Produkt ist ohne Zusätze und es wurde in Deutschland hergestellt.

Das beste Low Carb Hanfprotein

Hanfoo ist ein Anbieter von Hanfprodukten aus Deutschland. Der Proteingehalt des Produktes liegt bei 41 %.

Die Füllmenge des Produktes beträgt 1 kg. Das Produkt enthält keine chemischen Zusätze und Geschmacksverstärker.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Hanfprotein kaufst

Was ist Hanfprotein?

Hanfprotein ist gerade in den letzten Jahren immer beliebter geworden, vor allem durch veganen Lebensstil steigt die Nachfrage nach pflanzlichen Proteinquellen.

Hanfprotein wird auch als Hanfeiweiß bezeichnet und ist ein hochwertiges Proteinpulver mit über 50 Prozent Eiweißgehalt.

Brot mit Aufstrich und Hanfsamen

Es gibt zahlreiche Rezepte mit Hanfprotein, die nicht nur lecker sind, sondern auch gesund. (Bildquelle: 123rf.com / 106153909)

Durch die Eigenschaften, die Hanfprotein aufweist, ist das Hanfprotein somit einer der gesündesten und nahrhaftesten Proteinpulver. Mit hoher biologischer Wertigkeit kann das Protein in körpereigene Proteine umgewandelt werden.

Zudem enthält Hanfprotein alle Aminosäuren, die der menschliche Körper nicht selbst produzieren kann. Hanf bietet wertvolle Ballaststoffe sowie zahlreiche wertvolle Vitamine und auch Fettsäuren.

Durch Hanfprotein hast du die Möglichkeit, deinen Eiweißbedarf für den Tag zu decken.

Welche Vorteile hat Hanfprotein gegenüber anderen Proteinpulvern?

Hanfprotein kann durch eine reihe von Vorteilen gegenüber anderen Proteinpulvern auf dem Markt punkten.

Im folgenden Listen wir dir alle Vor- und Nachteile von Hanfprotein genau auf:

Vorteile
  • Keine Aromastoffe
  • Laktosefrei
  • Glutenfrei
  • Leicht verdaulich
  • Keine Aromastoffe
  • Keine Geschmacksverstärker
  • Für Vegetarier, Veganer und Allergiker geeignet
Nachteile
  • Geschmack ist gewöhnungsbedürftig
  • Konsistenz gewöhnungsbedürftig

Für wen ist Hanfprotein geeignet?

Hanfprotein ist sehr gut für alle Menschen geeignet. Vor allem für Personen, die sich vegan ernähren, ist das Proteinpulver ein sehr gutes Nahrungsergänzungsmittel.

Wenn du tagsüber viel Energie, Leistungsfähigkeit, geistige Klarheit und Konzentration benötigst, ist Hanfprotein eine sehr gute Unterstützung für dich.

Christopher PrüferHanfprotein.org

Wenn du an einer sogenannten Histamintoleranz leidest, solltest du Acht geben bei der Einnahme von Hanfprotein.

Zwar enthält das Protein nur geringe Mengen an Histidin, jedoch können bereits geringe Mengen zu allergischen Reaktionen führen. Daher solltest du vorher deinen Arzt befragen, wie stark du gegen Histamin allergisch bist.

(Quelle: hanfprotein.org)

Sowohl Sportler, Bodybuilder, körperlich aktive Menschen als auch Menschen, die sich gesund ernähren möchten, profitieren von Aminosäuren im Hanfprotein.

Hanfsamen oder Hanfpulver sind frei von Gluten und Laktose, daher sind sie sehr gut für Menschen mit Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit geeignet.

Für Allergiker oder Lebensmittel empfindliche Personen ist das Hanfpulver eine sehr gute Alternative.

Was enthält Hanf Protein?

Einzigartiges Aminosäureprofil

Hanfsamen bestehen zu rund 20 bis 25 Prozent aus Protein. Das Hanfprotein enthält daher alle Kriterien, die wir Menschen uns von einem perfekten Nahrungsprotein wünschen.

Die essentiellen Aminosäuren sind im Hanfprotein enthalten. Damit bietet Hanfprotein alle Aminosäuren, die der menschliche Körper nicht selbst produzieren kann. (1)

Aminosäuren sind organische Verbindungen, die als Bausteine für Proteine im menschlichen Körper vorkommen.

Hohe biologische Wertigkeit

Zudem besitzt Hanfprotein eine hohe Bioverfügbarkeit und kann daher besonders gut Nahrungsprotein aufnehmen und in körpereigenes Protein umwandeln.

Der höhere Anteil der biologischen Wertigkeit liegt an den zwei Proteintypen, aus denen das Hanfeiweiß besteht:

  • Etwa 65 % aus Globulin Edestin. Globuline sind im menschlichen Körper die dritthäufigste Proteingruppe. Sie sind wichtig für das aktive und starke Immunsystem. Im Blutplasma sind sie für alle Aktivitäten wie Transport von Nährstoffen zu den Zellen, Lieferant für Energie oder bei der pH-Wert-Regulierung als Enzyme verantwortlich.
  • 35 % aus Albumin. Das Albumin im Hanfprotein ist ein äußerst hochwertiges Protein, das außerordentlich leicht verdaulich ist und das als Quelle für wichtige Antioxidantien dient.

Optimales Fettsäuremuster

Im Hanfprotein ist zudem ein optimales Fettsäuremuster vorhanden. Im Hanfeiweiß sind ungefähr 10 Prozent Hanföl zu finden. Dieses zeichnet sich durch seine essentiellen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren aus.

Hanfprotein wirkt mit seinem einzigartigen Fettsäuremuster als entzündungshemmender Helfer. Zudem schützt das Fettsäuremuster das Gehirn.

Laut einer Studie hat die Hanfmahlzeit eine Wirkung, die alzheimer typische Ablagerungen im Gehirn hemmt, woraus die Wissenschaftler schlossen, dass Mahlzeiten aus Hanf ideal für die Behandlung von Alzheimer und Herz-Kreislauf-Krankheiten seien.

Mikronährstoffe, wie Vitamine und Mineralstoffe

Es sind in Hanfprotein auch eine Reihe von Mikronährstoffen enthalten, darunter etwa Magnesium, Zink, Eisen und Vitamin E in hoher Menge. Die Mineralstoffe sind  sehr wichtig für viele körperliche Prozesse.

Mikronährstoffe Aufgaben
Magnesium Mineralstoff für alle Organismen, unentbehrlich in der Zellmembran und im Immunsystem
Eisen Bestandteil vieler Enzyme und des Hämoglobins zum Sauerstofftransport
Zink Wird für Stoffwechsel, Zellwachstum, Immunsystem und Hormone benötigt
Vitamin E Wichtiges Vitamin, dass im Körper als Antioxidans erscheint

Durch Mangel an diesen Elementen entstehen häufig Probleme wie z.B. Haarausfall, Blutarmut und entzündliche Probleme. Hierbei kann Hanfprotein helfen, den Körper zusätzlich zu unterstützen.

Gute Ballaststoffquelle

Letztlich stellt Hanfprotein eine sehr gute Ballaststoffquelle dar, da es zu etwa 18 % aus Ballaststoffen besteht.

Durch seinen Anteil an Ballaststoffen unterstützt das Hanfprotein die Verdauung und pflegt somit den Darm.

Was macht Hanfprotein so besonders?

Hanfprotein ist eine Nährstoffbombe, dass neben dem Aminosäurenprofil auch hohen Eiweißanteil und ungesättigte Fettsäure, genauso wie eine Reihe wichtiger Mikronährstoffe enthält.

Doch das Besondere an Hanfprotein ist, dass Hanfprotein keine Trypsininhibitoren enthält. Trypsininhibitoren sind Stoffe, die das Trypsin (Verdauungsenzym) hemmen und dadurch Probleme im Darmbereich hervorrufen.

Dabei kommt vor, dass die Proteine natürlich nicht umfassend verdaut werden können. Deshalb kommt das Hanfprotein, das frei von Trypsininhibitoren ist, deutlich besser im Organismus an.

Hanfprotein kann vom Körper besser verdaut werden. (Bildquelle: 123rf.com / 106389736)

Hanfprotein ist außerdem frei von Oligosacchariden. Oligosacchariden sind Kohlenhydrate, die bei empfindlichen Menschen zu unangenehmer Gasansammlung und Blähungen führen.

Menschen mit Fructoseintoleranz müssen Oligosacchariden meiden. Deshalb sind bei Hanfprotein blähende oder Durchfall auslösende Wirkungen nicht zu befürchten.

Eine weitere Besonderheit ist, dass Hanfprotein geringere Menge der THC enthält. Da Hanfprotein aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen wird, enthält er nur eine äußerst geringe Menge an THC.

Im Gegensatz dazu haben die Produkte, die aus dem Harz der Pflanzenblüten gewonnenen werden, ein hoher Anteil an THC

THC (Tetrahydrocannabinol) ist eine psychoaktive Substanz, die zu den Cannabinoiden zählt.

Welche Wirkung hat Hanfprotein auf meinen Körper?

Hanfprotein hat mehrere positive Wirkungen auf unseren Körper. Im folgenden zeigen wir die wichtigsten Auswirkungen, die du bei einer regelmäßigen Einnahme erzielen kannst.

Gesundes Altern

Forscher stellten fest, dass Erkrankungen bei Menschen wesentlich seltener auftreten wenn sie sich über einen längeren Zeitraum oder dauerhaft von pflanzlichen Eiweißen, wie Hanfprotein, ernähren.

In der Studie reduzierte sich die Sterberate bei den Teilnehmern, die im Durchschnitt 49 Jahre alt waren. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Todesfolge wurden seltener. (2)

Bluthochdruck

Die „University of Manitoba“ hat eine klinische Studie gefördert, in der der Effekt speziell vom Hanfprotein auf Hypertonie untersucht wird.

Die Probanden bewegen sich allesamt in einem Alter zwischen 18 und 75 Jahren, um einen möglichst hohen Teil der Bevölkerung zu repräsentieren.

Vielmals konnten messbare Verbesserungen bei Menschen mit Bluthochdruck festgestellt werden, zudem reagierten Testpersonen jeden Alters auf die natürliche Quelle pflanzlichen Eiweißes.

Die wissenschaftliche Untersuchung läuft seit dem Frühjahr 2018 und hat noch keine finalen, abschließenden Ergebnisse festgestellt, sondern lediglich erste Eindrücke und Vermutungen festgehalten. (3)

Krebszellen

In einer weiteren Studie konnte herausgefunden werden, dass Hanfprotein möglicherweise eine positive Auswirkung auf die Bildung von Krebszellen hat. (4)

Entzündungen, Neurodermitis, Arthritis

Die medizinische Wirksamkeit von Hanfsamen, die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist, bei Neurodermitis, Entzündungen und rheumatoider Arthritis wird sehr geschätzt.

Hanfsamen wurden in der koreanischen und chinesischen Volksmedizin zur Behandlung dieser Krankheiten eingesetzt. (5)

Welche Wirkung hat Hanfprotein für den Muskelaufbau?

Sportler verwenden häufig Proteinprodukte, um den Muskelaufbau des Körpers zu unterstützen. Der Körper benötigt entsprechende Nährstoffe, um Muskeln effektiv aufbauen zu können.

Proteinbildende Aminosäure Wirkung
Beta Alanin Erhöht den Reiz der Muskeln bei intensiver Belastung und verursacht somit ein schnelleres Wachstum
Arginin Erweitert die Gefäße und erhöht die Stickstoffkonzentration im Blutkreislauf
L-Ornithin Sorgt für die Bildung von Wachstumshormonen, die Folgen sind eine schnellere Regeneration und ein gestärktes Immunsystem

Die Einnahme von zusätzlichen Nahrungsergänzungsmitteln beschleunigt und optimiert den Prozess von Muskelaufbau.

Es geht dabei vor allem um Proteine und Aminosäuren, die den Muskelaufbau vorantreiben können.

Vor allem die drei proteinbildende Aminosäure haben dabei einen positiven Effekt auf den Körper.

Aber auch auf die Muskelregeneration nach einem anstrengenden Training, können pflanzliche Proteine, wie Hanfprotein, helfen und diese beschleunigen. (6)

Kann Hanfprotein beim Abnehmen helfen?

Wenn du gesund und ohne Komplikationen Gewicht verlieren willst, ist Hanfprotein ein sehr gutes Nahrungsmittel, um damit effektiv voranzukommen.

Aufgrund der wertvollen Nährstoffe ist Hanfprotein besonders gut, um Gewichtsabnahme zu kontrollieren.

Um den unschönen Jo-Jo-Effekt am Ende zu vermeiden, musst du ein dauerhaftes, ausgewogenes Ernährungsverhalten anstreben.

Das Grundprinzip beim Abnehmen ist es, dass man weniger Kalorien zu sich nimmt, als der Körper verbraucht.

Dabei kann Hanfprotein von großer Hilfe sein. Grund dafür ist sowohl die gute Verträglichkeit als auch die optimale Zusammensetzung der natürlichen Inhaltsstoffe.

Das Ersetzen einzelner Mahlzeiten durch gesunde Eiweißshakes ist ideal, um eine kalorienbewusste Ernährung zu erstellen.

Neben den Eiweißshakes gibt es zahlreiche Rezepte mit Hanfproteinpulver, die das Abnehmen leichter machen. Das können Brotrezepte, Pizzaböden, Pfannkuchen, Pancakes, Porridge usw. sein.

Wie schmeckt Hanfproteinpulver?

Generell haben Hanfprodukte einen nussigen Geschmack. Je nachdem, welches Hanfproteinprodukt gekauft wird, können die Geschmäcker variieren.

Hanfprotein hat einen nussigen Geschmack.

Deshalb können Hanfproteine sowohl bei süßen Smoothies, Fruchtsäften, Müslis oder Gebäck, als auch bei herzhaften Speisen verwendet werden.

Wo kann ich Hanfprotein kaufen?

Wenn du in Geschäften bist, kannst du bei normaler Drogerie oder Supermärkten auch Hanfprodukte einkaufen:

  • DM
  • Rewe
  • Alnatura
  • Edeka
  • Müller
  • Kaufland

Dort kannst du die Produkte anschauen, um das Produkt deiner Wahl zu kaufen.

Alternativ kannst du das Hanfprotein auch bei einem Online Anbieter wie Amazon, Ebay oder online Apotheke bestellen. Bei online Bestellungen kannst du bequem von Zuhause aus bestellen und das Produkt zu dir nach Hause liefern lassen.

Entscheidung: Welche Arten von Hanfprotein gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen diesen Arten von Hanfproteinen:

  • Hanfsamen
  • Hanföl
  • Hanfmilch
  • Hanfmehl

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, das für dich am besten geeignete Hanfprotein zu finden.

Was zeichnet Hanfsamen aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Die Samen werden bei der Aufbereitung der geernteten Hanfpflanzen gewonnen und weiterverarbeitet. Daher enthalten die Samen der Hanfpflanze eine große Menge an Nähr- und Vitalstoffen.

Vorteile
  • Ursprüngliche Form
  • Alle Nährstoffe enthalten
Nachteile
  • Relativ schwer einzunehmen

Zu den Nähr- und Vitalstoffen zählen solche Stoffe, wie Calcium, Kalium, Magnesium, Schwefel, Eisen sowie die Vitamine A, B, C, D und E.

Außerdem besitzen Hanfsamen eine ausreichende Menge an gesundheitsfördernden Omega-3-Fettsäuren sowie eine Menge von Antioxidantien.

Aus Hanfsamen werden die Hanfproteine, Hanfmehl und Hanföle gewonnen. Hanfsamen lassen sich in vielen Gerichtszubereitungen einsetzen.

Was zeichnet Hanföl aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Das Hanföl wird aus den Samen der Hanfpflanze gepresst. Es muss zwischen Hanföl als Speiseöl und ätherischem Hanföl unterschieden werden.

Das Hanföl ist ein Speiseöl und darf daher nicht mit ätherischem Hanföl (gewonnen aus destillierten Blättern und Blüten) verwechselt werden.

Vorteile
  • Gut als Speiseöl verwendbar
Nachteile
  • Ein paar wenige Nährstoffe gehen beim Prozess verloren
  • Ätherisches Hanföl ist nicht zum Verzehr geeignet

Ätherisches Hanföl kann in Duftlampen, in Bädern oder in Massageölen am besten verwendet werden.

Wie andere Hanfprodukte enthält Hanföl wichtige essentielle Fettsäuren und kann sehr gut in der Küche genutzt werden.

Was zeichnet Hanfmilch aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Genauso wie Hanfproteine und Hanfmehl wird auch Hanfmilch aus Hanfsamen hergestellt. Auf dem deutschen Markt ist Hanfmilch fast nur online zu bestellen. Sie ist auch  relativ teuer, sie kostet nämlich etwa 3 Euro pro Liter.

Hanfmilch besteht nur aus natürlichen Zutaten:  Hanfsamen (manchmal auch noch etwas Hanföl), Wasser, eine Prise Salz, ein Süßungsmittel wie Reissirup und je nach Zubereitungsart Tapiokastärke zum Binden.

Vorteile
  • Geeignet für Allergiker
  • Hilfreich gegen Heißhungerattacken
Nachteile
  • Relativ teuer
  • In Deutschland nur online zu bekommen

Hanfdrink ist frei von Laktose, Milcheiweiß, Soja, Cholesterin und Gluten, daher perfekt für Menschen mit Lebensmittelallergien geeignet.

Hanfmilch ist nämlich im Vergleich zu anderen pflanzlichen Milchalternativen recht fettreich, gleichzeitig aber sehr kohlenhydratarm und ohne Süße so gut wie zuckerfrei.

Hanfmilch ist auch gegen Heißhungerattacken hilfreich, da Fettsäuren langsam verstoffwechselt werden.

Was zeichnet Hanfmehl aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Hanfmehl enthält alle essenzielle Aminosäure, genau so wie Hanfsamen. Normalerweise ist Mehl nichts anderes, als das Hanfproteinpulver, mit der Ausnahme, dass der Proteingehalt von Mehl deutlich geringer als beim Hanfprotein ist.

Vorteile
  • Viele Ballaststoffe
Nachteile
  • Weniger Protein

Hanfmehl wird aus Hanfsamen gewonnen, die möglichst fein vermahlen werden. Auch Hanfprotein wird auf dieser Weise gewonnen, nur wird bei Hanfprotein noch ein großer Teil der Ballaststoffe ausgesiebt, was den Proteingehalt automatisch steigen lässt.

Es hat trotzdem noch einen hohen Anteil an Ballaststoffen und liefert viel wertvolles Eiweiß.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hanfprotein vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Hanfproteine gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Produkt zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Bio Hanfprotein
  • Zusammensetzung des Hanfpulvers
  • Eiweißanteil
  • Füllmenge in Bezug zum Preis
  • Geschmack

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Produkt anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Bio Hanfprotein

Wird das Hanfpulver mit “Bio“ bezeichnet, stammt es aus kontrolliert biologischem Anbau. Das EU-reglementierte Bio-Siegel bedeutet, dass die Produkte nicht von genetisch veränderten Erzeugnissen gewonnen wurden.

Dabei ist zu beachten, dass der Einsatz und die Erzeugnisse von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln nicht erlaubt sind.

Zusammensetzung des Hanfpulvers

Grundsätzlich sind die Hanfproteine Laktose- und glutenfrei und enthalten keine Allergene. Doch einige Hersteller versetzen das Hanfprotein noch mit weiteren Zusätzen, welche für die Gesundheit förderlich sein sollen.

Manche Zusatzstoffe können Allergien auslösen.

Dies können Quinoa, grüner Tee-Extrakt, Mineralstoffe oder B-Vitamine sein. Deshalb solltest du vor dem Kauf beachten, dass Hanfproteine, welche mit weiteren Zusatzstoffen angereichert sind, meist auch mit Zusätzen versehen sein können, welche Allergene auslösen könnten.

Hierbei kann es sich um Aromen, um Zucker oder um Zuckeraustauschstoffe handeln.

Eiweißanteil

Hanfprotein in Rohkostqualität weist meist einen Proteingehalt von 45 bis 50 Prozent auf. Bei Hanfprotein mit Zusätzen ist der Proteingehalt meist 20 bis 25 %.

foco

Wusstest du, dass Menschen aus über 20 Prozent Protein bestehen?

In allen menschlichen Zellen befindet sich Protein, deshalb sollten wir täglich genug davon zu uns nehmen wie zum Beispiel in Form von Hanfprotein. Es unterstützt den Muskelaufbau und die Gewebereperatur.

Füllmenge in Bezug zum Preis

Hanfproteinpulver ist in ganz verschiedenen Größen erhältlich. Je nach Inhaltsstoffen von Hanfproteinen können sich die Preise ändern.

Beim Kauf ist es wichtig auf die Mengenangabe und, auch auf den Kilopreis (ungefähr 20 €) zu achten.

Geschmack

Der Geschmack von Hanfprotein kann gewöhnungsbedürftig sein. Es wird oft mit einem nussigen Geschmack von leicht bitter bis süß beschrieben. Der Geruch dagegen wird beschrieben als frisch, erdig und natürlich.

Je nach Hersteller variiert sowohl der Geschmack als auch der Geruch. Den Eigengeschmack kann mit Verwendung von Saft, Milch oder Obst leicht überdeckt werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hanfprotein

Wie lange ist Hanfprotein haltbar?

Generell original verschlossene Verpackung von Eiweißpulver ist fast unbegrenzt haltbar. Allerdings lässt der Geschmack durch lange Lagerung nach.

Beachte das Verfallsdatum auf der Verpackung.

Deshalb können die offenen Packungen auch lange halten, wenn du natürlich richtig lagerst.

Es kommt auch darauf an, ob die Packung ein Verfallsdatum aufweist. In der Regel, wenn das der Fall ist, liegt die Haltbarkeit eines Eiweißpulvers beim Mindesthaltbarkeitsdatum.

Wie sollte ich Hanfprotein lagern?

Am besten erfolgt die Lagerung eines Proteinpulvers, vor allem trocken und dicht verschlossen.

Deshalb achte auf die Feuchtigkeit und, dass du die Packung immer gut verschließt.

Wie viel Hanfprotein sollte ich am Tag zu mir nehmen?

Die Dosierung von Hanfprotein hängt von deiner sportlichen Tätigkeit und deinem Gewicht ab. Die maximale Portion beträgt 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht.

Bei manchen Rezepten hängt die Dosierung vom Einsatz des Hanfproteins ab. Eine einzelne Dosis von Protein sollte nicht mehr als 30 g (max. 50 g) sein.

Lebensweise g Protein pro kg Körpergewicht
Sesshaft 0,8 g
Freizeitsportler 1 g
Ausdauersportler (z.B. Marathonläufer) 1,2-1,4 g
Bodybuilding und Kraftsport von 1,5 bis 1,8 g

Soll ich den Eiweißshake aus Hanfpulver mit Milch oder Wasser trinken?

Die Zubereitung von Eiweißshakes ist vom Geschmack abhängig. Ob du Milch oder mit Wasser hinzufügst, liegt bei dir. Dabei gibt es viele Vorteile als auch Nachteile, die du beachten solltest.

Shake mit Wasser

Vorteile
  • Kostengünstig
  • Einwandfrei verträglich
  • Keine extra Kalorien
  • Ermöglicht schnelle Absorption der Nährstoffe
Nachteile
  • Neutral im Geschmack
  • Keine Nährstoffe im Wasser selbst enthalten

Shake mit Milch

Vorteile
  • Schmeckt besser
  • Wenig behandelte Milch ist nährstoffreich
Nachteile
  • Kostenintensiver als Wasser
  • Kalorienreicher als Wasser
  • Fettfreie Milch und andere stark behandelte Milchprodukte enthalten kaum Nährstoffe
  • Für einige Menschen ist Milch nur schlecht zu vertragen und zu verdauen

Welche Rezepte mit Hanfprotein gibt es?

Rezept 1 : Der Hanfprotein-Riegel

Zutaten:
  • 100 g Nüsse (z.B. Walnüsse )
  • 100 g Hanfproteinpulver
  • 50 g Hanfsamen geschält
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 80 g Rosinen
  • 2 EL Chiasamen + 6 EL Wasser zum einweichen
  • 80 g Kokosöl
  • 80 g Honig
  • abgeriebene Schale einer halben Bio-Orange (Die angegebene Menge sollte für ca. 20 Riegel reichen)
Zubereitung der Energieriegel:

Den Backofen auf 160°C vorheizen.

  1. Die Chiasamen mit dem Wasser einweichen und ausquellen lassen. Es entsteht eine geleeartige Masse.
  2. Nüsse, Rosinen und Sonnenblumenkerne in den Küchenmixer geben und mittelgrob zerhacken.
  3. Chiasamen, Hanfproteinpulver und Hanfsamen hinzugeben und nochmals kurz durchmischen.
  4. Kokosöl, falls nötig anwärmen (Handwärme ist ideal), mit dem Honig mischen und anschließend alles zusammen mit der Nuss-Hanf-Trockenobst-Masse vermengen. Dies gelingt in einem großen Mixer auf „Knetstufe“ oder in einer Schüssel mit einem Holzlöffel gut. So lange rühren, bis eine gleichmäßige Teigmasse entsteht.
  5. Die Teigmasse gleichmäßig auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech verteilen, evtl. noch glatt streichen.
  6. Jetzt für ca. 15 Min. bei 160°C in den Backofen, bis die Masse leicht braun ist.
  7. Vorsichtig aus dem Ofenrohr nehmen und für mindestens 30 Minuten abkühlen lassen.
  8. Anschließend mitsamt dem Backpapier vom Blech heben und nochmals ca. 60 Minuten hart werden lassen.
  9. Wenn alles fest ist, in gewünschte Form und Größe schneiden.

Rezept 2 : Hanfprotein Smoothie für ein Glas

Zutaten:
  • 40g Hanfprotein
  • 1 kleine Banane
  • 1 kleine Orange
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Chia Samen
  • Je nach Vorliebe: 75-150 ml Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten gut miteinander mixen und den Smoothie genießen.

Wie wird Hanfprotein hergestellt?

Hanf ist einer der ältesten Pflanzen der Erde. Das Hanfprotein wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen. Die Frucht der Hanfpflanze hat einne außergewöhnlich hohen Proteinanteil.

Die Gewinnung des Hanfproteinpulvers erfolgt aus den Samen des Hanfs. Du kannst Hanfprotein sowohl aus ganzen Hanfsamen als auch aus den Hanfsamen in Pulverform verwenden.

Heutzutage ist die Gewinnung von Hanfprotein aus der Hanfpflanze weltweit industriell angelegt.

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Wusstest du, dass das allgemein bekannte Whey Protein im Gegensatz zum Hanfprotein sogar schädlich für uns sein kann?

Denn Wheyprotein lässt sich nur schlecht verdauen. Wenn Ablagerungen im Darm überbleiben, kann dies zu Übersäuerung führen. Hanfprotein hingegen lässt sich durch Ballaststoffe ideal verdauen.

(Bildquelle: 123rf.com / 55678033)

Einzelnachweise (6)

1. Pihlanto A, Mattila P, Mäkinen S, Pajari AM. Bioactivities of alternative protein sources and their potential health benefits. Food Funct. 2017 Oct 18;8(10):3443-3458.
Quelle

2. Mingyang Song, Teresa T. Fung, Frank B. Hu, et al. Association of Animal and Plant Protein Intake With All-Cause and Cause-Specific Mortality. JAMA Intern Med. 2016;176(10):1453-1463.
Quelle

3. Hemp Seed Protein Consumption for Hypertension. University of Manitoba. 2018 26.
Quelle

4. Logarušić M, Slivac I, Radošević K, Bagović M1, Redovniković IR, Srček VG. Hempseed protein hydrolysates' effects on the proliferation and induced oxidative stress in normal and cancer cell lines. Mol Biol Rep. 2019 Sep 6.
Quelle

5. Jeong M, Cho J, Shin JI, Jeon YJ, Kim JH, Lee SJ, Kim ES, Lee K. Hempseed oil induces reactive oxygen species- and C/EBP homologous protein-mediated apoptosis in MH7A human rheumatoid arthritis fibroblast-like synovial cells. J Ethnopharmacol. 2014 Jul 3;154(3):745-52.
Quelle

6. Jordan M Joy, Ryan P Lowery, Jacob M Wilson, Martin Purpura, Eduardo O De Souza, Stephanie MC Wilson, Douglas S Kalman, Joshua E Dudeck, Ralf Jäger. The effects of 8 weeks of whey or rice protein supplementation on body composition and exercise performance. Nutrition Journal. 2013 June 20; Article number: 86.
Quelle

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Jan ist zertifizierter Fitnesstrainer & Ernährungsberater. Er arbeitet in diversen Fitnessstudios als Personal Trainer. In seiner Freizeit schreibt er über sportliche Themen und hilft mit seiner Expertise den Leser bei ihrem sportlichen Fortschritt weiter.
Wissenschaftliche Studie
Pihlanto A, Mattila P, Mäkinen S, Pajari AM. Bioactivities of alternative protein sources and their potential health benefits. Food Funct. 2017 Oct 18;8(10):3443-3458.
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Wissenschaftliche Studie
Mingyang Song, Teresa T. Fung, Frank B. Hu, et al. Association of Animal and Plant Protein Intake With All-Cause and Cause-Specific Mortality. JAMA Intern Med. 2016;176(10):1453-1463.
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Hemp Seed Protein Consumption for Hypertension. University of Manitoba. 2018 26.
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Wissenschaftliche Studie
Logarušić M, Slivac I, Radošević K, Bagović M1, Redovniković IR, Srček VG. Hempseed protein hydrolysates' effects on the proliferation and induced oxidative stress in normal and cancer cell lines. Mol Biol Rep. 2019 Sep 6.
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Wissenschaftliche Studie
Jeong M, Cho J, Shin JI, Jeon YJ, Kim JH, Lee SJ, Kim ES, Lee K. Hempseed oil induces reactive oxygen species- and C/EBP homologous protein-mediated apoptosis in MH7A human rheumatoid arthritis fibroblast-like synovial cells. J Ethnopharmacol. 2014 Jul 3;154(3):745-52.
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Wissenschaftliche Studie
Jordan M Joy, Ryan P Lowery, Jacob M Wilson, Martin Purpura, Eduardo O De Souza, Stephanie MC Wilson, Douglas S Kalman, Joshua E Dudeck, Ralf Jäger. The effects of 8 weeks of whey or rice protein supplementation on body composition and exercise performance. Nutrition Journal. 2013 June 20; Article number: 86.
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