Hilfe gegen Verstopfung
Zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2020

Du hast häufig mit Magen-Darm-Beschwerden und Verstopfungen zu kämpfen und weißt nicht, wie du dagegen vorgehen sollst? Dann bist du bei uns genau richtig. Wir erklären dir die Ursachen für deine Verstopfung und was du langfristig tun kannst, um ihnen entgegenzuwirken. Außerdem lernst du, wie du in akuten Fällen handeln kannst.

Wir stellen dir sowohl verschiedene Hausmittel vor, die vorbeugend helfen und deinen Darm unterstützen wie auch welche, die in akuten Fällen zur Erleichterung führen. Zusätzlich haben wir dir aber auch verschiedene Formen von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmittel herausgesucht, die dir helfen können.




Das Wichtigste in Kürze

  • Verstopfungen sind sehr belastend, weshalb schnelle Hilfe nötig ist. Diese findest du in Lebensmitteln, Hausmitteln und Medikamenten. Gerade eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft bereits die Darmaktivität anzuregen, aber auch viel Flüssigkeit und regelmäßiges Bewegen ist wichtig für eine gute Verdauung
  • Gerade nach einer Antibiotikaeinnahme leidet der Darm und ist in seiner Aktivität häufig gestört. Du kannst die Darmflora mit Probiotika wieder aufbauen und damit zu einer besseren Aktivität beitragen.
  • Langanhaltende Verstopfungen können auf weitere Krankheiten hinweisen. Achte auf deinen Körper und suche dir, wenn nötig, professionelle Hilfe, um den Ursachen für deine Verstopfungen auf den Grund zu gehen.

Hintergründe: Was du über Verstopfungen wissen musst

Für Verstopfungen gibt es verschiedene Ursachen, Symptome und Handlungsgmöglichkeiten. Wie du am besten bei einer Verstopfung reagierst und wie du langfristig vorbeugst, erklären wir dir hier.

Was sind die Ursachen für eine Verstopfung?

Die Ursachen für Verstopfungen können sehr unterschiedlich sein. Du kannst an Verstopfungen leiden, wenn du dich zu wenig bewegst, wenn du nicht genug trinkst oder auch eine einseitige Ernährung führst. Ein zu hoher Konsum von Weißbrot und Süßigkeiten, kann zum Beispiel auch zu Verstopfungen führen, da kaum Ballaststoffe enthalten sind, die der Darm für seine Aktivität benötigt.

Eine andere Ursache kann das regelmäßige Unterdrücken des Stuhlgangs sein. Du solltest dem Drang, wenn möglich nachgeben. Stress oder psychischer Druck können dazu führen, dass du nicht regelmäßig das Bedürfnis verspürst oder dem Bedürfnis nicht nachgehst. Durch das Unterdrücken wird der Stuhlgang länger abgelagert, was ihn fest und trockener werden lässt.(1)

Auch Stress kann Verstopfungen und Bauchkrämpfe hervorrufen. (Bildquelle: 123rf / Dmitrii Kotin)

In der Schwangerschaft auftretende Verstopfungen können durch die vergrößerte Gebärmutter auftreten. Diese drückt in Richtung des Darms, der dadurch eingeschränkt ist.(2) Auch die Einnahme von Medikamenten, die in der Nebenwirkung Verstopfung haben oder auch chronische Darmkrankheiten(3), wie das Reizdarmsyndrom können für die Verstopfung verantwortlich sein.(4)

Womit kann ich eine Verstopfung vorbeugen?

Wichtig für eine gute Darmaktivität ist ausreichend Bewegung. Wenn du dich nicht genug bewegst, hört auch der Darm auf sich zu bewegen. Weiter ist eine ausgewogene Ernährung, reich an Ballaststoffen und genug Flüssigkeit eine gute Grundlage für eine funktionierende Darmaktivität.

Ballaststoffe findest du unter anderem in Vollkornprodukten, rohem Gemüse und in der Schale von frischem Obst. Zusätzlich helfen Quellstoffe wie Leinsamen, Flohsamen oder auch Weizenkleie dabei, die Darmaktivität anzuregen. Der Darm benötigt unter anderem Flüssigkeit, um einen normalen Stuhlgang zu produzieren. Bei Wassermangel, kann es zu Verstopfungen kommen, da der Stuhlgang zu trocken wird.(5)

Weiter dient vorbeugend Ruhe in den Toilettengang zu bringen. Versuche dir die Zeit zu nehmen, wenn du den Drang verspürst und nicht gestresst zu pressen oder ihn zu lange zu unterdrücken. Auch kann es helfen, wenn du jeden Tag zur gleichen Zeit zur Toilette gehst, damit dein Darm einen Rhythmus bekommt.

Wie sollte ich mich bei einer Verstopfung verhalten?

Eine Verstopfung ist immer unangenehm, jedoch solltest du versuchen Ruhe zu bewahren, um deinen Körper keinem weiteren Stress auszusetzen. Wichtig ist, dass du dir Zeit für deinen Stuhlgang nimmst. Eine Verstopfung kann sehr unterschiedlich sein, sodass es manchmal ausreicht, viel zu trinken und sich Ruhe für den Gang zur Toilette zu nehmen.

Es gibt aber auch Verstopfungen, die nicht so leicht zu beheben sind. Dann kannst du dir mit Hausmitteln oder Medikamenten weiterhelfen. Welche dafür besonders gut sind, stellen wir dir noch ausführlich vor. Achte auf deinen Körper und suche dir, wenn du unsicher bist und Fragen hast, Hilfe. Diese findest du in der Apotheke oder auch in der Praxis deines Arztes / deiner Ärztin.

Ist eine Verstopfung gefährlich?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da es verschiedene Ursachen für eine Verstopfung gibt und unterschiedliche Ausprägungen. Grundsätzlich ist eine Verstopfung erstmal nicht gefährlich, wenn sie nicht längerfristig besteht. Sie ist zunächst erst einmal sehr unangenehm, weshalb wir sie loswerden möchten. Sollte die Verstopfung aber mit verschiedenen Hausmittel und Medikamenten nicht zu behandeln sein, musst du dringend deinen Arzt / deine Ärztin aufsuchen, um dir fachliche Unterstützung zu suchen.(6)

Suche ärztliche Hilfe, wenn die Verstopfung länger als vier Tage anhält.

Vor allem ist es wichtig sofort in die Praxis zu gehen, wenn du sehr plötzlich akute Verstopfungen hast, die länger als vier Tage anhalten, du Blut im Stuhlgang siehst und an Nebenwirkungen, wie Fieber, Übelkeit und Erbrechen leidest.Dann könntest du an einem lebensgefährlichen Darmverschluss leiden.

Grundsätzlich wichtig ist, dass du deinen Körper beobachtest und auf ihn hörst. Informiere dich auch in der Apotheke oder rufe in der Praxis deines Arztes / deiner Ärztin an, um deine Probleme zu schildern. Sie können die weiterhelfen und dir sagen, was zu tun ist.

Wie wirkt meine Ernährung auf meine Verdauung?

Lebensmittel wirken sehr verschieden auf deinen Magen-Darm-Trakt. Sie können die Konsitenz deines Stuhlgangs deutlich beeinflussen. Bei regelmäßigen Beschwerden durch Verstopfungen, solltest du versuchen deine Ernährung umzustellen, um diesen entgegenzuwirken.

Ballaststoffe Ernährung tut deiner Verdauung gut. (Bildquelle: pixabay / Pexels

Einige Lebensmittel fördern eine Verstopfung, andere fördern einen weichen Stuhlgang. Wichtig ist, in der Ernährung eine gute Balance zu finden. Wenn du von allem etwas isst, sollte sich dein Stuhlgang so einpendeln, dass du keine Probleme mehr hast.

Sollte ich Medikamente gegen eine Verstopfung einnehmen?

Bei länger andauernden Beschwerden oder akuten Schmerzen durch die Verstopfung kannst du Medikamente einnehmen. Gerade, wenn du dich längere Zeit nicht bewegen kannst oder deine Ernährung aus bestimmten Gründen nicht großartig verändern kannst, um damit gegen die Verstopfung vorzugehen, empfiehlt es sich auf Medikamente zurückzugreifen. Diese können den Darm in seiner Aktivität unterstützen und für eine bessere Verdauung sorgen.

Welche Medikamentenarten hier besonders gut helfen, stellen wir dir weiter unten noch vor.

Auch bei regelmäßiger Einnahme von Medikamente, die in der Nebenwirkung Verstopfungen begünstigen, können sie parallel ein Medikament gegen diese einnehmen. Achte auf deinen Körper und versuche nicht direkt auf Medikamente zurückzugreifen, sondern versuche es zunächst auf eine natürliche Weise. Neben den klassischen Medikamenten kannst du aber auch auf Probiotika zurückgreifen. Diese helfen dabei den Darm zu regenerieren.(7)

Welche Begleitsymptome gibt es bei einer Verstopfung?

Je nach Ursache können die Begleitsymptome variieren. Die häufigsten, nennen wir die in folgender Liste.

  • Völlegefühl
  • Bauchschmerzen
  • Druckgefühl
  • Blähungen
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit

Viele Betroffene berichten von einem Unwohlsein im Bauch. Der Bauch fühlt sich insgesamt fest und empfindlich an, sodass Beschreibungen wie ein Völlegefühl, Bauchschmerzen, Druck im Bauch oder Blähungen oft zusammen auftauchen.

Hilfen gegen Verstopfung: Die besten Tipps & Tricks für einen gesunden Darm

Einige Hinweise hast du bereits in unserem Fragenteil erhalten. In Folgendem beschreiben wir die noch einmal die besten Tipps und Tricks für einen gesunden Darm. Wenn du diese verinnerlichst und auf dich anpasst, sollten deine Beschwerden besser werden.

Zu akuten Behandlung einer Verstopfung

Es gibt verschiedene Wege eine akute Verstopfung zu lösen. Diese findest du in Folgendem. Einige von ihnen, lassen sich ebenfalls gut vorbeugend einnehmen.

Wichtig: Wir ersetzen keine ärztliche Beratung oder einen Apotheker / eine Apothekerin. Bei langanhaltenden Beschwerden wende dich bitte immer an diese.

Medikamente

Es gibt verschiedene Formen von Medikamenten, die dich von akuten Verstopfungen befreien können. Wir haben dir eine kleine Auswahl herausgesucht, die wir als wirksam erachten.(8)

  • Tabletten / Kapseln: Es gibt Medikamente in Kapsel / Tablettenform. Achte hier darauf, dass sie gegen die Magensäure resistent sind, damit der Wirkstoff im Darm ankommt.
  • Tropfen / Liquide: Einige Medikamente kannst du auch in flüssiger Form einnehmen. Diese werden dann entweder pur eingenommen oder in einem Glas Wasser verdünnt.
  • Zäpfchen: Für den akuten Bedarf helfen dir auch Zäpfchen. Diese wirken lokal und geben Stoffe ab, die deinen Stuhlgang weicher werden lassen.

Finde für dich heraus, mit welcher Handhabung du am besten zurecht kommst und welche dir am besten hilft.

Hilfen gegen Verstopfung-1

In akuten Fällen muss es manchmal schnell gehen. Da hilft dir ein Abführmittel.
(Bildquelle: Maria Ionova / Unsplash)

Die verschiedenen Formen wirken unterschiedlich schnell und stark. Je nach Beschwerden kannst du variieren.

Hausmittel / Lebensmittel

Welche Hausmittel am besten gegen Verstopfungen helfen und auf welche du verzichten solltest, fassen wir dir in der folgenden Tabelle zusammen.

Hausmittel / Lebensmittel Einnahme Wirkung
Trockenfrüchte: Pflaumen, Feigen Du kannst sie so essen, aber auch einen Tag in Wasser einlegen, um das Wasser am nächsten Tag zu trinken Gedörrte Pflaumen und Feige fördern die Verdauung. Auch Pflaumensaft, kann dir helfen.
Sauerkraut Bereite ihn dir warm zu Sauerkraut enthält viele nützliche Inhaltsstoffe, die den Stuhlgang weich machen
frisches Obst, Gemüse und Salate Nimm diese immer roh ein, damit sie ihre Ballaststoffe nicht verlieren Die Ballaststoffe regen die Darmaktivität an, was den Stuhlgang fördert
Bewegung Wenn du in der Lage dazu bist, versuche dich viel zu bewegen Bewegung fördert die Darmaktivität. Baue Aktivitäten in deinen Alltag ein, in dem du zu Fuß zum Einkaufen / Arbeiten etc. gehst. Auch Fitness zu Hause, wie Yoga, Workouts oder Meditation können helfen.
Wärme Lege dir eine Wärmflasche / ein Körnerkissen auf den Bauch Wärme hat keine direkte Wirkung, aber viele Betroffene empfinden es als angenehm und entspannend und da Entspannung helfen kann, kannst du Wärme gut probieren.
Weizenprodukte Auf Weizenprodukte solltest du bei einer Verstopfung verzichten, da sie diese eher fördern Weizenprodukte sind sehr arm an Ballaststoffen und enhalten keine Flüssigkeit. Sie werden eher eingenommen, wenn jemand an Durchfall leidet.
Banane Auf Bananen solltest du ebenfalls verzichten Sie fördern ebenfalls einen festen Stuhlgang und werden wegen ihrer Elektrolyte bei gegenteiligen Beschwerden empfohlen.
Süßigkeiten, Kakao etc. Auf solchen stark zuckerhaltigen Lebensmittel solltest du bei einer Verstopfung verzichten. Sie fördern ebenfalls einen harten Stuhlgang, da sie keine Stoffe enthalten, die den Darm unterstützen.

Achte darauf, alles in Maßen zu probieren, denn auch natürliche Mittel, können Nebenwirkungen haben.

Alternative Heilmittel

Alternative Heilmittel sind unter anderem:

  • Heilerde: Heilerde findet in verschiedenen Bereichen sowohl innerlich als auch äußerlich Anwendung. Du kannst sie als Pulver in Wasser aufgelöst oder Kapseln zu dir nehmen. Morgens ein halber Teelöffel auf nüchternen Magen, soll den Darm entsäuern, entgiften und entschlacken. Bei starken Beschwerden können bis zu 30 Gramm eingenommen werden.
  • Aloe Vera: Auch Aloe Vera findet durch ihre entzündungshemmende Wirkung in verschiedenen Bereichen innerlich und äußerlich Anwendung. Du kannst sie als Pulver oder Kapseln kaufen oder dir selbst das Gel aus einer Pflanze ziehen und dieses einnehmen. Die Behandlung mit Aloe Vera kannst du bis zu 2 Wochen durchführen. Wenn du nach 2 Wochen weiter unter Verstopfungen leidest, solltest du die Anwendung unterbrechen und die ärztliche Hilfe suchen.
  • Flohsamen(schalen): Von den Flohsamen oder auch die Flohsamenschalen rührst du in ein Glas Wasser ein und lässt sie quellen. Da die Mischung im Darm weiter aufquellt, regt sie die Darmaktivität an. Achte dabei auf eine lange Quellzeit und weitere Flüssigkeitsaufnahme, da sie sonst auch einen gegenteiligen Effekt haben können. Flohsamen kannst du neben der Einnahme im akuten Fall, auch gut regelmäßig einnehmen, um Verstopfungen vorzubeugen.
  • Leinsamen: Leinsamen rührst du ebenfalls in ein Glas Wasser ein. Es empfiehlt sich, sie mehrere Stunden oder über Nacht quellen zu lassen, weil sie sehr lange weiter quellen und bei zu viel Aktivität im Darm eher zu weiteren Verstopfungen führen. Wenn sie fertig gequollen sind, sorgen sie nach der Einnahme aber für einen weichen Stuhlgang. Sie eignen sich auch gut zur regelmäßigen vorbeugenden Einnahme, wenn sie an einem eher festen Stuhlgang leiden.(9)
  • Chiasamen: Chiasamen helfen dir bei einer regelmäßigen Einnahme Verstopfungen und einem festen Stuhlgang vorzubeugen. Du kannst sie in Wasser oder Milch(alternativen) über Nacht im Kühlschrank quellen lassen und morgens unter dein Müsli mischen oder pur essen.

Viele alternative Heilmittel lassen sich einfach in den Alltag integrieren und vorbeugend einnehmen. So kannst du deinem Darm langfristig helfen.

Bauchmassage

Einige Betroffene empfinden es als entspannend ihren Bauch im Darmbereich zu massieren. Durch das Streichen in Richtung Ausgang kann die Darmaktivität ebenfalls angeregt werden.

Im Zusammenspiel mit Wärme kann die Massage sehr beruhigend werden und du gibts deinem Körper eine Pause.

Zur Vorbeugung einer Verstopfung

Es gibt verschiedene Wege, wie du im Alltag Verstopfungen vorbeugen kannst, damit es gar nicht erst zu einem akuten Leiden kommt.

Eine ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung hilft dir deinen Darm bei seiner Arbeit zu unterstützen. Der Darm mag keine einseitige Ernährung, da er viele Ballaststoffe braucht, um seine Aktivität aufrechtzuerhalten. Achte also darauf, dass du Abwechslung in deine Ernährung bringst, in dem du zum Beispiel nicht zum Frühstück, zum Mittag und zum Abendessen Weißbrot isst.

Versuche regelmäßig Vollkornprodukte in deine Mahlzeiten einzubauen. Plane außerdem immer mal wieder Bohnen, Erbsen, Kleie, Kartoffeln oder Kohlsorten in deine Ernährung ein. Sie enthalten alle viele Ballaststoffe, die dir die Verdauung erleichtern. Auch Wassermelone und Trauben mit Kernen sorgen für eine gute Verdauung.

Hilfen gegen Verstopfung-2

Zu einer guten Ernährung gehört eine bunte Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten. Diese kannst du zum Beispiel gemeinsam braten.
(Bildquelle: Ravi Sharma / Unsplash)

Zu den Weizenspaghetti kannst du eine Mischung aus den genannten Gemüsesorten machen, sodass du eine Mischung aus verschiedene Inhaltsstoffen zu dir nimmst. Optimal wäre es natürlich, wenn du die Weizennudeln gegen Vollkorn tauschst. Für den Nachmittagssnack eignet sich ein kleiner Obstteller ebenfalls gut.

Einnahme von Probiotika

Die regelmäßige Einnahme von Probiotika kann dir ebenfalls dabei helfen deinem Magen-Darm-Trakt zu helfen. Gerade nach einer Antibiotikaeinnahme oder langer Medikamenteneinnahme, sind Magen und Darm gestört. Solche Medikamente schaden häufig der Darmflora und zerstören nicht nur schlechte, sondern auch gute Bakterien, die er zum Verdauen braucht.(10)

Es viele verschiedene Probiotika, informiere dich, welche für den Darm sind und diesen Sanieren und wieder aufbauen können. Indem er mit probiotischen Mitteln aufgebaut wird, kann er wieder aktiviert werden und Verstopfungen gebessert werden.(11)

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Neben Medikamenten und bestimmten Lebensmitteln, helfen dir auch Nahrungsergänzungsmittel deinen Darm zu aktivieren.
(Bildquelle: Batch by Wsconsin Hemp Scientific / Unsplash)

Wichtig zu beachten ist, dass Nahrungsergänzungsmittel wie auch Probiotika eine gesunde Ernährung nicht ersetzen. Du kannst sie zusätzlich nehmen, um deine Ernährung zu ergänzen.

Fazit

Verstopfungen sind sehr unangenehm und wir möchten sie alle schnell wieder lösen. Doch oft klappt das nicht langfristig mit einem schnellen Mittel und es bedarf mehr Beachtung im Alltag, um auf lange Sicht eine gesunde Verdauung zu entwickeln. Wir haben dir gezeigt, auf was du im Alltag achten solltest, damit es deinem Darm besser geht. Zusammenfassend ist es wichtig, dass du eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil führst.

Dazu gehört neben der Ernährung ein bisschen Bewegung und Entspannung. Dein Darm bewegt sich selbst am besten, wenn auch du dich körperlich etwas betätigst. Auch kann er deinen Stuhlgang am besten loslassen, wenn du dir Ruhe für den Toilettengang nimmst.

Bildquelle: Guillem / 123rf

Einzelnachweise (11)

1. Vriesman MH, Koppen IJN, Camilleri M, Di Lorenzo C, Benninga MA. Management of functional constipation in children and adults. Nat Rev Gastroenterol Hepatol. 2020 Jan;17(1):21-39. doi: 10.1038/s41575-019-0222-y. Epub 2019 Nov 5. PMID: 31690829.
Quelle

2. Vazquez JC. Constipation, haemorrhoids, and heartburn in pregnancy. BMJ Clin Evid. 2008 Feb 20;2008:1411. PMID: 19450328; PMCID: PMC2907947.
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3. Forootan M, Bagheri N, Darvishi M. Chronic constipation: A review of literature. Medicine (Baltimore). 2018 May;97(20):e10631. doi: 10.1097/MD.0000000000010631. PMID: 29768326; PMCID: PMC5976340.
Quelle

4. Mearin F, Ciriza C, Mínguez M, Rey E, Mascort JJ, Peña E, Cañones P, Júdez J. Clinical Practice Guideline: Irritable bowel syndrome with constipation and functional constipation in the adult. Rev Esp Enferm Dig. 2016 Jun;108(6):332-63. doi: 10.17235/reed.2016.4389/2016. PMID: 27230827.
Quelle

5. Shin JE, Park KS, Nam K. [Chronic Functional Constipation]. Korean J Gastroenterol. 2019 Feb 25;73(2):92-98. Korean. doi: 10.4166/kjg.2019.73.2.92. PMID: 30845385.
Quelle

6. Black CJ, Ford AC. Chronic idiopathic constipation in adults: epidemiology, pathophysiology, diagnosis and clinical management. Med J Aust. 2018 Jul 16;209(2):86-91. PMID: 29996755.
Quelle

7. Mueller-Lissner SA, Wald A. Constipation in adults. BMJ Clin Evid. 2010 Jul 5;2010:0413. PMID: 21418672; PMCID: PMC3217654.
Quelle

8. Frizelle F, Barclay M. Constipation in adults. BMJ Clin Evid. 2007 Aug 1;2007:0413. PMID: 19454117; PMCID: PMC2943807.
Quelle

9. Arzneipflanzenlexikon – Register: www.pharmakobotanik.de
Quelle

10. de Gunzburg J, Ghozlane A, Ducher A, Le Chatelier E, Duval X, Ruppé E, Armand-Lefevre L, Sablier-Gallis F, Burdet C, Alavoine L, Chachaty E, Augustin V, Varastet M, Levenez F, Kennedy S, Pons N, Mentré F, Andremont A. Protection of the Human Gut Microbiome From Antibiotics. J Infect Dis. 2018 Jan 30;217(4):628-636. doi: 10.1093/infdis/jix604. PMID: 29186529; PMCID: PMC5853327.
Quelle

11. Dimidi E, Christodoulides S, Scott SM, Whelan K. Mechanisms of Action of Probiotics and the Gastrointestinal Microbiota on Gut Motility and Constipation. Adv Nutr. 2017 May 15;8(3):484-494. doi: 10.3945/an.116.014407. PMID: 28507013; PMCID: PMC5421123.
Quelle

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Wissenschaftlicher Artikel
Vriesman MH, Koppen IJN, Camilleri M, Di Lorenzo C, Benninga MA. Management of functional constipation in children and adults. Nat Rev Gastroenterol Hepatol. 2020 Jan;17(1):21-39. doi: 10.1038/s41575-019-0222-y. Epub 2019 Nov 5. PMID: 31690829.
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Forootan M, Bagheri N, Darvishi M. Chronic constipation: A review of literature. Medicine (Baltimore). 2018 May;97(20):e10631. doi: 10.1097/MD.0000000000010631. PMID: 29768326; PMCID: PMC5976340.
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Shin JE, Park KS, Nam K. [Chronic Functional Constipation]. Korean J Gastroenterol. 2019 Feb 25;73(2):92-98. Korean. doi: 10.4166/kjg.2019.73.2.92. PMID: 30845385.
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de Gunzburg J, Ghozlane A, Ducher A, Le Chatelier E, Duval X, Ruppé E, Armand-Lefevre L, Sablier-Gallis F, Burdet C, Alavoine L, Chachaty E, Augustin V, Varastet M, Levenez F, Kennedy S, Pons N, Mentré F, Andremont A. Protection of the Human Gut Microbiome From Antibiotics. J Infect Dis. 2018 Jan 30;217(4):628-636. doi: 10.1093/infdis/jix604. PMID: 29186529; PMCID: PMC5853327.
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