Willkommen bei unserem großen Kokosblütenzucker Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kokosblütenzucker. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Kokosblütenzucker zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Kokosblütenzucker kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Kokosblütenzucker ist eine gute Alternative zum gewöhnlichen Haushaltsucker. Er ist ein natürlicher Zucker mit guter Süßkraft.
  • Viele Kokosblütenzucker sind in guter Bio-Qualität erhältlich, ebenso wie Kokosblütensirupe.
  • Kokosblütenzucker ist für Diabetiker geeignet. Auch während einer Diät kannst du diesen Zucker essen.

Kokosblütenzucker Test: Das Ranking

Platz 1: Kräuterladen Bio Kokosblütenzucker, 1 kg

Der Kokosblütenzucker der Marke Kräuterladen stammt aus Indonesien und ist Bio-zertifiziert (nach EG-Öko-Verordnung der EU). Er wurde fair produziert, hauptsächlich von Kleinbauern und Familienbetrieben. Die Produzenten heben hervor, dass ihr Produkt besonders naturbelassen ist und keine Zusatzstoffe beinhaltet.

Käufer loben vor allem den guten Geschmack und die gute Qualität des Zuckers. Viele Käufer berichten, dass sie dieses Produkt schon mehrmals gekauft haben. Auch Diabetiker empfehlen diesen Kokosblütenzucker weiter.

Platz 2: Wohltuer Bio Kokosblütenzucker, 2kg

Dieser Kokosblütenzucker kommt aus Sri Lanka und besitzt ebenfalls eine Bio-Zertifizierung (nach EG-Öko-Verordnung der EU). Der Kokosblütenzucker wurde fair und nachhaltig produziert. Die Produzenten heben den einzigartigen Geschmack ihres Zuckers hervor.

Käufer des Produkts betonen den guten Duft und Geschmack des Kokosblütenzuckers. Sie bezeichnen es als „empfehlenswerten Zuckerersatz“.

Platz 3: borchers Bio Kokosblütenzucker, 250 g

Der Kokosblütensirup der Marke borchers ist ein naturbelassener und Bio-zertifizierter Sirup. Von den Herstellern wird er als Sirup mit mild-süßem Aroma beschrieben, der sich besonders gut zum Süßen und Verfeinern von Smoothies, Joghurt, Müsli oder auch Cocktails eignet.

Die Käufer dieses Produktes sind vom Geschmack begeistert. Sie verwenden es z.B. zum Süßen ihres Kaffees, in ihrem Müsli oder als Topping auf dem Eis. Die Käufer bezeichnen das Produkt als empfehlenswert.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Kokosblütenzucker kaufst

Was ist Kokosblütenzucker? Warum solltest du auf diesen Zucker zurückgreifen?

Kokosblütenzucker ist ein Süßungsmittel, das aus dem Nektar der Kokospalme gewonnen wird. Er hat die gleiche Süßkraft wie gewöhnlicher Zucker und schmeckt leicht nach Karamell.

Kokosblütenzucker hat eine bräunliche Farbe, ähnlich wie brauner Zucker. Er schmeckt karamellig-malzig. (Bildquelle: pixabay / ckjeziorny)

Kokosblütenzucker besteht zum größten Teil aus Saccharose, aber auch Fructose und Glucose sind in geringen Mengen Bestandteil des Zuckers. Zusätzlich hat dieser Zucker viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie Mineralstoffe und Vitamine.

Kokosblütenzucker ist bekömmlicher als viele andere Zuckerarten und dabei auch gesünder als viele seiner Kollegen. Auch wenn du Diabetes hast oder gerade auf Diät bist, kannst du diesen Zucker konsumieren.

Möchtest du also auf den klassischen raffinierten Zucker verzichten (oder den Konsum einschränken), dabei aber dennoch nicht auf die Süße von Zucker verzichten, kannst du guten Gewissens auf Kokosblütenzucker zurückgreifen.

Was kostet Kokosblütenzucker?

Kokosblütenzucker ist teurer als herkömmlicher Zucker. Das hat verschiedene Gründe.

Einerseits liegt das an der aufwendigen Herstellung. Andererseits kann der Kokosblütenzucker nur in Ländern hergestellt werden, in denen Kokospalmen wachsen. Das geht mit längeren Transportwegen einher.

Im Durchschnitt bezahlst du für ein Kilogramm Kokosblütenzucker rund 10 €. Bio-Kokosblütenzucker ist in etwa zum gleichen Preis erhältlich.

Wenn du dich für Kokosblütensirup entscheidest, musst du etwas mehr bezahlen. 250g Sirup kannst du ab rund 5 € kaufen.

Art des Kokoszuckers Preis
Kokosblütenzucker ab rund 10€/1kg
Bio-Kokosblütenzucker ab rund 10€/1kg
Kokosblütensirup ab rund 5€/250g
Bio-Kokosblütensirup ab rund 5€/250g

Wo kann ich Kokosblütenzucker kaufen?

Kokosblütenzucker findest du im gut sortierten Supermarkt. Auch in Reformhäusern und in einigen Drogeriemärkten kannst du Kokosblütenzucker kaufen. Dort ist auch Bio-Kokoszucker erhältlich.

Außerdem haben vielen Online-Märkte Kokosblütenzucker im Angebot. Du findest ihn beispielsweise in folgenden Web-Shops:

  • alnatura-shop.de
  • kräuterladen.com
  • oelmuehle-solling.de
  • vekoop.de

Kaufen kannst du Kokosblütenzucker auch bei großen Online-Anbietern, z.B. bei:

  • amazon.de
  • kaufland.de
  • ebay.de

Welche Alternativen gibt es zu Kokosblütenzucker?

Zu Kokosblütenzucker gibt es eine Vielzahl an Alternativen.

Du kannst zum Beispiel auf herkömmlichen Haushaltszucker zurückgreifen. Dieser Zucker ist im Geschmack neutraler, jedoch weniger gesund als der Kokosblütenzucker. Der Haushaltszucker hat viele Kalorien und kann Karies verursachen.

Birkenzucker bzw. Xylit ist eine weitere Möglichkeit. Im Gegensatz zum Kokosblütenzucker ist Birkenzucker jedoch weniger natürlich. Xylit hat sehr wenige Kalorien und ist für Diabetiker geeignet. Aber Achtung: In größeren Mengen kann dieser Zucker abführend oder blähend wirken.

Erythrit ist dem Xylit sehr ähnlich. Gewonnen wird dieses Süßungsmittel aus verschiedenen Kohlehydraten, das Endprodukt ist jedoch so gut wie kalorienfrei. Auch Erythrit ist für Diabetiker geeignet, kann in größeren Mengen aber abführend wirken.

Daneben gibt es alternativ auch das Süßungsmittel Stevia. Dieses besteht entweder aus Erythrit oder aus Maltodextrin, einem Mehrfachzucker. Die Süße wird durch das chemische Herauslösen von Steviolglykosiden aus Stevia-Blättern gewonnen. Stevia eignet ebenso für Diabetiker.

Alternative Pro Con
Haushaltszucker Günstig, neutraler Geschmack Viele Kalorien, eher ungesund
Birkenzucker bzw. Xylit Kalorienarm, für Diabetiker geeignet Wenig natürlich, kann abführend oder blähend wirken
Erythrit Kalorienfrei, für Diabetiker geeignet Wenig natürlich, kann abführend wirken
Stevia Starke Süße, für Diabetiker geeignet Wenig natürlich

Neben diesen festen, kristallartigen Alternativen, gibt es auch einige flüssige. Neben dem Kokosblütensirup, der dem Kokosblütenzucker sehr ähnlich ist, gibt es unter anderem folgende Alternativen:

  • Honig
  • Agavendicksaft bzw. Agavensirup
  • Ahornsirup
  • Reissirup

Wie du gesehen hast, gibt es eine Vielzahl an Süßungsmitteln, die sich in ihren Eigenschaften oft stark ähneln. Letztendlich solltest du dich nach deinem persönlichen Geschmack für eine oder auch mehrere Varianten entscheiden.

Entscheidung: Welche Arten von Kokoszucker gibt es und welche ist die richtige für dich?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Kokoszucker: den Kokosblütenzucker und den Kokosblütensirup. Im Folgenden werden wird dir beide Varianten vorstellen und deren Vor- und Nachteile aufzeigen.

Was zeichnet Kokosblütenzucker aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Kokosblütenzucker wird, wie oben schon erwähnt, aus den Blüten bzw. aus dem Nektar der Kokospalme gewonnen. Der Nektar wird eingekocht, beim Abkühlen wird er fest und es bilden sich dabei Kristalle. Diese Kristalle sind der Kokosblütenzucker.

Die Zuckergewinnung ist sehr natürlich. Es braucht keine Zusatzstoffe oder Chemikalien zu Herstellung des Zuckers. Der Kokosblütenzucker ist nicht raffiniert.

Geschmacklich zeichnet sich dieser Zucker durch eine Karamell-Note aus. Er schmeckt auch nicht ganz so süß wie herkömmlicher weißer Zucker. Kokosblütenzucker schmeckt nicht nach Kokos, wenn es der Name auch vermuten lässt.

Kokosblütenzucker wird als gesunde Zuckeralternative angepriesen, wobei das nicht von alles Experten bestätigt wird. Bezogen auf die enthaltenen Kalorien, liegen Haushaltszucker und Kokosblütenzucker fast gleichauf.

Allerdings enthält Kokosblütenzucker viele Mineralstoffe und Vitamine, die andere Süßungsmittel nicht vorweisen können.

Besonders hervorgehoben wird der glykämische Index des Kokosblütenzuckers. Dieser Wert bestimmt, wie schnell Zucker ins Blut gelangt. Je höher der Index, desto schneller nimmt der Körper den Zucker auf. Kokosblütenzucker hat einen besonders niedrigen glykämischen Index.

Beim Konsum von Kokosblütenzucker steigt der Blutzuckerspiegel also nicht so schnell an, wie etwa beim normalen Haushaltszucker. Der Blutzuckerspiegel steigt auch nur für eine kurze Zeit an, dann fällt er wieder – anders als beim Haushaltszucker. Das wirkt sich auch positiv auf den Insulinspiegel sowie auf Heißhungerattacken aus.

Der niedrige glykämische Index macht den Zucker auch für Diabetiker interessant.

Auch wenn du gerade auch Diät bist, ist Kokosblütenzucker eine gute Alternative zum weißen Zucker – vor allem wegen seinem niedrigen glykämischen Index.

Zusätzlich kann der Kokosblütenzucker in der Küche den herkömmlichen Zucker 1:1 ersetzen. Es ist keine Umrechnung oder andere Dosierung nötig. Zum Backen ist er nur eingeschränkt geeignet, weil der Zucker da leicht klumpt und den Teig nicht so gut aufgehen lässt.

Vorteile
  • Natürlicher Zucker
  • Enthält Mineralstoffe und Vitamine
  • Niedriger glykämischer Wert
  • Für Diabetiker geeignet
  • Bei Diäten geeignet
  • Kann in der Küche 1:1 den Haushaltszucker ersetzen
Nachteile
  • Hoher Kaloriengehalt
  • Ob dieser Zucker gesünder ist als andere Süßungsmittel, ist umstritten
  • Zum Backen eher ungeeignet

Was zeichnet Kokosblütensirup aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Kokosblütensirup wird, wie auch Kokosblütenzucker, aus dem Nektar der Kokospalme gewonnen. Im Gegensatz zu seinem kristallinen Verwandten, ist der Kokosblütensirup flüssig bzw. zähflüssig. Erreicht wird diese Konsistenz durch weniger langes Einkochen des Nektars.

Wie auch der Kokosblütenzucker beinhaltet der Kokosblütensirup viele Mineralien und Vitamine. Er ist sehr natürlich und kommt ohne Geschmacksverstärker und andere chemische Zusätze aus.

Geschmacklich gibt es zum Kokosblütenzucker kaum Unterschiede. Auch der Kokosblütensirup hat eine Karamell-Note und schmeckt leicht fruchtig.

Kokosblütensirup ist eine gute Alternative zu Honig. Er hat eine ähnliche hohe Süßkraft und schmeckt leicht nach Karamell. (Bildquelle: pixabay / Steve Buissinne)

 

Kokosblütensirup hat weniger Kohlehydrate als Haushaltszucker, da er nicht raffiniert wurde. Der Sirup hat auch weniger Kohlehydrate als der Kokosblütenzucker.

Der Kokosblütensirup besitzt einen niedrigen glykämischen Index. Wenn du diesen Sirup zu dir nimmst, hast du weniger starke Blutzuckerschwankungen, als bei anderen Süßungsmitteln.

Dieses Süßungsmittel ist für Diabetiker geeignet und kann auch bei Diäten eingesetzt werden.

Durch seine flüssige Konsistenz lässt sich Kokosblütensirup auch in flüssigen Lebensmitteln wie z.B. Joghurt gut verarbeiten. Du kannst ihn auch im Kaffee oder in Cocktails verwenden. In der Anwendung und Dosierung ist er gleich wie auch Honig, Ahornsirup oder Reissirup.

Auch zum Kochen ist der Kokosblütensirup geeignet, zum Backen jedoch nur eingeschränkt. Durch seine flüssige Konsistenz ist er schwierig zu verarbeiten. Beinhaltet dein Rezept jedoch z.B. Honig oder Ahornsirup, kannst du diese Zutaten problemlos durch den Kokosblütensirup ersetzen.

Vorteile
  • Natürlicher Sirup
  • Enthält Mineralstoffe und Vitamine
  • Weniger Kalorien als Kokosblütenzucker
  • Niedriger glykämischer Wert
  • Für Diabetiker geeignet
  • Leichte Verarbeitung durch flüssige Konsistenz
Nachteile
  • Zum Backen eher ungeeignet
  • Nicht als 1:1-Ersatz für den klassischen Haushaltszucker geeignet
  • Teurer als Kokosblütenzucker

Kaufkriterien: Anhand dieser Kriterien kannst du Kokosblütenzucker vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Kokosblütenzucker vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Kokosblütenzucker für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Herstellung und Anbaugebiet
  • Qualität
  • Zertifizierung
  • Größe und Preis

Herstellung und Anbaugebiet

Sowohl bei Kokosblütenzucker, als auch bei Kokosblütensirup, solltest du auf eine natürliche Herstellung bzw. Gewinnung achten. Da die Herstellung durchaus ohne Zusatzstoffe oder chemische Hilfsmittel möglich ist, stellt diese ein entscheidendes Kaufkriterium dar.

Auf die genaue Herstellung gehen wir im Kapitel Trivia noch näher ein.

Daneben sind auch das Anbaugebiet und das Herkunftsland des Zuckers bedeutsam. Der Kokoszucker wird aus der Kokospalme gewonnen, die nur in bestimmten Regionen der Welt wächst.

Die meisten Produkte stammen aus den folgenden Ländern/Regionen:

  • Südostasien
  • Karibik
  • Indien
  • Pakistan
  • Sri Lanka
  • Südamerika
  • Afrika

Auf dem deutschen Markt findest du hauptsächlich Produkte aus Südostasien oder der Karibik.

Beim Kauf solltest du darauf achten, dass der Kokosblütenzucker immer im selben Land angebaut und auch verarbeitet wird. Denn nur durch eine schnelle Verarbeitung des Nektars kann eine gute Qualität garantiert werden.

Qualität des Zuckers

Die Qualität des Kokosblütenzuckers ist stark von dessen Inhaltsstoffen abhängig.

Du solltest beim Kauf von Kokosblütenzucker auf einen sehr hohen Reinheitsgehalt des Zuckers achten. Dasselbe gilt auch für Kokosblütensirup.

Der Zucker soll im Optimalfall aus reinem Kokosblütenzucker bestehen und keine Zusatzstoffe beinhalten. Falls Zusatzstoffe enthalten sind, findest du diese Angabe auf der Verpackung bei den Zutaten.

Daneben solltest du, wenn möglich, auf Produkte in Bio-Qualität zurückgreifen. Preislich unterscheidet sich normaler Kokosblütenzucker kaum vom Bio-Produkt. Kokosblütensirup ist ebenfalls in guter Bio-Qualität erhältlich.

Viele Produkte auf dem Markt erfüllen diese Kriterien.

Zertifizierung und Kennzeichnung

Um die oben genannte Qualität des Kokosblütenzuckers bzw. -sirups zu garantieren, gibt es eine Vielzahl an Zertifizierungen und Kennzeichnungen. Sie beziehen sich neben der Qualität des Produkts auch oft auf die Art der Herstellung, die Arbeitsbedingungen der Produzenten oder die Nachhaltigkeit der Produktion.

Die häufigste Zertifizierung ist das Bio-Siegel der EU (BIO nach EG-Öko-Verordnung). Für das Label gibt es zwei verschiedene Ausführungen:

  • Ein Blatt aus weißen Sternen auf grünem Hintergrund
  • Der Schriftzug BIO in schwarz und grün, umrandet mit einem grünen Sechseck

Beide Labels weisen auf ein Bio-Produkt nach EU-Norm hin.

Du findest auf machen Produkten auch andere Zertifizierungen oder Labels, z.B. eine DLG-Prämierung, das BIO7-Initiative-Label oder das FAIRTRADE-Siegel.

Daneben sind die meisten Produkte als vegan, glutenfrei oder laktosefrei gekennzeichnet. Diese Eigenschaften treffen jedoch auf alle Kokosblütenzucker in ihrer Reinform zu, wenn es auch nicht bei jedem Produkt auf der Verpackung dezidiert so angegeben wird.

Kokosblütensirup besitzt dieselben Labels und Kennzeichnungen.

Packungsgröße und Kilopreis

Kokosblütenzucker und Kokosblütensirup kannst du in verschiedenen Größen kaufen.

Bei Kokosblütenzucker sind Packungen mit einem, eineinhalb oder zwei Kilogramm die gängigsten Größen. Der Kilopreis liegt dabei im Durschnitt bei rund 10 €. Es gibt auch Produkte, die etwas günstiger sind – bei derselben Qualität.

Vor allem bei kleineren Packungen kann der Kilopreis jedoch deutlich darüber liegen. Es lohnt sich also auf eine Packung mit mehr Inhalt zurückzugreifen.

Kokosblütensirup ist im Kilopreis deutlich teurer als Kokosblütenzucker, wenn auch das einzelne Produkt günstiger erscheinen mag. Das liegt jedoch daran, dass Kokosblütensirup normalerweise in Packungen mit einem Inhalt von 250 bis 350 Gramm angeboten wird. Der durchschnittliche Kilopreis beträgt beim Sirup 20 bis 25 €.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kokosblütenzucker

Wie wird Kokosblütenzucker gewonnen?

Kokosblütenzucker wird aus dem Nektar der Kokospalme gewonnen. Die Kokosblüten werden dabei angeschnitten und in einem bestimmtem Winkel nach unten gebogen. Der Nektar, der dabei aus den Blüten herausfließt, wird aufgefangen.

Kokoszucker wird in einem aufwendigen Prozess aus den Blüten der Kokospalme gewonnen. (Bildquelle: pixabay / Binshu Sarangi)

Danach wird der sehr flüssige Nektar eingekocht. Dabei schäumt er sehr stark. Er wird so lange gekocht, bis das meiste Wasser verdampft ist.

Je nachdem wie lange der Nektar eingekocht wird, entstehen verschiedene Endprodukte: Sirup, eine zähe Zuckermasse oder kristalliner Zucker.

Kokosblütensirup Kokoszucker in Toffee-Form Kokosblütenzucker
Bei eher kurzem Einkochen entsteht Kokosblütensirup. Dabei ist noch relativ viel Wasser in der Masse enthalten. Dadurch bleibt der Sirup flüssig bzw. zähflüssig. Wird der Nektar etwas länger eingekocht (mit etwas Restflüssigkeit), entsteht eine zähe Masse, ähnlich wie Toffee. Diese Variante wird meist noch vor Ort verkauft und gelangt selten bei uns in den Verkauf. Wenn der Nektar eingekocht wird, bis das Wasser verdampft ist, entstehen bei der Abkühlung der Masse bräunliche Kristalle. Diese Kristalle sind der Kokosblütenzucker.

Wenn du dich genauer über die Herstellung des Kokosblütenzuckers informieren möchtest, findest du in diesem Video viele Informationen:

Ist Kokosblütenzucker gesund?

Diese Frage ist nicht einfach zu klären. Experten sind sich darüber nicht einig.

Dafür stehen einige Faktoren, zum Beispiel der glykämische Index. Dieser ist bei Kokosblütenzucker und Kokosblütensirup vergleichsweise niedrig. Dadurch bleibt der Insulinspiegel stabiler, große Blutzuckerschwankungen bleiben eher aus. Das ist auch hilfreich, wenn du abnehmen willst.

Im Gegensatz zu anderen Süßungsmitteln beinhaltet Kokoszucker viele Mineralstoffe und Vitamine, die gut für den Körper sind. Ebenso soll Kokosblütenzucker keine Karies verursachen, im Gegensatz zum Haushaltszucker.

Anscheinend soll Kokosblütenzucker auch eine positive Wirkung auf Leber und Verdauung haben, das ist jedoch nicht wissenschaftlich bestätigt.

Allerdings besitzt Kokosblütenzucker relativ viele Kalorien und hat einen sehr hohen Saccharose-Anteil.

Ob Kokosblütenzucker gesund ist oder nicht, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Er ist aber auf jeden Fall eine gute Alternative zum Haushaltszucker.

Wie schmeckt Kokosblütenzucker? Wie süß ist er?

Kokosblütenzucker hat einen eigenen Geschmack, keine reine Süße. Er schmeckt malzig mit einer Karamell-Note. Das unterscheidet ihn von anderen Süßungsmitteln.

Der Kokosblütenzucker hat in etwa dieselbe Süßkraft wie Zucker, tendenziell ist diese aber etwas geringer. Kokosblütensirup hat in etwa dieselbe Süßkraft wie Honig.

Wenn du Kokosblütenzucker in der Küche verwenden willst, kannst du ihn in derselben Dosierung verwenden wie herkömmlichen Haushaltszucker.

Nährwerttabellen

100g Kokosblütenzucker enthalten durchschnittlich:

Nährstoff Menge
Energie 380 kcal / 1600 kJ
Kohlehydrate 94 g
davon Zucker 90 g
davon Saccharose 92 %
davon Fructose 2 %
Ballaststoffe 2,5 g
Fettgehalt 1 g
Eiweiß 1 g
Salz 1 g

100g Kokosblütensirup enthalten durchschnittlich:

Nährstoff Menge
Energie 300 kcal / 1250 kJ
Kohlehydrate 75 g
davon Zucker 71 g
Ballaststoffe 1,1 g
Fettgehalt 1 g
Eiweiß 1 g
Salz 1 g

Kann ich Kokosblütenzucker zum Kochen und Backen verwenden?

Ja, prinzipiell kannst du Kokosblütenzucker zum Kochen und Backen verwenden. Den Kokosblütenzucker musst du dabei im Verhältnis 1:1 zum weißen Zucker dosieren.

Beim Backen mit Kokosblütenzucker besteht das Problem, dass sich der Zucker im Teig nicht so gut auflöst, wie Haushaltszucker. Er kann dabei klumpen, was im Teig und auch beispielsweise im fertigen Kuchen nicht so optimal ist. Außerdem geht der Kuchen mit Kokosblütenzucker weniger auf, als mit weißem Zucker.

Dennoch gibt es einige gute Rezepte mit diesem Zucker. Du solltest hier jedoch auf Rezepte zurückgreifen, die speziell für Kokosblütenzucker geeignet sind. Mittlerweile gibt es schon viele leckere Rezepte mit diesem Zucker.

Beim Kochen kannst du Kokosblütenzucker auch verwenden. Besonders geeignet ist dieses Süßungsmittel für Speisen bei denen du dir eine besondere Karamell-Note wünscht. Dieser Zucker passt hervorragend zu süßen Speisen und Desserts.

Kokosblütenzucker und Kokosblütensirup eignen sich besonders gut zum Karamellisieren von Speisen. (Bildquelle: pixabay / Pasita Wanseng)

 

Ist Kokosblütenzucker für Diabetiker geeignet?

Aufgrund seines niedrigen glykämischen Wertes ist Kokosblütenzucker auch für Diabetiker empfehlenswert.

Die Saccharose, die im Kokosblütenzucker enthalten ist, wird durch den niedrigen Wert langsamer ins Blut aufgenommen. Das kommt Diabetikern entgegen. Große Blutzuckerschwankungen bleiben ebenso aus.

Kann ich Kokosblütenzucker bei Diäten verwenden?

Wenn du gerade auf Diät bist, ist Kokosblütenzucker eine gute Alternative zum Haushaltszucker.

Auch bei Diäten kommt dir der niedrige glykämische Wert des Kokosblütenzuckers zugute. Dieser Zucker gelangt nicht so schnell ins Blut und die Energie hält länger an. Das vermindert Heißhungerattacken, wie sie nach dem Verzehr von raffiniertem weißen Zucker oft vorkommen.

In einigen Diät-Konzepten wird als Alternative zum Haushaltszucker Kokosblütenzucker empfohlen.

Darf mein Baby Kokosblütenzucker essen?

Ja, auch dein Baby kann Kokosblütenzucker essen. Es gibt viele leckere Rezepte mit Kokosblütenzucker, die babygeeignet sind.

Verträgt mein Hund Kokosblütenzucker?

Prinzipiell vertragen Hunde Kokosblütenzucker, doch du solltest deinem Hund nicht zu viel davon geben. Das gilt jedoch für sämtliche Zuckerarten, nicht nur für Kokosblütenzucker. Zucker ist generell nicht sehr gesund für deinen Hund.

Achtung bei Xylit (Birkenzucker)! Dieses Süßungsmittel ist hochgiftig für Hunde.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1]https://www.kokosoel.info/kokosbluetenzucker.html

[2]https://www.kokosnusswasser.de/kokosbluetensirup/

[3]https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/kokosbluetenzucker-wirklich-die-gesunde-alternative-zu-zucker

Bild: 123rf.com/ jirkaejc

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