Rosenwurz
Zuletzt aktualisiert: 23. November 2020

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Du hast von Rosenwurz und seiner energiegebenden Wirkung gehört, die bei geistiger und körperlichen Kräfteverfall helfen soll, bist aber noch nicht von der Effektivität überzeugt? Wenn Du mehr über die Rhodiola rosea erfahren möchtest, dann bist Du hier genau richtig. Wir haben Dir alle wissenschaftlichen Zusammenhänge und die wichtigsten Kaufkriterien zusammengefasst.

Erfahre in unserem großer Rosenwurz Test 2021 alle essentiellen Informationen zur Rhodiola Rosea Pflanze und lerne alles über ihre heilenden Wirkstoffe für die richtige Wahl Deines Rosenwurz Produktes.




Das Wichtigste in Kürze

  • Rosenwurz ist eine arktische Pflanze mit dichten, gelblich-roten Blütenständen und fleischigen Blättern. Ihre orange Knolle, aus der der Rhodiola Rosea Extrakt gewonnen wird, wächst unterirdisch und verströmt beim Anschneiden einen rosenartigen Duft.
  • Die Extrakte der Rhodiola Rosea werden bei stressbedingter geistiger und körperlicher Erschöpfung, Depressionen und zur Stabilisierung des Nervensystems angewendet. Weitere Anwendungsgebiete für Rosenwurz gibt es viele, die Forschung konzentriert sich derzeit aber hauptsächlich auf Stresserkrankungen.
  • Die Pflanze wirkt als Adaptogen. Sie unterstützt die Abwehrkräfte, vermindert die Entzündung und steigert den Energiehaushalt sowie Stresstoleranz.

Rosenwurz Test: Favoriten der Redaktion

Damit Du für Dich und Deine präferierte Anwendung auch das richtige Produkt wählst, haben wir Dir unsere Favoriten zusammengefasst und vorgestellt.

Die besten Bio Rosenwurz Kapseln

KRÄUTERHANDEL SANKT ANTON® - Rhodiola-Rosenwurz Kapseln enthalten 200 mg des Rosenwurz Extraktes und ist auf 3% Rosavin standardisiert. Jede Kapsel ist mit 100 mg Aroniabeeren Extrakt, Vitamin B1 und B6 angereichert. Bei täglicher Einnahme hast Du einen 4-Monatsvorrat.

Das Produkt ist mit einer Gelatineschicht überzogen und daher nicht vegan. Positiv überzeugt das Produkt mit seiner Herstellung in Deutschland und seinen hohen Qualitätsstandards. Bist Du auf der Suche nach einem hochdosierten und biologischem Rosenwurz Präparat aus Deiner Nähe, dann ist dieses Rhodiola rosea Produkt für Dich perfekt geeignet.

Die besten hochdosierten Rosenwurz Kapseln

Rhodiola Rosea Kapseln 500 mg aus Rosenwurz Extrakt von Fairvital sind hochdosiert und sogar Vegan. Eine Kapsel enthält 500 mg des Rosenwurz Extraktes, auf einer Basis von 15 mg Rosavin und 5 mg Salidrosid. Die Empfehlung laut Hersteller ist es eine Tablette pro Tag mit viel Wasser einzunehmen. Der Vorrat reicht damit für 4 Monate.

Positiv zeigt sich das Produkt ohne Gluten, Laktose oder Fruktose, auch auf Pestizide oder Stabilisatoren wird bei Fairvital verzichtet und ist absolut vegan. Wenn Du also ein Veganes Produkt auf höchster Qualitätsstufe suchst, das absolut GMO-frei ist, dann sind die Rhodiola Rosea Kapseln 500 mg die besten am Markt.

Das beste Rosenwurz Pulver

Rhodiola Rosea Extrakt Pulver von fitalundfit ist 100 % vegan und hat absolute Rohkostqualität. Das Produkt enthält 100 % reines Rosenwurz 10:1 Pulver. Die Tagesdosis ist mit 500 mg Pulver angegeben, welches einen Wert von 15 mg Rosavin und 8,75 Salidrosid aufweist. Das Pulver kann in Wasser, Saft oder Speisen wie Joghurt ausgelöst werden.

Dieses Produkt ist genau das richtige für Dich, wenn Du keine Tabletten schlucken möchtest. Das Pulver lässt sich einfach unter Dein Lieblingsgetränk oder Essen mischen.

Die beste Rosenwurz Tinktur

Die Rosenwurz Urtinktur von Naturalma ist ein 1:10 Extrakt und 100 % natürlich. Die Tagesdosis von 40 Tropfen enthalten 200 mg des Rhodiola Rosea Extraktes, ist alkoholfrei und sogar für Schwangere und Kinder geeignet. Das Produkt ist vegan und frei von künstlichen Inhaltsstoffen. Die Tinktur enthält 100 ml, was nach Angaben der Verzehrmenge, für knapp zwei Monate ausreicht.

Die Zusammensetzung und die leichte Anwendung eignet sich ideal für die ganze Familie ohne auf die Natürlichkeit oder die Wirkstoffe des Rosenwurz Produktes verzichten zu müssen.

Kauf- und Bewertungskriterien für Rosenwurz Produkte

Beim Kauf von Rosenwurz solltest Du auf verschiedene Aspekte achten, wie:

Durch einen kritischen Blick auf die verschieden Aspekte, kannst Du Deinen Körper schonen und Dich vergewissern, ihm nichts zuzuführen, was er nicht benötigt. Das wiederum kann Dir auch einiges an Geld ersparen. Achte dennoch prinzipiell auf eine hochwertige Verarbeitung und entsprechende Zertifizierung des Produktes.

Herkunft und Qualität

Die Rhodiola Rosea, Rosenwurz oder auch "Goldene" Wurzel genannt, stammt aus den nordischen Gebieten. Sie fühlt sich in kühleren oder gar arktischen Regionen heimisch.

Du findest die Rhodiola Rosea in der Nähe von Meeresklippen auf felsigem Untergrund und erkennst sie an ihren fleischigen blau-grünen Blättern. Damit gehört sie der Familie der Dickblattgewächse an. Bekannt ist die Pflanze besonders in der Volksmedizin Skandinaviens und Russland.

Die Produktpalette ist groß und eine pestizidfreie Verarbeitung nicht immer für alle Präparate gegeben.

Achte daher besonders darauf, dass Dein Rosenwurz Produkt aus einem zertifizierten Anbau stammt.

Damit kann eine Produktqualität nicht nur nachhaltig, sondern auch langfristig sichergestellt werden.

Verarbeitung

Die Rosenwurz wird Großteils in der Volksmedizin angewendet und zu Arzneimittel, Extrakten oder Tinkturen verarbeitet. Die Wirkstoffe werden dabei aus der Wurzel extrahiert.

Ein ganz besonderes Verfahren stellt dabei die Spagyrik dar. Bei diesem traditionsreichen Naturheilverfahren werden die Wirkstoffe aus der Pflanze gelöst, getrennt und wieder neu zusammengeführt.

Die Rhodiola Rosea wird aber auch als Lebensmittel verarbeitet. Die Anwendung als Gewürz oder Tee ist besonders in ihren Heimatländern beliebt.

Der Rosenwurz Stängel kann roh oder gekocht gegessen werden. Meist wird die Knolle allerdings mit anderen Gemüse vermischt, da sie leicht bitter im Geschmack ist. Für Rosenwurz-Tee werden die Wurzelstücke klein geschnitten und mit etwas Wasser ausgekocht.

Inhaltsstoffe

Die angebotenen Rosenwurz Produkte enthalten in erster Linie Auszüge aus der Wurzel der Rhodiola Rosea Pflanze. Diese enthält eine Reihe an antioxidativen Verbindungen und organischen Säuren. Die Menge des Extraktes, oft nur wenige Milligramm, kann im Produkt variieren.
Inhaltlich können zwei relevante Bestandteile aufgezählt werden:

  1. Salidrosid
  2. Rosavine (Rosavin, Rosin, Rosarin)

Besonders Salidrosid und Rosavin stechen hierbei hervor, da sie für eine effektive Wirkung des Präparates entscheidend sind.

Diese Inhaltsstoffe können dem Körper dabei unterstützen sich vor freien Radikalen zu schützen und kann eine Verbesserung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit bei Stress hervorrufen.

Die Dosierung der Inhaltsstoffe kann ein ausgezeichnetes Qualitätsmerkmal darstellen.

Den Produkten liegt häufig ein Mischverhältnis von 3:1 vor. Je nach Qualität und Herkunft der Pflanze kann das Mengenverhältnis schwanken. Ein Indikator für eine gute Qualität kann daher auch eine hohe Dosierung der Inhaltsstoffe darstellen. Als weitere Bestandteile finden sich ätherische Öle und Flavonoide wieder.

Dosierung

Produkte der Rhodiola rosea sind unterschiedlicher Qualität und weisen eine schwankende Menge des Rosenwurz Extraktes auf. Wird auch die beabsichtigte Wirkung berücksichtigt, können die Empfehlungen der Dosierung stark voneinander abweichen.

Ausschlaggebend ist die Konzentration des Extraktes und die Menge der Stoffe Salidrosid und Rosavin. Diese bestimmen nämlich den Wirkungsgrad.

Dosierungen für Rhodiola Rosea:

Dosierung Merkmale
1% Rosavin: Für Extrakte mit nur 1% Rosavin haben sich Dosierungen von 400 mg bis 1000 mg täglich etabliert.
2% Rosavin: Für Extrakte mit 2% Rosavin werden Dosierungen von 200 mg bis 500 mg täglich empfohlen.
3% Rosavin: Für Extrakte mit 3% Rosavin werden Dosierungen von 150 mg bis 400 mg täglich empfohlen.
5% Rosavin: Für Extrakte mit 5% Rosavin werden Dosierungen von etwa 100 mg bis 300 mg täglich empfohlen.

Bei den genannten Werten handelt es sich um Zirka-Werten, die von Erfahrungen abgeleitet wurden. Wird der Wirkstoff gut vertragen oder liegt das Körpergewicht über dem Durchschnitt, kann die Dosierung dementsprechend angeglichen werden.

Darreichung

Rosenwurz kann auf verschiedene Arten eingenommen werden, unsere Favoriten haben wir Dir in unserem Produkttest bereits aufgezeigt. Welche Vor- und Nachteile die Arten birgt zeigen wir Dir nachfolgend:

  • Tabletten: Die wohl typischste Anwendung zur Einnahme von Supplementierung sind Tabletten. Sie haben den Vorteil, dass ihre Einnahme schnell, einfach, exakt als auch unkompliziert ist.
  • Kapseln: Eingenommen werden Kapseln gleich wie Tabletten, doch die schützende Hülle der Kapsel hat zum Vorteil, dass einerseits äußere Bedingungen wie Licht abgewehrt werden können und andererseits dadurch geruchsneutral sind.
  • Pulver: Die Einnahme von Rosenwurz Pulver ist eher untypisch, dennoch hat das Pulver von Vorteil, dass es schneller absorbiert wird und die Dosierung flexibler gestaltet werden kann.
  • Tee, Tinkturen und Extrakte: Rosenwurz kann auch in flüssiger Form eingenommen werden. Diese werden direkt unter die Zunge getropft oder mit etwas Wasser aufgenommen.

Auch wenn manche Darreichungen weiter verbreitet sind als andere, ermöglicht Dir die breite Produktpalette von Rosenwurz, Deine präferierte Form zu wählen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Rosenwurz ausführlich beantwortet

Damit Du umfassend zur Wirksamkeit und Anwendung von Rosenwurz informiert bist, haben wir Dir den aktuellen Stand der Wissenschaft zusammengefasst.

Die wichtigsten Informationen findest Du nachfolgend in einzelne Abschnitte untergliedert und genauest beschrieben.

Was ist Rosenwurz und wie wirkt es?

Rosenwurz ist eine in arktisch-kühlem Klima vorkommende Pflanze, die an Meeresklippen wächst. Die natürlichen Bestände sind sehr rar, weshalb das Sammeln in einigen Ländern auch verboten wurde.

Das Gewächs zeigt sich mit sommergrün mit fleischig-dicken und gezähnten Blättern. Ihre Blüte ist klein, vielblättrig und gelblich-rot. Die Rosenwurz verströmt beim Anschnitt ihrer unterirdischen liegenden orangenen Knolle einen rosenartigen Duft, daher auch ihr Name (1).

Rosenwurz

Die Rosenwurz hat eine wunderschön-blühende Blüte, doch verwendet wird die unterirdische Knolle die einen rosenartigen Duft versprüht. (Bildquelle: Walter Sturn / Unsplash)

Die Rosenwurz gilt als Adaptogene Heilpflanze. Das bedeutet, dass ihre Inhaltsstoffe bestimmte physiologische Reaktionen beeinflussen und so den menschlichen Organismus widerstandsfähiger machen kann.

Unter anderen kann damit die Ausschüttung von Cortisol, dem Stresshormon, beeinflusst werden (2).

Weiters wird Rosenwurz eine antioxidative Wirkungen nachgesagt, die zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit im geistigen als auch körperlichen Sinne führen kann. Darum wird Rosenwurz in der traditionellen Medizin gerne bei folgenden Krankeitsbildern eingesetzt (2):

Anwendung Wirkung
Neurologischen Erkrankungen Typische neurologische Erkrankungen sind Alzheimers, Parkinson, Huntington oder Multiple Sklerose, bei denen eine chronische Entzündung neurologischen Beeinträchtigungen hervorrufen kann.

Besonders der Bestandteil Salidroside dürfte eine neuroprotektive Wirkung aufweisen. Damit könnte Rosenwurz zur Verminderung der Entzündungswerte oder zur Hemmung von oxidativen Stress eingesetzt werden (6).

Akkumulierende Studien haben gezeigt, dass der Extrakt der Rosenwurz eine aktive therapeutische Wirkung auf neurologische Schäden haben kann. Dennoch sind einige Faktoren ungewiss, wie den wirksamen Dosierbereich von Rhodiola rosea, den es zu bestätigen gibt (1).

Kardiovaskulären Erkrankungen Ihre Wirkung kann Rosenwurz auch bei koronaren Herzerkrankungen oder zerebralen Infarkten entfalten. Die Intravenösen Anwendung kann für eine Hemmung übermäßiger Entzündungsreaktionen sorgen und so die Mikroumgebung verbessern (1).

Einige klinische Studien konnten bereits positive Effekte von Rosenwurz auf kardiovaskuläre Erkrankungen nachweisen. Eine signifikante Verbesserung der Herzfunktion bei Myokardinfarkten bereits wissenschaftlich bestätigt werden (7).
Nichtsdestotrotz, weisen diese aber noch Forschungslücken auf.

Diabetes Diabetes ist heutzutage ein weltweites Problem, bei dem es den Insulinspiegel zu stabilisieren gilt. Rosenwurz kann hierbei als Unterstützung des körpereigenen Abwehrsystems helfen. Der Inhaltsstoff Salidrosid kann u. a. Hemmung verschiedener Gene bewirken und dadurch entzündungshemmende Effekte erzielen, und so eine orale Glukosetoleranz verbessern (8).

Zudem haben Wissenschaftler die Auswirkung von Rosenwurz auf diabetische Komplikationen getestet, und therapeutische Effekte auf Komplikationen wie neuropathische Schmerzen und Osteoporose gefunden. Diese Studie wurde an diabetischen Ratten getestet (1).

Depression Da Rosenwurz Müdigkeit und Energielosigkeit lindern kann, hoffen Studien auch auf eine Wirkung bei Depressionen.

Es scheint, dass Rosenwurz neben Verringerung von Müdigkeit auch zu einer Verbesserung des Wohlbefindens beitragen kann (9).

Bisher konnte ein Effekt von Rosenwurz bei Depressionen nicht eindeutig nachgewiesen werden. Das liegt aber auch daran, dass Rosenwurz bislang nur bei sehr kleinen Probandengruppen angewendet wurde und damit nicht verallgemeinert werden kann.

Rosenwurz, als Naturheilmittel, ist klar noch nicht in den Fokus der Wissenschaft gerückt (10).

Bei der Einnahme von Rosenwurz kann es sein, dass es zu einer Verringerung von Müdigkeit kommt oder Du eine erhöhte Stressresistenz zeigst. Damit kann Rosenwurz für Dich einen positiven Effekt auf das zentrale Nervensystem haben (3, 4, 5).

Wann und für wen ist die Einnahme von Rosenwurz sinnvoll?

Rosenwurz richtet sich durch ihre angenommene Wirkung der Erhöhung der mentalen Konzentration, an Menschen die am Auftreten von Stress-Symptomen wie Schwäche oder Erschöpfung leiden.

Rosenwurz sollte nur von Erwachsenen eingenommen werden, wobei einer Einnahme während der Schwangerschaft oder Stillzeit abgeraten wird.

Der Körper kann die Wirkstoffe des Rosenwurz Produktes am besten auf nüchternen Magen in der Früh aufnehmen.

Außerdem können die Extrakte anregend wirken, welche am Abend ungewollt sein kann. In niedrigen bis normalen Dosen kann Rosenwurz kurz oder mittelfristig eingenommen werden.

Rosenwurz

Im Gegensatz zu vielen anderen Ergänzungsmittel, sollte Rosenwurz nicht am Abend eingenommen werden. Rosenwurz macht Dich nämlich munter. (Bildquelle: Alexandra Gorn / Unsplash)

Nicht zu allen Anwendungsgebiete gibt es wissenschaftliche Belege. Die klassischen Beschwerden, die in der Naturheilkunde oder Volksmedizin mit Rosenwurz behandelt werden, sind folgende (11):

  • stressbedingte geistige oder körperliche Erschöpfung
  • Stress
  • Stabilisierung des Nervensystems
  • leichte Depressionen und Ängste
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Chronische Müdigkeit

Generell wird zur Selbstbehandlung nicht geraten. Auftretenden Stress-Symptomen sollten von einem Arzt abgeklärt und eine mögliche Behandlung abgesprochen werden.

Welche Arten von Rosenwurz gibt es?

Rosenwurz ist ein Wirkstoff, der meist in bereits verarbeiteter Form konsumiert wird. Daher geht es eher um die Darreichungsform der Präparate. Grundsätzlich lassen sich die Produkte in flüssiger und fester Form unterscheiden.

Art Beschreibung
Rosenwurz in flüssiger Form Die flüssige Variante von Rosenwurz lässt sich in Form von Tees, Tinkturen, Extrakte oder Tropfen einnehmen.
Rosenwurz in fester Form Feste Alternativen sind zum Beispiel Kapseln oder Tabletten, die einfach geschluckt werden und keinen Eigengeschmack aufweisen. Als Pulver kann Rosenwurz ebenfalls erworben werden.

Welche Variante für Dich welche Vor- und Nachteile bringt, haben wir Dir im Anschluss genauer erklärt.

Rosenwurz Tee, Tinktur, Extrakte oder Tropfen

Es gibt verschiedene Rezepturen, wie Du Rosenwurz in flüssiger Form einnehmen kannst. Rosenwurz Tropfen sind in der Regel Geschmacksneutral und werden direkt unter die Zunge getropft. Um die Tropfen dennoch geschmacklich aufbessern, kannst Du sie mit Wasser verdünnen.

Vorteile
  • gute Alternative bei Schluckbeschwerden
  • Tee hat hohen Genussfaktor
  • kann untergemischt werden
Nachteile
  • unangenehmer Geschmack
  • enthält Alkohol
  • Dosierung bei Tee schwierig

Rosenwurz Kapseln, Tabletten, Pulver

Die Einnahme von Rosenwurz Kapseln oder Tabletten ist weit verbreitet. Hier wird meist eine Einnahme von 1-2 Tabletten pro Tag empfohlen.

Vorteile
  • große Auswahl
  • einfache Einnahme
  • genaue Dosierung
  • in Pulverform sehr rein und natürlich
Nachteile
  • nicht immer geschmacksneutral
  • nichts bei Schluckbeschwerden
  • Dosierung bei Pulver schwierig
  • Pulver hat besonderen Geschmack

Ob in flüssiger oder fester Form, jedes Produkt hat Vor- und Nachteile. Wichtig ist die auf die Inhaltsstoffe und auf die richtige Einnahme zu achten.

Wie lange darf Rosenwurz eingenommen werden?

Rosenwurz kann über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, eine Absprache mit Deinem Arzt ist hier sinnvoll. Humanstudien haben Tagesdosen von 100 bis 1.800 mg untersucht und kein Gefährdungspotential ableiten können (11).

Andere behaupten, dass eine Tagesdosis bis 555 mg sicher ist (5). Dennoch sollte die Menge der empfohlen Tagesdosis des Rosenwurz Extraktes nicht überschritten werden (11).

Da die Rosenwurz eine Zeit braucht, um ihre Wirkung entfalten zu können, erfolgt die Einnahme meist über einige Monate oder zumindest Wochen. Erste Ergebnisse können bei sich manchen bereits nach ein bis zwei Wochen zeigen (12).

Welche Nebenwirkungen hat Rosenwurz?

Nebenwirkungen sind kaum bekannt und konnten bis zum heutigen Stand noch nicht eindeutig identifiziert werden. Allerdings können aufgrund der Standardisierung der Inhaltsstoffe der Wurzel folgende Nebenwirkungen schließen (1, 11, 12):

  • aktivierend - erschwertes Einschlafen und Reizbarkeit
  • kann andere Stoffe verstärken (Koffein oder andere Arzneien)
  • gelegentlicher Anstieg der Herzfrequenz
  • Überempfindlichkeitsreaktion
  • Unterzuckerung
  • Mundtrockenheit
  • Benommenheit

Vorsicht sollte bei der gleichzeitigen Einnahme mit anderen pflanzlichen Stoffen geboten sein. Besonders die Wirkung von verwandte Pflanzenstoffen wie Ginseng, Johanniskraut und Griffonia könnte durch Rosenwurz verstärkt auftreten und eine Wechselwirkung erzeugen (13).

Welche Alternativen gibt es zu Rosenwurz?

Pharmazeutische Alternativen gibt es viele. Wenn Du allerdings lieber zu pflanzlichen Alternativen bei Unruhe oder Ängsten greifen möchtest, empfehlen sich beruhigende Arzneimittel wie Baldrian, Hopfen oder Melisse.

Rosenwurz

Lavendel wird eine beruhigende und auch anregende Wirkung nachgesagt - ein Paradox ihrer ätherische Öl. (Bildquelle: Vero Photoart / Unsplash)

Suchst Du eine Alternative, die Dir mehr Energie spendet und die Dich leistungsfähiger macht, sind Pflanzen wie Ginkgo und Ashwagandha eine mögliche Variante. Wir haben Dir nachfolgend erwägenswerte Alternativen aufgeführt.

Zur Beruhigung

Baldrian, Hopfen oder Melisse wird eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung nachgesagt. Eingenommen erhöht es die Ausschüttung von Gamma-Aminobuttersäure, wichtig für das Zentralnervensystem, und verringert die Wiederaufnahme. Das kann wiederum zu Entspannung führen (14).

Bei Ängsten und depressiver Verstimmung

Eine gute Alternative zu Rosenwurz ist Lavendel. Bei Unruhezuständen und ängstlicher Verstimmung kann der natürliche Extrakt von Lavendel, meist als Lavendelöl, eingesetzt werden.

Solange das Supplement nicht überdosiert wird, gilt es als gut verträglich und soll eine langfristige Therapie darstellen können. Allerdings kann es auch einige Tage dauern bis die vollständige Wirkung einsetzt.

Innere Unruhe kann depressive Begleitsymptome hervorrufen, bei dieser gerne Johanniskraut als pflanzliche Arznei eingesetzt wird. Eine Selbstbehandlung sollte allerdings nur bei leichten Depressionen erfolgen (15).

Bei geistiger Erschöpfung

In der Homöopathie wird Kalium phosphoricum als das klassische Nervenmittel eingesetzt. Es soll gegen geistige Erschöpfung und Überanstrengung wirken.

Sind Müdigkeit und Konzentrationsschwäche die Hauptmerkmale, dann wird Acidum phosphoricum gegeben. Diese sollen der Antriebslosigkeit entgegenwirken (16).

Zur Steigerung der Energie

Ginkgo - Ginkgo Bilobe wird auch “lebendes Fossil” genannt. Die Ginkgo Pflanze ist einer der ältesten existierenden Baumarten und in China heimisch.

Der Extrakt der Ginkgo Pflanze unterstützt die Durchblutung im Gehirn und kann somit die geistige Leistungsfähigkeit steigern und kognitive Funktionen fördern (17).

Ashwagandha - Diese Pflanze wird auch als Schlafbeere oder Winterkirsche bezeichnet und kommt aus der Ayurvedischen Lehre.

Sie ist wie Rosenwurz ein Adaptogen. Man sagt ihr eine energiesteigernde Wirkung nach, die positive Auswirkungen auf Angstzustände und neurologische Erkrankungen haben soll (11).

Wo kann ich Rosenwurz kaufen?

Rosenwurz wird als Naturheilmittel angesehen und ist in bereits verarbeiteter Form in folgenden Geschäften zu kaufen:

  • Apotheke
  • Reformhaus
  • Drogeriemärkte

Rosenwurz Produkte können selbstverständlich auch im Internet erstanden werden. Dort ist die Auswahl meist größer und in verschiedenen Produktarten wählbar.

Was kosten Rosenwurz Produkte?

Bei den Kosten spielt die Darreichungsform und die Menge des Rosenwurz Produktes eine wichtige Rolle. Mit folgenden Preisen solltest Du für ein Präparat rechnen.

Präparat Kosten
Kapseln und Tabletten 15 bis 55 € bei 120 bis 180 Stück
Tropfen und Tinkturen 15 bis 20 € für ca 50 ml
Tee 18 bis 25 € für ca 100 g
Pulver ca. 9 € für 50g

Je nach Länge der Einnahme und Konzentration kann sich der Preis auswirken. Daneben werden viele Alternativprodukte angeboten.

Bildquelle: Starostin / 123rf

Einzelnachweise (17)

1. Pu, W., Zhang, M., Bai, R., Sun, L., Li, W., Yu, Y., … Li, T. (2020). Anti-inflammatory effects of Rhodiola rosea L.: A review. Biomedicine & Pharmacotherapy, 121, 109552. doi:10.1016/j.biopha.2019.109552
Quelle

2. Anghelescu IG, Edwards D, Seifritz E, Kasper S. Stress management and the role of Rhodiola rosea: a review. Int J Psychiatry Clin Pract. 2018 Nov;22(4):242-252. doi: 10.1080/13651501.2017.1417442. Epub 2018 Jan 11. PMID: 29325481.
Quelle

3. Darbinyan V, Kteyan A, Panossian A, Gabrielian E, Wikman G, Wagner H. Rhodiola rosea in stress induced fatigue--a double blind cross-over study of a standardized extract SHR-5 with a repeated low-dose regimen on the mental performance of healthy physicians during night duty. Phytomedicine. 2000 Oct;7(5):365-71. doi: 10.1016/S0944-7113(00)80055-0. PMID: 11081987.
Quelle

4. European Medicines Agency (HMPC): EMA/HMPC/289537/2012 - Pflanzliche Stoffe und Zubereitungen: Zusammenfassung für die Öffentlichkeit: Rosenwurzwurzelstock. (06 2014)
Quelle

5. Kelly GS. Rhodiola rosea: a possible plant adaptogen. Altern Med Rev. 2001 Jun;6(3):293-302. PMID: 11410073.
Quelle

6. Nabavi SF, Braidy N, Orhan IE, Badiee A, Daglia M, Nabavi SM. Rhodiola rosea L. and Alzheimer's Disease: From Farm to Pharmacy. Phytother Res. 2016 Apr;30(4):532-9. doi: 10.1002/ptr.5569. Epub 2016 Jan 11. PMID: 27059687.
Quelle

7. Zhu, L., Wei, T., Gao, J. et al. The cardioprotective effect of salidroside against myocardial ischemia reperfusion injury in rats by inhibiting apoptosis and inflammation. Apoptosis 20, 1433–1443 (2015). https://doi.org/10.1007/s10495-015-1174-5
Quelle

8. Mao, Y. (2017). Hypoglycemic and hypolipidaemic activities of polysaccharides from Rhodiola rosea in KKAy mice. Journal of Food Processing and Preservation, 41(6), e13219. doi:10.1111/jfpp.13219
Quelle

9. Darbinyan V, Aslanyan G, Amroyan E, Gabrielyan E, Malmström C, Panossian A. Clinical trial of Rhodiola rosea L. extract SHR-5 in the treatment of mild to moderate depression. Nord J Psychiatry. 2007;61(5):343-8. doi: 10.1080/08039480701643290. Erratum in: Nord J Psychiatry. 2007;61(6):503. PMID: 17990195.
Quelle

10. Mao JJ, Xie SX, Zee J, Soeller I, Li QS, Rockwell K, Amsterdam JD. Rhodiola rosea versus sertraline for major depressive disorder: A randomized placebo-controlled trial. Phytomedicine. 2015 Mar 15;22(3):394-9. doi: 10.1016/j.phymed.2015.01.010. Epub 2015 Feb 23. PMID: 25837277; PMCID: PMC4385215.
Quelle

11. S. Klenow, K.P. Latté, U. Wegewitz, B. Dusemund, A. Pöting, K.E. Appel, R. Großklaus, R. Schumann, A. Lampen. Risikobewertung von Pflanzen und pflanzlichen Zubereitungen. 2012. 41-57
Quelle

12. Rhodiola rosea. Monograph. Altern Med Rev. 2002 Oct;7(5):421-3. PMID: 12410627.
Quelle

13. Panossian, A. (2017). Understanding adaptogenic activity: specificity of the pharmacological action of adaptogens and other phytochemicals. Annals of the New York Academy of Sciences, 1401(1), 49–64. doi:10.1111/nyas.13399
Quelle

14. Jarema M. Herbal drug treatment. Neuro Endocrinol Lett. 2008 Nov;29 Suppl 1:93-104. PMID: 19029875.
Quelle

15. Final assessment report on Lavandula angustifolia Miller, aetheroleum and Lavandula angustifolia Miller, flos. EMA/HMPC/143183/2010. 27.03.2012
Quelle

16. Dean, M. E., Karsandas, R., Bland, J. M., Gooch, D., & MacPherson, H. (2012). Homeopathy for mental fatigue: lessons from a randomized, triple blind, placebo-controlled cross-over clinical trial. BMC Complementary and Alternative Medicine, 12(1). doi:10.1186/1472-6882-12-167
Quelle

17. Tarun Belwal, Lalit Giri, Amit Bahukhandi, Mohd. Tariq, Pushpa Kewlani, Indra D. Bhatt and Ranbeer S. Rawal. Ginkgo biloba. Elsevier Inc. 2018 Nov. 241-248
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

A scientific review
Pu, W., Zhang, M., Bai, R., Sun, L., Li, W., Yu, Y., … Li, T. (2020). Anti-inflammatory effects of Rhodiola rosea L.: A review. Biomedicine & Pharmacotherapy, 121, 109552. doi:10.1016/j.biopha.2019.109552
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A scientific review
Anghelescu IG, Edwards D, Seifritz E, Kasper S. Stress management and the role of Rhodiola rosea: a review. Int J Psychiatry Clin Pract. 2018 Nov;22(4):242-252. doi: 10.1080/13651501.2017.1417442. Epub 2018 Jan 11. PMID: 29325481.
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Clinical trial
Darbinyan V, Kteyan A, Panossian A, Gabrielian E, Wikman G, Wagner H. Rhodiola rosea in stress induced fatigue--a double blind cross-over study of a standardized extract SHR-5 with a repeated low-dose regimen on the mental performance of healthy physicians during night duty. Phytomedicine. 2000 Oct;7(5):365-71. doi: 10.1016/S0944-7113(00)80055-0. PMID: 11081987.
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Assessment Report
European Medicines Agency (HMPC): EMA/HMPC/289537/2012 - Pflanzliche Stoffe und Zubereitungen: Zusammenfassung für die Öffentlichkeit: Rosenwurzwurzelstock. (06 2014)
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A scientific review
Kelly GS. Rhodiola rosea: a possible plant adaptogen. Altern Med Rev. 2001 Jun;6(3):293-302. PMID: 11410073.
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A scientific review
Nabavi SF, Braidy N, Orhan IE, Badiee A, Daglia M, Nabavi SM. Rhodiola rosea L. and Alzheimer's Disease: From Farm to Pharmacy. Phytother Res. 2016 Apr;30(4):532-9. doi: 10.1002/ptr.5569. Epub 2016 Jan 11. PMID: 27059687.
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A scientific Paper
Zhu, L., Wei, T., Gao, J. et al. The cardioprotective effect of salidroside against myocardial ischemia reperfusion injury in rats by inhibiting apoptosis and inflammation. Apoptosis 20, 1433–1443 (2015). https://doi.org/10.1007/s10495-015-1174-5
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Scientific Journal
Mao, Y. (2017). Hypoglycemic and hypolipidaemic activities of polysaccharides from Rhodiola rosea in KKAy mice. Journal of Food Processing and Preservation, 41(6), e13219. doi:10.1111/jfpp.13219
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A Clinical Trial
Darbinyan V, Aslanyan G, Amroyan E, Gabrielyan E, Malmström C, Panossian A. Clinical trial of Rhodiola rosea L. extract SHR-5 in the treatment of mild to moderate depression. Nord J Psychiatry. 2007;61(5):343-8. doi: 10.1080/08039480701643290. Erratum in: Nord J Psychiatry. 2007;61(6):503. PMID: 17990195.
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A Clinical Trial
Mao JJ, Xie SX, Zee J, Soeller I, Li QS, Rockwell K, Amsterdam JD. Rhodiola rosea versus sertraline for major depressive disorder: A randomized placebo-controlled trial. Phytomedicine. 2015 Mar 15;22(3):394-9. doi: 10.1016/j.phymed.2015.01.010. Epub 2015 Feb 23. PMID: 25837277; PMCID: PMC4385215.
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Assessment
S. Klenow, K.P. Latté, U. Wegewitz, B. Dusemund, A. Pöting, K.E. Appel, R. Großklaus, R. Schumann, A. Lampen. Risikobewertung von Pflanzen und pflanzlichen Zubereitungen. 2012. 41-57
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An Alternative Medical Review
Rhodiola rosea. Monograph. Altern Med Rev. 2002 Oct;7(5):421-3. PMID: 12410627.
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A Scientific Review
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A Scientific Review
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Assessment Report
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Scientific Article
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Scientific Journal
Tarun Belwal, Lalit Giri, Amit Bahukhandi, Mohd. Tariq, Pushpa Kewlani, Indra D. Bhatt and Ranbeer S. Rawal. Ginkgo biloba. Elsevier Inc. 2018 Nov. 241-248
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Testberichte