Der Begriff Sorbitol fällt auf vielen Verpackungen als Zusatzstoff ins Auge. Der Zuckeraustauschstoff kommt aber auch in natürlichen Lebensmitteln vor. Sorbit sorgt dafür, dass Bonbons süß schmecken und abgepackte Kuchen und Brote nicht trocken und staubig erscheinen.

Welche Eigenschaften Sorbitol noch besitzt, wie der Süßstoff sich einsetzen lässt und warum er nicht von jedermann vertragen wird, erfährst du im Folgenden.

Was ist Sorbitol?

Sorbitol wird auch als Sorbit oder Glucitol bezeichnet und zählt zur Gruppe der Zuckeralkohole. Dieser Gruppe sind auch Xylit, Mannit oder Lactit zuzuordnen. In einigen Früchten kommt Sorbitol als natürlicher Stoff vor.

Auch der menschliche Körper kann den Zuckeralkohol herstellen. Sorbitol wird während des Kohlenhydratstoffwechsels gebildet.

Sorbitol wird vorrangig als Zuckeraustauschstoff in industriell produzierten Lebensmitteln eingesetzt. Der Stoff ist nur etwa halb so süß wie gewöhnlicher Haushaltszucker, besitzt dabei aber deutlich weniger an Kalorien.

Die künstliche Herstellung des unter der EU Zulassungsnummer E 420 geführten Stoffes erfolgt unter Zuhilfenahme von aus Glukose gewonnenen Enzymen. Dabei ist auch die Verwendung von Organismen erlaubt, welche gentechnisch verändert wurden.

Das Ergebnis ist ein weißes, geruchloses Pulver, welches sich gut in Wasser auflöst, gegen Säureeinwirkung und Hitze aber unempfindlich erscheint.

Neben seiner Verwendung als Süßungsmittel ist der Gebrauch des Stoffes auch als Emulgator, als Trägermaterial, als Füllstoff oder als Feuchthaltemittel üblich.

Wie wird Sorbitol gewonnen?

Einst nutzte man für die Gewinnung des Zuckeralkohols vornehmlich die Beeren der Eberesche. Diese enthalten häufig mehr als zehn Prozent Sorbit.

Die Eberesche, auch als Vogelbeeren bekannt hat einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Sie enthält außerdem Provitamin A und Sorbit. (Bildquelle: 123rf.com / Roberts Resnais)

Heute wird Sorbitol aus Weizenstärke oder Maisstärke hergestellt. Aus diesen Stoffen wird zunächst Glucose gewonnen, welche anschließend in Sorbit umgewandelt wird.   

Welche Eigenschaften besitzt Sorbitol?

Für die Verwendung von Sorbit in Lebensmitteln gibt es meist keine Mengenvorgaben. Es darf also prinzipiell Sorbitol zugesetzt werden, bis der gewünschte Süßungsgrad erreicht ist.

In größeren Mengen kann Sorbitol abführend wirken, dies ist auf den Verpackungen meist als Information zu lesen.

Mit 2,4 Kilokalorien pro Gramm besitzt Sorbitol deutlich weniger Kalorien als Haushaltszucker, welcher mit etwa vier Kilokalorien pro Gramm zu Buche schlägt.

Wird Sorbit allerdings als alleinige Süße eingesetzt, wird entsprechend mehr Süßstoff notwendig sein, damit ergibt sich keine deutliche Kalorienreduzierung.

Sorbit und Saccharose werden unterschiedlich verstoffwechselt. Wenn Sorbit aufgenommen wird, erfolgt keine Insulinausschüttung. Damit ist Sorbitol auch für die Ernährung von Diabetikern von Interesse.

Die Besonderheiten bei der Verstoffwechslung von Sorbitol macht man sich auch in der Zahnpflege zu Nutze.

Der Süßstoff ist häufig Bestandteil von Zahnpflegeprodukten, da er von den Bakterien der Mundflora kaum verstoffwechselt wird. Weiterhin kann Sorbitol die Produktion von Säure in den Plaque-Schichten hemmen und damit Karies vorbeugen.    

Die Eigenschaften von Sorbitol im Überblick

Sorbitol wird nicht nur zum Süßen von Lebensmitteln verwendet. Die Eigenschaften des Stoffes erlauben auch den Einsatz als Feuchthaltemittel.

Sorbitol ist in der Lage, aus der Luft die enthaltene Feuchtigkeit zu ziehen. Damit lässt sich das schnelle Austrocknen von industriell gefertigten Backwaren und anderen Lebensmitteln verhindern.

Vorteile
  • Besitzt weniger Kalorien als Zucker
  • Ist für Diabetiker geeignet
  • Beugt Karies vor
Nachteile
  • Besitzt weniger Süßkraft als Zucker
  • Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken

Wie werden die wasserbindenden Eigenschaften von Sorbitol genutzt?

In der Lebensmittelherstellung wird Sorbitol nicht nur als Süßmacher verwendet. So enthalten Toastbrot, Pralinenmischungen oder Senf den Stoff, damit sie vor dem Austrocknen geschützt werden.   

Die wasseranziehende Wirkung macht man sich auch in der Kosmetikindustrie und bei der Medikamentenherstellung zunutze. Weiterhin ist Sorbitol häufig als Trägerstoff für Vitamine und Aromen in Nahrungsergänzungsmitteln zu finden.

Welche Lebensmittel enthalten Sorbitol?

Hierbei unterscheiden wir in natürlich vorkommendes Sorbitol und in Lebensmittel, welchen der Zuckeralkohol zugesetzt wurde.

Nahrungsmittel mit einem natürlichen Gehalt an Sorbitol Nahrungsmittel mit zugesetztem Sorbitol
Pfirsiche Kaugummi
Äpfel Bonbons
Kirschen Nahrungsergänzungsmittel
Pflaumen Marmelade
Birnen Desserts
Aprikosen Gebäck
Trockenfrüchte Diätprodukte

Einen besonders hohen Gehalt an Sorbitol besitzen Trockenfrüchte. Wird aus Trockenobst Marmelade hergestellt, erhöht sich der Sorbitgehalt nochmals.

Wird Obst getrocknet, verliert es Wasser und wird leichter, am Sorbitol-Gehalt ändert sich dagegen nichts. Eine wahre Sorbitol-Bombe ist Trockenobst in Form von Pflaumen, Aprikosen oder Trauben.

Der Sorbitol-Gehalt unterscheidet sich nicht wesentlich. Frische Pfirsiche, Birnen oder Pflaumen besitzen also einen ähnlich hohen Sorbitgehalt wie dies bei Dosenobst der Fall ist.

Der Gehalt an Sorbitol in ausgesuchten Lebensmitteln

Sorbitol wird gemeinhin als Zuckeraustauschstoff bezeichnet und kommt in fast allen Lebensmitteln vor, welche als “zuckerfrei” ausgewiesen sind. Die Menge kann variieren und wird lediglich bei Getränken gesetzlich begrenzt.

Nahrungsmittel Sorbitol-Gehalt in g/100g
Trockenobst 5 bis 7
Birnen 2
Pflaumen 1,5
Aprikosen 0,8
Äpfel 0,5

Ist Sorbitol gut verträglich?

Wird Sorbit in normalen Mengen aufgenommen, gelangt es über die Darmwand in die Blutbahn und wird in der Leber abgebaut. In größeren Mengen kann Sorbitol abführend wirken.

Bei circa 80 Prozent der Bevölkerung in den Ländern der westlichen Welt ist die beschriebene Aufnahme von Sorbitol jedoch gestört.

Sorbit wird in diesem Fall nicht komplett in der Leber abgebaut, sondern es bleiben größere Mengen davon im Darm zurück.

Die durch die Verstoffwechslung des übriggebliebenen Sorbitols entstehenden Gase führen zu Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall.

Wenn du diese Beschwerden häufig nach dem Verzehr von Stein- oder Kernobst verspürst, leidest du vermutlich unter einer Sorbitmalabsorption.  

Was passiert mit Sorbitol im Körper?

Gesunde Menschen merken nach dem Verzehr von sorbithaltigen Nahrungsmitteln nichts. Der Zuckeraustauschstoff wird wie bereits beschrieben über die Darmwand ins Blut abgegeben und in der Leber verstoffwechselt.

Kommt es zu Störungen, werden zwei Krankheitsbilder unterschieden:

Sorbitmalabsorption Sorbitintoleranz
Sorbitol kann nicht oder nur teilweise im Darm aufgenommen werden. Es treten die beschriebenen Symptome auf.
Es müssen nicht zwingend Beschwerden auftreten. Die Darmbakterien produzieren Gase und weitere Stoffe, welche die Beschwerden auslösen.

Wird Sorbitol in größeren Mengen konsumiert, kann es auch bei gesunden Menschen zu Verdauungsbeschwerden und Durchfällen kommen.

Daher findest du auf Lebensmitteln, welche mehr als zehn Prozent Sorbitol beinhalten, den Hinweis: “Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken”. 

Unter dem Stoffwechsel versteht man grob die Gesamtheit aller biochemischen Vorgänge, die innerhalb der menschlichen Zellen ablaufen, um Stoffe in Zwischen- und Endprodukte umzuwandeln.

Welche Symptome besitzt eine Sorbitol-Unverträglichkeit?

Wenn Beschwerden auftreten, wirst du selbst nicht sofort auf eine Sorbitintoleranz schließen können, denn auch Unverträglichkeiten gegenüber Laktose, Fruktose oder Gluten äußern sich ähnlich.  

Zu den Symptomen einer Sorbitol-Intoleranz zählen

  • Bauchkrämpfe
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Aufstoßen
  • Mundgeruch

Beim Verzehr von Zwiebeln oder Kohl solltest du nicht sofort auf eine Sorbitol-Unverträglichkeit schließen. Diese Gemüsesorten sind dafür bekannt, Blähungen hervorzurufen. Dies hat seine Ursache aber nicht im möglichen Sorbitgehalt.

Auch Bohnen, Paprika oder Brokkoli können Verdauungsbeschwerden hervorrufen, da sie aufgrund ihrer Zusammensetzung als besonders schwer verdaulich gelten.

Bevor du eine Sorbitol-Intoleranz ins Auge fasst, solltest du genau beobachten, ob die Symptome nach dem Verzehr von Stein- oder Kernobst vermehrt auftreten.

Was ist die richtige Ernährung bei einer Sorbitol Unverträglichkeit?

Zunächst warnen wir vor Panikmache, eine Unverträglichkeit gegenüber Sorbitol ist nicht mit einer Allergie zu vergleichen. Damit wird es nicht notwendig sein, komplett auf Sorbitol zu verzichten.

Liegt eine Unverträglichkeit vor, werden kleinere Mengen Sorbit meist gut vertragen. Du musst lediglich austesten, wo deine Toleranzgrenze liegt und wann sie überschritten ist.

Dabei gilt es zu bedenken, dass Fruktose die Sorbit-Aufnahme hemmt. Daher solltest du darauf achten, Fruktose und Sorbit nicht gleichzeitig in größeren Mengen zu verzehren.

Diese Lebensmittel enthalten kein Sorbitol und können ohne Bedenken verzehrt werden:

Obst Gemüse
Beeren Erbsen
Zitrusfrüchte Fenchel
Kiwi Aubergine
Melonen Paprika
Ananas Spinat
Bananen Kohlrabi, Spargel, Zwiebel

Übrige Lebensmittel:

  • Fleisch
  • Fisch
  •  Eier
  •  Kartoffeln
  •  Reis
  •  Öl
  •  Essig
  •  Salz
  •  Pfeffer
  • frische Kräuter

Bei Fleisch und Fisch bezieht sich die Aussage auf die unverarbeiteten Nahrungsmittel, welche du selbst zubereitest und würzt.

Folgende Lebensmittel gehören nicht auf den Speiseplan:

  • Äpfel
  • Pflaumen
  • Birnen
  • Trockenobst
  • Rosinen
  • Zuckerfreie Bonbons und Kaugummis
  • Senf
  • Soßen
  • Kuchen
  • Gebäck
  • Produkte für Diabetiker

Sorbitol versteckt sich hinter verschiedenen E-Nummern. Wenn du kein Sorbitol verträgst, solltest du die Inhaltsstoffe auf den Verpackungen genau studieren und folgende Zusatzstoffe ebenfalls meiden:

E-Nummern Bezeichnung
E 420 Sorbitol
E 432 Polyoxyethylen-sorbitan-monolaurat,Polysorbate,Emulgatoren
E 433 Polysorbat 80
E 434 Polysorbat 40
E 435 Polysorbat 60
E 436 Polysorbat 65
E 491 Sorbitanmomnostearat
E 492 Sorbitantristearat
E 493 Sorbitanmonolaurat
E 494 Sorbitanmonooleat
E 495 Sorbitanmonopalmitat

Welche Alternativen an Zuckeraustauschstoffen gibt es?

Es gibt einige Alternativen an Zuckeraustauschstoffen. Weniger gut vertragen werden dabei alle weiteren Zuckeralkohole. Die besten Erfahrungen bei einer Sorbitol-Intoleranz wurden mit Xylit und Erythrit gemacht.

Erythrit enthält beinahe keine Kalorien und hat keinen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel.

Diese Stoffe tragen die E-Nummern 967 und 968. Wenn du kleine Mengen hiervon zu dir nimmst, werden diese höchstwahrscheinlich von deinem Körper toleriert und du wirst keine Beschwerden verspüren.

Weniger gut vertragen werden:

  • Laktit / (E 966)
  • Maltit / (E 965)
  • Isomalt / (E 954)
  • Mannit / (E 421)

Nun die gute Nachricht, Aspartam, Saccharin und andere künstliche Zuckeraustauschstoffe werden in der Regel gut vertragen. Bei Aspartam handelt es sich um einen synthetisch hergestellten Süßstoff.

Sollte ich eine Zahnpasta ohne Sorbitol verwenden?

Wie bereits erwähnt, eine Sorbitintoleranz ist keine Allergie. Zu den Beschwerden kommt es lediglich, wenn der Zuckeralkohol den Darm passiert.

Da Zahnpasten in der Regel nicht geschluckt, sondern nach der Zahnreinigung ausgespuckt werden, ist eine sorbitolhaltige Zahnpasta kein Problem.   

Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, der Handel bietet auch sorbitfreie Zahncremes an. Es lohnt der Blick auf die Inhaltsstoffe auf der Verpackung.

Wie erfolgt die Diagnose einer Sorbitunverträglichkeit?

Eine Sorbitintoleranz kann mithilfe eines Atemtests nachgewiesen werden. Zum Test sollte der Patient nüchtern erscheinen. Zunächst wird der in der Atemluft enthaltene Wasserstoffgehalt festgestellt. Hierfür pustest du in ein Atemtestgerät.

Anschließend wird eine Sorbitollösung verabreicht. Nun erfolgen zeitversetzte Messungen, welche wiederum die in der Atemluft befindliche Wasserstoffkonzentration überprüfen.  

Wird Sorbitol nicht vertragen, steigt der Wasserstoffgehalt deutlich an. Bei der Verstoffwechslung der unverdauten Sorbitol-Überbleibsel im Dickdarm wird Wasserstoff freigesetzt und anschließend ausgeatmet.  

Wie erfolgt die Behandlung bei einer Sorbitol Unverträglichkeit?

Es gibt leider keine Tabletten, welche die Symptome abstellen und eine Sorbitintoleranz ist auch nicht heilbar. Die Behandlung konzentriert sich vielmehr darauf, die Menge an Sorbitol zu bestimmen, welche vertragen wird.

Meist ist es tatsächlich so, dass Patienten nicht vollkommen auf den Zuckeralkohol verzichten müssen und der Körper eine gewisse Toleranzgrenze besitzt.

Diese Grenze kannst du austesten, indem du zunächst für zwei bis drei Wochen wirklich komplett auf Sorbit verzichtest.

Die Beschwerden sollten vollständig abgeklungen sein, bevor du damit beginnst, Sorbitol wieder in kleineren Mengen zu dir zu nehmen. Du wirst schnell merken, wie dein Körper darauf reagiert und wenn die Toleranzgrenze erreicht ist.

Mit einer gewissen Portion Fingerspitzengefühl und dem aufmerksamen Studium der Inhaltsangaben auf den Verpackungen wird es meist möglich sein, kleinere Sorbitmengen verzehren zu können, ohne über die typischen Beschwerden zu klagen.

Ist Sorbitol gesund?

Sorbitol besitzt weniger Kalorien als Zucker. Dies allein macht den Stoff aber nicht zu einem gesunden Lebensmittel. Es wird vielmehr von einer gesundheitlichen Unbedenklichkeit gesprochen.

Die Verzehrmenge sollte immer im Auge behalten werden, denn ab einer Tagesdosis von 30 bis 50 Gramm täglich ist der Zuckeralkohol auch für jeden Gesunden unverträglich.

Der Dünndarm kann den Zuckeralkohol nur in begrenzten Mengen aufnehmen. Die Folge sind die typischen Beschwerden, welche auch bei einer Sorbitintoleranz auftreten.

Ob und wie gut du Sorbit verträgst, musst du wirklich selbst testen. Es können keine Verallgemeinerungen getroffen werden.

Auch bei gesunden Menschen kann es bereits bei 20 Gramm pro Tag zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen, wieder anderer Körper tolerieren auch 50 Gramm Zuckeralkohol ohne Probleme.

Ist Sorbitol für Diabetiker geeignet?

Wir haben bereits festgestellt, dass Sorbitol deutlich weniger Kalorien besitzt als Haushaltszucker. Um Sorbitol im Körper zu verstoffwechseln, wird kein Insulin ausgeschüttet.

Damit hat der Verzehr des Zuckeralkohols keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Sorbitol ist damit gut für Diabetiker geeignet und wird auch häufig als Süßstoff in Diätprodukten verwendet.  

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sorbitol und Fruktose?

Wenn du an einer Fructoseintoleranz leidest, solltest du sorbitolhaltige Nahrungsmittel weitgehend meiden. Sorbit hemmt die Aufnahme von Fruktose im Dünndarm. Diese ist bei einer Fruktoseintoleranz bereits gestört.

In diesem Fall dürfte die Toleranzgrenze eher niedrig ausfallen und es ist anzuraten, weitgehend auf den Zuckeralkohol zu verzichten.

Was sollte bei einer Sorbitol-Unverträglichkeit im Alltag beachtet werden?

Generell lässt sich mit einer Sorbitol-Intoleranz recht gut leben. Wurde die Sorbitunverträglichkeit diagnostiziert, gilt es zunächst, für eine gewisse Zeit vollständig auf Sorbitol zu verzichten.

Wenn du unsere Übersichten anschaust, wirst du dort zahlreiche sorbitfreie Lebensmittel finden, welche sich für diese Testphase eignen.

Das Leben mit einer Sorbitunverträglichkeit kannst du dir mit folgenden Tipps erleichtern:

  • Brot und Gebäck lieber frisch beim Bäcker kaufen, statt abgepackt im Supermarkt.
  • Den Konsum von Bier und Wein einschränken, Sorbit ist in kleinen Mengen enthalten.
  • Viele Pralinen und Süßigkeiten enthalten Sorbitol. In Schokolade und Bonbons für Kinder ist dagegen meist kein Sorbit enthalten.
  • Statt den Salat mit Essig zu verfeinern, lässt sich Zitronensaft verwenden.
  • Diätprodukte sollten nicht auf den Tisch kommen.

Es ist nicht schwer, selbst gesund und frisch zu kochen. Frisches Fleisch und naturbelassener Fischer enthalten kein Sorbit und bieten sich an, viele leckere Rezepte umzusetzen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1]   https://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/ernaehrung/was-ist-sorbit

[2]    https://www.netdoktor.de/ernaehrung/e-420-sorbit/

[3]    https://www.nmidb.de/nahrungsmittel-intoleranzen/sorbitintoleranz/

[4]    https://www.aspartam.at/was-ist-sorbitol

[5]    https://www.forumgesundheit.at/cdscontent/?contentid=10007.774994

Bildquelle: 123rf.com / Katarzyna Dedek

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