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Zuletzt aktualisiert: 12. Oktober 2020

Testosteron ist das Männer-Hormon schlechthin. Es sorgt jedoch nicht nur für eine gesunde Libido, eine ausgeprägte Körperbehaarung und ordentlich viel Muskelkraft. Das Sexualhormon hat auf weitaus mehr Aspekte und Funktionen in deinem Körper erheblichen Einfluss. Sogar auf mentale und kognitive Bereiche.

Dieser Artikel soll dir die wichtigen Funktionen sowie interessanten Hintergrundinformationen zu Testosteron liefern. Welche Ursachen und Auswirkungen ein Mangel, aber auch ein Überschuss an Testosteron haben. Weiters erhält du noch leicht umsetzbare Tipps und Tricks, mit denen du deinen Testosteronspiegel ganz einfach steigern und somit einen Mangel vorbeugen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Testosteron ist ein Sexualhormon, welches auch als “Männer-Hormon” bekannt ist. Dabei wird das Hormon sowohl bei Männer als auch bei Frauen im Körper produziert.
  • Neben den sexuellen Funktionen ist Testosteron auch wichtig für ein gesundes Knochenwachstum. Das Hormon hat auch Einfluss auf die mentale Gesundheit des Menschen. Deshalb kommt es bei einem Mangel oft auch zu depressive Verstimmungen.
  • Testosteron-Präparate, auch bekannt als Testosteron-Booster, sind leicht zu erwerben und versprechen große Wirkungen. In Wirklichkeit haben sie jedoch meist keine positiven, sondern eher negative Auswirkungen.

Definition: Was ist Testosteron?

Testosteron ist ein Sexualhormon. Das körpereigene Hormon zählt auch zu den Androgenen. Vielfach wird es auch als “Männer-Hormon” bezeichnet. Doch das Hormon lässt sich sowohl bei Männern als auch bei Frauen feststellen. Bei der Frau ist die Konzentration von Testosteron im Blut jedoch weitaus geringer.

Bei Männern wird das Hormon zu 10% in den Nebennieren und zu 90% in den Hoden hergestellt. Bei der Frau hingegen wird Testosteron in den Eierstöcken sowie in den Nebennieren hergestellt. Ausgangsstoff ist bei Mann und Frau Cholesterin.

Hintergründe: Was du über Testosteron wissen solltest

Bevor wir dir zeigen, mit welchen Möglichkeit du deinen Testosteronspiegel steigern kannst, solltest du dir zu diesem Hormon noch einige Hintergrundinformationen aneignen.

Diese häufig gestellten Fragen wollen wir für dich in den nachfolgenden Absätzen für dich beantworten.

Welche Funktionen hat Testosteron im Körper?

Als Sexualhormon beeinflusst Testosteron alle sexuellen Funktionen beim Mann. Damit ist auch die Ausbildung der männlichen primären und sekundären Geschlechtsmerkmale gemeint. Darunter fällt auch eine ausgeprägte Körper- und Gesichtsbehaarung.

In erster Linie tritt die starke Körper- und Gesichtsbehaarung beim Mann auf. Diese kann jedoch auch bei einigen Frauen auftreten, wenn sie einen zu hohen Testosteronspiegel haben.

Unter anderem unterstützt Testosteron den Aufbau der Knochen und ist somit für gesunde Knochen sowie einer gesunden Knochendichte verantwortlich. Diese Funktion vollzieht sich vor allem in der Pubertät. Hier wird das Knochenwachstum unter anderem durch Testosteron angeregt. (1)

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In der Fitnessbranche und dort vor allem in der Bodybuilder-Szene ist Testosteron wegen seiner muskelstimulierenden Funktion heiß begehrt. (Bildquelle: Unsplash / Valery Sysoev)

Und auch beim Muskelaufbau kann Testosteron einen positiven Einfluss haben. Daher ist das Hormon in der Fitnessbranche auch so begehrt. Viele Sportler, vor allem in der Bodybuilder-Szene, versuchen ihren Testosteron-Wert zu steigern. Grund dafür ist die Annahme, dass Testosteron mit einer verbesserten Leistung und Kraft sowie größerer Muskelmasse einhergeht. (1)

Es zeigt sich, dass Testosteron auch eine Rolle bei der kognitiven Leistungsfähigkeit sowie bei der mentalen Gesundheit spielt. Demnach hat das Hormon Einfluss auf die Stimmung. (1)

Wie lässt sich Testosteron messen? Was gilt als Idealwert?

Der Testosteronwert wird mittels einer Blutabnahme bestimmt. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Testosteronspiegel einer circadianen Rhythmik unterliegt. Das bedeutet, dass der Wert, abhängig von der Tageszeit, Schwankungen aufweist.

Morgens ist der Wert am höchsten, danach fällt er bis zum Abend hin und steigt dann wieder. Daher erfolgt die Blutabnahme auch in den Morgenstunden, um die Testosteron-Konzentration zu bestimmen.

Bei Frauen ist der Wert zudem von der Phase des Menstruations-Zyklus abhängig. Demnach wird empfohlen, Testosteron bei Frauen während ihrer Follikelphase zu messen. (1)

Geschlecht Normwerte Testoseron
Mann 3,5 – 11,5 ng/ml (12-40 nmol/l)
Frau 0,15-0,6 ng/ml (0,5-2,0 nmol/l)

Die Tabelle verdeutlicht nochmals den Unterschied des Testosteronspiegels von Mann und Frau. Demnach liegt der Normwert bei Männern zwischen 3,5 – 11,5 ng/ml (12 – 40 nmol/l) während die Konzentration bei Frauen zwischen 0,15 – 0,6 ng/ml (0,5 – 2,0 nmol/l) schwankt.

Welche Ursachen hat ein Testosteron-Mangel?

Im Laufe der Zeit nimmt der Testosteronspiegel auf natürliche Weise ab. Ein Mangel an Testosteron kann jedoch jederzeit auftreten – bei Erwachsenen und bei Kindern gleichermaßen. (1)

Ursache dafür ist eine Hormonstörung, bzw. eine hormonale Unterfunktion der Hoden. Dies wird dann als Hypogonadismus bezeichnet. Die hormonale Unterfunktion kann an einem genetischen Defekt oder einer Entwicklungsstörung liegen.

Als weitere Ursachen kommen noch Umstände wie Krankheiten wie auch der eigene Lebensstil sein. Auch Stress, übermäßiger Alkohol- sowie Nikotinkonsum, Schlaf- und Gewichtsprobleme können das Sexualhormon negativ beeinflussen.

Welche Folgen kann ein Testosteron-Mangel haben?

Bei Kindern mit Testosteron-Mangel kommt es zu einer beeinträchtigten oder verzögerten Pubertätsentwicklung. Dies hat zur Folge, dass die betroffenen Kinder, bzw. Jugendlichen eine weniger starke Behaarung am gesamten Körper aufweisen.

Art der Symptomatik Merkmale
Sexuelle Symptome verminderte Libido, verminderte Häufigkeit morgendlicher Erektion, verminderte Leistung
Körperliche Symptome erhöhtes viszerales Fett/ Fettleibigkeit, verminderte Muskelmasse/ Kraft, verminderte körperliche Aktivität/ Vitalität, Verminderung des allgemeinen Wohlbefindens
Psychische Symptome Depression/ depressive Verstimmung, Stimmungsschwankungen, erhöhte Reizbarkeit, verminderte Konzentration, Schlafprobleme

Ein Testosteron-Mangel kann sich in vielen Merkmalen äußern. Zu den häufigsten Symptomen zählen unter anderem eine verminderte Libido, Antriebslosigkeit sowie erhöhte depressive Stimmung, verminderte körperliche Aktivität und erhöhtes viszerales Fett. Auch Konzentrations- sowie Schlafprobleme können durch einen Mangel hervorgerufen werden. (2)

Welche Auswirkungen kann zu viel Testosteron haben?

Neben einen Mangel kann es auch passieren, dass man einen Überschuss an Testosteron im Körper hat. Bei Frauen kann dies Vermännlichungssymptomen führen. Dazu zählen unter anderem eine ausgeprägtere Körperbehaarung und eine tiefere Stimmlage. Bei Jungen hingegen beschert zu viel Testosteron einen verfrühten Pubertätsbeginn.

Auch zu viel Testosteron kann negative Folgen haben.

Wenn man von Natur aus zwar keinen erhöhten Testosteron-Wert hat, jedoch Präparate einnimmt, kann eine zu hohe Dosis ebenfalls negative Auswirkungen haben. Als Nebenwirkungen werden unter anderem Verdickung des Blutes, Bluthochdruck, Stimmungsschwankungen und Kopfschmerzen identifiziert.

Sind Testosteron-Präparate sinnvoll?

Testosteron-Präparate, auch als Testosteron-Booster sind bei vielen Menschen, allen voran Sportlern und älteren Männern, begehrt. Die Präparate kann man auch ganz leicht im Internet ohne einer ärztlichen Verschreibung erwerben. Ob diese jedoch wirklich sinnvoll sind, ist eine andere Frage.

Die Meinung der Wissenschaft geht bei dieser Thematik auseinander. Einerseits weisen Studien auf positive Effekte, bzw. keinerlei Nebenwirkungen hin. (3) Andere Studien hingegen weisen jedoch auf keinerlei (positiven) Effekte, dafür erhöhten Risiken zu Nebenwirkungen hin – auch wenn das Produkt von einer seriösen Quelle kommen sollte. (4, 5)

Nebenwirkungen sind noch nicht klar erforscht. In der Fitnessbranche ist Testosteron aber heiß begehrt. (Bildquelle: Alora Griffiths / unsplash)

Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen unter anderem Risiken für das Herz-Kreislauf-System – vor allem bei älteren Männer oder jungen Männer mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Die Forscher warnen jedoch, dass noch weitere, größere Studien und Untersuchungen nötig sind, um eindeutige und sichere Aussagen zu dieser Thematik machen zu können. (4, 5)

Testosteronspiegel steigern: Die besten Hausmittel & Tipps zur Steigerung des Testosteronspiegels

Um einen möglichen Testosteron-Mangel zu umgehen oder zu behandeln, zeigen wir dir einige Hausmittel sowie Tipps und Tricks, wie du das machen kannst.

Im Folgenden zeigen wir dir, wie du deinen Testosteronspiegel einerseits natürlich, andrerseits mit Präparaten und Medikamenten steigern kannst. Und auch die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methode werden besprochen.

Testosteronspiegel natürlich steigern

Es gibt bestimmte Hausmittel und Tipps, die du anwenden und in deinem täglichen Leben etablieren kannst, um deinen Testosteron-Wert im Blut auf natürliche Weise zu steigern.

Ungesättigte Fette

Dass ungesättigte Fette, wie sie in Olivenöl, Avocado oder Fisch vorkommen, gesund sind, ist kein Geheimnis. Doch nun zeigen Studien, dass gesunde Fette auch einen Einfluss auf den Testosteronspiegel haben. (6)

So sorgt ein Mangel an ungesättigten Fetten auch für einen verringerten Testosteronwert. (9) Im Umkehrschluss bedeutet das, dass du auf eine ausreichende Zufuhr an fettreichen Lebensmitteln achten musst.

Wie eingangs erwähnt sind unter anderem Olivenöl, Avocado, Fisch oder Nüsse tolle Lieferanten für ungesättigte Fette.

Doch viel bedeutet nicht immer gleich gut. Du solltest darauf achten, nicht zu viel dieser Lebensmittel zu konsumieren. Auch wenn sie als sehr gesund gelten, können sie zum Teil sehr viele Kalorien haben. Wenn du es also mit solchen Lebensmitteln übertreibst, besteht das Risiko, dass du zunimmst. Und Übergewicht ist, wie du später noch erfahren wirst, ein Gegenspieler von Testosteron.

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Nüsse sind eine hervorragende Fettquelle – aber Achtung, sie haben meist auch sehr viele Kalorien. (Bildquelle: Unsplash / Maddi Bazzocco)

Zink

Zink zählt zu den essenziellen Spurenelementen. Einen positiven Einfluss hat Zink bekanntlich auf unsere Haut, Haare und Nägel. Doch der Mineralstoff unterstützt auch den Stoffwechsel sowie das Immunsystem. Und laut Studien soll Zink auch eine testosteronsteigernde Funktion haben. (7)

Der Körper kann jedoch das Spurenelement nicht selbst produzieren und ist somit auf die Zufuhr von zinkhaltigen Nahrungsmitteln abhängig. Zudem kann der Körper auch keine größeren Mengen an Zink speichern. Daher ist es wichtig, immer wieder zinkhaltige Nahrungsmittel zu konsumieren.

Bei pflanzlichen Lebensmitteln zählen vor allem Hülsenfrüchte, Getreideprodukte und Nüsse als besonders zinkhaltig. Bei den Lebensmitteln tierischer Herkunft punkten vor allem Meerestiere, wie Fisch und Garnelen, und Fleisch, wie Kalbs- und Schweineleber sowie Rindfleisch. Weiters werden auch Ei und Milchprodukten ein hoher Zinkgehalt zugesprochen.

Allicin

Allicin zählt zu den schwefelhaltigen Aminosäuren. Im Magen wirkt Allicin antibakteriell. Weiters hat die Aminosäure auch eine blutdrucksenkende Wirkung. Zudem soll es auch cortisolhemmend wirken. Besser bekannt als Stresshormon, ist Cortisol ein Testosteronkiller. Das bedeutet, dass das Stresshormon die Testosteron-Produktion hemmen kann. (8)

Allicin kann das jedoch verhindern. Laut Studien soll es positive Auswirkungen auf den Testosterinspiegel haben. Finden kann man den Stoff beim Aufschneiden von lauchartigen Gemüse. Dazu zählen Zwiebeln, deren Wirkung schon in Studien getestet wurde, sowie Knoblauch und Schnittlauch. (8)

Honig & Ingwer

Laut Studien kann die orale Verabreichung von Honig sich positiv auf den Testosteronspiegel auswirken. Die Forscher merken jedoch an, dass noch weitere, größere Studien an Menschen vollzogen werden müssen. Um so eindeutig positive Zusammenhänge zwischen Honig und Testosteron herstellen zu können. (9)

Das Gleiche gilt auch bei Ingwer. Auch hier wurden die Ergebnisse zahlreicher Studien analysiert und man konnte positive Zusammenhänge feststellen. Doch wie beim Honig, gäbe es auch hier noch zu wenige großangelegte Studien, um diesen Zusammenhang eindeutig bestätigen zu können. (10)

Intermittierendes Fasten

Neben einer gesunden Ernährung kann auch eine kleine Fastenzeit sich positiv auf den Testosteronspiegel auswirken. Dafür musst du nicht tagelang hungern. Laut Studien reicht schon eine kurze Fastenzeit über Nacht. (11, 12)

Eine Möglichkeit, eine kurze Fastenzeit in deinen Alltag einzubauen, ist das intermittierende Fasten. Dabei gibt es unterschiedliche Formen des Intervallfastens. Die kürzeste Fastendauer beträgt 12 Stunden. Viele Anhänger dieser Fasten-Methode fasten auch 16 Stunden, die restlichen 8 Stunden dürfen sie essen.

Sport

Ein aktiver Lebensstil ist gesundheitsfördernd. Das ist kein Geheimnis mehr. Aber Studien zeigen, dass Sport sich auch positiv auf das Tetsosteronlevel auswirken kann. (13, 14)

Als besonders effektiv bewiesen sich dabei Krafttraining sowie Intervalltraining. Laut den Forschern, je intensiver, desto besser. Vor allem bei Männern zeigt sich der positive Einfluss von Sport auf den Testosteronwert. (13)

Bei Frauen hingegen sind die Ergebnisse der Studien uneindeutig. Einige berichten von positiven Ergebnissen, andere wiederum von gar keinen. Auch hier muss weitere Forschung angestellt werden, um eindeutige Ergebnisse liefern zu können. (15) Doch ein aktiver Lebensstil ist nie falsch.

Ausreichend Schlaf

Der Schlaf: ein häufig unterschätzter Faktor, der jedoch große Auswirkungen auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit eines Menschen haben kann. Ja, Schlaf kann sich auch auf dein Testosteron auswirken.

Dabei spielt zum einen die Qualität des Schlafes eine wichtige Rolle. Laut Studien haben Männer einen geringeren Testosteronspiegel, wenn sie Schlafprobleme aufweisen. Damit sind das Ein- und Durchschlafen gemeint. (16)

Unterschätze niemals die Auswirkungen von Schlafmangel.

Doch auch die Schlafdauer kann den Testosteronwert beeinflussen. Auch hier zeigen Studien, dass Schlafentzug negative Folgen für das Sexualhormon hat. (16, 17) Ein Grund mehr, um darauf zu achten, jede Nacht genügend Schlaf zu bekommen.

Der Zeitpunkt, wann du schlafen gehst, spielt laut Forschungen jedoch keine Rolle. So haben auch Schichtarbeiter keinen Nachteil, solange sie auf die Schlafdauer sowie Schlafqualität achten. (18)

Vitamin D

Auch Vitamin D kann laut Studien das Testosteronlevel positiv beeinflussen. Um Vitamin D produzieren zu können, braucht der Körper Sonnenlicht. Somit haben Menschen, die viel draußen sind, einen höheren Vitamin D-Wert sowie einen besseren Testosteron-Wert. Im Vergleich zu Menschen, die weniger natürliches Sonnenlicht abbekommen. (19)

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Mithilfe des Sonnenlichts kann dein Körper Vitamin D produzieren und somit auch deinen Testosteronspiegel steigern. (Bildquelle: Unsplash / Alice Donovan Rouse)

Wenn du nicht so viel Sonne abbekommst, kannst du Vitamin D auch über die Nahrung aufnehmen – bevor du zu Präparaten greifst. Eine große Menge dieses Vitamins findest du in fettreichen Fisch, wie Thunfisch, Lachs oder Makrele. Zu den pflanzlichen Alternativen zählen unter anderem Löwenzahn, Pilze, Süßkartoffeln oder Haferflocken.

Testosteron-Killer vermeiden

Es gibt einige Faktoren, die die Testosteron-Produktion hemmen und somit den Testosteronspiegel verringern können. Dazu zählen:

  • Gewichtsprobleme (Übergewicht, Fettleibigkeit)
  • Stress (akuter, chronischer Stress)
  • Alkohol
  • Nikotin

Übergewicht und Fettleibigkeit schränken das Leben von Betroffenen ein und können die Gesundheit ernsthaft gefährden. Studien bestätigen nun auch, dass es die Testosteron-Produktion bei Männern beeinträchtigen kann. So haben übergewichtige Männer einen signifikant geringeren Testosteronspiegel, als Männer, die normalgewichtig sind. (14)

Ein wenig Stress ist gut, das braucht der Körper um zu funktionieren. Doch zu viel Stress macht den Menschen kaputt. Ein Überschuss an Stress, egal ob physischer oder psychischer, kann viele Funktionen im Körper negativ beeinflussen – so auch die Testosteron-Produktion. (20, 21)Daher sollte, wenn möglich, extremer Stress vermieden werden und für genug Regeneration gesorgt werden. So wird die Produktion von Testosteron nicht gestört.

Testosteron-Killer sind nicht zu unterschätzen. Sie können erheblichen Einfluss auf den Körper nehmen.

Auch ein erhöhter Alkohol- sowie Nikotinkonsum stehen im Verdacht, den Testosteronwert negativ zu beeinflussen. Bei Alkohol hat man festgestellt, dass eine geringe Dosis den Testosteronspiegel kurzfristig ansteigen lässt. Bei einer zu hohen Dosis wird er jedoch verringert. (22) Und auch bei Nikotin ist sich die Wissenschaft noch nicht ganz einig über die Auswirkungen. Die Ergebnisse sind zweideutig. Doch auch hier wird ein negativer Einfluss vermutet. (23)

Vor- und Nachteile von einer natürlichen Steigerung

Wie du siehst, gibt es viele Möglichkeiten, um deinen Testosteronwert natürlich zu steigern. Die Methoden lassen sich meist auch ganz einfach in deinen Alltag integrieren. Und bergen zudem keine wissenschaftlich bewiesenen Nebenwirkungen und Risiken.

Im Gegenteil: alle hier genannten Faktoren wirken sich nicht nur positiv auf dein Testosteronlevel aus. Sie gehen mit vielen positiven Wirkungen auf deinen Körper sowie seine Leistung einher.

Vorteile
  • Leicht umsetzbar
  • Viele positive Effekte
  • Keine gesundheitlichen Risiken
Nachteile
  • Exzessive Anwendung auch nicht gesund

Man sollte jedoch beachten, auch wenn es sich hierbei um natürliche Mittel handelt, um Testosteron zu steigern, es nicht übertreiben. Viel hilft nicht viel. Man sollte alles in einem gesunden Maße anwenden.

Wie beispielsweise bei den gesunden Fetten. Obwohl sie gesund sind, haben sie meist viele Kalorien. Zu viele Kalorien lassen dich jedoch zunehmen. Und Übergewicht ist bekanntlich ein Testosteron-Hemmer.

Testosteronspiegel steigern: Supplements & Medikamente

Neben den natürlichen Methoden, deinen Testosteronspiegel zu steigern, gibt es auch die Möglichkeit Supplements sowie Medikamente für den Anstieg des Testosterons zu nehmen.

Zink

Wie bereits erwähnt ist Zink ein essenzielles Spurenelement. Und hat eine testosteronsteigernde Wirkung. Der Körper kann Zink jedoch nicht selbst herstellen und muss es daher über die Nahrung aufnehmen.

Viele Menschen schaffen es jedoch nicht regelmäßig Lebensmittel mit einem hohen Zinkgehalt zu konsumieren. Daher greifen sie auf Zink-Präparaten zurück. Und auch die Supplementierung mit Zink kann einen positiven Effekt auf das Testosteronlevel haben. (7)

Vitamin D

Ähnlich wie bei Zink, haben die Menschen oft auch ihre Schwierigkeit, genügend Vitamin D sowohl mithilfe des Sonnenlichts als auch über die Nahrung aufzunehmen. Und wie bereits erwähnt, kann ein Vitamin D-Mangel unter anderem auch zu einem verringerten Testosteronspiegel führen.

Sowohl das natürliche Sonnenlicht als auch Vitamin D-Präparate können die helfen, dein Testosteronlevel zu steigern.

Auch hier kannst du auf Vitamin D-Präparate zurückgreifen, wenn es dir schwerfällt, auf natürliche Weise genügend Vitamin D aufzunehmen. Wie Studien zeigen, helfen auch Vitamin D Supplements deinen Testosteronspiegel zu steigern. (19, 24)

Pflanzen mit viel Phytoandrogene

Phytoandrogen ist ein Wirkstoff, der auch als pflanzliches Androgen, also Männer-Hormon, bekannt ist. Phytoandrogen kommt in bestimmten Pflanzen vor.

Studien zeigen, dass die Einnahme von Pflanzen mit einem hohen Phytoandrogen-Anteil einen signifikant positiven Einfluss auf das Testosteron hat. Zu den positiven Einflüssen zählen:

  • eine gesteigerte Libido
  • verbesserte Knochengesundheit
  • verbesserte körperliche Kondition (25)

Auch hier kannst du einfach Supplements mit Phytoandrogene als Wirkstoff einnehmen, um von den positiven Einflüssen zu profitieren.

Testosteron-Präparate

Neben den genannten Nahrungsergänzungsmittel findest du im Internet noch viele weitere Präparate, Supplements und Medikamente, die nur dafür da sind, um deinen Testosteronspiegel zu steigern.

“Booster” versprechen viel, helfen meist jedoch wenig.

Bekannt sind sie unter den Namen “Testosteron-Booster”. Alle versprechen sie dir einen signifikanten Anstieg deines Testosteronlevels. Doch nun der Schock: Studien fanden keinerlei Beweise für einen positiven Einfluss solcher Booster. (4)

Als wäre das nicht schlimm genug für Menschen, die an die Wirkung solcher Supplements glauben. Weitere Studien haben nämlich ergeben, dass solche Supplements oder Medikamente sogar unter Verdacht stehen, gesundheitliche Risiken zu bergen. (5)

Vor- & Nachteile von Supplements & Medikamenten

Wie du siehst, können Präparate, wie für Zink oder Vitamin D, eine einfache und schnelle Alternative sein. Vor allem, wenn du es nicht schaffst, auf natürliche Weise die Vitamine und Spurenelemente aufzunehmen.

Auch zahlreiche Studien bestätigen den positiven Einfluss von Präparaten und Supplements auf den Testosteronspiegel. Zudem weisen sie bisweilen auch auf keinerlei möglichen Nebenwirkungen hin. (7, 19, 24, 25)

Vorteile
  • Einfache Anwendung
  • Leicht erhältlich
Nachteile
  • Teils keine Effekte
  • Gesundheitliches Risiko

Anders sieht es hingegen bei Medikamenten sowie Supplements aus, die nur darauf abzielen, den Testosteronwert zu erhöhen. Doch wie Studien beweisen, gibt es keine Beweise für solche Wirkungen – im Gegenteil. Die Ergebnisse lassen gesundheitliche Risiken vermuten.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, um einen Testosteron-Mangel vorzubeugen und deinen Testosteronspiegel zu steigern. Neben den natürlichen Methoden, die sich oft leicht in den Alltag integrieren lassen, kannst du auch mit Supplements und Medikamenten nachhelfen.

Wie die Studien und Vergleiche zeigen, haben die natürlichen Methoden einen klaren Vorteil. Du musst in der Regel mit keinerlei gesundheitlichen Risiken und Nebenwirkungen rechnen. Zudem helfen sie dir nicht nur, deinen Testosteronwert zu erhöhen, sondern haben auch noch viele weitere positive Einflüsse auf deinen Körper und dessen Funktionen.

Wenn du jedoch doch lieber zu einem Supplement oder Medikament greifen willst, sprich das lieber mit deinem Arzt ab. Dieser kann genau deinen Testosteronwert bestimmen und eine für dich passende Behandlung vorschlagen.

Bildquelle: lightfieldstudios / 123rf

Einzelnachweise (25)

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2. Morales, A., Bebb, R. A., Manjoo, P., Assimakopoulos, P., Axler, J., Collier, C., Elliott, S., Goldenberg, L., Gottesman, I., Grober, E. D., Guyatt, G. H., Holmes, D. T., Lee, J. C., & Canadian Men’s Health Foundation Multidisciplinary Guidelines Task Force on Testosterone Deficiency (2015). Diagnosis and management of testosterone deficiency syndrome in men: clinical practice guideline. CMAJ : Canadian Medical Association journal = journal de l'Association medicale canadienne, 187(18), 1369–1377. https://doi.org/10.1503/cmaj.150033
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3. Maganty A, Osterberg EC, Ramasamy R. Hypogonadism and Testosterone Therapy: Associations With Cardiovascular Risk. Am J Mens Health. 2015;9(4):340-344. doi:10.1177/1557988314540933
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4. Balasubramanian A, Thirumavalavan N, Srivatsav A, Yu J, Lipshultz LI, Pastuszak AW. Testosterone Imposters: An Analysis of Popular Online Testosterone Boosting Supplements. J Sex Med. 2019;16(2):203-212. doi:10.1016/j.jsxm.2018.12.008
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5. Almaiman AA. Effect of testosterone boosters on body functions: Case report. Int J Health Sci (Qassim). 2018;12(2):86-90.
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6. Lambert CP, Frank LL, Evans WJ. Macronutrient considerations for the sport of bodybuilding. Sports Med. 2004;34(5):317-327. doi:10.2165/00007256-200434050-00004
Quelle

7. Prasad AS, Mantzoros CS, Beck FW, Hess JW, Brewer GJ. Zinc status and serum testosterone levels of healthy adults. Nutrition. 1996;12(5):344-348. doi:10.1016/s0899-9007(96)80058-x
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8. Banihani SA. Testosterone in Males as Enhanced by Onion (Allium Cepa L.). Biomolecules. 2019;9(2):75. Published 2019 Feb 21. doi:10.3390/biom9020075
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9. Banihani SA. Mechanisms of honey on testosterone levels. Heliyon. 2019;5(7):e02029. Published 2019 Jul 4. doi:10.1016/j.heliyon.2019.e02029
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10. Banihani SA. Ginger and Testosterone. Biomolecules. 2018;8(4):119. Published 2018 Oct 22. doi:10.3390/biom8040119
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11. Röjdmark S, Asplund A, Rössner S. Pituitary-testicular axis in obese men during short-term fasting. Acta Endocrinol (Copenh). 1989;121(5):727-732. doi:10.1530/acta.0.1210727
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12. Röjdmark S. Influence of short-term fasting on the pituitary-testicular axis in normal men. Horm Res. 1987;25(3):140-146. doi:10.1159/000180645
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13. Kumagai, H., Zempo-Miyaki, A., Yoshikawa, T., Tsujimoto, T., Tanaka, K., & Maeda, S. (2016). Increased physical activity has a greater effect than reduced energy intake on lifestyle modification-induced increases in testosterone. Journal of clinical biochemistry and nutrition, 58(1), 84–89.
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14. Osuna JA, Gómez-Pérez R, Arata-Bellabarba G, Villaroel V. Relationship between BMI, total testosterone, sex hormone-binding-globulin, leptin, insulin and insulin resistance in obese men. Arch Androl. 2006;52(5):355-361. doi:10.1080/01485010600692017
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15. Vingren JL, Kraemer WJ, Ratamess NA, Anderson JM, Volek JS, Maresh CM. Testosterone physiology in resistance exercise and training: the up-stream regulatory elements. Sports Med. 2010;40(12):1037-1053. doi:10.2165/11536910-000000000-00000
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16. Wittert G. (2014). The relationship between sleep disorders and testosterone in men. Asian journal of andrology, 16(2), 262–265. https://doi.org/10.4103/1008-682X.122586
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17. Penev PD. Association between sleep and morning testosterone levels in older men. Sleep. 2007;30(4):427-432. doi:10.1093/sleep/30.4.427
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18. Axelsson J, Ingre M, Akerstedt T, Holmbäck U. Effects of acutely displaced sleep on testosterone. J Clin Endocrinol Metab. 2005;90(8):4530-4535. doi:10.1210/jc.2005-0520
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19. Michalczyk MM, Gołaś A, Maszczyk A, Kaczka P, Zając A. Influence of Sunlight and Oral D3 Supplementation on Serum 25(OH)D Concentration and Exercise Performance in Elite Soccer Players. Nutrients. 2020;12(5):1311. Published 2020 May 4. doi:10.3390/nu12051311
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20. Spivak B, Maayan R, Mester R, Weizman A. Plasma testosterone levels in patients with combat-related posttraumatic stress disorder. Neuropsychobiology. 2003;47(2):57-60. doi:10.1159/000070009
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21. Kudielka BM, Wüst S. Human models in acute and chronic stress: assessing determinants of individual hypothalamus-pituitary-adrenal axis activity and reactivity. Stress. 2010;13(1):1-14. doi:10.3109/10253890902874913
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22. Bianco, A., Thomas, E., Pomara, F., Tabacchi, G., Karsten, B., Paoli, A., & Palma, A. (2014). Alcohol consumption and hormonal alterations related to muscle hypertrophy: a review. Nutrition & metabolism, 11, 26. https://doi.org/10.1186/1743-7075-11-26 (Retraction published Bianco A, Thomas E, Pomara F, Tabacchi G, Karsten B, Paoli A, Palma A. Nutr Metab (Lond). 2014;11:43)
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23. Zhao J, Leung JY, Lin SL, Schooling CM. Cigarette smoking and testosterone in men and women: A systematic review and meta-analysis of observational studies. Prev Med. 2016;85:1-10. doi:10.1016/j.ypmed.2015.12.021
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24. Pilz S, Frisch S, Koertke H, et al. Effect of vitamin D supplementation on testosterone levels in men. Horm Metab Res. 2011;43(3):223-225. doi:10.1055/s-0030-1269854
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25. George A, Henkel R. Phytoandrogenic properties of Eurycoma longifolia as natural alternative to testosterone replacement therapy. Andrologia. 2014;46(7):708-721. doi:10.1111/and.12214
Quelle

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Tyagi, V., Scordo, M., Yoon, R. S., Liporace, F. A., & Greene, L. W. (2017). Revisiting the role of testosterone: Are we missing something?. Reviews in urology, 19(1), 16–24.
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Morales, A., Bebb, R. A., Manjoo, P., Assimakopoulos, P., Axler, J., Collier, C., Elliott, S., Goldenberg, L., Gottesman, I., Grober, E. D., Guyatt, G. H., Holmes, D. T., Lee, J. C., & Canadian Men’s Health Foundation Multidisciplinary Guidelines Task Force on Testosterone Deficiency (2015). Diagnosis and management of testosterone deficiency syndrome in men: clinical practice guideline. CMAJ : Canadian Medical Association journal = journal de l'Association medicale canadienne, 187(18), 1369–1377. https://doi.org/10.1503/cmaj.150033
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Wissenschaftliche Untersuchung
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Artikel
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Klinische Studie
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Wissenschaftliche Untersuchung
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Wissenschaftliche Untersuchung
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Artikel
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