Ünverträglichkeitstest
Zuletzt aktualisiert: 30. April 2020

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Nahrungsmittelunverträglichkeiten verursachen unterschiedlichste Beschwerden, die dein Leben beeinträchtigen können. Vermutest du, dass du unter einer bestimmten Unverträglichkeit leidest, eignet sich ein Unverträglichkeitstest, um deine Vermutung zu bestätigen oder zu verwerfen. Heutzutage gibt es verschiedene Tests auf dem Markt, mit denen du dich beispielsweise auf Fruktose-, Laktose- oder Histaminintoleranz testen lassen kannst.

Wir möchten dich in diesem Artikel mit allen wichtigen Informationen rund um Unverträglichkeitstests versorgen. Du erfährst, welche Tests es gibt, wie du sie durchführen kannst und für wen sie geeignet sind. Außerdem klären wir dich über mögliche Nachteile und vieles mehr auf.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt unterschiedliche Arten von Nahrungsunverträglichkeiten, die häufigsten sind Fruktose-, Laktose-, Gluten- und Histaminintoleranz.
  • Bei Selbsttests auf Nahrungsmittelunverträglichkeit entnimmst du selbst eine Atem- oder Blutprobe und schickst diese an das Labor. Nach der Auswertung der Probe wird ein Ergebnisbericht erstellt, den du üblicherweise online einsehen kannst.
  • Fällt das Testergebnis positiv aus, solltest du deinen Arzt kontaktieren, damit er dir Empfehlungen zu deiner Ernährung geben kann. Du solltest keineswegs eigenständig auf bestimmte Lebensmittel verzichten, weil das in Vitamin- und Proteinmangel resultieren kann.

Unverträglichkeitstest Kits: Favoriten der Redaktion

Der beste Lebensmittel-Reaktionstest


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Lebensmittel-Reaktionstest von cerascreen

Dieser unkomplizierte Selbsttest kann dir von zu Hause aus Aufschluss darüber geben, ob du eventuell an Unvertäglichkeiten oder Allergien gegenüber bestimmten Lebensmitteln leidest.

Beim Lebensmittel-Reaktionstest von cerascreen handelt es sich um ein Testformat, mit dem verschiedene Lebensmittelunverträglichkeiten und ungeklärte Beschwerden festgestellt werden können. Der Selbsttest für zuhause funktioniert wie folgt: Du musst dir mithilfe des Testkits selbst eine kleine Blutprobe aus der Fingerspitze entnehmen. Diese Probe schickst du in das Labor des Herstellers, wo diese analysiert und ausgewertet wird. Im Anschluss daran erhältst du einen detaillierten Ergebnisbericht, der über eine App abrufbar ist. Gleichzeitig geben dir Experten individuelle Handlungsempfehlungen.

Bei der Blutprobe wird dabei die Konzentration spezifischer IgE- und IgG4-Antikörper gemessen, die mit verschiedenen Lebensmittelunverträglichkeiten und -allergien in Zusammenhang gebracht werden können. Untersucht werden dabei Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittel, wie z.B. Milchproduckte, glutenhaltiges Getreide, Nüsse oder Obst. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass es sich bei diesem Test um eine erste Orientierung handelt, die keine Diagnose von einem Arzt ersetzt. Er bietet jedoch einen guten ersten Anhaltspunkt, um einer möglichen Unverträglichkeit oder Allergie weiter nachgehen zu können.

Der beste Laktoseintoleranz Selbsttest


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Laktoseintoleranz Selbsttest von cerascreen

Dieser unkomplizierte Selbsttest kann dir von zu Hause aus Aufschluss darüber geben, ob du eventuell an einer Laktoseintoleranz leidest.

Laktoseintoleranz kann, wie auch Fruktoseunverträglichkeit, mittels einer Analyse der Konzentration von Wasserstoff und Methan in der Atemluft nachgewiesen werden. Für die Durchführung dieses Selbsttests musst du fünf Atemgasproben entnehmen, vier davon nachdem du eine im Kit enthaltene Milchzucker-Lösung zu dir genommen hast.

Nachdem du die fünf Probenröhrchen an das Labor schickst, erfolgt eine Auswertung der Proben und du erhältst das Testergebnis innerhalb von wenigen Tagen. Sollte die Konzentration der beiden Stoffe über dem Schwellenwert liegen, besteht ein Verdacht auf Laktoseintoleranz.

Der beste Histaminintoleranz Selbsttest


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Histamin-Intoleranz Test

Dieser unkomplizierte Selbsttest kann dir von zu Hause aus Aufschluss darüber geben, ob du eventuell an einer Histamin Intoleranz leidest.

Der Histaminintoleranz-Test dient zur Bestimmung der Diaminoxidase (DAO) in deinem Körper. Die Diaminoxidase wird an einer kleinen Blutprobe analysiert, die du mit Hilfe des Testkits aus deiner Fingerspitze entnehmen kannst.

Bei der Durchführung des Tests musst du beachten, dass es nur zu einem aussagekräftigen Ergebnis kommen kann, wenn du zwei Wochen zuvor eine abwechslungsreiche Ernährung einhältst, dich nicht histaminarm oder -frei ernährst und keine Antihistaminika einnimmst.

Das beste Kombi-Paket an Unvertäglichkeits-Selbsttests


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Unverträglichkeits-Check Plus

Dieses Kombi Selbsttest-Kit kann Symptomen der Unverträglichkeit ganz genau auf den Grund gehen.

Das Kombi-Paket Set von CeraScreen beinhaltet drei verschiedene Tests für Zuhause. Mit dem Test können gleichzeitig unterschiedlichsten Symptomen ungeklärter Ursache auf den Grund gegangen werden. Mit dem Unverträglichkeits-Check Plus Selbsttest kann man erste Anhaltspunkte für eine mögliche Lebensmittelallergie oder Lebensmittelunverträglichkeit bekommen.

In dem Kombi-Paket Set sind ein Histaminintoleranz Test, ein Zöliakie Test auf Glutenunverträglichkeit und ein Lebensmittel Reaktionstest enthalten.

Der beste Fruktoseunverträglichkeit Selbsttest


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Fruktoseintoleranz Selbsttest von cerascreen

Dieser unkomplizierte Selbsttest kann dir von zu Hause aus Aufschluss darüber geben, ob du eventuell an einer Fruktoseintoleranz leidest.

Mit dem Selbsttest für Fruktoseunverträglichkeit nimmst du eine Atemgasprobe und sendest diese an das zuständige Diagnostik-Fachlabor. Durch eine Analyse der Probe wird die Konzentration des Wasserstoffes (H2) und Methans (CH4) in deiner ausgeatmeten Luft bestimmt. Sollte die Menge dieser beiden Stoffe hoch sein, ist das ein Anzeichen von Fruktoseintoleranz.

Neben dem kostenlosen Versand der Probe, umfasst das Kit eine Auswertung deiner Probe im Labor sowie die Erstellung eines detaillierten Ergebnisberichts, den du online einsehen kannst. Es gilt zu beachten, dass der Test nicht für Kinder geeignet ist.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Unverträglichkeitstest Kit kaufst

Um dir einen guten Einblick in das Thema Unverträglichkeiten und Unverträglichkeitstests zu geben, haben wir für dich die wichtigsten Informationen und Fakten dazu zusammengesucht und in den folgenden Abschnitten aufbereitet.

Was ist der Unterschied zwischen Nahrungsmittelunverträglichkeit und Allergie?

Allergien und Unverträglichkeiten werden im Alltag oft gleichgesetzt, jedoch sind das zwei unterschiedliche Begriffe. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem des Körpers auf Fremdstoffe, wie z.B. Nahrungsbestandteile, über. Zu den häufigsten Symptomen gehören Juckreiz an den Lippen oder der Zunge, wiederholtes Erbrechen sowie Durchfall (1).

Allergien und Unverträglichkeiten unterscheiden sich sowohl in ihren Ursachen als auch in ihren Symptomen.

Im Unterschied dazu kommt es bei einer Unverträglichkeit zu keiner immunologischen Reaktion. Dem Körper mangelt es lediglich an bestimmten Enzymen oder Transportproteinen, um gewisse Nahrungsbestandteile wie Laktose, Fruktose oder Histamin abzubauen oder aufzunehmen (2).

Auch in den Symptomen unterscheiden sich Unverträglichkeiten von einer Allergien. Unverträglichkeiten manifestieren sich üblicherweise durch Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall.

Welche unterschiedlichen Unverträglichkeiten gibt es?

Wenn man von Nahrungsmittelunverträglichkeiten spricht, muss man beachten, dass es unterschiedliche Arten von Unverträglichkeiten gibt. Im Folgenden bringen wir dir einen Überblick über die häufigsten Unverträglichkeiten mit allen notwendigen Informationen.

Fruktoseunverträglichkeit

Es gibt mehrere Arten von Fruktoseunverträglichkeit, bei dem Großteil der betroffenen Menschen handelt es sich jedoch um Fruktosemalabsorption bzw. eine ungenügende Aufnahme von Fruktose aus dem Darm. Aus diesem Grund zählen Darmgeräusche, Blähungen, Durchfall und Übelkeit zu den häufigsten Symptomen dieser Unverträglichkeit.

Bei einer Fruktoseintoleranz kann die Fructose nicht vollständig im Dünndarm aufgenommen werden, weswegen große Mengen an Fruktose in den Dickdarm gelangen.  Der Fruchtzucker wird folglich von den Bakterien im Dickdarm verarbeitet, was zu den oben genannten Symptomen führen kann (3).

Fruktoseunverträglichkeit kann jedoch nicht nur zu physischen Beschwerden führen, sondern auch zu psychischen. Die Unverträglichkeit kann Anzeichen von mentaler Depression hervorrufen und es wurde bewiesen, dass eine fruktosearme Ernährung bei Personen, die unter Fruktoseunverträglichkeit leiden, sowohl physische Symptome reduziert als auch für bessere Laune sorgt (4).

Fruktose ist in den meisten Obst- und Gemüsesorten enthalten, kommt aber auch in weiteren Lebensmitteln in hoher Konzentration vor. In der unten stehenden Tabelle findest du Lebensmittel, die fruchtzuckerreich sind und sich daher für Menschen mit einer Fruktosemalabsorption nicht eignen:

Art der Lebensmittel Fruktosereiche Lebensmittel
Obst Äpfel, Birnen, Weintrauben, Marillen, Pfirsiche, Zwetschken, Heidelbeeren
Gemüse Artischocken, Rot-, Weiß- und Sauerkraut, Zwiebeln, Paprika, rohe Pilze, Fenchel, Porree, Chicorée
Getränke Wein, Sekt, Lightgetränke, Früchtetee, Fruchtsäfte
Weitere Lebensmittel Honig, Maissirup, Marmelade, Kompott

Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz ist ein Zeichen dafür, dass der Körper Laktose, die sich in jeder Milch befindet, fehlerhaft verdaut. Aufgrund dieser fehlerhaften Verdauung kommt es zu unterschiedlichsten Symptomen. Die meisten Betroffenen vertragen jedoch durchaus geringe Mengen, bis zu 20 Gramm Laktose können sie problemlos verzehren (5). Bei Einzelfällen können aber bereits kleine Mengen Laktose große Beschwerden auslösen.

Laktose wird normalerweise im Dünndarm zu den Einzelzuckern Glukose und Galaktose verdaut. Eine Verringerung der Aktivität des Enzyms Laktase führt jedoch zu einer Fehlverdauung der Laktose. Daraus resultieren Beschwerden, die für Laktoseintoleranz charakteristisch sind, wie z.B. Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen (6).

Da der Auslöser der Laktoseintoleranz das fehlende Enzym Laktase ist, wurden bereits Präparate entwickelt, die dieses Enzym enthalten und zur besseren Verdauung laktosehaltiger Produkte verhelfen. Solche Präparate sind meist in Form von Kapseln rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Vor dem Gebrauch solltest du aber mit deinem Arzt darüber sprechen.

Menschen, die an Laktoseintoleranz leiden, nehmen größtenteils laktosefreie oder laktosearme Lebensmittel zu sich. In der folgenden Tabelle findest du Informationen zu verschiedenen Lebensmitteln und deren Laktosegehalt:

Laktosegehalt Beispiele von Lebensmitteln
Hoher Laktosegehalt Milch, Molke
Mittlerer Laktosegehalt Topfen, Hüttenkäse, Sauermilch, Sauerrahm, Buttermilch
Fast laktosefrei Butter, Reis-, Kokos- und Hafermilch, Hart-, Schnitt- und Weichkäse
Laktosefrei Sojaprodukte, pflanzliches Milchpulver, alle Lebensmittel, die keine Milch oder Milchprodukte enthalten (z.B. Fleisch, Obst, Gemüse)

Histaminintoleranz

Histamin wird einerseits über Nahrung aufgenommen, andererseits wird es auch im Körper selbst produziert. Im Normalfall wird Histamin mit Hilfe des Enzyms Diaminoxidase (DAO) sowohl im Darm als auch in der Leber abgebaut. Geschieht dies jedoch nicht, handelt es sich um eine Histaminintoleranz.

Übliche Symptome dieser Krankheit sind beispielsweise Erythem, Juckreiz und Hautausschläge. Histaminintoleranz kann auch Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen verursachen. Beschwerden in Zusammenhang mit Atemwegen sowie kardiovaskuläre Symptome wie niedriger Blutdruck oder Schwindel können ebenfalls auftreten, sind aber seltener (7).

Beispiele für Lebensmittel, die Symptome einer Histaminintoleranz verschlimmern, sind: alkoholische Getränke, Schokolade, lang gereifter Käse, Wurstwaren, Fisch, Nüsse sowie Tomaten, Erdbeeren und Zitrusfrüchte.

Glutenunverträglichkeit

Glutenunverträglichkeit ist, im Gegensatz zu den anderen Unverträglichkeiten, eine Mischung aus Allergie und Autoimmunerkrankung. Überreaktionen auf Gluten können zu einer chronischen Entzündung und großen Schäden an der Darmschleimhaut führen. Vor allem genetische Merkmale spielen eine große Rolle für das Erkrankungsrisiko sowie bei der Ausprägung der Unverträglichkeit.

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Gluten ist in unterschiedlichen Getreidesorten und somit in verschiedenen Backwaren enthalten.
(Bildquelle: unsplash.com / Wesual Click)

Von Glutenunverträglichkeit ist vor allem der Magen-Darm-Trakt betroffen, weswegen die häufigsten Symptome Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, und Blähungen umfassen. Weitere Symptome beziehen sich auf Müdigkeit, Kopfschmerzen und Angstzustände (8).

Bei der Glutenunverträglichkeit handelt es sich um eine der ernsteren Formen der Unverträglichkeit. Deswegen solltest du beim Verdacht auf diese Krankheit einen Arzt aufsuchen. Üblicherweise wird bei Glutenunverträglichkeit in der Ernährung vollkommen auf den Verzehr von glutenhaltigen Getreidesorten verzichtet.

Was sind die Symptome einer Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Nahrungsmittelunverträglichkeiten können unterschiedliche Symptome zum Vorschein bringen. Die jeweiligen Symptome hängen von der Art der Unverträglichkeit ab und unterscheiden sich von Person zu Person. Zu den häufigsten Beschwerden zählen jedoch Bauchschmerzen, Übelkeit oder Durchfall. Auch Kopfschmerzen und allgemeine Erschöpfung können Anzeichen einer Unverträglichkeit sein.

Wenn du längere Zeit unter bestimmten physischen Beschwerden leidest, für die du keinen Grund ermitteln kannst, kann es sich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit handeln.

Laktoseintoleranz sowie Fruktose- und Glutenunverträglichkeit betreffen vor allem den Magen-Darm-Trakt. Deswegen sind die häufigsten Symptome dieser Krankheiten beispielsweise Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall. Anzeichen von Histaminintoleranz sind, im Gegensatz dazu, üblicherweise Kopfschmerzen, Hautreaktionen und Schwellungen.

Eignen sich Unverträglichkeitstests für Kinder?

Wenn bei Kindern Nahrungsmittelunverträglichkeiten vermutet werden, werden diese in den meisten Fällen auf gleiche Weise ermittelt, wie bei Erwachsenen auch. Allerdings eignen sich viele Selbsttests auf Unverträglichkeiten nicht für Kinder. Das liegt daran, dass diese Tests vorwiegend für Erwachsene entwickelt wurden.

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Große Vorsicht ist bei Kindern geboten: Konsultiere vor der Anwendung eines Unverträglichkeitstests einen Kinderarzt.
(Bildquelle: rawpixel.com / roungroat)

Beispielsweise muss beim Laktoseintoleranz-Test eine Milchzucker-Lösung eingenommen werden. Ein solches Verfahren kann für Kinder gefährlich werden, da die Dosis des Milchzuckers im Selbsttest Kit zu hoch für Kinder sein kann. Deswegen solltest du vor einem Unverträglichkeitstest unbedingt mit dem Kinderarzt Rücksprache halten. Ob sich ein Unverträglichkeitstest für Kinder eignet oder nicht, kannst du außerdem der Produktbeschreibung entnehmen.

Unverträglichkeitstests selbst machen: Worauf du bei Selbsttests achten solltest

In den folgenden Abschnitten beantworten wir alle offenen Fragen rund um Unverträglichkeitstests, um dich mit allen notwendigen Informationen diesbezüglich zu versorgen und dir die Anwendung des Tests zu erleichtern.

Für wen ist ein Unverträglichkeitstest sinnvoll?

Hast du öfters Bauch- oder Kopfschmerzen oder leidest du an Übelkeit und fühlst dich erschöpft? Das können, unter anderem, erste Anzeichen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit sein. Wenn du außerdem merkst, dass dir bestimmte Lebensmittel nicht bekommen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit dafür.

Unverträglichkeitstests eignen sich für diejenigen, bei denen ein begründeter Verdacht besteht, dass sie bestimmte Lebensmittel nicht vertragen. Der Selbsttest gibt erste Informationen zu einer möglichen Nahrungsmittelunverträglichkeit. Allerdings solltest du nach dem Test trotzdem deinen Arzt kontaktieren, um Handlungsempfehlungen sowie eine professionelle Meinung zu deinem Zustand einzuholen.

Vor allem, wenn du schlimme Symptome und Beschwerden hast, solltest du besser einen Arzt aufsuchen, statt dich auf Selbsttests zu verlassen. Darüber hinaus sollte bei Kindern auf Unverträglichkeitstests verzichtet werden, da diese vorwiegend für Erwachsene entwickelt wurden.

Wie funktioniert ein Unverträglichkeitstest?

Im Unverträglichkeitstest Kit ist alles enthalten, was du für die Probenabgabe für den jeweiligen Test benötigst. Abhängig davon, welchen Unverträglichkeitstest du machst, handelt es sich entweder um eine Atemprobe oder eine Blutprobe. Die Schritt-für-Schritt Anleitungen erklären ausführlich, wie du die Proble selbstständig zuhause entnehmen kannst.

Nachdem du die Atem- oder Blutprobe eigenständig entnommen hast, schickst du diese an das zuständige Fachlabor. Dort wird deine Probe ausführlich analysiert und ausgewertet. Danach wird für dich ein detaillierter Ergebnisbericht zusammengestellt, den du üblicherweise online einsehen kannst.

Wie aussagekräftig sind die Ergebnisse eines Unverträglichkeitstests?

Es ist wichtig hervorzuheben, dass Selbsttests auf Unverträglichkeit lediglich darüber Aufschluss geben können, ob die Ergebniswerte einen bestimmten Schwellenwert überschreiten oder nicht. Wird der Schwellenwert überschritten, besteht ein Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeit. Allerdings reicht der Selbsttest nicht aus, um eine Diagnose zu stellen, weswegen du dich trotzdem an einen Arzt wenden solltest.

Die Verlässlichkeit solcher Selbsttests wird nämlich oft bemängelt, da diese nicht dazu geeignet seien, Unverträglichkeiten sicher festzustellen. Obwohl Selbsttests erste Ergebnisse diesbezüglich liefern können und die Vermutungen auf Unverträglichkeit erstmals bestätigen können, solltest du bei Beschwerden trotzdem einen Arzt aufsuchen, um sicherzugehen und von ihm Empfehlungen zu deiner Ernährung zu erhalten.

Wo kann ich Nahrungsmittelunverträglichkeit noch testen lassen?

Neben Selbsttests auf Nahrungsmittelunverträglichkeit, die du eigenständig zuhause durchführen kannst, kannst du dich auch beim Arzt auf Unverträglichkeit testen lassen. Wende dich mit deinem Anliegen zunächst an deinen Hausarzt. Wenn dieser eine Nahrungsmittelunverträglichkeit für möglich hält, überweist er dich an einen Facharzt.

Üblicherweise führen Internisten oder Gastroenterologen die Tests durch. Von ihnen wirst du danach ausführlich über deine Unverträglichkeit informiert sowie über Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt.

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Du kannst dich auch beim Arzt auf Nahrungsmittelunverträglichkeit testen lassen.
(Bildquelle: rawpixel.com / Felix)

Was kann ich tun, wenn das Testergebnis nicht gut ausfällt?

Wenn eine Nahrungsmittelunverträglichkeit bei dir nachgewiesen wird, solltest du deinen Hausarzt kontaktieren. Die Beratung durch Fachärzte oder Ernährungsexperten ist von großer Wichtigkeit, da dir diese erklären können, welche Lebensmittel du in welchen Mengen zu dir nehmen kannst und wie eine ausgewogene Ernährung sichergestellt werden kann.

Keineswegs solltest du selbst einen Ernährungsplan aufstellen, indem du einfach die Lebensmittel, die z.B. Fruktose, Gluten oder Laktose enthalten, weglässt. Dadurch läufst du Gefahr, an einem Vitamin- und Proteinmangel zu erleiden, was Nachteile für deine Gesundheit bringen kann und weitere Beschwerden verursachen kann.

Fazit

Selbsttests auf Nahrungsmittelunverträglichkeit sollen Aufschluss darüber geben, ob physische Beschwerden durch Unverträglichkeit eines Nahrungsmittels ausgelöst werden. Auf dem Markt gibt es Selbsttest für unterschiedliche Unverträglichkeiten, wie Fruktose-, Laktose- oder Histaminintoleranz.

Selbsttests sind relativ günstig und können eigenständig zuhause durchgeführt werden. Mann entnimmt lediglich eine Atem- oder Blutprobe und schickt diese an das Labor, wo eine Auswertung gemacht und ein Ergebnisbericht fertiggestellt wird.

Obwohl Selbsttests viel einfacher und praktischer erscheinen, als sich beim Facharzt testen zu lassen, ist Vorsicht geboten. Untersuchungen beim Arzt sind um einiges verlässlicher als Selbsttests. Außerdem solltest du nicht ohne Rücksprache mit deinem Arzt auf bestimmte Lebensmittel verzichten, wenn du eine Unverträglichkeit vermutest. Unausgewogene Ernährung kann zu weiteren Beschwerden führen und negative Auswirkungen auf deine Gesundheit haben.

Bildquelle: Hanna/ 123rf.com

Einzelnachweise (8)

1. Zukiewicz-Sobczak, W. A., Wróblewska, P., Adamczuk, P., & Kopczyński, P. (2013). Causes, symptoms and prevention of food allergy. Postepy dermatologii i alergologii, 30(2), 113–116.
Quelle

2. Choung, R. S., & Talley, N. J. (2006). Food Allergy and Intolerance in IBS. Gastroenterology & hepatology, 2(10), 756–760.
Quelle

3. Fedewa, A., & Rao, S. S. (2014). Dietary fructose intolerance, fructan intolerance and FODMAPs. Current gastroenterology reports, 16(1), 370.
Quelle

4. M. Ledochowski, B. Widner, H. Bair, T. Probst, D. Fuchs (2000) Fructose- and Sorbitol-reduced Diet Improves Mood and Gastrointestinal Disturbances in Fructose Malabsorbers, Scandinavian Journal of Gastroenterology, 35:10, 1048-1052.
Quelle

5. Deng, Y., Misselwitz, B., Dai, N., & Fox, M. (2015). Lactose Intolerance in Adults: Biological Mechanism and Dietary Management. Nutrients, 7(9), 8020–8035.
Quelle

6. Mattar, R., de Campos Mazo, D. F., & Carrilho, F. J. (2012). Lactose intolerance: diagnosis, genetic, and clinical factors. Clinical and experimental gastroenterology, 5, 113–121.
Quelle

7. Reese, I., Ballmer-Weber, B., Beyer, K., Fuchs, T., Kleine-Tebbe, J., Klimek, L., Lepp, U., Niggemann, B., Saloga, J., Schäfer, C., Werfel, T., Zuberbier, T., & Worm, M. (2017). German guideline for the management of adverse reactions to ingested histamine: Guideline of the German Society for Allergology and Clinical Immunology (DGAKI), the German Society for Pediatric Allergology and Environmental Medicine (GPA), the German Association of Allergologists (AeDA), and the Swiss Society for Allergology and Immunology (SGAI). Allergo journal international, 26(2), 72–79.
Quelle

8. Roszkowska, A., Pawlicka, M., Mroczek, A., Bałabuszek, K., & Nieradko-Iwanicka, B. (2019). Non-Celiac Gluten Sensitivity: A Review. Medicina (Kaunas, Lithuania), 55(6), 222.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Anna hat sich auf medizinischen Journalismus spezialisiert und schreibt nicht nur über den menschlichen Körper, sondern kennt sich auch im Bereich Nahrungsergänzungsmittel sehr gut aus. Durch ihr Studium in Sportwissenschaften besitzt sie ein fundiertes theoretisches Hintergrundwissen über die Materie.
Wissenschaftlicher Artikel
Zukiewicz-Sobczak, W. A., Wróblewska, P., Adamczuk, P., & Kopczyński, P. (2013). Causes, symptoms and prevention of food allergy. Postepy dermatologii i alergologii, 30(2), 113–116.
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Wissenschaftlicher Artikel
Choung, R. S., & Talley, N. J. (2006). Food Allergy and Intolerance in IBS. Gastroenterology & hepatology, 2(10), 756–760.
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Wissenschaftlicher Beitrag
Fedewa, A., & Rao, S. S. (2014). Dietary fructose intolerance, fructan intolerance and FODMAPs. Current gastroenterology reports, 16(1), 370.
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Klinische Studie
M. Ledochowski, B. Widner, H. Bair, T. Probst, D. Fuchs (2000) Fructose- and Sorbitol-reduced Diet Improves Mood and Gastrointestinal Disturbances in Fructose Malabsorbers, Scandinavian Journal of Gastroenterology, 35:10, 1048-1052.
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Wissenschaftlicher Beitrag
Deng, Y., Misselwitz, B., Dai, N., & Fox, M. (2015). Lactose Intolerance in Adults: Biological Mechanism and Dietary Management. Nutrients, 7(9), 8020–8035.
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Wissenschaftlicher Beitrag
Mattar, R., de Campos Mazo, D. F., & Carrilho, F. J. (2012). Lactose intolerance: diagnosis, genetic, and clinical factors. Clinical and experimental gastroenterology, 5, 113–121.
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Wissenschaftlicher Beitrag
Reese, I., Ballmer-Weber, B., Beyer, K., Fuchs, T., Kleine-Tebbe, J., Klimek, L., Lepp, U., Niggemann, B., Saloga, J., Schäfer, C., Werfel, T., Zuberbier, T., & Worm, M. (2017). German guideline for the management of adverse reactions to ingested histamine: Guideline of the German Society for Allergology and Clinical Immunology (DGAKI), the German Society for Pediatric Allergology and Environmental Medicine (GPA), the German Association of Allergologists (AeDA), and the Swiss Society for Allergology and Immunology (SGAI). Allergo journal international, 26(2), 72–79.
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Wissenschaftlicher Beitrag
Roszkowska, A., Pawlicka, M., Mroczek, A., Bałabuszek, K., & Nieradko-Iwanicka, B. (2019). Non-Celiac Gluten Sensitivity: A Review. Medicina (Kaunas, Lithuania), 55(6), 222.
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