Willkommen bei unserem großen veganen Proteinpulver Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten veganen Wheys. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste vegane Proteinpulver zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir veganes Whey kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze:

  • Durch veganes Proteinpulver kann dem Körper wertvolle Eiweiße zugeführt werden, die insbesondere bei dem Verzicht auf tierische Lebensmittel fehlen können.
  • Veganes Proteinpulver basiert auf unterschiedlichen Eiweißquellen. Die wichtigsten sind Soja, Reis, Erbsen, Hanf und Süßlupinen. Die fünf Arten unterscheiden sich in ihren Inhaltsstoffen, ihrem Geschmack und anderen Aspekten.
  • Vegane Proteinpulver sind eine praktische Art dem Körper dringend benötigte Nährstoff zuzuführen ohne viel Zeit in Anspruch zu nehmen.

Veganes Whey Test: Das Ranking

Platz 1: Vegan Protein | VANILLE | Pflanzliches Proteinpulver mit Reis-, Hanf-, Soja-, Erbsen-, Chia-, Sonnenblumen- und Kürbiskernprotein + Verdauungsenzymen

Platz 2: Vegan Protein | SCHOKOLADE | Pflanzliches Proteinpulver mit Reis-, Hanf-, Soja-, Erbsen-, Chia-, Sonnenblumen- und Kürbiskernprotein + Verdauungsenzyme

Platz 3: Veganes Proteinpulver Schokolade 1kg – Nutri-Plus Shape & Shake Vegan

Ratgeber: Das solltest du wissen, bevor du veganes Proteinpulver kaufst

Welche Vor- und Nachteile gibt es bei veganem Proteinpulver?

Die Vorstellung, dass vegane Ernährung und Muskelaufbau nicht zusammen passen, ist längst überholt. Es gibt sogar viele Profi-Bodybuilder, wie Robert Cheeke, die tierische Lebensmittel komplett vom ihrem Ernährungsplan gestrichen haben.

Gerade für diese intensiven sportlichen Aktivitäten benötigt der Körper viele Proteine, die nicht nur für den Muskelaufbau, sondern auch für die Regeneration der Muskeln eine wichtige Rolle spielen.

Bei regelmäßigem intensiven Training benötigt der Körper eine ausreichende Proteinzufuhr (Quelle: Pexels, pixabay.com)

Wenn man über die Nahrung nicht ausreichend Proteine aufnimmt, ist ein Proteinpulver eine geeignete Alternative. Auch Veganer müssen auf diese Proteinquelle nicht verzichten – mittlerweile gibt es sogar viele verschiedene Arten von veganem Proteinpulver.

Vorteile
  • Unterstützt den Muskelaufbau
  • Hohe Wertigkeit der Proteine
  • Geringer Fettanteil
  • Enthalten wertvolle Ballaststoffe
  • Gelenkschonend, da nur sehr wenig Purin (Harnsäure) enthalten ist
Nachteile
  • Kann einen unangenehmen Geschmack haben
  • Enthält weniger essenzielle Aminosäuren als ­tierisches Pulver

Welche Inhaltsstoffe sind in veganem Proteinpulver enthalten?

Im Allgemeinen bezeichnen Proteinpulver Nahrungsergänzungsmittel mit einem sehr hohen Anteil an Proteinen. Je nach verwendetem Rohstoff variiert der Massenanteil des Proteins, liegt jedoch häufig bei über 80%. Unterschieden nach den Inhaltsstoffen existieren fünf verschiedene Arten von veganem Proteinpulver:

  • Soja-Proteinpulver
  • Reis-Proteinpulver
  • Erbsen-Proteinpulver
  • Hanf-Proteinpulver
  • Süßlupinen-Proteinpulver

Auch wenn sich die Arten von pflanzlichem Proteinpulver in ihren Inhaltsstoffen unterscheiden, sind auch wichtige Gemeinsamkeiten feststellbar.

Neben dem isolierten Pflanzenprotein enthalten sie im Regelfall ein Süßungsmittel wie z.B. Steviolglycoside und in einigen Fällen Aromen und Verdickungsmittel.

Häufig werden die verschiedenen Sorten der veganen Proteinpulver auch gemischt, um dadurch eine höhere biologische Wertigkeit zu erzielen.

Ist veganes Proteinpulver im Vergleich zu Proteinpulver mit tierischen Bestandteilen minderwertig?

Sowohl tierisches als auch veganes Proteinpulver eignet sich gleichermaßen zum Muskelaufbau. Dennoch gibt es ein paar feine Unterschiede:

Veganes Proteinpulver hat einen geringeren Fett und Cholesterin-Anteil, sodass das Herz, Arterien und Gelenke geschont werden. Tierische Molkenproteine gelangen hingegen schneller in den Blutkreislauf und erzielen dadurch schneller eine Wirkung.

Außerdem ist veganes Proteinpulver leichter zu verdauen, da es wertvolle Ballaststoffe enthält. Die biologische Wertigkei

Pulver aus pflanzlichen Proteinen ist gesünder als Proteinpulver tierischen Ursprungs (Quelle: bigfatcat, pixabay.com)

t ist zwar bei Molkenproteinen etwas höher, bei intelligenter Kombination der Aminosäuren innerhalb der veganen Sorten kann aber ebenfalls eine sehr hohe Wertigkeit erreicht werden.

Wie ist die Wirkung von veganem Proteinpulver?

Proteinpulver im Allgemeinen und natürlich auch vegane Pulver haben zwei grundsätzliche Funktionen. Zum einen sollen sie dem Muskelaufbau dienen und zum anderen können sie helfen ein bestimmtes Körpergewicht zu erreichen.

Die Bausteine aus denen sich Proteine zusammensetzen, die Aminosäuren, sind gleichzeitig auch die Bausteine der menschlichen Muskulatur. Neue Muskeln werden nur dann gebildet, wenn dem Körper auch ausreichend Proteine zugeführt werden.

Bei einer zu geringen Versorgung mit Proteinen können trotz intensiven Trainings keine neuen Muskeln aufgebaut werden, sodass sich entsprechend auch kein großer Trainingserfolg ergibt. Genau diese zusätzlichen Proteine können Proteinpulver liefern. Je nach verwendetem Rohstoff enthalten vegane Proteinpulver noch weitere wertvolle Stoffe wie zum Beispiel verschiedene Vitamine.

Vegane Proteinpulver sind eine gute Möglichkeit zum Abnehmen, da der Körper für die Verarbeitung von Proteinen länger braucht und mehr Energie benötigt als für die Umsetzung von Fetten und Kohlenhydraten. Dadurch stellt sich ein längeres Sättigungsgefühl ein, gleichzeitig besteht aber durch die gute Proteinversorgung keine Gefahr eines Muskelabbaus.

Was sollte bei der Einnahme von veganem Proteinpulver beachtet werden?

Proteinpulver werden meist mit Wasser gemischt und dann als Shake getrunken. Es ist aber auch möglich anstelle des Wassers Fruchtsäfte oder Smoothies als Grundlage zu verwenden. Dadurch ändert sich allerdings die Zusammensetzung der Nährstoffe, da insbesondere Säfte einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten haben.

Bei der Einnahme sollte auf die richtige Dosierung geachtet werden – auf der Packung stehen dazu meist wichtige Angaben. Grundsätzlich sollten maximal 1,7g Protein pro Kilogramm Körpergewicht verzehrt werden. Wichtig ist, dass diese Angabe für einen normalgewichtigen Menschen gilt. Menschen mit Übergewicht benötigen nicht mehr Protein. Daher sollte die Dosierung je nach Körperbau etwas variieren.

Die optimale Dosis für die tägliche Proteinzufuhr liegt zwischen 0,7g und 1,7g pro Kilogramm Körpergewicht!

Kann veganes Proteinpulver negative Auswirkungen auf deinen Körper haben?

Bei Proteinpulvern auf der Basis von Süßlupinensamen können allergische Reaktionen auftreten. Menschen mit einer Überempfindlichkeit gegen Hülsenfrüchte sollten daher auf solche Pulver verzichten. Lupinenprodukte gehören zu den häufigsten Auslösern von Allergien und es besteht eine Kennzeichnungspflicht.

Wie Lupinen können auch Sojabohnen Allergien auslösen. Insbesondere bei einer vorhandenen Birkenpollenallergie sollte auf Sojaprodukte verzichtet werden. Zudem werden häufig gentechnisch veränderte Sojapflanzen angebaut, der Langzeitfolgen positiver und negativer Art noch unbekannt sind.

Zur Einnahme während der Schwangerschaft gibt es keine bzw. nur widersprüchliche Angaben. Deshalb sollten Schwangere in jeden Fall vorher mit ihrem Arzt über die Verwendung des Proteinpulvers sprechen.

Was kostet veganes Proteinpulver?

Je nach Hersteller variieren die Preise, liegen aber zumeist im Bereich von zwei bis fünf Euro pro 100g. Damit sind die veganen Alternativen nicht teurer als tierische Proteinpulver.

Entscheidung: Welche Arten von veganem Proteinpulver gibt es und welches passt am besten zu dir?

Was solltest du über Soja-Proteinpulver wissen und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Pro 100g enthält Soja- Proteinpulver etwa:

  • 380 kcal
  • 0 bis 5 g Kohlenhydrate
  • 85 g Eiweiß
  • 1 g Fett

Die Sojabohne enthält von Natur aus viel Protein, weit über 30%! Neben den Proteinen liefert Soja auch ungesättigte Fettsäuren, verschiedene B-Vitamine und Mineralstoffe. Damit ist die Sojabohne in Form von verschiedenen Produkten essentieller Bestandteil im Ernährungsplan von Vegetariern und Veganern.

Aus Sojabohnen kann das vegane Proteinpulver mit dem höchsten Proteinanteil hergestellt werden. (Quelle: jcesar2015, pixabay.com)

Vorteile
  • Hoher Eiweißgehalt
  • Wertvolle Nebenbestandteile
  • Kann den Tagesbedarf an Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium decken
  • Enthält Eisen
  • Arm an Kohlenhydraten
  •  Im Vergleich zur Fleischproduktion ökologisch günstiger
Nachteile
  • Kann Allergien hervorrufen
  • Enthält kein Methionin (wichtig für den Knochenaufbau)

Was solltest du über Reis-Proteinpulver wissen und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Reis-Proteinpulver enthält pro 100g fast genauso viel Eiweiß wie Soja-Proteinpulver, aber deutlich mehr Fett.

  • 400 kcal
  • 2 bis 10g Kohlenhydrate
  • 80 g Eiweiß
  • 10 g Fett

Reisprotein wird im Regelfall aus dem ganzen Reiskorn hergestellt. Dadurch enthält es eine Vielzahl von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

Vorteile
  • Nahezu alle benötigten Proteine sind enthalten
  • Enthält Vitamin C, D, E und verschiedene B-Vitamine
  • Bietet viele verschieden Mineralstoffe
  • Arm an Kohlenhydraten
Nachteile
  • Bei der Produktion entstehen große Mengen des Treibhausgases Methan

Was solltest du über Erbsen-Proteinpulver wissen und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Erbsen-Proteinpulver enthält pro 100g eine ähnliche Menge Eiweiß wie Soja- und Reis-Proteinpulver. Es sind jedoch fast gar keine Kohlenhydrate vorhanden:

  • 400 kcal
  • 0 g Kohlenhydrate
  • 80 g Eiweiß
  • 5g Fett

Erbsenprotein ist die ideale vegane Ergänzung zum Krafttraining. Der hohe Lysingehalt sorgt dabei für ein kräftiges Muskelwachstum. Optimale Ergebnisse erzielt man mit einer Kombination aus Reis- und Erbsenprotein, da sich die Inhaltsstoffe beider Pulver ergänzen.

Vorteile
  • Enthält alle Proteine für den Muskelaufbau, ideal für Sportler!
  • Arm an Kohlenhydraten
  • Hoher Eisengehalt
Nachteile
  • Nicht geeignet bei einer Allergie gegen Hülsenfrüchte

Was solltest du über Hanf-Proteinpulver wissen und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Hanf-Proteinpulver ist kalorienarm und kann im Vergleich mit den anderen veganen Proteinpulvern deutlich mehr Kohlenhydrate enthalten:

  • 350 kcal
  • 2 bis 25 g Kohlenhydrate
  • 50 g Eiweiß
  • 2g Fett

Hanfprotein wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen. Diese enthalten nicht den psychoaktiven Wirkstoff  Tetrahydrocannabinol. Hanf enthält zwar weniger Proteine als z.B. Soja, ist aber aufgrund seiner Zusammensetzung ideal für den menschlichen Körper.

Vorteile
  • Für den Menschen optimaler Proteinmix
  • Fettsäuren im idealen Verhältnis
  • Viele Balaststoffe
  • Enthält Eisen, Magnesium und Zink
  • Heimische Produktion möglich
  • Nachhaltiger Anbau
Nachteile
  • Relativ hoher Kohlenhydratanteil

Was solltest du über Süßlupinen-Proteinpulver wissen und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Süßlupinen-Proteinpulver bietet den geringsten Eiweiß-Anteil pro 100g Pulver. Trotzdem enthält es viele wichtige Proteine, insbesondere das für den Muskelaufbau wichtige Lysin:

  • 335 kcal
  • 15 g Kohlenhydrate
  • 40 g Eiweiß
  • 7 g Fett

Zudem ist das Süßlupinen-Proteinpulver als Ei-Ersatz geeignet und kann daher auch gut in Kuchen verarbeitet werden. Allerdings werden durch das Erhitzen die Proteine teilweise zerstört.

Vorteile
  • Reich an Lysin für den Muskelaufbau
  • Hoher Eisenanteil
  • Auch geeignet als Ei-Ersatz zum Kochen und Backen
  • Heimische Produktion möglich
Nachteile
  • Kann Allergien auslösen
  • Relativ teuer

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du veganes Proteinpulver vergleichen und bewerten

Chemical Score

Die Chemical Score gibt an, wie hoch die Wertigkeit des Proteins ist und wie viel von bestimmten Aminosäuren im Proteinpulver enthalten ist. Der Wert wird mit einem Referenzwert verglichen, der den optimalen Wert im menschlichen Körper wiedergibt. Dieser Referenzwert wurde von der Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt.

Um einen hohen Chemical Score zu erreichen, ist es besonders wichtig, dass sich verschiedene Proteinarten in ihren Aminosäuren ideal ergänzen.

BCAA (Verzweigtkettige Aminosäuren)

Die Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin bilden zusammen die verzweigtkettige Aminosäuren, die auch mit den Buchstaben BCAA (=Branched-Chain Amino Acids) abgekürzt werden. Diese können vom Körper nicht selbst gebildet werden und müssen ihm deshalb zugeführt werden. Ihnen wird eine besondere Effektivität beim Muskelaufbau und ein verminderter Muskelabbau zugeschrieben.

Bei Proteinpulvern wird im Regelfall ein BCAA-Wert pro 100g des Produktes angegeben.

Qualität der Inhaltsstoffe

Wie so häufig gilt auch für vegane Proteinpulver „Klasse statt Masse“. Daher ist es besonders wichtig auf die Qualität der Produkte zu achten. Hinweise auf die Qualität des Pulvers geben die folgenden Kennzeichnungen:

  • Biologischer Anbau
  • Frei von gentechnisch veränderten Stoffen
  • Frei von Aromen
  • Frei von künstlichen Geschmacksstoffen
  • Frei von Konservierungsstoffen
  • Frei von künstlichen Farbstoffen

Das staatlich anerkannte Biosiegel ist ein wichtiger Hinweis für gute Qualität, da Bioprodukte kaum mit Schadstoffe belastet sind.

Geschmacksvarianten

Auch vegane Proteinpulver gibt es in unterschiedlichen Geschmacksvarianten. Hierbei gibt es neben einer „Neutralen“ Sorte häufig die Geschmacksrichtungen Vanille und Schokolade sowie Fruchtsorten wie Erdbeere oder Maracuja.

Ob das Pulver tatsächlich nach diesen Lebensmitteln schmeckt, kann sich innerhalb der verschiedenen Produkte enorm unterscheiden. Auch wenn man kein Milchshake erwarten kann, werden viele vegane Proteinpulver den Geschmack betreffend positiv bewertet.

Künstliche Zusatzstoffe

In purer Form weisen viele Proteinpulver einen bitteren Geschmack auf, der durch Süßstoffe überdeckt wird. Dabei gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Stoffen, die dem Pulver zugesetzt werden können.

Es gibt jedoch auch mehrere vegane Proteinpulver, die bewusst auf Süßstoffe verzichten, da angenommen wird, dass sie dem Körper schaden könnten. Doch auch hier gilt: Wenn sie in einem geringen Maße in den Ernährungsplan integriert werden, ist die Einnahme von Süßstoffen unbedenklich.

Herkunft der primären Zutaten und Herstellungsort

Die direkte Herkunft der Rohstoffe in einem bestimmten Produkt ist häufig schwer festzustellen. Daher können die folgenden Angaben helfen, den Herkunftsort und die Produktionsbedingungen zu ermitteln:

Die drei größten Sojahersteller sind die USA, Brasilien und Argentinien. Dabei entfallen alleine auf die USA 35% der weltweiten Erträge. Allerdings wird nur etwa ein Prozent der Ernte für die direkte Herstellung von Lebensmitteln wie Tofu oder Nahrungsergänzungsmitteln verwendet.

Der größte Teil der Produktion wird zu Tierfutter und Biotreibstoffen verarbeitet. Hauptkritikpunkte an der Sojaproduktion sind die Zerstörung des Regenwaldes und die Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut.

Reis stammt zumeist aus asiatischen Ländern, hier wird über 90% der weltweiten Ernte erbracht. Die größten Herstellerländer sind dementsprechend China, Indien und Indonesien. In Europa wird ebenfalls Reis angebaut, zu nennen sind hier insbesondere Frankreich und Italien. Im Vergleich zu den asiatischen Ländern ist die Produktionsmenge jedoch sehr gering.

Ein Großteil der Ernte wird im Nassbauverfahren hergestellt. Dabei werden die Felder nach dem Aussetzen der Reispflanze stark bewässert. Diese Anbaumethode ist im Hinblick auf den Klimawandel problematisch, da größere Mengen an Methan freigesetzt werden, welches ein stark infrarotaktives Gas ist und daher zum Treibhauseffekt beiträgt.

Speiseerbsen werden in allen gemäßigten Klimazonen angebaut. Die größten Herstellerländer für getrocknete Erbsen, wie sie in Proteinpulvern verwendete werden sind Kanada, Russland und China. Auch in Deutschland gibt es eine kleine Produktion, allerdings werden die hier geernteten Hülsenfrüchte meistens frisch oder als Tiefkühlware verkauft.

Erbsen haben eine positiven Effekt auf die Bodenbeschaffenheit, sind allerdings recht anfällig gegen Unkraut, sodass häufig Herbizide eingesetzt werden müssen.

Der Anbau von Hanf war in Europa lange Zeit verboten, da die Blüten zur Produktion von Marihuana verwendet werden können. Seit den 90er wird jedoch verstärkt Hanf angebaut, wobei nur Sorten zugelassen sind, die einen kleinen Anteil an der psychoaktiven Substanz Tetrahydrocannabinol (THC) aufweisen. Der Anbau erfolgt meistens mit dem Ziel der Faserproduktion, die in hauptsächlich in der Textilherstellung verwendet werden. Nur die Samen und in Teilen der Saft der Pflanze wird zur Herstellung von Nahrungsmitteln verwendet.

Die Hanfpflanze ist im Anbau äußerst genügsam, es sind kein Herbizide und kaum Pestizide notwendig. Zudem lockern die langen Wurzeln der Pflanze den Boden auf und verbessern so dessen Qualität. Daher ist Hanf von allen hier vorgestellten Rohstoffen der umweltverträglichste.

Die Lupine ist ebenso wie die Erbse eine Hülsenfrucht, ihr Anbau hat durch die Stickstoffanreicherung ebenfalls einen positiven Effekt auf die Bodenqualität. Allerdings sind nur die Samen weniger Sorten für den Menschen verträglich, so zum Beispiel Zuchtformen der blauen Süßlupine.

Lupinen sind nicht nur schön anzuschauen, sondern sind auch eine vegane Eiweißquelle (Quelle: JarkkoManty, pixabay.com)

Anders als häufig zu lesen ist diese ursprünglich nicht in Deutschland beheimatet, aufgrund guter Frostresistenz hat sie sich durch menschlichen Einfluss auch bei uns ausgebreitet. Die Anbauflächen sind relativ klein, sodass entsprechend der Preis für Lupinensamen vergleichsweise hoch ist. Insbesondere Zuchtformen sind anfällig für Krankheiten und Schädlinge, sodass größere Mengen an Pestiziden verwendet werden.

Trivia: Wissenswertes rund um das Thema veganes Proteinpulver

Wozu braucht der Körper Protein?

Proteine sind im menschlichen Körper für viele verschiedene Aufgaben zuständig, die sich in vier Gruppen einteilen lassen. Proteine aus der Gruppe der Globuline spielen eine wichtige Rolle im Immunsystem. Sie werden als Reaktion auf Krankheitserreger vom Körper selber gebildet. Ihre Aufgabe ist das Binden der Krankheitserreger, sie werden daher auch als Antikörper bezeichnet.

Des Weiteren sind Proteine auch für die Kommunikation zwischen den Körperzellen, den Stofftransport und den Stoffumsatz verantwortlich. Damit stellen Proteine die grundlegenden Körperfunktion sicher. Das bekannteste Protein aus dieser Gruppe ist mit Sicherheit das Hämoglobin, welches für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich ist und dessen rote Farbe verursacht.

Proteine bilden nach Wasser die zweitgrößte Stoffgruppe im menschlichen Körper. Ein Großteil liegt in Form von Strukturproteinen vor. Dazu gehören Kollagene, aus denen die Haut, das Bindegewebe und insbesondere die Knochen bestehen. Zu dieser Gruppe zählen aber auch die Myosine und Aktine, die im Muskelgewebe vorkommen und für die Beweglichkeit der Muskeln zuständig sind.

Zu guter Letzt können Proteine auch als Reserve eingelagert werden, sodass der Körper auch eine Zeit lang ohne Nahrung auskommt. Diese Reserven sind allerdings nur beschränkt, werden sie aufgebraucht können Mangelerscheinungen und Krankheiten auftreten. Solche sind allerdings in den westlichsten Ländern höchst selten, da sie nur bei Unterernährung und extrem proteinarmen Diäten auftreten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://alte-hausmittel.com/whey-vs-vegan-protein/


[2] https://www.nu3.de/c/veganes-proteinpulver-test/#vegan-protein-test-06


[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Protein

Bildquelle: unsplash.com / rawpixel

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