Zuletzt aktualisiert: 29. März 2021

Schon ab Kindesalter weiß man, dass Vitamine äußerst wichtig für die Gesundheit sind. Vitamin D, auch bekannt als das Sonnenvitamin, besitzt dabei besonders wichtige Eigenschaften. Im Winter greifen viele zur Vorbeugung eines Mangels auf Nahrungsergänzungsmittel zurück. Welche Symptome damit behandelt werden können und wieso dies so wichtig ist, wissen aber nur die wenigsten.

In unserem Artikel erfährst du alles über einen Vitamin-D-Mangel bei Erwachsenen. Vor allem wird auf die möglichen Symptome eines Defizits eingegangen. Eine Unterversorgung an Vitamin D hat nämlich mehr Auswirkungen auf unseren Organismus, als du glaubst. Wenn du darüber Bescheid weißt, kannst du Anzeichen schnell erkennen und Folgeschäden vermeiden.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Vitamin-D-Mangel entsteht, wenn unsere Haut weniger als 2-3 mal pro Woche UVB-Strahlung der Sonne aufnimmt. Zudem ist eine Vitamin D reiche Ernährung wichtig zur Vermeidung eines Defizits.
  • Symptome eines Mangels sind vor allem Müdigkeit, Kopfschmerzen, psychische Erkrankungen wie Depressionen, häufige Infekte, Schlaflosigkeit oder Hauterkrankungen.
  • Die Symptome entstehen, weil ein Vitamin-D-Mangel unser Energielevel negativ beeinflusst, das Immunsystem schwächt und den Hormonhaushalt ins Ungleichgewicht bringt.

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Definition: Was ist Vitamin D und wofür wird es benötigt?

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und kann auch als Hormon charakterisiert werden. Der wissenschaftliche Name von Vitamin D lautet Calciferol. Primär ist es für den Calciumstoffwechsel verantwortlich, sodass es unter anderem für den Knochenaufbau benötigt wird.

Genauer unterscheidet man das natürlich vorkommende Vitamin D3, auch als Cholecalciferol bezeichnet, von Vitamin D2 oder Ergocalciferol. Da Vitamin D3 besser und schneller vom Körper verarbeitet werden kann, ist mit Vitamin D meist dieses gemeint. Es nimmt es an einer Reihe von Prozessen teil, die für unsere Gesundheit von großer Bedeutung sind.

Viele Menschen in Deutschland leiden im Winter und Frühling unter einem Vitamin-D-Mangel. Übergewicht, zu wenig Sport und hoher Medienkonsum sind begünstigende Faktoren dafür. (1)

Liegt ein Vitamin-D-Mangel vor, kann dieser schnell negative Auswirkungen auf unseren Organismus haben. Deswegen solltest du immer auf eine ausreichende Zufuhr achten und bestimmte Symptome, auf die in diesem Artikel weiter eingegangen wird, erkennen können.

Hintergründe: Was du über Symptome eines Vitamin-D-Mangels bei Erwachsenen wissen solltest

Bevor wir auf etwaige Symptome bei Erwachsenen zusprechen kommen, solltest du einige Hintergründe über Vitamin-D-Mangel erfahren. Die folgenden Fragen tauchen in diesem Kontext häufig auf.

Wie lässt sich ein Vitamin-D-Mangel feststellen?

Um einen Vitamin-D-Mangel nachzuweisen, ist ein Bluttest beim Arzt notwendig. Man misst hier genauer die Konzentration von 25-Hydroxy-Vitamin-D, einer Verbindung, in der Vitamin D im Blutserum vorhanden ist.

Liegen die Werte unter 50 nmol/l, besteht eine leichte Unterversorgung an Vitamin D mit möglichen Folgen für die Gesundheit. Unter 30 nmol/l spricht man von einem schweren Mangel, der womöglich schon längere Zeit besteht. Laut einer Studie vom Robert Koch Institut aus dem Jahr 2018 haben rund 15% aller Erwachsenen in Deutschland ein erhebliches Vitamin-D-Defizit mit Blutwerten unter 30 nmol/l. (2)

Wie lässt sich ein Vitamin-D-Mangel beheben?

Grundsätzlich nimmt unser Körper Vitamin D über die UVB-Strahlung der Sonne auf. Denn die Sonnenstrahlen ermöglichen die Produktion des Hormons in der Haut. Für einen gesunden Menschen ist es ausreichend, zwei bis drei Mal pro Woche Gesicht und Arme für kurze Zeit ohne Sonnenschutz bestrahlen zu lassen. (3)

Vitamin D Mangel Symptome Erwachsene

Sich 15 bis 20 Minuten von der Sonne bescheinen zu lassen, ist ohne Sonnenschutz und ohne gesundheitliche Risiken möglich. Dieser Zeitraum reicht für die benötigte Vitamin-D-Zufuhr aus. (Bildquelle: unsplash / Daoudi Aissa)

Daneben können 10-20% des benötigten Vitamin D auch über die Nahrung aufgenommen werden. Dieser Faktor ist besonders in dunkleren Monaten zu beachten. Folgende Lebensmittel enthalten dabei besonders viel des wichtigen Nährstoffes:

Lebensmittel Vitamin D pro 100 g
Fettreicher Fisch (Aal, Hering, Lachs) 16-25 μg
Eier 3 μg
Pilze (Steinpilz, Pfifferling) 2-3 μg
Milchprodukte (Butter, Schmelzkäse, Gouda, Emmentaler) 1-3 μg
Tierinnereien 1-2 μg

Vitamin D ist also vor allem in tierischen Lebensmitteln enthalten. Veganer haben es daher schwer, die benötigte Menge über die Nahrung aufzunehmen. Ein Arzt kann in diesem Fall beraten, ob die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie Kapseln oder Tabletten nötig ist.

Wie lange dauert es, bis ein Vitamin-D-Mangel behoben ist?

Die Dauer der Therapie hängt natürlich von dem Ausgangswert und von der Art der Zufuhr an Vitamin D ab. Grundsätzlich dauert ein gesunder Ausgleich aber 6 bis 8 Wochen. Die genaue Dauer sollte mit deinem Arzt abgesprochen werden, am besten dann, wenn du dich nach deinem Bluttest über die möglichen Therapieformen beraten lässt.

Es gibt auch eine Möglichkeit, die Dauer selbst zu berechnen. Die Einnahme von 10.000 IE Vitamin D pro Tag führt zu einem Anstieg von 1 nmol/l im Blut. Je nachdem, wie stark sich der Wert erhöhen soll, ergibt sich die Anzahl an Tagen.

Jedoch ist diese Therapieform als Höchstdosis anzusehen und auch nur für kurze Zeit zum Ausgleich eines extremen Mangels anzuwenden. Bei einem leichten Mangel ist es gesünder, kleinere Mengen über einen größeren Zeitraum einzunehmen.

Wie gefährlich ist ein Vitamin-D-Mangel für unseren Körper?

Da Vitamin D an vielen wichtigen Prozessen in unserem Körper beteiligt ist, kann ein schwerer Mangel auch schnell gefährlich werden. In einer Studie fand man heraus, dass die Mortalitätsrate von Menschen mit unzureichender Vitamin-D-Versorgung höher ist. (4)

Bei kranken und alten Menschen produziert der Körper weniger Vitamin D.

Besonders in Kombination mit Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, der Atemwege oder aller Arten von Krebs kann ein schweres Defizit mit Werten unter 30 nmol/l zum Tod führen. (4) Auch wenn keine Krankheiten einhergehen, sind schwere langfristige Folgen zu erwarten.

In Folge auf diese dramatisch klingende Einschätzung solltest du jedoch nicht leichtsinnig zu Supplements greifen, denn auch eine zu hoch dosierte Zufuhr an Vitamin D kann gefährlich sein. Suche bei Zweifeln hinsichtlich eines Vitamin-D-Mangels zuerst einen Arzt auf.

Welche langfristigen Folgen können durch einen Vitamin-D-Mangel entstehen?

Vitamin D wird unter anderem für den Knochenaufbau benötigt, somit kann ein Mangel zum Beispiel zu Osteoporose führen, einer Störung des Knochenstoffwechsels. Die Vorstufe dazu wäre Osteopenie, wobei die Knochendichte bereits vermindert ist. Eine andere Erkrankung der Knochen ist Osteomalazie, die mit einer schmerzhaften Knochenerweichung einhergeht. (5)

In Folge solcher Erkrankungen ist das Risiko für Knochenfrakturen sehr erhöht. Neben der wichtigen Funktion für unsere Knochengesundheit ist Vitamin D aber auch für die Bildung und den Erhalt der Muskeln zuständig. Ein Defizit kann also auch zu Muskelschwäche führen. (5)

Welche möglichen Erkrankungen können in Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Mangel stehen?

Wie erwähnt, kann Vitamin-D-Mangel auch mit ernsteren Erkrankungen einhergehen oder aus ihnen resultieren. Welche das sind, kannst du aus der folgenden Tabelle entnehmen.

Krankheit Beschreibung
Krebs Es besteht eine hohe Korrelation zwischen Vitamin-D-Mangel und dem Risiko, an Krebs zu erkranken. Vitamin D ist für die Regulation von Genen verantwortlich, die Krebszellen aktivieren bzw. zerstören können. (6)
Diabetes Typ 2 Man vermutet, dass Vitamin D auch eine Rolle bei der Erkrankung Diabetes spielt, da es verschiedene Mechanismen beeinflusst, die die Krankheit auslösen. (7)
Asthma Vitamin-D-Mangel soll auch das Risiko einer Entzündung der Atemwege erhöhen und somit in Verbindung mit der Krankheit Asthma stehen. (8)
Multiple Sklerose Die Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose steht Studien zufolge auch in Zusammenhang mit einem niedrigen Vitamin-D-Wert. (9)

Die Erkrankung Krebs kann in Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Mangel stehen. Man vermutet eine Auswirkung des Vitamin-D-Status auf die Modifikation bestimmter Gene, die das Immunsystem und somit die Abwehr von Krebszellen beeinflussen. (6) Weiterhin kann auch Diabetes durch Vitamin-D-Mangel ausgelöst werden. Denn das Hormon soll einen Einfluss auf die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse haben. (7)

Eine weitere Korrelation soll zwischen Asthma und Vitamin-D-Mangel bestehen, denn ein niedriger Vitamin-D-Wert kann mit einer schlechten Lungenfunktion einhergehen. (8) Zudem hängt mit der Vitamin-D-Versorgung auch die Funktion des Immunsystems zusammen, deswegen ist bei einem Mangel auch das Risiko für Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose erhöht. (9)

Vitamin-D-Mangel Symptome bei Erwachsenen: Die häufigsten Anzeichen für einen Vitamin-D-Mangel

Nun weißt du über das Wichtigste zum Thema Vitamin-D-Mangel bei Erwachsenen Bescheid. Falls du Zweifel hast, ob dein Körper ausreichend mit Vitamin D versorgt ist, solltest du auf einige erste Symptome achten. Welche dies sind und wie sie sich genau äußern, kannst du im folgenden Abschnitt nachlesen.

Müdigkeit

Müdigkeit und Erschöpfung am Tag sind verbreitete Symptome für einen Vitamin-D-Mangel, da das Hormon unser Energieniveau stark beeinflusst. Weil Müdigkeit aber jeden hin und wieder betrifft, wird es meist nicht als Symptom eines Mangels wahrgenommen.

Vitamin D Mangel Symptome Erwachsene

Bist du im Alltag auch von Müdigkeit geplagt? Das könnte auf einen Vitamin-D-Mangel hinweisen. (Bildquelle: unsplash.com / Stacey Gabrielle Koenitz Rozells)

Eine mögliche Energielosigkeit kann auch andere Gründe haben, aber besonders im Winter sollte man einen Vitamin-D-Mangel als Ursache heranziehen. Auffällig ist es, wenn man in dunkleren Monaten dauerhaft von Müdigkeit geplagt ist, obwohl man ausreichend lange schläft.

Kopfschmerzen

Ein weiteres Indiz für einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel sind Kopfschmerzen oder Migräne. Man vermutet Entzündungen in Nerven und Blutgefäßen und ein schwaches Immunsystem als Auslöser. (10) Diese Faktoren hängen wiederum direkt mit der Vitamin-D-Versorgung zusammen.

Durch die Korrelation zu Kopfschmerzen stellt das Vitamin auch eine mögliche Behandlungsmöglichkeit dar. Eine Dosis von 1000–4000 IU Vitamin D kann die Intensität und die Häufigkeit der Attacken lindern. (11)

Immer mehr Menschen klagen über Kopfschmerzen oder Migräne – besonders in den nördlicheren Breitengraden. Daher untersuchte man den Vitamin D Wert einiger Migränepatienten und fand heraus, dass viele von ihnen unter einem Mangel litten. Menschen mit einer normalen Vitamin-D-Versorgung wiesen ein 80% geringeres Risiko für Migräne auf. (10)

Depression

Auch für Depressionen oder andere psychische Krankheiten kann ein Vitamin-D-Mangel verantwortlich sein. Vor allem die Winterdepression SAD trifft Menschen mit niedriger Versorgung an Vitamin D. Solltest du in den dunkleren Monaten Traurigkeit, Energielosigkeit und ein erhöhtes Schlafbedürfnis verspüren, könntest du unter SAD leiden. (12)

Der Grund für den Zusammenhang zu Depressionen ist die Auswirkung des Sonnenvitamins auf die Produktion von Serotonin und Dopamin. Hat man zu wenig Vitamin D und somit zu wenig von diesen sogenannten Glückshormonen im Blut, wirkt sich das negativ auf die psychische Gesundheit aus. (12)

Infektanfälligkeit

Eine schlechte Vitamin-D-Versorgung kann auch eine schlechte Immunabwehr nach sich ziehen, sodass Betroffene öfter krank sind. Vor allem die Atemwege sind dann sehr anfällig für Infektionen.

Ein Vitamin-D-Mangel erhöht das Risiko für eine Erkältung um ca. 40%.

Der Grund dafür ist, dass Vitamin D die Entstehung von sogenannten Makrophagen in unserem Körper beeinflusst. Sie sind ein erster wichtiger Bestandteil des Immunsystems, denn diese Zellen produzieren Stoffe, die Viren, Pilze und Bakterien abtöten können. (13)

Außerdem kann Vitamin D die Aktivität der natürlichen Killerzellen steigern, die Viren und andere Erreger abwehren. (13) Insgesamt können also jegliche Infekte auf einen Vitamin-D-Mangel zurückzuführen sein.

Schlafstörungen

Auch Schlafprobleme, mit denen heutzutage viele Menschen zu kämpfen haben, sind oft auf einen Vitamin-D-Mangel zurückzuführen. Um dies zu überprüfen, führten Forscher eine Studie durch. Nach einer Supplementation mit Vitamin D gaben Teilnehmer an, schneller einzuschlafen, besser durchzuschlafen und am nächsten Tag leistungsfähiger zu sein. (14)

Weitere Ursachen eines Schlafmangels können natürlich auch psychische Belastungen, ernstere Erkrankungen oder Wirkstoffe wie Alkohol, Drogen oder Koffein sein. Solltest du also über eine längere Zeit schlecht schlafen, ist es sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen. Bevor du jedoch zu starken Schlafmitteln greifst, lohnt sich eine Überprüfung des Vitamin-D-Wertes.

Hauterkrankungen

Unser Immunsystem, das nur mit einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung optimal funktioniert, wehrt auch Erkrankungen der Haut ab. Hat unser Körper zu wenig von dem Sonnenvitamin, kann es zu Hautreaktionen kommen. Beispiele dafür sind die folgenden:

Hauterkrankung Beschreibung
Akne Die Hauterkrankung Akne geht einher mit einer Verstopfung der Talgdrüsen und einem Befall von Bakterien. Ein Vitamin-D-Mangel kann dafür verantwortlich sein.
Neurodermitis Auch bei dieser Krankheit, die vermutlich in der Ausschüttung von entzündungsfördernden Botenstoffen resultiert, kann Vitamin D eine Rolle spielen.
Schuppenflechte Als eine Autoimmunreaktion geht Schuppenflechte oder Psoriasis einher mit einer Entzündung der Haut, die ebenfalls in Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Mangel stehen kann.

Eine sehr verbreitete Hauterkrankung ist Akne. Als Hormon hat Vitamin D großen Einfluss auf Prozesse im Körper, die diese Entzündung auslösen können. Ein durch Vitamin-D-Mangel geschwächtes Immunsystem ermöglicht einen Befall von Bakterien. Wie eine Studie zeigt, kann eine Therapie mit Vitamin D das Hautbild von Betroffenen um 80% verbessern. (15)

Weiterhin kann die Krankheit Neurodermitis in Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Mangel stehen. Man vermutet einen Defekt der Hautbarriere als Ursache, wobei Vitamin D durch die Immunmodulation helfen kann. (16)

Ähnlich ist es bei Schuppenflechte, die auch unter dem Namen Psoriasis bekannt ist. Vitamin D bildet hierbei eine schonendere Behandlungsmöglichkeit, deren Wirkung mit der von den normalerweise eingesetzten Kortikosteroiden gleichgesetzt werden kann. (17)

Fazit

Zusammenfassend können also viele Symptome auf einen Vitamin-D-Mangel hinweisen. Falls du mit Schlafproblemen, Kopfschmerzen, depressiver Stimmung, häufigen Infekten oder Hautentzündungen zu kämpfen hast, ist eine Überprüfung deines Vitamin-D-Wertes beim Arzt empfehlenswert.

Auch Veganer oder Menschen, die nicht ausreichend Sonnenstrahlung aufnehmen, sollten das Risiko eines Vitamin-D-Mangels berücksichtigen. Besonders im Winter ist die Gefahr einer unzureichenden Versorgung mit dem Sonnenvitamin hoch.

Dann sollte man sich über eine Therapie mit Nahrungsergänzungsmitteln beraten lassen, denn ein Defizit kann schwerwiegende Folgen haben oder sogar ernste Erkrankungen nach sich ziehen.

Bildquelle: Milkos / 123rf

Einzelnachweise (17)

1. Rabenberg M, Scheidt-Nave C, Busch M A, Rieckmann N, Hintzpeter B, Mensink G B M. Vitamin D status among adults in Germany – results from the German Health Interview and Examination Survey for Adults (DEGS1). BMC Public Health (2015) 15:641. DOI 10.1186/s12889-015-2016-7.
Quelle

2. Rabenberg M, Scheidt-Nave C, Busch M A, Thamm M, Rieckmann N, Durazo-Arvizu R A, Dowling K G, Škrabáková Z, Cashman K D, Sempos C T, Mensink G. Implications of standardization of serum 25-hydroxyvitamin D data for the evaluation of vitamin D status in Germany, including a temporal analysis. 2018-07-06. DOI: 10.25646/5667
Quelle

3. Linseisen J, Bechthold A, Bischoff-Ferrari H A, Hintzpeter B, Leschik-Bonnet E, Reichrath J, Stehle P, Volkert D, Wolfram G, Zittermann A. Vitamin D und Prävention ausgewählter chronischer Krankheiten. 2011 Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Quelle

4. Schöttker B, Haug U, Schomburg L, Köhrle J, Perna L, Müller H, Holleczek B, Brenner H. Strong associations of 25-hydroxyvitamin D concentrations with all-cause, cardiovascular, cancer, and respiratory disease mortality in a large cohort study. Am J Clin Nutr. 2013 Apr;97(4):782-93. doi: 10.3945/ajcn.112.047712. Epub 2013 Feb 27. PMID: 23446902.
Quelle

5. Szabó A. Skeletal and extra-skeletal consequences of vitamin D deficiency. Orv Hetil. 2011 Aug 14;152(33):1312-9. Hungarian. doi: 10.1556/OH.2011.29186. PMID: 21824858.
Quelle

6. Hossein-nezhad A, Spira A, Holick MF. Influence of vitamin D status and vitamin D3 supplementation on genome wide expression of white blood cells: a randomized double-blind clinical trial. PLoS One. 2013;8(3):e58725. doi: 10.1371/journal.pone.0058725. Epub 2013 Mar 20. PMID: 23527013; PMCID: PMC3604145.
Quelle

7. Mitri J, Pittas AG. Vitamin D and diabetes. Endocrinol Metab Clin North Am. 2014 Mar;43(1):205-32. doi: 10.1016/j.ecl.2013.09.010. Epub 2013 Dec 12. PMID: 24582099; PMCID: PMC3942667.
Quelle

8. Hall SC, Agrawal DK. Vitamin D and Bronchial Asthma: An Overview of Data From the Past 5 Years. Clin Ther. 2017 May;39(5):917-929. doi: 10.1016/j.clinthera.2017.04.002. Epub 2017 Apr 25. PMID: 28449868; PMCID: PMC5607643.
Quelle

9. Döring A, Paul F, Dörr J. Vitamin D und Multiple Sklerose : Der Stellenwert für das Erkrankungsrisiko und die Behandlung [Vitamin D and multiple sclerosis : the role for risk of disease and treatment]. Nervenarzt. 2013 Feb;84(2):173-89. German. doi: 10.1007/s00115-012-3645-z. PMID: 23052893.
Quelle

10. Togha M, Razeghi Jahromi S, Ghorbani Z, Martami F, Seifishahpar M. Serum Vitamin D Status in a Group of Migraine Patients Compared With Healthy Controls: A Case-Control Study. Headache. 2018 Nov;58(10):1530-1540. doi: 10.1111/head.13423. Epub 2018 Oct 20. PMID: 30341768.
Quelle

11. Ghorbani Z, Togha M, Rafiee P, Ahmadi ZS, Rasekh Magham R, Haghighi S, Razeghi Jahromi S, Mahmoudi M. Vitamin D in migraine headache: a comprehensive review on literature. Neurol Sci. 2019 Dec;40(12):2459-2477. doi: 10.1007/s10072-019-04021-z. Epub 2019 Aug 3. PMID: 31377873.
Quelle

12. Stewart AE, Roecklein KA, Tanner S, Kimlin MG. Possible contributions of skin pigmentation and vitamin D in a polyfactorial model of seasonal affective disorder. Med Hypotheses. 2014 Nov;83(5):517-25. doi: 10.1016/j.mehy.2014.09.010. Epub 2014 Sep 18. PMID: 25270233.
Quelle

13. Zittermann A, Pilz S, März W. Vitamin D und Infektanfälligkeit. DOI http://dx.doi.org/10.1055/s-0035-1552694. Aktuel Ernahrungsmed 2015; 40: 240–246. Georg Thieme Verlag KG. Stuttgart · New York. ISSN 0341-0501.
Quelle

14. Majid M S, Ahmad H S, Bizhan H, Hosein H Z M, Mohammad A (2018). The effect of vitamin D supplement on the score and quality of sleep in 20–50 year-old people with sleep disorders compared with control group. Nutritional Neuroscience. 21:7, 511-519. DOI: 10.1080/1028415X.2017.1317395
Quelle

15. Doktorsky A, Platt S S. VITAMIN D IN THE TREATMENT OF ACNE VULGARIS. JAMA. 1933;101(4):275. doi:10.1001/jama.1933.27430290001010
Quelle

16. Mutgi K, Koo J. Update on the Role of Systemic Vitamin D in Atopic Dermatitis. 07 September 2012. https://doi.org/10.1111/j.1525-1470.2012.01850.x
Quelle

17. Mason AR, Mason J, Cork M, Dooley G, Edwards G. Topical treatments for chronic plaque psoriasis. Cochrane Database Syst Rev. 2009 Apr 15;(2):CD005028. doi: 10.1002/14651858.CD005028.pub2. Update in: Cochrane Database Syst Rev. 2013;3:CD005028. PMID: 19370616.
Quelle

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Wissenschaftliche Studie
Rabenberg M, Scheidt-Nave C, Busch M A, Rieckmann N, Hintzpeter B, Mensink G B M. Vitamin D status among adults in Germany – results from the German Health Interview and Examination Survey for Adults (DEGS1). BMC Public Health (2015) 15:641. DOI 10.1186/s12889-015-2016-7.
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Wissenschaftliche Studie
Rabenberg M, Scheidt-Nave C, Busch M A, Thamm M, Rieckmann N, Durazo-Arvizu R A, Dowling K G, Škrabáková Z, Cashman K D, Sempos C T, Mensink G. Implications of standardization of serum 25-hydroxyvitamin D data for the evaluation of vitamin D status in Germany, including a temporal analysis. 2018-07-06. DOI: 10.25646/5667
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Wissenschaftlicher Artikel
Linseisen J, Bechthold A, Bischoff-Ferrari H A, Hintzpeter B, Leschik-Bonnet E, Reichrath J, Stehle P, Volkert D, Wolfram G, Zittermann A. Vitamin D und Prävention ausgewählter chronischer Krankheiten. 2011 Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
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Wissenschaftliche Studie
Schöttker B, Haug U, Schomburg L, Köhrle J, Perna L, Müller H, Holleczek B, Brenner H. Strong associations of 25-hydroxyvitamin D concentrations with all-cause, cardiovascular, cancer, and respiratory disease mortality in a large cohort study. Am J Clin Nutr. 2013 Apr;97(4):782-93. doi: 10.3945/ajcn.112.047712. Epub 2013 Feb 27. PMID: 23446902.
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Wissenschaftlicher Artikel
Szabó A. Skeletal and extra-skeletal consequences of vitamin D deficiency. Orv Hetil. 2011 Aug 14;152(33):1312-9. Hungarian. doi: 10.1556/OH.2011.29186. PMID: 21824858.
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Wissenschaftliche Studie
Hossein-nezhad A, Spira A, Holick MF. Influence of vitamin D status and vitamin D3 supplementation on genome wide expression of white blood cells: a randomized double-blind clinical trial. PLoS One. 2013;8(3):e58725. doi: 10.1371/journal.pone.0058725. Epub 2013 Mar 20. PMID: 23527013; PMCID: PMC3604145.
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Wissenschaftlicher Artikel
Mitri J, Pittas AG. Vitamin D and diabetes. Endocrinol Metab Clin North Am. 2014 Mar;43(1):205-32. doi: 10.1016/j.ecl.2013.09.010. Epub 2013 Dec 12. PMID: 24582099; PMCID: PMC3942667.
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Wissenschaftlicher Artikel
Hall SC, Agrawal DK. Vitamin D and Bronchial Asthma: An Overview of Data From the Past 5 Years. Clin Ther. 2017 May;39(5):917-929. doi: 10.1016/j.clinthera.2017.04.002. Epub 2017 Apr 25. PMID: 28449868; PMCID: PMC5607643.
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftliche Studie
Togha M, Razeghi Jahromi S, Ghorbani Z, Martami F, Seifishahpar M. Serum Vitamin D Status in a Group of Migraine Patients Compared With Healthy Controls: A Case-Control Study. Headache. 2018 Nov;58(10):1530-1540. doi: 10.1111/head.13423. Epub 2018 Oct 20. PMID: 30341768.
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Wissenschaftliche Studie
Ghorbani Z, Togha M, Rafiee P, Ahmadi ZS, Rasekh Magham R, Haghighi S, Razeghi Jahromi S, Mahmoudi M. Vitamin D in migraine headache: a comprehensive review on literature. Neurol Sci. 2019 Dec;40(12):2459-2477. doi: 10.1007/s10072-019-04021-z. Epub 2019 Aug 3. PMID: 31377873.
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Wissenschaftlicher Artikel
Stewart AE, Roecklein KA, Tanner S, Kimlin MG. Possible contributions of skin pigmentation and vitamin D in a polyfactorial model of seasonal affective disorder. Med Hypotheses. 2014 Nov;83(5):517-25. doi: 10.1016/j.mehy.2014.09.010. Epub 2014 Sep 18. PMID: 25270233.
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Wissenschaftlicher Artikel
Zittermann A, Pilz S, März W. Vitamin D und Infektanfälligkeit. DOI http://dx.doi.org/10.1055/s-0035-1552694. Aktuel Ernahrungsmed 2015; 40: 240–246. Georg Thieme Verlag KG. Stuttgart · New York. ISSN 0341-0501.
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Wissenschaftliche Studie
Majid M S, Ahmad H S, Bizhan H, Hosein H Z M, Mohammad A (2018). The effect of vitamin D supplement on the score and quality of sleep in 20–50 year-old people with sleep disorders compared with control group. Nutritional Neuroscience. 21:7, 511-519. DOI: 10.1080/1028415X.2017.1317395
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Wissenschaftlicher Artikel
Doktorsky A, Platt S S. VITAMIN D IN THE TREATMENT OF ACNE VULGARIS. JAMA. 1933;101(4):275. doi:10.1001/jama.1933.27430290001010
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Wissenschaftlicher Artikel
Mutgi K, Koo J. Update on the Role of Systemic Vitamin D in Atopic Dermatitis. 07 September 2012. https://doi.org/10.1111/j.1525-1470.2012.01850.x
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Wissenschaftliche Studie
Mason AR, Mason J, Cork M, Dooley G, Edwards G. Topical treatments for chronic plaque psoriasis. Cochrane Database Syst Rev. 2009 Apr 15;(2):CD005028. doi: 10.1002/14651858.CD005028.pub2. Update in: Cochrane Database Syst Rev. 2013;3:CD005028. PMID: 19370616.
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Testberichte