Zuletzt aktualisiert: 29. März 2021

Sonnenlicht wärmt und macht einen grauen Tag einfach schöner. Doch was hat die Sonne mit Vitamin D zu tun? In unserem Artikel möchten wir dir erläutern, wie Vitamin D und Sonne zusammenhängen und wieso Sonnenlicht so wichtig ist um Vitamin D zu bilden.

Wir möchten dir zeigen, wann dein Körper Vitamin D optimal über die Sonne aufnehmen und bilden kann. Wir hoffen, mit unserem Artikel deine Zweifel ausräumen zu können und Klarheit zum Thema Vitamin D und Sonne zu schaffen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Vitamin D ist ein Hormon, welches in unserer Haut mithilfe von UV-B Strahlen aus der Sonne gebildet werden kann. Dabei ist es wichtig zu wissen, wann unser Körper bestmöglich Vitamin D produzieren kann. Faktoren wie der Sonnenstand, die Jahreszeit, der Breitengrad und die Hautfarbe spielen dabei eine wichtige Rolle.
  • Vitamin D bezeichnet eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, die in vielen Prozessen des Körpers involviert sind. So ist Vitamin D ein entscheidender Faktor im Calciumhaushalt und der Knochenmineralisation. Doch auch in weiteren Organen spielt Vitamin D eine wichtige Rolle.
  • Neben der Sonne kann Vitamin D auch über die Nahrung aufgenommen werden. Doch lediglich 10 bis 20 Prozent unseres täglichen Vitamin D Bedarfs können über die Nahrung gedeckt werden. Nahrungsergänzungsmittel spielen vor allem im Winter eine wichtige Rolle für den Vitamin D Spiegel.

Vitamin D durch Sonne: Was du wissen solltest

Vitamin D und Sonne gehören zusammen wie Topf und Deckel. Alles, was du zu diesem Thema wissen muss findest du in unserem Artikel. Wir wollen dir alle wichtigen Fragen beantworten und deine Zweifel bezüglich Sonne und Vitamin D ausräumen.

Was ist Vitamin D und wofür ist es wichtig?

Vitamin D bezeichnet eine Gruppe fettlöslicher Vitamine. Diese sind wichtig um einen normalen Calciumhaushalt und die Knochenmineralisation aufrechtzuerhalten. Genau genommen ist Vitamin D gar kein Vitamin, sondern ein Hormon, oder besser gesagt die Vorstufe eines Hormons.

Im Körper wird das Vitamin D dann in Calcitriol, oder auch Vitamin D3 genannt, umgewandelt.

Calcitriol ist die biologisch aktive Form des Vitamin D, also die Form, die im Körper wirkt.

Calcitriol ist entscheidend, damit unser Dünndarm Calcium absorbieren kann. Ein bestimmter Wert an Vitamin D ist nötig, damit dieser Prozess funktionieren kann. Ebenso die Phosphatabsorption erfolgt mittels Vitamin D. Vitamin D steigert die Bildung des Phosphattransporters. (1, 2)

Ebenso spielt Vitamin D bei der Knochenmineralisierung eine entscheidende Rolle. Zum einen ist Vitamin D essenziell für einen geregelten und normalen Knochenaufbau und -abbau. Zu anderen fördert es den Einbau von Calcium in die Knochen.

Dadurch bleibt der Knochen stabil und gesund. (2, 3) Weitere wichtige Funktionen erfüllt Vitamin D in der Nebenschilddrüse und in der Niere. (2)

Vitamin D steht im Zusammenhang mit dem Immunsystem. Es kann die angeborene und adaptive Immunantwort verändern. Ein Vitamin D Mangel geht mit einer höheren Anfälligkeit für Infektionen einher. (6)

Neueren Erkenntnissen zufolge spielt Vitamin D eine wichtige Rolle im Auge und kann präventiv gegen eine altersbedingte Makuladegeneration helfen. Wenn man frühzeitig beginnt seinen Vitamin D Spiegel im Gleichgewicht zu halten, ist das Risiko bei Frauen unter 75 Jahren um fast 60 Prozent geringer, dass diese degenerative Augenerkrankung entsteht. (4, 5)

Kann mein Körper durch Sonne Vitamin D produzieren?

Die größte Menge an Vitamin D, ganze 80 bis 90 Prozent, werden durch die Aufnahme von UV-B Strahlen im Körper gebildet. Die Sonne ist somit essentiell um Vitamin D in unserer Haut zu produzieren. (7)

Vitamin D Sonne

Ein kurzes Sonnenbad kann deinen Vitamin D Spiegel stark beeinflussen. (Bildquelle: Sebastian Coman Travel / Unsplash)

Unsere oberste Hautschicht, die Epidermis, besitzt eine Vorstufe des Vitamin Ds. Diese Vorstufe heißt 7-Dehydrocholesterol. Wenn nun UV-B Strahlen in der richtigen Wellenlänge und im richtigen Winkel auf unsere Haut scheinen, kann der Körper Vitamin D synthetisieren. (8)

Das neu gebildete Vitamin D wird darauf an ein Protein gebunden und über das Blut in die Leber transportiert, wo es zu Calcidiol umgebaut wird.

Nachdem Vitamin D in seine aktive Form umgewandelt wurde, kann es im Körper seine zahlreichen Wirkungen entfachen.

Zu welcher Jahreszeit kann man Vitamin D durch die Sonne aufnehmen?

Vitamin D kann durch die Sonne gebildet werden. Das wissen wir nun, aber ist das immer der Fall? Nein, leider nicht. Je nördlicher man sich in Deutschland befindet, desto schwerer ist es, mithilfe der Sonne Vitamin D zu bilden.

In den Monaten von Oktober bis März, an denen die Tage deutliche kürzer sind, als im Sommer kann der Körper gar kein Vitamin D durch Sonnenlicht produzieren.

Die Sonneneinstrahlung ist zu flach, wenn sie auf unsere Haut auftritt. Der UV-B Anteil wird schon bevor er auf unsere Haut treffen kann durch die Atmosphäre absorbiert. (9)

Im Winter kann unser Körper kein Vitamin D durch die Sonne bilden.

In der Zeit von Anfang April bis Ende September kann unsere Körper Vitamin D durch die Sonne produzieren. Doch auch hier ist nur ein gewisses Zeitfenster möglich. Maximal von 11 bis 15 Uhr kann hat die Sonne den richtigen Winkel und somit die UV-B Strahlen die Kraft bis zu unserer Haut zu gelangen.

Je weiter man sich von Sonnenhöchststand am 21. Juni entfernt, desto schwieriger ist es auf der Haut Vitamin D zu synthetisieren. (7, 11)

In den Monaten April und September kann nur noch in den Mittagsstunden und schon deutlich weniger Vitamin D gebildet werden.

In der folgenden Tabelle kannst du sehen welche durchschnittlichen Mengen an Vitamin D im Körper von in Deutschland lebenden Menschen gebildet werden können.

Monat J F M A M J J A S O N D
Durchschnittlicher Vitamin D Spiegel in ng/ml 11 10 12 14 16 18 24 32 30 19 17 14

Im Winter nimmt der Vitamin D Spiegel sichtlich ab. Hier kann Vitamin D nicht mehr ausreichend durch die Sonne synthetisiert werden.

Wie lange muss ich in die Sonne gehen, um genügend Vitamin D zu produzieren?

Die Aufenthaltsdauer in der Sonne variiert nach Hauttyp und Breitengrad. Bei einem jungen hellhäutigen Menschen mit blasser Haut genügen schon 10 bis 12 Minuten an einem sonnigen Sommermittag auf 42° Breite in Meereshöhe (Barcelona oder Rom). Ein dunkelheutiger Mensch benötigt mit gleichen Ortsbedingungen 120 Minuten.

Wenn sich Menschen den ganzen Körper mit Sonne bestrahlen lassen würden, würde ihr Körper innerhalb der nächsten 24 Stunden eine Menge an Vitamin D bilden, die vergleichbar ist mit 10.000 bis 20.000 IE Vitamin D aus Nahrungsmitteln. Das entspricht einem Vielfachen des Tagesbedarfes. Daran sieht man, dass schon eine kurze intensive Zeit in der Sonne mit einem hohen UV-B Anteil genügend Vitamin D bilden kann. (10)

Vitamin D Sonne

Je mehr Haut von der Sonne berührt wird, desto mehr Vitamin D kann produziert werden. (Bildquelle: Christopher Sardegna / Unsplash)

Natürlich ist die Bildung von Vitamin D nur gesund, wenn kein Sonnenbrand auf der Haut entsteht. Denn nur so kann Hautkrebs verhindert werden. Wenn die Haut braun wird und Melanin bildet, kann weniger Vitamin D produziert werden. Das schützt den Körper zum einen vor Verbrennungen, zum anderen aber auch von einer Vitamin D Überdosis.

Warum kann man einen Vitamin D Mangel bekommen, trotz dass man sich genug in der Sonne aufhält?

Wie bereits erwähnt ist es nicht zu jeder Jahreszeit und auf jedem Breitengrad gleichermaßen möglich Vitamin D durch die Sonne zu produzieren. Daher kann es passieren, dass du trotz dem du dich genügend in der Sonne aufhältst, nicht genügend Vitamin D produzierst.

Um Vitamin D zu produzieren, ist ein ausreichender UV-B Anteil im Sonnenlicht nötig.

Der UV-B Anteil ist bei einem zu flachen Einfallswinkel nicht ausreichend. Im Winter kann daher nördlich des 51. Breitengrades, also oberhalb von Köln, Erfurt und Dresden, selbst in der Mittagszeit kein Vitamin D gebildet werden. Südlich des 37. Breitengrades, im südlichen Sizilien zum Beispiel, ist eine ausreichende Vitamin D Bildung das ganze Jahr möglich.(7, 11)

Grob kann man also sagen, dass in den Monaten, an denen die Tage kürzer sind, als die Nächte und der Einfallswinkel der Sonne zu flach ist, produziert unser Körper kein Vitamin D durch die Sonne.

Andere Gründe warum dein Körper kein Vitamin D produziert können folgende sein.

  • Sonnencreme und Schatten: Eine zu große Mengen Sonnencreme oder zu viel Aufhalten im Schatten können Gründe sein, weshalb dein Körper kein Vitamin D produzieren kann. Unser Körper benötigt direkte Bestrahlung mit UV-B Strahlen der Sonne, um Vitamin D zu bilden.
  • Kleidung: Es ist notwendig, dass die Sonne direkt auf der Haut auftritt, um Vitamin D zu bilden. Es kann somit für Menschen, die vor allem dichte Kleidung tragen, kein Vitamin D synthetisieren können. Je dünner oder großmaschiger die Kleidung ist, desto eher ist es möglich trotzdem Vitamin D zu bilden.
  • Glasscheibe: Auch die Scheiben deines Fensters absorbieren nahezu das gesamte UV-B. Somit kann dein Körper, wenn du dich hinter einer Glasscheibe befindest, zwar von der Sonne gewärmt werden, aber kein Vitamin D produzieren.
  • Solarium: Solarienbesuche sind nicht förderlich um das D Vitamin zu bilden. Die Strahlen des Solariums sind vorwiegend UV-A Strahlen und weniger UV-B. Außerdem bildet deine Haut mehr Melanin, was dazu führt, dass du weniger UV-B durch die Sonne produzieren kannst. (12)

Sollte man Vitamin D supplementieren, auch wenn man genügend in die Sonne geht?

Vitamin D zu supplementieren kann auf jeden Fall sinnvoll sein. Nicht nötig ist es, wenn du dich in den Sommermonaten wenigstens 10 bis 15 Minuten am Mittag, mit etwas freier Haut, spricht Gesicht, Hände, Unterarme, in der Sonne aufhältst.

Vitamin D Sonne

Auch wenn die Wintersonne kein Vitamin D mehr bilden kann, tut sie trotzdem gut. (Bildquelle: Natia Rukhadze on Unsplash)

In den Wintermonaten, in denen kein Vitamin D trotz ausreichender Exposition zur Sonne gebildet werden kann, ist es sinnvoll zusätzlich Vitamin D zu nehmen. Wann und warum man Vitamin D supplementieren sollte erfährst du im Abschnitt Alternativen zur Vitamin D Aufnahme durch Sonne.

Wann und für wen ist Vitamin D durch Sonnenlicht sinnvoll?

Vitamin D durch die Sonne aufzunehmen ist grundsätzlich immer dann sinnvoll, wenn es möglich ist. Das heißt, zur Mittagszeit in den Sommermonaten wenn die Sonne im richtigen Winkel steht, damit genügend UV-B auf unsere Haut treffen kann und Vitamin D gebildet werden kann.

Sinnvoll, sich in der Sonne aufzuhalten um Vitamin D zu synthetisieren, ist es für jeden Menschen. Allerdings ist das nicht immer ausreichend.

Einen höheren Bedarf an Vitamin D haben zum Beispiel ältere Menschen.(13) Die Vitamin D Synthese in der Haut nimmt im Alter ab. Außerdem halten sich ältere Menschen meist weniger im Freien auf. Dadurch können Probleme entstehen. Eine zusätzliche Aufnahme von Vitamin D Supplementen wird empfohlen.

Eine Vitamin D Supplementierung im Winter ist ratsam.

Vitamin D aus Sonnenlicht ist auch besonders wichtig für Menschen mit chronischen Darmerkrankungen.

Da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist und über den Darm aufgenommen wird, können Menschen mit chronischen Darmkrankheiten Vitamin D schlechter über den Darm resorbieren. Über die Haut kann Vitamin D trotzdem aufgenommen werden. (14)

Generell gilt, für Menschen, die Probleme haben auf andere Weise Vitamin D aufzunehmen, ist die Exposition zur Sonne entscheidend. Bei Menschen mit stark beeinträchtigter Nierenfunktion und einem Magnesiummangel kann ebenfalls ein Vitamin D Mangel entstehen. Diese Menschen sollte Vitamin D supplementieren. (13)

Was sollte man beachten, wenn man Vitamin D durch die Sonne aufnehmen möchte?

Um ausreichend Vitamin D mithilfe der Sonne aufnehmen zu können sollte man folgende Dinge beachten. Begib dich in den Sommermonaten zur Mittagszeit mit mindestens freiem Gesicht, Händen und Unterarmen für 15 Minuten in die Sonne. So kann dein Körper ausreichend Vitamin D produzieren.

Je mehr Haut von der Sonne getroffen wird, desto besser. Vermeide allerdings zu lange in der Sonne zu bleiben und so einen Sonnenbrand zu bekommen. Denn dann war das Sonnenbad nicht nützlich, sondern eher schädlich und fördert das Hautkrebsrisiko.

Ein kurzes Sonnenbad von 15 Minuten kann ausreichen, um den Vitamin D Bedarf zu decken.

Für eine Zeit von 15 Minuten ist in der Regel auch noch keine Sonnencreme nötig. Diese hemmt die Vitamin D Aufnahme nämlich. Solltest du dich längere Zeit in der Sonne aufhalten, ist Sonnencreme aber unbedingt nötig.

Genau wie Sonnencreme hemmen auch dichte Kleidung und Schatten die Vitamin D Produktion. Versuche daher wirklich dich für eine kurze Zeit in der Sonne aufzuhalten.

Bei ältere Menschen nimmt die Fähigkeit Vitamin D über die Haut zu bilden langsam ab. Daher ist es hier zu empfehlen öfter kurze Zeiten in der Sonne zu verbringen oder sogar zusätzliche Vitamin D zu supplementieren. (7) Im Winter ist in Deutschland die Produktion von Vitamin D durch die Sonne nicht möglich. Ob eine Supplementierung nötig ist, kann mit einem Arzt besprochen werden.

Welche Alternativen gibt es zur Vitamin D Aufnahme durch die Sonne?

Auch wenn das UV-B aus Sonnenlicht mit 80 bis 90 Prozent der Aufnahme der wichtigste Weg ist um Vitamin D zu bilden, kann man Vitamin D auch über andere Wege aufnehmen. Die beiden Möglichkeiten sind folgende.

Eine kurze Erklärung zu Aufnahme von Vitamin D über die Nahrung und über Supplemente, was man beachten muss und welche Lebensmittel Vitamin D enthalten möchten wir dir nun näher bringen.

Ernährung

Vitamin D kann über die Nahrung durch Resorption im Dünndarm aufgenommen werden. Der Fettanteil in der Nahrung ist entscheidend für eine gute Aufnahme. Nahrungsfette sind die Transportmittel für Vitamin D in den Körper. (15)

Leider enthalten nur sehr wenige Nahrungsmittel ausreichend Vitamin D. Zu finden ist Vitamin D vor allem in fetthaltigem Fische, Innereien, Eiern und in sehr geringer Menge auch in Milchprodukten.

Neuerdings ist es Wissenschaftlern gelungen Pilze, die eine inaktive Form des Vitamin Ds enthalten, durch Bestrahlung mit UV Licht in eine biologisch aktive Form umzuwandeln.

Das Universitätsklinikum in Freiburg konnte diese neuen Erkenntnisse gewinnen. Zuchtchampignons, die mit UV Licht bestrahlt wurden, enthielten anschließende signifikante Mengen an Vitamin. Ähnliche Ergebnisse konnten auch mit anderen Pilzen gezeigt werden. (16, 17)

Der Anteil an Vitamin D, der über die Nahrung aufgenommen wird, beeinflusst unseren Vitamin D Spiegel nur zu 10 bis 20 Prozent. Sonnenlicht mit UV-B Strahlung ist noch immer der wichtigste Weg um Vitamin D zu bilden.(7)

Nahrungsergänzungsmittel

Eine weitere Möglichkeit, die in unserer modernen Zeit hohes Ansehen gewonnen hat, sind Supplemente. Vitamin D kann und muss teilweise über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

Sinnvoll ist eine Supplementation bei Menschen, die einerseits wenig der Sonne ausgesetzt sind und andererseits einer Risikogruppe angehören. Ein besonderes Risiko haben somit folgende Gruppen.

Risikogruppe Grund für das Risiko
ältere Menschen Die Synthese von Vitamin D in der Haut bei Menschen über 65 nimmt langsam ab.
Kranke Menschen, die aufgrund einer Krankheit lange bettlägerig sind und sich nicht im Freien aufhalten können.
Säuglinge Wegen ihrer empfindlichen Haut, werden Säuglinge weniger der Sonne ausgesetzt oder mehr geschätzt, was die Vitamin D Produktion nicht ausreichen ermöglicht.
Dunkelhäutige Menschen Dunkelhäutige Menschen, die in nördlichen Ländern leben können durch ihre stärkere Pigmentierung und der geringeren Sonneneinstrahlung weniger gut Vitamin D bilden.
Übergewichtige Da das in der Haut gebildetes Vitamin D in geringeren Mengen in den Kreislauf gelangt, haben übergewichtige Menschen öfter Probleme mit dem Vitamin D Spiegel als normalgewichtige Menschen.

(13, 18, 19)

Wenn man Vitamin D supplementiert, sollte man unbedingt darauf achte diese mit ausreichend Fett und zu einer Mahlzeit zu sich zu nehmen, da die Aufnahme so positiv gefördert wird.

Fazit

Die UV-B Strahlen im Sonnenlicht sind die wichtigste Quelle um Vitamin D zu produzieren. Daher ist es unbedingt nötig, sich regelmäßig für kurze Zeiträume im Sommer an der Sonne aufzuhalten.

Im Winter ist es in unseren Breitengraden leider nicht mehr möglich über die Sonne Vitamin D zu synthetisieren. Daher ist in diesen Monaten eine vermehrte Aufnahme von Vitamin D über die Nahrung oder sogar eine Supplementation von Vitamin D zu empfehlen.

Wir hoffen, wir konnten zum Thema Vitamin D und Sonne ein bisschen Licht ins Dunkle bringen. Wenn also gerade bei dir die Sonne schein, geh doch einfach raus und genieße die warmen Strahlen. Egal ob Sommer oder Winter, Sonne tut immer gut.

Bildquelle: Ratmaner / 123rf

Einzelnachweise (19)

1. Hollis, B.W. (2005): Circulating 25-Hydroxyvitamin D Levels Indicative of Vitamin D Sufficiency: Implications for Establishing a New Effective Dietary Intake Recommendation for Vitamin D. J Nutr 135:317-322.
Quelle

2. Adriana S. Dusso, Alex J. Brown, Eduardo Slatopolsky: Vitamin D. In: American Journal of Physiology-Renal Physiology. Band 289, Nr. 1, 2005, S. F8–F28, doi:10.1152/ajprenal.00336.2004.
Quelle

3. S. M. Plaza, D. W. Lamson: Vitamin K2 in bone metabolism and osteoporosis. In: Alternative medicine review: a journal of clinical therapeutic. Band 10, Nummer 1, März 2005, S. 24–35, PMID 15771560
Quelle

4. Amy E. Millen et al., Vitamin D Status and Early Age-Related Macular Degeneration in Postmenopausal Women, Archives of Ophthalmology, 2011; 129 (4): 481-489
Quelle

5. Johanna M. Seddonet et al., Smoking, Dietary Betaine, Methionine, and Vitamin D in Monozygotic Twins with Discordant Macular Degeneration: Epigenetic Implications, Ophthalmology 118/7, July 2011, 1386-1394
Quelle

6. Aranow, Cynthia. “Vitamin D and the immune system.” Journal of investigative medicine : the official publication of the American Federation for Clinical Research vol. 59,6 (2011): 881-6. doi:10.2310/JIM.0b013e31821b8755
Quelle

7. M. F. Holick: Environmental factors that influence the cutaneous production of vitamin D. In: Am J Clin Nutr. Band 61 (3 Suppl), 1995, S. 638S–645S.
Quelle

8. Rudi Hutterer: Fit in Biochemie. Springer, 2009, ISBN 978-3-8348-9379-6, S. 501.
Quelle

9. Webb, A. R., Kline, L., & Holick, M. F. (1988). Influence of Season and Latitude on the Cutaneous Synthesis of Vitamin D3: Exposure to Winter Sunlight in Boston and Edmonton Will Not Promote Vitamin D3Synthesis in Human Skin*. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 67(2), 373–378. doi: 10.1210/jcem-67-2-373
Quelle

10. B. W. Hollis: Circulating 25-Hydroxyvitamin D Levels Indicative of Vitamin D Sufficiency: Implications for Establishing a New Effective Dietary Intake Recommendation for Vitamin D. In: J Nutr. Band 135(2), 2005, S. 317–322.
Quelle

11. W. B. Grant, M. F. Holick: Benefits and Requirements of Vitamin D for Optimal Health: A Review. (Memento vom 17. April 2012 im Internet Archive) (PDF; 262 kB). In: Altern Med Rev. Band 10(2), 2005, S. 94–111.
Quelle

12. Gesundheitsamt Bremen (Hrsg.): Vitamin D-Mangel im Alter. In: Umwelt: Ernährung: Vitamin D-Mangel. Gesundheitsamt Bremen; abgerufen am 26. März 2015.
Quelle

13. Holick MF, Binkley NC, Bischoff-Ferrari HA, Gordon CM, Hanley DA, Heaney RP, Murad MH, Weaver CM; Endocrine Society. Evaluation, treatment, and prevention of vitamin D deficiency: an Endocrine Society clinical practice guideline. J Clin Endocrinol Metab. 2011 Jul;96(7):1911-30. doi: 10.1210/jc.2011-0385. Epub 2011 Jun 6. Erratum in: J Clin Endocrinol Metab. 2011 Dec;96(12):3908. PMID: 21646368.
Quelle

14. Galesanu C, Mocanu V. VITAMIN D DEFICIENCY AND THE CLINICAL CONSEQUENCES. Rev Med Chir Soc Med Nat Iasi. 2015 Apr-Jun;119(2):310-8. PMID: 26204630
Quelle

15. Bässler KH, Golly I, Loew D, Pietrzik K: Vitamin-Lexikon für Ärzte, Apotheker und Ernährungswissenschaftler. 3. Auflage. Urban & Fischer, München 2002
Quelle

16. P. Urbain, F. Singler, G. Ihorst, H.-K. Biesalski, H. Bertz: Bioavailability of vitamin D2 from UV-B-irradiated button mushrooms in healthy adults deficient in serum 25-hydroxyvitamin D: a randomized controlled trial. In: European Journal of Clinical Nutrition. 65, 2011, S. 965–971, doi:10.1038/ejcn.2011.53. DRKS-ID der Studie: DRKS00000195
Quelle

17. Paul Stamets: Place Mushrooms in Sunlight to Get Your Vitamin D. fungi.com, 08/06/2012; abgerufen am 29. April 2014.
Quelle

18. C. Braegger, C. Campoy, V. Colomb, T. Decsi, M. Domellof, M. Fewtrell, I. Hojsak, W. Mihatsch, C. Molgaard, R. Shamir, D. Turck, J. van Goudoever: Vitamin D in the healthy European paediatric population. In: Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition. Vol. 56, Nr. 6, 2013, S. 692–701. PMID 23708639
Quelle

19. J. Y. Lee, T. Y. So, J. Thackray: A review on vitamin d deficiency treatment in pediatric patients. In: The Journal of Pediatric Pharmacology and Therapeutics : JPPT : the official journal of PPAG. Band 18, Nummer 4, Oktober 2013, S. 277–291, doi:10.5863/1551-6776-18.4.277, PMID 24719588, PMC 3979050
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Klinische Studie
Hollis, B.W. (2005): Circulating 25-Hydroxyvitamin D Levels Indicative of Vitamin D Sufficiency: Implications for Establishing a New Effective Dietary Intake Recommendation for Vitamin D. J Nutr 135:317-322.
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Review
Adriana S. Dusso, Alex J. Brown, Eduardo Slatopolsky: Vitamin D. In: American Journal of Physiology-Renal Physiology. Band 289, Nr. 1, 2005, S. F8–F28, doi:10.1152/ajprenal.00336.2004.
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S. M. Plaza, D. W. Lamson: Vitamin K2 in bone metabolism and osteoporosis. In: Alternative medicine review: a journal of clinical therapeutic. Band 10, Nummer 1, März 2005, S. 24–35, PMID 15771560
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Multizentrische Studie
Amy E. Millen et al., Vitamin D Status and Early Age-Related Macular Degeneration in Postmenopausal Women, Archives of Ophthalmology, 2011; 129 (4): 481-489
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Klinische Studie
Johanna M. Seddonet et al., Smoking, Dietary Betaine, Methionine, and Vitamin D in Monozygotic Twins with Discordant Macular Degeneration: Epigenetic Implications, Ophthalmology 118/7, July 2011, 1386-1394
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Aranow, Cynthia. “Vitamin D and the immune system.” Journal of investigative medicine : the official publication of the American Federation for Clinical Research vol. 59,6 (2011): 881-6. doi:10.2310/JIM.0b013e31821b8755
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M. F. Holick: Environmental factors that influence the cutaneous production of vitamin D. In: Am J Clin Nutr. Band 61 (3 Suppl), 1995, S. 638S–645S.
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Wissenschaftlicher Artikel
Rudi Hutterer: Fit in Biochemie. Springer, 2009, ISBN 978-3-8348-9379-6, S. 501.
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Klinische Studie
Webb, A. R., Kline, L., & Holick, M. F. (1988). Influence of Season and Latitude on the Cutaneous Synthesis of Vitamin D3: Exposure to Winter Sunlight in Boston and Edmonton Will Not Promote Vitamin D3Synthesis in Human Skin*. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 67(2), 373–378. doi: 10.1210/jcem-67-2-373
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B. W. Hollis: Circulating 25-Hydroxyvitamin D Levels Indicative of Vitamin D Sufficiency: Implications for Establishing a New Effective Dietary Intake Recommendation for Vitamin D. In: J Nutr. Band 135(2), 2005, S. 317–322.
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W. B. Grant, M. F. Holick: Benefits and Requirements of Vitamin D for Optimal Health: A Review. (Memento vom 17. April 2012 im Internet Archive) (PDF; 262 kB). In: Altern Med Rev. Band 10(2), 2005, S. 94–111.
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Gesundheitsamt Bremen
Gesundheitsamt Bremen (Hrsg.): Vitamin D-Mangel im Alter. In: Umwelt: Ernährung: Vitamin D-Mangel. Gesundheitsamt Bremen; abgerufen am 26. März 2015.
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Übungsrichtlinie
Holick MF, Binkley NC, Bischoff-Ferrari HA, Gordon CM, Hanley DA, Heaney RP, Murad MH, Weaver CM; Endocrine Society. Evaluation, treatment, and prevention of vitamin D deficiency: an Endocrine Society clinical practice guideline. J Clin Endocrinol Metab. 2011 Jul;96(7):1911-30. doi: 10.1210/jc.2011-0385. Epub 2011 Jun 6. Erratum in: J Clin Endocrinol Metab. 2011 Dec;96(12):3908. PMID: 21646368.
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Galesanu C, Mocanu V. VITAMIN D DEFICIENCY AND THE CLINICAL CONSEQUENCES. Rev Med Chir Soc Med Nat Iasi. 2015 Apr-Jun;119(2):310-8. PMID: 26204630
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Lexikon
Bässler KH, Golly I, Loew D, Pietrzik K: Vitamin-Lexikon für Ärzte, Apotheker und Ernährungswissenschaftler. 3. Auflage. Urban & Fischer, München 2002
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Randomisierte kontrollierte Studie
P. Urbain, F. Singler, G. Ihorst, H.-K. Biesalski, H. Bertz: Bioavailability of vitamin D2 from UV-B-irradiated button mushrooms in healthy adults deficient in serum 25-hydroxyvitamin D: a randomized controlled trial. In: European Journal of Clinical Nutrition. 65, 2011, S. 965–971, doi:10.1038/ejcn.2011.53. DRKS-ID der Studie: DRKS00000195
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Review
Paul Stamets: Place Mushrooms in Sunlight to Get Your Vitamin D. fungi.com, 08/06/2012; abgerufen am 29. April 2014.
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Review
C. Braegger, C. Campoy, V. Colomb, T. Decsi, M. Domellof, M. Fewtrell, I. Hojsak, W. Mihatsch, C. Molgaard, R. Shamir, D. Turck, J. van Goudoever: Vitamin D in the healthy European paediatric population. In: Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition. Vol. 56, Nr. 6, 2013, S. 692–701. PMID 23708639
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Review
J. Y. Lee, T. Y. So, J. Thackray: A review on vitamin d deficiency treatment in pediatric patients. In: The Journal of Pediatric Pharmacology and Therapeutics : JPPT : the official journal of PPAG. Band 18, Nummer 4, Oktober 2013, S. 277–291, doi:10.5863/1551-6776-18.4.277, PMID 24719588, PMC 3979050
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