Vitamin D gilt als extrem wichtig für den menschlichen Körper, dennoch ist ein Mangel unter den Deutschen sehr weit verbreitet. Wenn auch du zu wenig Vitamin D durch die Sonneneinstrahlung aufnimmst und nun auf der Suche nach einem passenden Präparat bist, bist du hier genau richtig.

In unserem Vitamin D Test 2020 erfährst du nicht nur alles was du zum Thema Vitamin D wissen solltest, sondern bekommst auch noch wertvolle Informationen zur Einnahme und Dosierung von Vitamin D Präparaten.

Außerdem haben wir dir in diesem Artikel einige Kaufkriterien eingebaut, die du unbedingt beachten solltest, wenn du das für dich passende Vitamin D Präparat suchst.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Vitamin D3 stärkt deine Knochen, da es eine wichtige Rolle im Kalzium- und Phosphathaushalt spielt. Zudem hilft es bei der Entwicklung der Abwehrzellen deines Immunsystems.
  • Mit einem Supplement ist es wesentlich einfacher, deinen Vitamin D3-Bedarf zu decken als nur über natürliche Nahrung. Außerdem ist es in der Regel bequemer.
  • Besonders bei älteren Menschen beugt Vitamin D3 Osteoporose und damit einhergehenden (Hüft-)Frakturen vor. Meist wird es in diesem Fall sogar vom Arzt verordnet.

Vitamin D3 Test: Favoriten der Redaktion

Die besten Allrounder Vitamin D3 Kapseln

Diese Vitamin D3 Kapseln werden komplett ohne Zusatzstoffe gefertigt. Sie enthalten beste Rohstoffe und keine Füllstoffe wie z.B. Magnesiumstearat.

Das Vitamin D3 in den Kapseln wird mit Vitamin K2 und Omega 3 Fettsäuren, was zu einer besonders gute Bioverfügbarkeit führt.

Die Depotkapseln sind hochkonzentriert (4.000 IE), wodurch eine Kapsel alle 4 Tage ausreicht, um deinen Tagesbedarf von 1.000 IE abzudecken. Eine Dose enthält 80 Vitamin D3 Kapseln.

Die besten zuckerfreien Vitamin D3 Kapseln

Diese Kapseln unterstützen deine Muskeln, Knochen und dein Immunsystem. Sie bestehen aus natürlichen Inhaltstoffen, außerdem wurde Olivenöl hinzugefügt, weil sich das Vitamin so besser von deinem Körper aufgenommen werden kann.

Sie sind GMO-, gluten- und laktosefrei. Außerdem enthalten sie keine künstlichen Farbstoffe, keine Konservierungsstoffe und es wurde bei der Produktion auf Zucker und Zuckerersatz verzichtet.

Die Dose enthält 365 Kapseln. Die hochdosierten Kapseln haben eine schnelle und effiziente Absorption und gelangen so schnell in dein Körper. Viele Kunden, die die Kapseln ausprobiert haben, wurden von der Reinheit und Qualität des Produktes überzeugt.

Die besten Vitamin D3 Softkapseln

Die Nu U Vitamin D3 Softgel-Kapseln sind leicht zu schlucken und werden mit Wasser eingenommen. Diese Softgel-Kapseln enthalten jeweils 1.000 I.E. und liegen damit im Durchschnitt.

Dieses Produkt ist frei von künstlichen Zusatzstoffen. Für die Kapseln wird Sonnenblumenöl verwendet. Da die Kapselhülle aus Gelatine besteht, ist das Nahrungsergänzungsmittel nicht für Vegetarier oder Veganer geeignet.

Eine Packung enthält 365 Kapseln, was einem Jahresvorrat an Vitamin D3 Kapseln entspricht.

Die besten hochdosierten Vitamin D3 Tropfen

Die vegetarischen Primal Sun Vitamin D3 Tropfen sind durch die Pipette einfach zu dosieren und einzunehmen. Jeder Tropfen hat 1.000 I.E. Je nach Bedarf könntest du also auch mehr Tropfen einnehmen.

Es handelt sich um ein vegetarisches Produkt, dem keine Zusatzstoffe beigesetzt wurden. Mithilfe von MCT-Öl, das auch in vielen anderen Vitamin D-Produkten Anwendung findet, wird das Vitamin für den Körper aufbereitet und leichter weiterverarbeitet.

Ein Fläschchen umfasst 1.150 Tropfen, somit hast du einen Vorrat für längere Zeit.

Die besten Vitamin D3 Tropfen mit einfacher Dosierung

Die Vitamin D3 Tropfen von EXVital sind rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen. Die Tropfen sind frei von Allergenen wie Laktose und Gluten. Ein Tropfen versorgt dich mit 1.000 I.E. Vitamin D3 und die mitgelieferte Pipette erleichtert dir die Dosierung.

Als Wirkstoff kommt ausschließlich Vitamin D3 zum Einsatz. Die Bioverfügbarkeit wird durch das spezielle verwendete Öl erheblich gesteigert. EXVital löst sein Vitamin D3 in einem besonderen Verfahren in MCT-Öl (Mittelkettige Triglyceride), das für die verbesserte Aufnahme durch den Körper sorgt.

Das Produkt fasst 50 ml des mit Vitamin D3 angereicherten Öls, was 1.350 Tropfen ergibt.

Die besten veganen Vitamin D3 Tropfen

Die Nature Love Vitamin D3 Tropfen sind ein reines und veganes Produkt, das vor allem durch die einfache Einnahme und Dosierung überzeugt. Die Nature Love Vitamin D3 Tropfen haben eine Dosierung von 1.000 I.E, ein Tropfen am Tag wird empfohlen.

Eine Flasche enthält 1.350 Tropfen. Die Anwendung ist sehr leicht, da man die Tropfen einfach mit der Pipette dosieren kann. Besonders geeignet sind sie für alle, die Probleme beim Schlucken von Tabeltten oder Kapseln haben.

Dieses Präparat ist vegan und enthält keine Zusatzstoffe. Der große Vorteil dieser Tropfen liegt darin, dass sie keine Zusatzstoffe enthalten und auch für Veganer sowie natürlich Vegetarier geeignet sind. Dank des Öls aus Kokosfett dem Körper die Aufnahme des Vitamins erleichtert.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Vitamin D kaufst

Bevor wir dir zeigen, welche verschiedenen Arten von Vitamin D erhältlich sind, wollen wir dir ein paar grundlegende Informationen mit auf den Weg geben.

Wir erklären dir in diesem Abschnitt genau, was Vitamin D eigentlich ist und, welche Aufgabe es in deinem Körper erfüllt.

Außerdem erfährst du mehr rund um das Thema Vitamin D Mangel und, zu welchen Kosten du Vitamin D wo käuflich erwerben kannst.

Was ist Vitamin D?

Grundsätzlich gehört Vitamin D zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine.

Allerdings ist strenggenommen die Bezeichnung „Vitamin“ nicht ganz richtig, da Vitamine normalerweise nicht vom Körper selbst hergestellt werden können.

Vitamin D ist unverzichtbar für den Körper und er kann es sogar selber herstellen. Jedoch kannst du zusätzlich mit Tabletten, Tropfen oder Kapseln supplementieren. (Bildquelle: supplementbibel.de)

Mithilfe von UV-B-Strahlung kann im Körper allerdings Vitamin D3 hergestellt werden.

Cholesterol, das in der Haut gespeichert ist, wird mithilfe von UVB-Strahlung in Vitamin D3 umgewandelt. Erst in der Leber und der Niere wird das Vitamin D Hormon dann aktiv.

Vitamin D hat hauptsächlich die Funktion, den Kalzium Spiegel im Blut zu regulieren und beim Knochenaufbau zu helfen. Dazu jedoch mehr im späteren Verlauf des Artikels.

Was ist der Unterschied zwischen Vitamin D und Vitamin D3?

Wenn du Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel kaufen möchtest, erhälst du mit ziemlicher Sicherheit Vitamin D3. Dabei gibt es allerdings keinen Unterschied zu Vitamin D.

Vitamin D kann in mehreren Formen vorliegen. Dabei reicht die Benennung der einzelnen Präparate von Vitamin D1 bis Vitamin D5.

Vitamin D3 ist dabei das natürliche Vitamin D, welches im Körper produziert wird – es ist also das gleiche, wie Vitamin D.

Aufgrund dieser Unterscheidungen spricht man bei natürlichem Vitamin D also immer von Vitamin D3. Die anderen Vitamine sind dagegen künstlich hergestellte Vitamine.

Für wen eignet sich Vitamin D?

Vor allem für Risikogruppen, das heißt Babys, Senioren über 65, kranke Menschen oder Personen mit sehr wenig Sonnenkontakt sowie dunkelhäutige Menschen kann ein Präparat helfen, die Knochen zu stärken.

Vitamin D wird im ersten Lebensjahr oft zur Rachitisprophylaxe eingenommen. Dies solltest du mit deinem Kinderarzt absprechen.

Ob du bereits während der Schwangerschaft ein Nahrungsergänzungsmittel brauchst, hängt wieder von deinem persönlichen Bedarf ab und somit davon, wie oft du draußen bist.

Solange du dich gesund ernährst und dich regelmäßig im Freiem bewegst, sollte dein Vitamin D Spiegel kein Problem darstellen.

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Wusstest du, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland im Winter einen zu niedrigen Vitamin D Spiegel im Blut hat?

Mehr als 50 Prozent der Deutschen leiden an einem Vitamin D Mangel im Winter. Ähnliche Ergebnisse stellen die Angaben aus Statistiken dar, durchgeführt in Mittel- und Nordeuropa. Laut einer Studie erleidet auch im Sommer ein Drittel der Deutschen einen Vitamin D Mangel.

Ganz allgemein sind die Personengruppen betroffen, die wenig(er) nach draußen gehen. Bei dunkelhäutigen Personen ist die Produktion etwas geringer als bei hellhäutigen.

Somit brauchen die Personen entweder mehr Zeit in der Sonne oder sollten zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

Doch auch hellhäutige Menschen sollten achtsam sein: Wenn du dich immer „brav“ mit Sunblocker eincremst, kann in den meisten Fällen keine UVB-Strahlung an deine Haut gelangen. So würde die Produktion von Vitamin D weitgehend verhindert.

Zwar wollen wir alle Hautkrebs vermeiden, aber ein bisschen „ungeschützte“ Sonneneinstrahlung braucht es hin und wieder, damit der Vitamin D Spiegel aufrechterhalten wird.

Welche Wirkung hat Vitamin D?

Vitamin D erfüllt mehrere verschiedene Funktionen in deinem Körper und kann sowohl Muskeln als auch dein Immunsystem stärken.

Grundsätzlich ist es allerdings gut für deine Knochengesundheit und begünstigt die Aufnahme von Kalzium, welches wiederum viele positive Eigenschaften aufweist.

Mineralstoffaufnahme

Vitamin D hilft dem Körper bei der Aufnahme von Kalzium und Phosphor, denn es reguliert die Mineralstoffaufnahme.

Vitamin D erfüllt in Verbindung mit Kalzium und Phosphor eine wichtige Aufgabe im Hinblick auf deine Knochengesundheit und deren Stärkung.

Hast du nicht genügend Vitamin D im Blut, kann das Kalzium nicht verwertet werden und wird vom Körper ungenutzt wieder ausgeschieden.

Kalzium und Phosphor sind aber wichtig für die Gesundheit deiner Knochen und so sorgt Vitamin D für ein gutes Knochenskelett.

Vitamin D kann helfen, die Knochen zu stärken. In jungen Jahren betrifft das auch die Zahnbildung.

Hier wird allerdings voraussgesetzt, dass genügend Kalzium über die Nahrung aufgenommen wird.

Falls dies ein Problem darstellt, kannst du zu Kombipräparaten greifen, die nicht nur Vitamin D, sondern auch Kalzium enthalten.

Muskeln

Aber auch die Muskeln profitieren, denn sie brauchen das Vitamin D als Nährstoff. Vor allem Sportler leiden daher häufig unter einem Vitamin D Mangel.

Dieser führt wiederum zu einer reduzierten Muskelfunktion und Muskelschwäche. Ein gesunder Wert von Vitamin D in deinem Körper stärkt also auch deine Muskelleistung.

Immunsystem

Auch im Immunsystem entfaltet Vitamin D seine Wirkung. Es hilft bei der Produktion von Abwehrzellen und -stoffen und verringert darüber hinaus entzündliche Immunreaktionen.

So können unter Umständen Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose verhindert werden.

Einige gehen auch von einer vorbeugenden Wirkung gegenüber Krankheiten wie Krebs aus. Ein Zusammenhang konnte bisher jedoch nicht bestätigt werden.

Bei älteren Menschen konnte eine vorbeugende Wirkung auf Hüftfrakturen nachgewiesen werden. Auch hier war allerdings der Kalzium-Wert entscheidend.

Damit das Vitamin D von deinem Körper gut aufgenommen werden kann, solltest du über ausreichend

  • Kalzium
  • Vitamin K2
  • Magnesium

verfügen. Diese sogenannten „Ko-Faktoren“ dürfen nicht vernachlässigt werden.

Wann sollte ich zusätzlich Vitamin D einnehmen?

Unter normalen Umständen lässt sich der Vitamin D Bedarf problemlos über Nahrung und Sonnenlicht decken.

Jedoch schaffen es viele Menschen nicht immer, das Richtige zu essen oder befinden sich den ganzen Tag im Büro und bekommen kaum Sonne ab.

Dadurch entsteht ein Mangel, der sich nicht so einfach ausgleichen lässt. Vorteile von Vitamin D3 Präparaten:

  • Höhere Dosierung
  • Schnelle, praktische Möglichkeit der Einnahme
  • Aufrechterhaltung des Immunsystems, besonders im Winter

Wenn man versuchen würde, das genannte Vitamin D3 Defizit durch die normale Nahrungsaufnahme zu decken, müsste man Unmengen essen.

Das wäre erstens teuer und zweitens unpraktisch oder sogar belastend.

Ist Vitamin D2 oder D3 das richtige für mich?

Vitamin D3, das auch vom Körper selbst produziert wird und in tierischen Produkten vorkommt, ist generell zu bevorzugen.

Vitamin D2 aus pflanzlichen Produkten hat in Studien eine geringere Wirksamkeit gezeigt. Vitamin D3 lässt demnach den Vitamin D Spiegel viel schneller ansteigen als Vitamin D2.

Vegane Vitamin D3 Präparate machen es nun auch Veganern möglich, einem Mangel vorzusorgen und in den Griff zu bekommen, ohne ihre Prinzipien aufgeben zu müssen.

Trotz der guten Wirkung von Vitamin D ersetzt das Nahrungsergänzungsmittel natürlich keine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Welcher Vitamin D Wert gilt als optimal?

In Deutschland gilt die Aufnahme von täglich ungefähr 60 Nanogramm pro Milliliter Blut als Richtwert.

Auch hier unterscheiden sich die Meinungen der Experten und du wirst im Internet auf viele unterschiedliche Richtwerte stoßen. Warum ist dem so?

Sommer

Im Sommer kann durch die UV-B-Strahlung dein Körper selbst Vitamin D produzieren. Abhängig ist dies jedoch noch von weiteren Faktoren.

Sonnenstunden

Im Sommer reichen nur wenige Minuten (15-20 Minuten) in der Sonne, um die Reserven aufzufüllen.

Es gibt aber auch Menschen, die sich im Sommer wenig in der Sonne aufhalten.

Das könnte beispielsweise der Fall sein, wenn du einen Bürojob hast, bei dem du viel Zeit innerhalb von Gebäuden verbringst und auch in deiner Freizeit wenig rausgehst.

Das könnte beispielsweise der Fall sein, wenn du einen Bürojob hast, bei dem du viel Zeit innerhalb von Gebäuden verbringst und auch in deiner Freizeit wenig rausgehst.

Hautfarbe

Auch die Hautfarbe spielt bei der Aufnahme von UVB-Strahlung und somit bei der Bildung von Vitamin D eine Rolle.

Eine dunkle Haut bildet Vitamin D langsamer aus und braucht daher mehr Zeit in der Sonne.

Bei hellhäutigen Menschen kann es sein, dass sie durch die Sonnencreme die Strahlung abblocken.

Auch in diesem Fall werden deutlich weniger UVB-Strahlen über die Haut aufgenommen und es besteht daher die Gefahr eines Vitamin D Mangels.

Winter

Normalerweise reichen dem Körper die Reserven, die er im Sommer aufgebaut hat.

Dennoch ist eine leichte Unterversorgung im Winter schnell geschehen und kann für ein „Schlappheitsgefühl“ sorgen.

Karsten SobottkaSport- & Ernährungsexperte

„Vitamin D – Das Sonnenvitamin! Unser Körper produziert Vitamin D nur bei ausreichender Sonneneinstrahlung – genauer gesagt UVB-Strahlung – auf der Haut. Gerade über die Wintermonate kann es daher sinnvoll sein, Vitamin D zu supplementieren. Tipp: Den eigenen Vitamin D Wert vorher beim Arzt testen lassen.“

Um den genauen Bedarf festzustellen, empfiehlt es sich ein Arztbesuch für einen Test. Nur so kannst du sicher sein, dass bei dir ein Mangel vorliegt oder eben nicht.

Viele Menschen in Deutschland haben etwas zu wenig Vitamin D in ihrem Körper, aber erreichen keine kritischen Werte.

Der Arzt kann für einen Anfangstherapie auch höher dosierte Präparate als oben beschrieben anordnen.

Das wird in der Regel nicht vorkommen, denn auf natürliche Weise erreichst du keine zu hohe Dosis – auch nicht bei einem Sonnenbrand.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von Vitamin D?

Bei normaler Dosierung von Vitamin D treten keine Nebenwirkungen auf. Dazu kommen kann es bei einer dauerhaften, starken Überdosierung wie auch durch Zusatzstoffe im Präparat.

Von einer Überdosierung spricht man, wenn eine Dosis von mindestens 40.000 IE pro Tag über mehrere Monate hinweg eingenommen wurde. Aus Versehen kann das also fast gar nicht passieren.

Die Vergiftung ergibt sich dann nicht durch das Vitamin D3 selbst, sondern erfolgt durch die zu hohe Kalziumaufnahme. Eine Kalziumvergiftung nennt man auch Hyperkalzämie.

Bemerkbar macht sie sich unter anderem durch Schwächeanfälle, Erschöpfungszustände und einen trockenen/metallischen Geschmack im Mund.

Als Konsequenz kann es auch zu Nierenproblemen aufgrund der erhöhten Kalziumresorption kommen.

Am besten lässt du bei einer regelmäßigen und langfristigen Einnahme von Vitamin D deine Nieren ab und zu vom Hausarzt checken.

Kann es bei einer Überdosierung zu einer Vitamin D Vergiftung kommen?

Du weißt nun, dass dein Körper von einem guten Vitamin D Wert in vielerlei Hinsicht profitiert.

Allerdings solltest du trotzdem nicht nach dem Motto „Viel hilft viel“ agieren und es mit der Dosierung übertreiben.

Durch Sonnenlicht oder Vitamin D haltige Lebensmittel ist eine Überdosierung quasi unmöglich.

Anders sieht es hingegen aus, wenn du Vitamin D Präparate einnimmst. Als Höchstgrenze empfehlen Mediziner 4.000 IE am Tag, also 100 Mikrogramm.

Allerdings musst du nicht in Panik verfallen, wenn du (z. B. im Winter) auch mal eine höhere Dosierung einnimmst.

Eine akute oder chronische Überdosierung tritt erst ein, wenn du über mehrere Monate hinweg das 200-fache der empfohlenen Tagesdosis nimmst.

Eine Vitamin D Überdosierung äußert sich durch klassische Symptome wie Bauchschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen oder auch einer Gewichtsabnahme und Fieber.

Zudem können Herz-Kreislauf-Krankheiten begünstigt werden. Bei einer normalen Einnahme ist mit diesem Symptomen aber nicht zu rechnen

Wie entsteht ein Vitamin D Mangel?

Allgemein gesagt: Wenn du zu wenig draußen bist und dein Körper kaum Sonnenstrahlung bekommt. Symptome können u. a. Müdigkeit und Konzentrationsprobleme sein.

Bei Kindern kann ein Mangel zur Rachitis, also einer Wachstumsstörung oder Verformungen der Knochen führen. Bei Erwachsenen heißt diese Krankheit Osteomalazie.

Einige Forscher sehen einen Zusammenhang zwischen Krankheiten wie Depression, Krebs oder Diabetes und dem Vitamin D Spiegel.

Hier ist aber nicht klar, was zuerst kam. Ist der vorliegende Vitamin D Mangel mitverantwortlich für die Krankheit oder ist er lediglich eine Folge dessen?

foco

Wusstest du, dass Übergewicht zu Vitamin D Mangel führt?

Menschen, die meinen, dass das Übergewicht als Vitamin D Körperspeicher gilt, sind auf dem falschen Weg. Ganz im Gegenteil weist eine Studie des University College London darauf hin, dass das Übergewicht einen Vitamin D Mangel verursacht.

Auf keinen Fall sollte dein Wert unter 12,5 nmol/L liegen, da du dann unter einem schweren Mangel leidest.

Ob du wirklich Vitamin D zur Ergänzung brauchst, lässt du am besten beim Arzt feststellen.

Der Test kostet ungefähr 19 Euro, dazu kommen die Kosten der Beratung durch den Arzt.

Leider musst du diese oft selbst zahlen, weil sie in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

Wie erkenne ich einen Vitamin D Mangel?

Wie bereits erwähnt kannst du deinen Vitamin D Wert beim Arzt feststellen lassen.

Liegt er unter 10 Nanogramm pro Milliliter, liegt definitiv ein Mangel vor, der mit entsprechenden Symptomen einhergeht.

Laut des Robert-Koch-Instituts haben ungefähr 60 Prozent der Deutschen einen leichten Mangel.

Demzufolge ist die Wahrscheinlichkeit, dass du nicht genügend Vitamin-D im Blut hast, relativ hoch. Jedoch ist ein leichter Mangel keinesfalls ein Grund zur Sorge.

Die meisten Menschen erreichen diesen niedrigen Vitamin D Spiegel im Winter. Doch woran merkt man das?

Du fühlst dich (vor allem im Winter) oft müde und antriebslos? Vielleicht schläfst du auch schlechter und bist allgemein nicht gut drauf, auch wenn dein Leben eigentlich ganz ok ist. Der Grund dafür könnte ein Vitamin D Mangel sein.

Bei den genannten Symptomen handelt es sich noch um leichte Anzeichen. Es kann dich auch schlimmer treffen, etwa durch:

  • Kalkeinlagerungen in den Knochen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Haarausfall
  • Herzrhythmusstörungen

Es lohnt sich also, seinen Vitamin D Wert über 20 Nanogramm pro Milliliter zu halten, denn dann treten diese Symptome zumindest nicht durch einen Vitamin D Mangel auf.

Welche Erkrankungen können durch einen chronischen Vitamin D3 Mangel begünstigt werden?

Um dir gleich die Angst zu nehmen: Nur weil ein Vitamin D Defizit vorliegt, musst du nicht gleich an einem der folgenden Dinge erkranken:

  • Multiple Sklerose
  • Chronische Infekte
  • Psoriasis (Schuppenflechte)
  • Chronisch-entzündliche Erkrankungen
  • Störungen des Immunsystems
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Rachitis, Osteoporose
  • Diabetes mellitus
  • Erkrankungen des Zahnapparats
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Tumorerkrankungen
  • Depressionen und chronische Schlafstörungen

Ergänzend möchten wir noch ein besonders wichtiges gesundheitliches Thema anschneiden: Osteoporose bei Frauen in den Wechseljahren.

Aufgrund der Hormonumstellung in den Wechseljahren steigt das Risiko für Osteoporose bei Frauen drastisch an.

Durch den schrittweisen Abbau der Knochensubstanz kann es häufiger zu äußerst schmerzhaften Knochenbrüchen kommen.

Doch was hat das mit Vitamin D zu tun? Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle im Knochenstoffwechsel und sorgt für feste, stabile Knochen.

Hinzu kommt die verbesserte Versorgung der Muskulatur durch die Vitaminaufnahme und auch die erleichterte Koordinationsfähigkeit der Muskeln.

Durch den Mangel an Vitamin D3 ist man also nicht nur anfälliger für Osteoporose, sondern auch für Stürze.

Die Betroffenen reagieren nicht schnell genug und landen dann auch noch ungünstig.

Darum ist die Versorgung des Körpers mit ausreichend Vitamin D besonders für Frauen im Wechsel ein Muss.

Im Allgemeinen sind einige Personengruppen immer wieder von einem Mangel an Vitamin D betroffen. Um den genauen Bedarf zu bestimmen, ist ein Arztbesuch zu empfehlen. (Bildquelle: 123rf.com / 71353361)

Hilft Vitamin D bei Depressionen?

Wie bereits angesprochen soll es einen Zusammenhang geben zwischen Depressionen und dem Vitamin D Wert im Blut.

Viele Studien zeigen, dass die Depression stärker ausfällt, je niedriger der Vitamin D Spiegel ist.

Unklar ist jedoch, ob der Spiegel wegen der Depression so niedrig ist oder ob die Depression vom geringen Vitamin D Wert kommt.

Fakt ist: Bei Versuchsteilnehmern, denen 100.000 IE Vitamin D verabreicht wurden, verbesserten sich die Depressionen um 74 Prozent, während eine Lichttherapie nicht anschlug.

Nun sind 100.000 IE als Selbstexperiment ohne ärztliche Beobachtung keineswegs ratsam.

Aber mit einer normalen Dosierung von 2.000 bis 3.000 IE sind ist oft schon eine merkliche Stimmungsaufhellung feststellbar. Doch wie kann das sein?

Vitamin D reguliert den Hirnbotenstoff Serotonin und bei einem Mangel verändert sich die Hirnstruktur.

Zudem hat es viele nervenschützende Funktionen.
verfügen. Diese sogenannten „Ko-Faktoren“ dürfen nicht vernachlässigt werden.

Was kostet Vitamin D?

Die Preise von Vitamin D sind je nach Darreichungsform und Packungsgröße natürlich unterschiedlich. Grundsätzlich kannst du jedoch mit folgender Preisspanne rechnen:

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 165 Produkte aus der Kategorie Vitamin D untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. Quelle: Eigene Darstellung

Die Preise sind bei jedem Produkt individuell, jedoch stechen Tabletten als billigstes Produkt besonders hervor.

Trotzdem lohnt es sich sehr, wenn du etwas tiefer in die Tasche greifst, denn die ein wenig teureren Tropfen sind derzeit die beste Wahl in Hinblick auf Qualität und Verträglichkeit.

Während Kapseln und Präparate in flüssiger Form teurer als Tabletten sind, solltest du dennoch auf weitere Faktoren achten.

Die Dosierung und Größe des Inhalts, also die Anzahl der Tabletten oder Kapseln bzw. die Mililiter-Angabe bei Tropfen, spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Auswahl.

Andererseits: Wenn ein vom Arzt bestätigtes Defizit an Vitamin D vorliegt und er dir das Präparat verschreibt, werden die Kosten meist von der Krankenkasse übernommen.

Typ Preisspanne
Tabletten ab ca. 5 Euro
Kapseln ab ca. 10 Euro
Tropfen ab ca. 20 Euro

Wo kann ich Vitamin D kaufen?

Vitamin D Ergänzungsmittel kannst du in der nächsten Apotheke oder in einem Shop für Nahrungsergänzungsmittel beziehungsweise einem Geschäft für Fitnessbedarf bekommen.

Allerdings erwartet dich im Netz eine weit größere Auswahl und du bekommst dein Produkt bequem nach Hause geliefert.

Unserer Recherche nach sind die beliebtesten Shops derzeit:

  • Onlineshops: Amazon.de, Ebay.de, Online-Apotheken
  • Supplement Anbieter: Nu3, Vitaking, Vitaminexpress.org, Heidelberger-Chlorella
  • Drogerien: DM, Rossmann
  • Supermärkte: Aldi, Hit

Alle Vitamin D3 Präparate, die du auf unserer Seite findest, versehen wir mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops, um dir deinen Einkauf so einfach wie möglich zu gestalten.

Welche Alternativen zu Vitamin D gibt es?

Alternativ kannst du darauf achten, dass du genügend rausgehst und Sonne tankst.

Sonnenlicht

Im Sommer ist es bereits ausreichend, wenn deine Haut drei bis vier Mal die Woche für jeweils 15 bis 30 Minuten dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Dafür reicht schon die Bestrahlung von Armen, Händen und Gesicht.

Allerdings sollte deine Haut dabei nicht mit Sonnenschutzcreme abgedeckt sein, andernfalls kann die UVB-Strahlung nicht aufgenommen und umgewandelt werden.

Bei sehr hellhäutigen Menschen, die schnell einen Sonnenbrand bekommen, kann das ein Problem darstellen.

In den kalten Monaten hat der Mensch ein Vitamin D Depot in seinem Fettgewebe, das über den Winter hinweghilft.

Ernährung

Zusätzlich kannst du auf deine Nahrung achten und Lebensmittel mit besonders viel Vitamin D essen wie zum Beispiel fetthaltige Fische.

Die Nahrung kann allerdings nur 10 bis 20 Prozent des Vitamin D Bedarfs decken.

Wenn allerdings ein Mangel vorliegt, kommst du um eine Behandlung mit einem Vitamin D Nahrungsergänzungsmittel nicht herum.

Kann ich Vitamin D bei Laktoseintoleranz oder vegetarischem/veganem Lebensstil einnehmen?

Vorweg: Tropfen sind hier immer die beste Wahl. Besonders aufpassen musst du bei Kapseln, da deren Hülle meist aus tierischer Gelatine besteht.

Falls du dich trotzdem für Tabletten oder Kapseln entscheiden solltest, können wir dich beruhigen.

Beides ist mittlerweile sowohl in laktosefreier als auch in veganer Form erhältlich. Es gibt sogar Produkte, die beiden Anforderungen gerecht werden.

Entscheidung: Welche Arten von Vitamin D Präparaten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich müssen wir sagen, dass kein wirklicher Unterschied zwischen Vitamin D2, D3 usw. besteht. Es handelt sich nur um verschiedene Stufen im Verwertungsprozess.

Vitamin D3 ist die aktive Form des Vitamin D, von der man auch umgangssprachlich als Vitamin D spricht.

Vitamin D3 ist hauptsächlich in folgenden Formen erhältlich:

  • Tropfen
  • Tabletten
  • Kapseln

Die Verabreichungsformen haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. Hinzuzufügen ist noch, dass nicht ein Produkt das einzig richtige ist. Es kommt vielmehr auf deine Vorlieben und Bedürfnisse an.

Dennoch geben wir dir auf dieser Seite einen Überblick und versorgen dich mit allen wichtigen Informationen.

Was zeichnet Vitamin D Tropfen aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Um die erste Frage gleich zu beantworten: Wir finden, dass Tropfen auf jeden Fall das beste Vitamin D3 Präparat sind.

Vitamin D3 liegt hier bereits gelöst in einem natürlichen Öl vor und die Produkte enthalten fast keine Zusatzstoffe.

Noch besser: Präparate in flüssiger Form verzeichnen Studien zufolge bei gleicher Dosierung den höchsten Anstieg des Vitamin D Spiegels (im Vergleich zu Tabletten und Kapseln).

Vorteile
  • Erzielen die besten Erfolge
  • (Fast) keine Zusatzstoffe
  • Leicht einzunehmen
  • Individuell dosierbar
Nachteile
  • Geringe Haltbarkeit
  • Teurer

Zusammengefasst können wir sagen, dass Vitamin D3 Tropfen äußerst rein und für jeden leicht einzunehmen sind.

Des Weiteren können sie vom Körper optimal aufgenommen werden und die Menge ist individuell dosierbar.

Doch natürlich gibt es auch hier einen Haken. Der Nachteil ist die geringe Haltbarkeit gegenüber den anderen Formen.

Somit musst du beim Kauf besonders darauf achten, dass die Packungsgröße nicht zu üppig ausfällt.

Beachte beim Kauf von Vitamin D3 Tropfen besonders die geringere Haltbarkeit. D-Vitamin als Tropfen zu nehmen ist einfacher als Tabletten oder Kapseln zu schlucken.

Was zeichnet Vitamin D Tabletten aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Tabletten sind die wohl bekannteste Form von Präparaten. Sie sind in der Regel löslich, damit sie bei Schluckbeschwerden auch aufgelöst eingenommen werden können.

In den meisten Vitamin D3 Tabletten sind bestimmte Arten von Fett enthalten, die für die Aufnahme des Vitamin D notwendig sind.

Vorteile
  • Billig
  • Lange Haltbarkeit
  • Können aufgelöst werden
Nachteile
  • Unnötige Zusatzstoffe
  • Werden nicht so gut vom Körper aufgenommen

Davon abgesehen haben Tabletten viele Nachteile. Sie enthalten oft unnötige Zusatzstoffe sowie Farb- und Geschmacksstoffe, die nichts in einem Vitaminpräparat zu suchen haben.

Außerdem wird die Aufnahme des Vitamin D3 von diesen Zusatzstoffen gestört.

Was zeichnet Vitamin D Kapseln aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Vitamin D3 Weichkapseln oder Softgels sind gummiartige Kapseln, die mit bereits in Flüssigkeit gelöstem Vitamin D3 gefüllt sind.

Diese Präparatform enthält meist weit weniger der unnötigen Zusatzstoffe im Vergleich zu Tabletten.

Vorteile
  • Weniger Zusatzstoffe
  • Vitamin bereits in Öl gelöst
Nachteile
  • Gelatine
  • daher ungeeignet für Vegetarier und Veganer
  • Nicht für Personen mit Schluckbeschwerden

Da die Kapsel jedoch oft aus Gelatine besteht, eignet sich diese Form der Einnahme nicht für Vegetarier oder Veganer.

Somit sehen wir keinen Grund dafür, warum du dich nicht gleich für die Tropfenform entscheiden solltest.

Veganer müssen besonders vorsichtig beim Kauf von Vitamin D3 Kapseln sein, denn deren Hülle besteht meist aus tierischer Gelatine.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Vitamin D vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Faktoren du Vitamin D3 Präparate vergleichen und bewerten kannst.

Mithilfe dieser Kriterien wird es dir leichter fallen, dich für ein bestimmtes Produkt zu entscheiden und abzuwägen, welches am besten für dich geeignet ist.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Darreichungsform
  • Wirkstoff
  • Menge
  • Dosierung/Kosten pro Dosis
  • Tagesdosis
  • Haltbarkeit
  • Zusatzstoffe
  • Allergene
  • Vegetarisch/Vegan

Nachfolgend kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie sie dir bei deiner Entscheidung helfen können.

Darreichungsform

Hierbei handelt es sich, wie oben bereits ausführlich beschrieben, um das Hauptunterscheidungsmerkmal bei Vitamin D3 Präparaten.

Die verschiedenen Formen haben ihre Vor- und Nachteile und das nicht nur bei der Einnahme.

Darüber hinaus ist die Form des Vitamin D3 Präparats meist auch entscheidend für den Preis. Tabletten sind normalerweise am billigsten und Tropfen teurer.

Somit lässt sich bereits das Preis-/Leistungsverhältnis in Bezug auf deine Erwartungen ermitteln.

Wirkstoff

Manch einem erscheint die Frage nach dem Wirkstoff auf den ersten Blick unsinnig. Wenn du aber den Ratgeber aufmerksam durchgelesen hast, weißt du ja bereits, dass die Einnahme von Vitamin D3 alleine nicht ratsam ist.

Wir empfehlen stets die getrennte Einnahme der einzelnen Wirkstoffe (Vitamin D3, Vitamin K2 etc.) aufgrund der Unterschiede bei den notwendigen Dosierungen.

Auf der anderen Seite werden kombinierte Präparate angeboten, die besonders angenehm einzunehmen sind.

Falls du dich für ein derartiges Produkt entscheidest, solltest du überprüfen, ob die Wirkstoffe auch im richtigen Verhältnis enthalten sind.

Diese Kontrolle ist von äußerster Wichtigkeit, um die perfekte Versorgung deines Körpers zu gewährleisten.

Öl

Öle in einem Vitamin D3 Präparat sind nicht zwingend notwendig, aber von Vorteil.

Da Vitamin D fettlöslich ist, kann dein Körper Präparate, die in Flüssigkeit oder Fett gelöst sind, besser aufnehmen.

Vorweg ist zu sagen, dass Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist und darum nur zusammen mit Fetten vom Körper absorbiert werden kann.

Darum sind Präparate, bei denen Vitamin D3 bereits in Flüssigkeit bzw. Fett gelöst ist, den anderen vorzuziehen.

Sie helfen deinem Körper, das Vitamin D3 aufzunehmen und zu verwerten. Bei einem Präparat ohne beigefügtem Öl ist es ratsam, es mit dem Essen einzunehmen.

Dabei übernimmt das Fett aus der Nahrung die Aufgabe, das Vitamin für den Körper zugänglicher zu machen.

Menge

Wie heißt es so schön: Mehr ist immer besser! Doch stimmt das? Natürlich will man, dass der Packungsinhalt so groß wie möglich ausfällt, jedoch entscheidet die Menge nicht über die Qualität des Produkts.

Zudem solltest du nicht direkt auf dien gesamten Packungsinhalt achten, sondern vielmehr auf die Menge, die dir pro Tag zur Verfügung stehen würde. Stell dir die Frage: Wie lange hält der Vorrat bei meiner Dosierung?

Ein weiterer Faktor ist die Haltbarkeit. Was bringt dir die wenig teurere XXL-Packung, wenn du sie halbvoll entsorgen musst. Da solltest du doch lieber zur etwas kleineren Variante greifen.

Dosierung/Kosten pro Dosis

Grundsätzlich können wir empfehlen, schwächer dosierte Vitamin D3 Produkte zu kaufen. Grund dafür ist, dass du so die Dosis besser auf dich abstimmen kannst.

Wenn du zum Beispiel ein Produkt mit einer Dosierung von 10.000 I.E. benutzt, aber nur 5.000 I.E. benötigst, ist das nicht gesund für deinen Körper.

Bei der Preisfrage solltest du die Kosten pro Dosis berechnen, um dir den Vergleich von unterschiedlich dosierten Vitamin D3 Präparaten zu ermöglichen.

Bei den Kosten pro Dosis kommt es vor allem auf die einzelnen Dosierungen der Vitamin D Ergänzungsmittel und deinen tatsächlichen Tagesbedarf an. (Bildquelle: 123rf.com / 71353361)

Auf diese Weise ergatterst du garantiert das billigste Angebot. Wie schon erwähnt ist die Frage wichtig, wie lange der Vorrat bei dir selbst ausreichen würde.

So kann es sein, dass dich ein höher dosiertes Präparat mit weniger Inhalt länger versorgt als ein niedriger dosiertes Präparat mit mehr Packungsinhalt.

Aus diesem Grund überlege stets genau, welches Vitamin D3 Produkt deinen Vorstellungen entspricht.

Tagesdosis

Die Tagesdosis ist ein weiterer Faktor, mit dem du die verschiedenen Produkte vergleichen kannst. Die Deckung deines Tagesbedarfs ist das wichtigste Ziel bei der Supplementation.

Als Konsequenz ergibt sich die Frage: Wie viele Tabletten, Kapseln oder Tropfen muss ich (täglich) zu mir nehmen, um es zu erreichen?

Bei besonders niedrigen Dosierungen kann das sehr unbequem werden. Wer schluckt schon gerne fünf Tabletten hintereinander?

Demzufolge solltest du je nach Tagesdosis auch nicht zu niedrige Dosierungen wählen.

Haltbarkeit

Auf jedem Produkt kannst du das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ablesen. Es gibt Auskunft darüber, wie lange die Wirkung des Präparats gewährleistet ist.

Passe die Packungsgröße unbedingt dem Haltbarkeitsdatum und deiner benötigten Dosis an, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Nach Ablauf kann es theoretisch auch zu einer erhöhten Gefahr in Bezug auf Nebenwirkungen kommen.

Du solltest dir überlegen, ob die Zeit bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums für dich ausreicht, um die Packung aufzubrauchen.

Wenn nicht, raten wir dir zu einer anderen Packungsgröße oder Darreichungsform.

Sollte es dir tatsächlich passieren, ein abgelaufenes Produkt in den Händen zu halten, empfehlen wir dir eine fachgerechte Entsorgung.

Führe auf keinen Fall Selbstexperimente durch, es könnte deinem Körper schaden!

Zusatzstoffe

Zusatzstoffe solltest du stets meiden! Hierbei handelt es sich meist um Stoffe, die wir normalerweise nicht mit der Nahrung aufnehmen.

Sie dienen oft nur technologischen Zwecken (in den Fabriken). Durch diese Stoffe kann es zu pseudoallergischen Reaktionen kommen.

Bei besonders empfindlichen Personen, Allergikern und vor allem Kindern sollte man sie Stoffe unbedingt vermeiden

Von diesen Zusatzstoffen ist die Rede:

  • Farb- und Konservierungsstoffe
  • Verdickungs- und Geliermittel
  • Säuerungsmittel und Geschmacksverstärker
  • Neuerdings auch: Magnesiumstearat

Nicht immer sind Zusatzstoffe mit ihrem Namen aufgeführt. Sie können auch als E-Nummern gelistet sein.

Hierbei solltest du am besten im Internet recherchieren, um welchen Stoff es sich genau handelt.

Allergene

Immer mehr Menschen sehen sich mit einer Lebensmittelunverträglichkeit konfrontiert. Manche sind sogar allergisch.

Die wohl bekanntesten Vertreter unverträglicher Stoffe sind:

  • Gluten
  • Laktose
  • Fruktose

Ist man betroffen, führen diese Stoffe zu Bauchschmerzen oder Magenbeschwerden, Blähungen oder sogar Durchfall.

Mittlerweile werden schon viele Produkte angeboten, die frei von jeglichen Allergenen sind.

Pass aber trotzdem auf und lies dir die Liste der Inhaltsstoffe bei jedem Produkt aufmerksam durch.

Sogar bei Produkten, die dir vertraut sind, solltest du von Zeit zu Zeit die Inhaltsstoffe checken, da der Hersteller die Rezeptur auch mal ändern kann.

Vegetarisch/Vegan

Für Vegetarier geeignet sind jene Produkte, die keine tierischen Zusatzstoffe wie zum Beispiel Gelatine beinhalten.

Um als vegan zu gelten, muss man noch weiter gehen und auf alle tierischen Produkte – also auch Milch (Laktose) und Eier – verzichten.

Viele Vitamin D3 Produkte sind für Vegetarier geeignet. Manchmal sind sie auch für Veganer geeignet.

Um das herauszufinden, wendest du dich am besten an den Hersteller direkt. Ist dir das zu kompliziert, gibt es natürlich auch Produkte mit Veganer-Zertifizierung.

Abschließend raten wir dir, bei deinem Kauf nicht nur auf die Labels zu achten, sondern zusätzlich die Liste der Inhaltsstoffe zu checken.

Im Zweifelsfall und um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du dich an den Hersteller wenden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Vitamin D

Abschließend wollen wir dir noch ein paar Fragen rund um die Einnahme und Dosierung von Vitamin D und Vitamin D3 beantworten.

Wir zeigen dir beispielsweise in welchen Lebensmittel besonders viel Vitamin D enthalten ist, welche Nahrungsergänzungsmittel in Kombination mit Vitamin D am besten eingenommen werden können und, ob die zusätzliche Aufnahme zwingend notwendig ist.

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin D enthalten?

Wie bereits erwähnt ist Vitamin D auch in verschiedenen Lebensmitteln enthalten. Lebensmittel wie Lebertran, Hering, Lachs, Eigelb, Milch, Butter und Avocados liefern dabei besonders wertvolles Vitamin D.

Allerdings können wir unseren Vitamin D Bedarf kaum über die Nahrung decken, denn zu 80 bis 90 Prozent wird es auf der Haut mithilfe von UVB-Licht gebildet.

Lebensmittel mit hohem Vitamin D Gehalt:

Lebensmittel Vitamin D
Hering (Atlantik), 100 g 25 µg
Lachs, 100 g 16 µg
Avocados, 100 g 6 µg
Eier, 100 g 2,9 µg
Champignons, 100 g 1,9 µg
Geflügel, 100 g 0 – 1,69 µg
Rind, 100 g 0 – 0,52 µg
Emmentaler, 60 g 0,33 µg
Vollmilch, 2 dl 0,18 µg
Butter, 10 g 0,13 µg

Was muss ich bei der Einnahme von Vitamin D beachten?

Wie bereits beschrieben, ist Vitamin D ein fettlösliches Vitamin. Daher solltest du dein Vitamin D Präparat zusammen mit etwas Fett in der Nahrung aufnehmen, damit es sich im Darm besser entfalten kann.

Auf nüchternen Magen solltest du dein Nahrungsergänzungsmittel also nicht einnehmen.

Dabei sind zwar keine Nebenwirkungen zu erwarten, jedoch wird sich dein Vitamin D Speicher so nicht auffüllen.

Besonders geeignet für die Einnahme sind dabei natürlich dann Fette, wie Butter oder Margarine, Öle oder Quark und auch Joghurt mit hohem Fettgehalt.

Wenn du einen veganen Lebensstil verfolgst, kannst du dann alternativ auf pflanzliches Öl zurückgreifen.

Welche Dosierung sollte ich bei der Einnahme von Vitamin D beachten?

Die Dosierung von Vitamin D ist hauptsächlich abhängig davon, wie viel Zeit du in der Sonne verbringst. Einen Richtwert festzulegen, der für das ganze Jahr gilt, ist also schwierig.

Über die Haut nimmst du UVB-Strahlen auf und dein Körper produziert dann Vitamin D. Die Dosierung hängt somit natürlich vor allem mit der Jahreszeit zusammen.

Im Sommer kann dein Körper durch die UV-B-Strahlen mehr Vitamin D bilden, als im Winter.

Deswegen solltest du besonders in der kalten Jahreszeit auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D achten.

Natürlich ist die Aufnahme auch abhängig von der Menge an Vitamin D, die sich bereits in deinem Blut befindet.

Wie oben bereits beschrieben ist ein Bluttest beim Arzt also die genaueste Methode, eine Dosierung für dich festzulegen.

Generell lassen sich jedoch ohne einen Bluttest und bei geringer Aufnahme und Produktion von Vitamin D ungefähr folgende Werte für die tägliche Aufnahme festlegen:

Alter Menge in IE
Babies ab 400 IE
Kinder ab dem 1. Lebensjahr ab 800 IE
Jugendliche und Erwachsene ab 800 IE
Schwangere und Stillende ab 800 – 1.000 IE

Dabei gilt auch, dass mit zunehmendem Alter auch eine höhere Dosis Vitamin D täglich eingenommen werden sollte. Abzusprechen ist dies jedoch mit deinem Arzt in Kombination mit einem Test.

Zur Berechnung gibt es im Internet auch zahlreiche Vitamin D Rechner, mit denen du deinen Vitamin D Bedarf ausrechnen kannst. Einen Bluttest ersetzen diese trotzdem nicht.

Sollte ich Vitamin D nur in Kombination mit Vitamin K2 einnehmen?

Ja und nein. Es ist nicht zwingend notwendig. Wenn du aber Vitamin D3 über einen längeren Zeitraum supplementieren möchtest, würden wir es dir dringend empfehlen.

Der Grund dafür ist ganz einfach: Bekommt dein Körper mehr Vitamin D3, nimmt er automatisch auch mehr Kalzium auf.

Vitamin K2 wird für die anschließende Kalziumverwertung benötigt.

Ist nicht ausreichend Vitamin K2 vorhanden, lagert sich das überschüssige Kalzium im Körper ab und führt zu gefährlichen Verkalkungen von Organen und Gefäßen.

Die beste Form von Vitamin K2 ist Vitamin K2 MK7 aus natürlichen Quellen. Es gibt aber auch Kombipräparate von Vitamin D mit Vitamin K2.

Warum wird empfohlen, Vitamin D mit Magnesium einzunehmen?

Neben der zusätzlichen Einnahme von Vitamin K2 liest man auch immer wieder von Magnesium in Zusammenhang mit Vitamin D. Was hat es damit auf sich?

Dass Magnesium für viele Prozesse in unserem Körper hilfreich ist, weißt du wahrscheinlich schon.

Unsere Muskeln brauchen dieses Mineral ebenso wie unsere Knochen. Doch Magnesium ist auch an der Verstoffwechselung von Vitamin D beteiligt.

Befindet sich nicht genügend Magnesium im Körper, nützt der beste Vitamin D Wert nichts, denn das Vitamin bleibt ungenutzt. Die Transportmoleküle arbeiten schlichtweg nicht ohne Magnesium.

Also solltest du nicht nur Vitamin D Präparate zu dir nehmen, sondern auch auf einen guten Magnesiumwert achten.

Ist die Einnahme von Vitamin D zwingend notwendig?

Deutschland gilt oft als „Mangelland“, wenn es um Vitamin D geht. Einige Ärzte stimmen dem zu, andere zweifeln dessen Nutzen an.

So kommt es zu Vorwürfen wie dem, dass es sich nur um eine Verschwörung handle. Es wurden viele Studien durchgeführt, doch es gibt keine klaren Ergebnisse.

So gibt es auch auf die Frage, ob wirklich ein Vitamin D Präparate benötigt werden, nicht immer eine klare Antwort.

Wenn ein starker Mangel festgestellt wurde, solltest du definitiv ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Ob ein leichter Mangel negative Folgen auf die Gesundheit hat, ist noch ungewiss.

Obwohl in Deutschland lebende Menschen weniger Sonne abbekommen und ein leichter Mangel sehr verbreitet ist, konnten Studien bisher keine direkten Zusammenhänge mit der Gesundheit beziehungsweise mit Krankheiten feststellen.

Was ist Magnesiumstearat?

Seit geraumer Zeit kursiert dieser Begriff in der Branche der Nahrungsergänzungsmittel. Doch was ist Magnesiumstearat eigentlich und warum ist es schädlich?

Magnesiumstearat ist ein sogenannter Trockenschmierstoff für Tabletten und Kapseln.

Es erhöht die Fließfähigkeit und sorgt für eine höhere Effizienz beim Herstellungsprozess. Des Weiteren ist es eines der beliebtesten Fließmittel der Branche.

Wer es genauer wissen will: Magnesiumstearat ist ein Magnesiumsalz, das auch Stearinsäure beinhaltet.

Bei Stearinsäure handelt es sich um ein 18 Kohlenstoffatome langes gesättigtes Fett, das oft in unserer Nahrung zu finden ist.

Stearinsäure ist also eine allgemein bekannte Fettsäure aus Fisch, Getreide, Eiern, Butter, Geflügel, Fleisch und Milchprodukten. (Bildquelle: 123rf.com / 77407394)

Seine Wirkung ist derzeit noch nicht zu 100 Prozent geklärt, jedoch kann man bereits sagen, dass es die Aufnahme der Stoffe, die wir eigentlich über das Nahrungsergänzungsmittel zu uns nehmen möchten, gravierend verschlechtert.

Weiterführende Literatur: Quellen, Studien und interessante Links

[1] Haas, J.: Vigantol – Adolf Windaus und die Geschichte des Vitamin D. Stuttgart, 2007.

[2] Bouillon, R.; Carmeliet, G. u. a.: Vitamin D and human health, lessons from vitamin D receptor null mice. In: Endocrine Reviews. Band 29, 2008.

[3] https://academic.oup.com/ajcn/article/106/2/481/4557614

[4] https://www.medizin-transparent.at/vitamin-d-schmerzen

[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19957164

[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21731035

[7] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-d/

Bildquelle: supplementbibel.de

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Jan ist zertifizierter Fitnesstrainer & Ernährungsberater. Er arbeitet in diversen Fitnessstudios als Personal Trainer. In seiner Freizeit schreibt er über sportliche Themen und hilft mit seiner Expertise den Leser bei ihrem sportlichen Fortschritt weiter.