Zinkkur
Zuletzt aktualisiert: 7. Dezember 2020

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Zinkkuren sind gut für die Haare, die Haut und die Nägel. Aber nicht nur für das äußere Erscheinungsbild sind sie sinnvoll, sondern auch für die Stoffwechselprozesse in deinem Körper und dein Immunsystem. Außerdem ist eine ausreichende Zufuhr von Zink bei SportlerInnen wichtig, da die Regeneration der Muskeln und die Wundheilung dadurch unterstützt werden.

Bei Zinkkuren kannst du dich für verschiedene Präparatsformen entscheiden: Zinkkur als Kapseln, Zinkkur als Tabletten, Zinkkur in flüssiger Form oder als Pulver. Hierbei spielen individuelle Dosierungen und Arten der Einnahme eine Rolle. Informiere dich vor dem Gebrauch über mögliche Unverträglichkeiten und Allergien. Solltest du dir über eine Einnahme sicher sein, dann informiere dich bei unserem großen Zinkkur Test 2021 weiter.




Das Wichtigste in Kürze

  • Zinkkuren sind gut für dein Immunsystem, Stoffwechsel, Regeneration deiner Muskeln, Haare, Haut und Nägel.
  • Normalerweise kannst du die empfohlene Zinkmenge durch die Einnahme von Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch oder Milchprodukten erreichen. Wenn du aber Zinkmängel aufweist, kann eine Ergänzung durch Zinkkuren sinnvoll sein. Hole dir vorerst Rat durch einen Facharzt und schließe alle Allergien oder Unverträglichkeiten, die durch manche Präparate entstehen können, aus.
  • Du findest Zinkkuren in unterschiedlicher Form, als Kapseln, Tabletten, Pulver oder in flüssiger Form, zum Beispiel Tropfen.

Zinkkur Test: Favoriten der Redaktion

Die beste hochdosierte Zinkkur

Unsere Top-Empfehlung

Bei diesem Produkt von Sundt handelt es sich um ein Zink-Präparat in Kapselform. Um die gesundheitlichen Vorteile des essentiellen Spurenelements zusätzlich zu verstärken ist neben Zink Citrat ebenso MCT Öl enthalten. Somit wird dem Körper pro empfohlener Tagesdosis von einer Kapsel die kombinierte Naturkraft aus beiden zugeführt.

Dies kommt wichtigen Funktionen im Körper zugute, wie etwa dem Wachstum, der Eiweißsynthese und der Stärkung des Immun- sowie des Herz-Kreislauf-Systems. Pro Packungsinhalt von 60 Kapseln ist mit diesem Präparat von sundt eine verlässliche Zink-Zufuhr für circa zwei Monate gesichert.

Dabei wird von Seiten des Herstellers auf höchste Qualität geachtet. Ebenso ist das Präparat frei von Gentechnik, Zucker, Gluten und Laktose und somit unter anderem auch für Allergiker geeignet.

Die Zinkkur mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Dieses in Deutschland hergestellte und im Labor auf Inhaltsstoffe überprüfte Präparat enthält 365 Zink Tabletten mit einer Dosierung in Höhe von 25 mg pro Tablette. Das Produkt besteht aus 40 Prozent höherer Bioverfügbarkeit als vergleichbare Präparate und ist sehr gut verträglich.

Diese Zinkkur ist weiters vegan, laktose- und glutenfrei. Und verzichtet außerdem unter anderem auf Farbstoffe, Aromen, Stabilisatoren und Konservierungsstoffe.

Die empfohlene Einnahme ist eine Tablette pro Tag mit ausreichend Flüssigkeit.

Die beste Zinkkur als Kapseln


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (26.07.21, 15:46 Uhr), Sonstige Shops (26.07.21, 06:57 Uhr)

Diese ebenfalls in Deutschland hergestellte Zinkkur kommt in Form von Kapseln. Das Präparat hat einen pflanzlichen Ursprung und ist besonders für hochaktive und sportliche Menschen geeignet.

Es ist wichtig den Körper mit Mineralstoffen wie Zink zu versorgen. Der Körper soll dadurch beim Sport seine Leistungsfähigkeit aufrechterhalten können. Vor allem bei körperlicher Betätigung kommt es zur vermehrter Ausscheidung von Zink. Also je aktiver ein Mensch, desto größer ist der Zinkbedarf.

Laut Herstellern wird bei diesem Produkt auf ausreichend hohe Qualität geachtet. Die benutzten Rohstoffe stammen von besten Anbietern. Die empfohlene Einnahmemenge ist ebenfalls eine Kapsel am Tag mit ausreichend Flüssigkeit.

Die beste Zinkkur in flüssiger Form

Dieses Inlandsprodukt wird auf Inhaltsstoffe vorsichtig in Laboren auf den Zinkgehalt, Schwermetalle, E. Coli, Salmonellen und mehr geprüft.

Was dieses Präparat auszeichnet, ist die hohe Bioverfügbarkeit (Zinksulfat). Außerdem ist diese Zinkkur vegan, laktose- und glutenfrei. Auch werden Zusatzstoffe wie Alkohol, Magnesiumsalze, Farbstoffe und Aromen gemieden.

Diese Form einer Zinkkur ermöglicht eine flexiblere Dosierung. Hierbei werden 15 mg (10 Tropfen) am Tag empfohlen. Nach Absprache mit einem Arzt kann aber die Dosierung individuell gestaltet werden.

Kauf- und Bewertungskriterien für die Zinkkuren

Bevor du Zinkkuren kaufst, kannst du folgende Aspekte berücksichtigen:

Sorge dafür, dass du immer die Inhaltsstoffe durchliest und dich gut informierst. So kannst du sicher sein, dass du deinem Körper nur Gutes tust. Die Qualität des Produkts sollte an erster Stelle sein. In folgenden Absätzen stellen wir dir wichtige Kaufkriterien vor, nach denen du dich orientieren kannst.

Inhaltsstoffe

Bevor du den Kauf von Zinkkur-Produkten tätigst, solltest du dich vorab über eigene Verträglichkeiten bzw. Unverträglichkeiten informieren. Denn in den Produkten können auch andere Inhaltsstoffe verarbeitet sein. Ob du auf einen bestimmten Stoff unverträglich reagierst oder sogar gegen diesen allergisch bist, kann dir ein Facharzt für Allergien sagen. Vor allem bei Unsicherheiten solltest du dich professionell beraten lassen.

Ein weiterer Faktor, der vor allem bei veganer Ernährung wichtig ist, ist die Kapselhülle. Diese sollte in diesem Fall nicht aus Gelatine bestehen. Weiters gibt es oft auch laktosefreie und glutenfreie Alternativprodukte.

Zusatzstoffe

Neben den gewöhnlichen Inhaltsstoffen enthalten die Präparate oft auch andere Zusatzstoffe. Diese sollen eine bessere Erhaltung, Form und allgemein die Qualität des Produkts gewährleisten. Unter diesen Zusatzstoffen versteht man meist:

  • Schwermetalle
  • Gentechnische Verarbeitung
  • Pestizide
  • Keime

Falls du dich unsicher bei deiner Entscheidung fühlst, kannst du immer einen Facharzt oder Apotheker nach Rat fragen.

Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit bezeichnet den prozentualen Anteil eines Arzneimittels, der vor allem im Blutkreislauf unverändert vorliegt. Also ist diese eine Messgröße für den Umfang der Aufnahme eines Arzneimittels. Auch andere Lebensmittel und Präparate können einen Einfluss auf die Resorption von Zink in deinem Organismus haben. So kannst du eine höhere Bioverfügbarkeit durch von anderen Ergänzungsmitteln separate Zinkeinnahme erreichen.

Die Berechnung dieses Werts ist jedoch kompliziert und wird sehr oft bei Verpackungen von Produkten nicht in Prozenten angegeben, sondern nur in Worten beschrieben – zum Beispiel „hoch“.

Höhe der Dosierung

Wie hoch die Dosierung in deinem Fall sein soll, kann dir ein Arzt oder Apotheker sagen. Eine individuelle Beratung ist immer sinnvoll. Dennoch kann man sagen, dass im Allgemeinen bei Kindern 1 bis 9 mg (je nach Alter und Geschlecht), bei Frauen 7 mg, bei schwangeren Frauen 10 bis 11 mg und bei Männern 10 mg Zink pro Tag empfohlen werden.

Nicht alle Zinkkur-Präparate haben die gleiche Dosierung. Bei flüssigen und pulverförmigen Produkten kannst du die Dosierung selbst gestalten, bei Kapseln und Tabletten ist diese jedoch vorgegeben. Tabletten können aber auch meist in der Mitte geteilt werden, sodass auch eine halbe Dosierung möglich ist.

Auf manchen Verpackungen stehen jedoch nicht genaue Angaben der Dosierung, sondern werden wie die Bioverfügbarkeit in Worten beschrieben. Als „hochdosiert“ versteht man manchmal Produkte bereits ab 25 mg.

Nachhaltigkeit

Die Zinkerze werden vor allem in der Volksrepublik China, Peru, Australien, USA und Indien abgebaut. Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist das Produktionsland auch ein wichtiger Aspekt.

Wenn du die Präparate aus eigenem Land oder Region kaufst, kannst du dir sicher sein, dass du nachhaltig handelst. Außerdem sind die Inlands- und EU-Produkte auch qualitativer, da bestimmte Gesetze und Regeln bei der Lebensmittelherstellung eingehalten werden.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Zinkkuren ausführlich beantwortet

Damit du alle wichtigen Fragen beantwortet bekommst, haben wir eine ausführliche Recherche betrieben, um dir den aktuellen Stand der Forschung über Zinkkuren und ihre Wirksamkeit näherzubringen.

Was ist Zink und wie wirkt es?

Seit 50 Jahren ist die Wirkung von Zink auf den menschlichen Körper bekannt. Seitdem wird es auch im medizinischen Bereich bei gesundheitlichen Beschwerden anerkannt. Im Körper sind 2 bis 3 Gramm dieses lebensnotwendigen Spurenelements enthalten (1).

Zink ist vor allem für das zentrale Nervensystem, die Wundheilung, die Funktion von Insulin und die Abwehr des Immunsystems wichtig.

Nachfolgend findest du ein paar ausgewählte Wirkungen des Zinks in unserem Körper.

Wirkung im zentralen Nervensystem

Der Zinkgehalt im Gehirn ist sehr wichtig. So zeigt sich bei schwangeren Frauen mit einem Zinkmangel, dass Entwicklungsstörungen im zentralen Nervensystem des Fötus vorkommen können. Im Laufe der Lebensspanne ist Zink weiters für die Verstärkung von synaptischen Verbindungen und Übertragungen wichtiger Botenstoffe und somit neuronaler Plastizität wichtig (1).

Bei Gehirntraumata, Schlaganfällen und epileptischen Anfällen kommt es zu einer vergrößerten Zinkausschüttung. Das Zink ist somit auch beim Prozess des Absterbens von Nervenzellen beteiligt. Somit kann durch die Supplementierung mit Zinkkuren das Absterben von Nervenzellen vermindert werden (2).

Körperliche und psychische Beschwerden können durch einen Zinkmangel auftreten.

Die Zinkhomöostase scheint auch bei psychischen Erkrankungen eine Rolle zu spielen. Der Zinkmangel kann die Ursache für depressive Verstimmung sein oder die bereits vorhandene Symptomatik der Depression verstärken.

Klinische Studien zeigen, dass sich die Ergänzung des Zinkwerts durch Zinkkuren positiv auf die Symptomatik einer Depression auswirken kann. Auch wird Zink als zusätzliches therapeutisches Mittel bei Psychosen diskutiert (3, 4).

Wirkung bei der Wundheilung

Zellwachstum und Wundheilung sind ebenfalls vom Zinkgehalt abhängig. Wenn Zinkkuren für die lokale Anwendung benutzt werden, kann es zu hohe Zinkwerten im Wundgebiet kommen. Die Verabreichung von Zink wirkt gegen Infektionen von Wunden und unterstützt die Bildung von Bindegewebe und das Überwachsen der Wunde.

Die Wundheilungszeit wird kürzer durch die Wirkung von Zink. Es konnte jedoch mittels Studien kein signifikanter Unterschied zur Gruppe ohne Zinkbehandlung festgestellt werden. Jedoch erhielten die ProbandInnen aus der Zink-Gruppe signifikant weniger Antibiotika (5).

Wirkung bei der Abwehr des Immunsystems

Zink ist ein essenzieller Stoff, der eine Rolle beim angeborenen und adaptiven Immunsystem spielt. Der Zinkmangel führt dazu, dass der Körper schlechter auf bakterielle Infektionen und Sepsis reagiert. Außerdem erhöht ein Zinkmangel die Entzündungsreaktionen (6).

Zinkkur

Zink soll gegen Erkältungen helfen und zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems beitragen.(Bildquelle: pexels / Andrea Piacquadio)

Mit einem schwachen Immunsystem bist du anfälliger für Erkältungen. Auch andere Virenerkrankungen können sich leichter zeigen, wie zum Beispiel Herpes. Wir denken nicht immer an die Supplements wenn wir krank sind, jedoch können solche Spurenelemente wie Zink unser Immunsystem zum Positiven verändern.

Wann und für wen ist die Einnahme von Zinkkuren sinnvoll?

Die Hauptursache für einen Zinkmangel ist die Unterernährung beziehungsweise das Fehlen einer ausgewogenen Ernährung. Vor allem Veganer sind aufgrund des Fehlens bestimmter zinkhaltiger Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder Eier für einen Zinkmangel anfälliger. Zinkkuren können somit Abhilfe schaffen und das Immunsystem stärken.

Oft wird der Zinkmangel gar nicht als Ursache von Beschwerden gesehen, da meist bereits andere Erkrankungen vorliegen, die Folge eines Zinkmangels sein können. Deswegen ist es am besten frühzeitig die Symptome zu beobachten.

Am leichtesten feststellbar ist der Zinkmangel durch Blutuntersuchungen oder durch die Beobachtung der Symptome. Die klassischen Beschwerden dabei sind:

  • Geschwächtes Immunsystem
  • Hauterkrankungen und verzögerte Wundheilung
  • Brüchige Nägel
  • Haarausfall
  • Sinnesstörungen
  • Fortpflanzungsbeschwerden
  • Desorientierung
  • Antriebslosigkeit/depressive Verstimmung/Depression

Du siehst anhand der obigen Auflistung, dass der Zinkmangel verschiedene Auswirkungen auf den Körper und die Psyche haben kann (1, 7). Deswegen ist es wichtig, früh die Beschwerden zu beobachten und gegebenenfalls professionelle Unterstützung aufzusuchen. So kann über den möglichen Einsatz von Zinkkuren entschieden werden.

Der Zinkbedarf ist bei SportlerInnen, Schwangeren und DiabetikerInnen erhöht.

Die Supplementierung durch Zinkkuren kann auch bei SportlerInnen und schwangeren Frauen bedeutsam sein, da bei diesen Personen der Bedarf an Zink höher ist. Bei häufiger körperlicher Betätigung und daraus resultierender Ausscheidung von Zink durchs Schwitzen aber auch Regeneration von Muskeln können Zinkkuren helfen. Auch DiabetikerInnen brauchen mehr Zink. Die Zinkwerte bei den Betroffenen sollen regelmäßig kontrolliert werden (8).

Welche Nebenwirkungen haben Zinkkuren?

Als Folge von übermäßigem Zinkgehalt im Körper durch eine Überdosierung mit Zinkkuren und Zinkpräparaten kann es zu verschiedenen Beschwerden kommen. Um eine Überdosierung zu erreichen, sind hohe Dosierungen zwischen 200 und 400 mg nötig. Die Symptome, die sich dann zeigen, sind (9):

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Bauchkrämpfe
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen
  • Appetitverlust

Aber auch die Ernährung kann den Zinkwert erhöhen. Vor allem Menschen die viel rotes Fleisch, Eier, Milchprodukte oder Meeresfrüchte zu sich nehmen, sollten bei Zinkkur-Präparaten mehr aufpassen.

Eine hohe Zinkkonzentration kann außerdem, vor allem bei hoher Bioverfügbarkeit des Zink-Supplements, zu Kupfermangel führen. Die Aufnahmemengen von Kupfer und Zink über die Ernährung und die Lebensmittelergänzungen sollten deswegen proportional sein (10, 11).

Was kosten Zinkkur Produkte?

Die Kosten der Zinkkur unterscheiden sich je nach Form (Tabletten, Pulver, Tropfen oder Kapseln), Menge und Ort, an dem das Präparat gekauft wird. Die Zinkkur in Tablettenform kann ab 2 Euro bis über 20 Euro betragen. In Kapselform kostet diese ab 8 Euro bis über 30 Euro, als Pulver ab 10 Euro bis über 20 Euro und als Tropfen ab 10 Euro. Weiters kosten Präparate von bestimmten Anbietern oder Marken auch entsprechend mehr.

Produktart Kosten
Zinkkur in Tablettenform 2 bis über 20 Euro
Zinkkur in Kapselform 8 bis über 30 Euro
Zinkkur in Pulverform 10 bis über 20 Euro
Zinkkur in Pulverform ab 10 Euro

Für den Kauf solltest du dich nach persönlichen Vorlieben entscheiden, je nachdem in welcher Form du die Zinkkur lieber einnehmen möchtest. Falls die Kosten auch eine Rolle spielen, kannst du die Supplements in Drogerien oder Online günstiger kaufen als in einer Apotheke.

Wo kann ich Zinkkuren kaufen?

Du kannst Zinkkuren auf unterschiedliche Weise erwerben. Je nachdem, ob du dich von ApothekerInnen beraten lassen möchtest oder du bereits gut über die verschiedenen Präparate informiert bist, kannst du dich zwischen einem Online-Kauf oder persönlichem Kauf entscheiden.

Folgende Online-Shops bieten sich für den Kauf an:

  • amazon.de
  • apotheke.de
  • q-health.com
  • biogena.de

Du kannst Zinkkuren auch in der nächsten Drogerie kaufen, wie:

  • DM
  • Rossmann
  • Müller
  • Budni
  • DroNova

Empfohlen wird, die Präparate in der Apotheke zu erwerben, da sie meist eine individuelle Beratung ermöglichen.

Weiters sind die Produkte aus Drogerien meist Kombipräparate, die die Behandlung des Zinkmangels durch andere Vitamine und Mineralstoffe erschweren können. Die Zinkkuren in Apotheken haben zusätzlich eine bessere Bioverfügbarkeit.

Welche Arten von Zink gibt es?

Zinkkuren können in unterschiedlicher Form vorhanden sein. Von Kapseln, die leichter herunterzuschlucken sind, Tabletten, die die günstigste Variante darstellen, über Zinkpulver, welches eine individuelle Dosierung ermöglicht bis zu den Tropfen, die die gleichen Eigenschaften wie das letztere besitzen.

In der folgenden Tabelle findest du nochmal alle Arten aufgelistet:

Art Vorteile Nachteile
Zinkkuren als Kapseln einfache Einnahme, Vorratspackungen für längeren Zeitraum erhältlich, haben keinen Eigengeschmack können nicht geteilt werden, sind eventuell nicht vegan (enthalten Gelatine)
Zinkkuren als Tabletten einfache Einnahme, enthält meist auch andere Inhaltsstoffe (Kombipräparat), sodass nicht mehrere Präparate nötig sind, vergleichsweise günstig zu erhalten die Zinkkur kann geringere Bioverfügbarkeit enthalten und die Wirkung beeinflussen, ein Wirkstoff davon könnte unverträglich sein, Dosierung bereits vorgegeben (außer wenn in der Mitte geteilt)
Zinkkuren in Pulverform kann mit Lieblingsgeschmäckern kombiniert werden, individuelle Dosierung ein weiterer Zubereitungsschritt notwendig (Mischung mit Flüssigkeit), nicht optimal für unterwegs geeignet, kann einfacher verschüttet werden, ein Löffel für das Abmessen nötig
Zinkkuren in flüssiger Form kann mit Lieblingsgeschmäckern kombiniert werden, individuelle Dosierung vergleichsweise teuer, nicht optimal für unterwegs geeignet

Genauer über die einzelnen Arten und ihren Vor- und Nachteilen kannst du in den nächsten Abschnitten lesen.

Zinkkuren als Kapseln

Wenn du Zinkkuren in Kapselform willst, erleichterst du dir die Einname, da diese leichter herunterzuschlucken sind als Tabletten. Außerdem haben sie keinen Eigengeschmack, da die Kapsel im Vergleich zu anderen Arten neutral ist. Meist kriegst du diese Zinkkur auch gleich für einen längeren Zeitraum, sodass du sogar für ein paar Monate versorgt bist.

Die Nachteile sind jedoch, dass diese nicht geteilt werden können, also im Ganzen heruntergeschluckt werden müssen und auch eine individuelle Dosierung dadurch nicht möglich ist. Weiters könnten die Kapseln Gelatine enthalten, sodass sie nicht für VeganerInnen geeignet sind.

Zinkkuren als Tabletten

Die Tablettenform ist die gewöhnlichste Art der Supplements. Vielleicht liegt es auch daran, dass diese Form einfach eingenommen werden kann, oder am vergleichsweise günstigem Preis. Diese Art ist meist ein Kombipräparat, sodass auch andere nützliche Inhaltsstoffe dabei sind. So können mehrere Ziele mit einem Produkt erreicht werden.

Nachteilig ist, dass die Zinkkur auf diese Art geringere Bioverfügbarkeit enthalten kann, da mehrere Inhaltsstoffe eine Rolle spielen und die Wirkung beeinflussen können. Zusätzlich könnten manche Wirkstoffe bei diesen Präparatsformen unverträglich sein. Bei Tabletten sind außerdem die Dosierungen bereits vorgegeben und können schwieriger individuell angepasst werden.

Zinkkuren in Pulverform

Die Pulverform von Zinkkuren kann leicht in das Lieblingsgetränk gemischt werden und so leichter genießbar sein. Eine individuelle Dosierung ist weiters möglich.

Für unterwegs ist diese Art nicht optimal, da sie einfacher verschüttet werden kann und für die Zubereitung meist noch ein Löffel benötigt wird.

Zinkkuren in flüssiger Form

Wenn du die Zinkkur in flüssiger Form einnimmst, kannst du die Tropfen einfach in dein Lieblingsgetränk mischen. So kannst du den manchmal unangenehmen Geschmack von Arzneimitteln und Supplements vermeiden.

Zinkkur

Zinkkuren sind auch in Tropfenform erhältlich und die Dosierung kann somit individuell angepasst werden. (Bildquelle: pexels / Karolina Grabowska)

Außerdem ist die Dosierung des Zinks dadurch individuell anpassbar. Falls vom Facharzt in einer bestimmten Dosierung empfohlen, können mehr oder weniger Tropfen eingenommen werden.

Die Nachteile sind, dass diese Art des Präparats im Vergleich teuer ist und unterwegs nicht optimal eingenommen werden kann.

Welche Alternativen gibt es zu Zinkkuren?

Nicht nur Supplements können zur Erhöhung der Zinkmenge im Körper dienen. Sondern auch bestimmte Lebensmittel, die reichhaltig an Zink sind, können in die Ernährung integriert werden.

In der folgenden Tabelle findest du diese Lebensmittel aufgelistet:

Lebensmittel Zinkgehalt pro 100 Gramm
Austern (gegart) 84,6 mg
Weizenkleie 13,3 mg
Kalbsleber 8,4 mg
Kürbiskerne 7,0 mg
Schweineleber 6,3 mg
Leinsamen 5,5 mg
Edamer 4,6 mg
Hülsenfrüchte 3,0 bis 4,0 mg
Gouda und Hartkäse 4,0 mg
Nüsse 3,0 mg

Außerdem haben noch das Putenfleisch, die Eier, die Milchprodukte und das Gemüse wie Brokkoli, Pilze, Spinat und Rosenkohl einen hohen Zinkgehalt.

Bildquelle: Baibakova / 123rf

Einzelnachweise (11)

1. Haase, H., & Rink, L. (2010). Das essenzielle Spurenelement Zink. Ein Metall in Biologie und Medizin. Biologie in unserer Zeit, 40(5), 314-321. doi.org/10.1002/biuz.201010430
Quelle

2. Gower‐Winter, S. D., & Levenson, C. W. (2012). Zinc in the central nervous system: from molecules to behavior. Biofactors, 38(3), 186-193. https://doi.org/10.1002/biof.1012
Quelle

3. Petrilli, M. A., Kranz, T. M., Kleinhaus, K., Joe, P., Getz, M., Johnson, P., ... & Malaspina, D. (2017). The emerging role for zinc in depression and psychosis. Frontiers in pharmacology, 8, 414. https://doi.org/10.3389/fphar.2017.00414
Quelle

4. Swardfager, W., Herrmann, N., Mazereeuw, G., Goldberger, K., Harimoto, T., & Lanctôt, K. L. (2013). Zinc in depression: a meta-analysis. Biological psychiatry, 74(12), 872-878. https://doi.org/10.1016/j.biopsych.2013.05.008
Quelle

5. Imoberdorf, R., Rühlin, M., & Ballmer, P. E. (2010, November). Zink ein lebensnotwendiges Spurenelement mit viel Potential. In Swiss Medical Forum (Vol. 10, No. 44, pp. 764-768). EMH Media. https://doi.org/10.4414/smf.2010.07322
Quelle

6. Gammoh, N. Z., & Rink, L. (2017). Zinc in infection and inflammation. Nutrients, 9(6), 624. https://doi.org/10.3390/nu9060624
Quelle

7. Hahn, A. & Schuchardt, J. P. (2010). Physiologische und klinische Bedeutung von Zink. Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin, 1, 35-41.
Quelle

8. Li, B., Tan, Y., Sun, W., Fu, Y., Miao, L., & Cai, L. (2013). The role of zinc in the prevention of diabetic cardiomyopathy and nephropathy. Toxicology mechanisms and methods, 23(1), 27-33. https://doi.org/10.3109/15376516.2012.735277
Quelle

9. Agnew, U. M., & Slesinger, T. L. (2020). Zinc Toxicity. In StatPearls [Internet]. StatPearls Publishing.
Quelle

10. Maret, W., & Sandstead, H. H. (2014). Zinkbedarf und Risiko und Nutzen einer Zinksupplementierung. Perspectives in Medicine, 2(1-4), 3-18. https://doi.org/10.1016/j.permed.2013.09.002
Quelle

11. Hoffman II, H. N., Phyliky, R. L., & Fleming, C. R. (1988). Zinc-induced copper deficiency. Gastroenterology, 94(2), 508-512. https://doi.org/10.1016/0016-5085(88)90445-3
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftlicher Artikel
Haase, H., & Rink, L. (2010). Das essenzielle Spurenelement Zink. Ein Metall in Biologie und Medizin. Biologie in unserer Zeit, 40(5), 314-321. doi.org/10.1002/biuz.201010430
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Wissenschaftliche Review
Gower‐Winter, S. D., & Levenson, C. W. (2012). Zinc in the central nervous system: from molecules to behavior. Biofactors, 38(3), 186-193. https://doi.org/10.1002/biof.1012
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Wissenschaftliche Review
Petrilli, M. A., Kranz, T. M., Kleinhaus, K., Joe, P., Getz, M., Johnson, P., ... & Malaspina, D. (2017). The emerging role for zinc in depression and psychosis. Frontiers in pharmacology, 8, 414. https://doi.org/10.3389/fphar.2017.00414
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Metaanalyse
Swardfager, W., Herrmann, N., Mazereeuw, G., Goldberger, K., Harimoto, T., & Lanctôt, K. L. (2013). Zinc in depression: a meta-analysis. Biological psychiatry, 74(12), 872-878. https://doi.org/10.1016/j.biopsych.2013.05.008
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Wissenschaftliche Review
Imoberdorf, R., Rühlin, M., & Ballmer, P. E. (2010, November). Zink ein lebensnotwendiges Spurenelement mit viel Potential. In Swiss Medical Forum (Vol. 10, No. 44, pp. 764-768). EMH Media. https://doi.org/10.4414/smf.2010.07322
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Wissenschaftliche Review
Gammoh, N. Z., & Rink, L. (2017). Zinc in infection and inflammation. Nutrients, 9(6), 624. https://doi.org/10.3390/nu9060624
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Wissenschaftlicher Artikel
Hahn, A. & Schuchardt, J. P. (2010). Physiologische und klinische Bedeutung von Zink. Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin, 1, 35-41.
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Wissenschaftliche Review
Li, B., Tan, Y., Sun, W., Fu, Y., Miao, L., & Cai, L. (2013). The role of zinc in the prevention of diabetic cardiomyopathy and nephropathy. Toxicology mechanisms and methods, 23(1), 27-33. https://doi.org/10.3109/15376516.2012.735277
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Buch
Agnew, U. M., & Slesinger, T. L. (2020). Zinc Toxicity. In StatPearls [Internet]. StatPearls Publishing.
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Wissenschaftliche Review
Maret, W., & Sandstead, H. H. (2014). Zinkbedarf und Risiko und Nutzen einer Zinksupplementierung. Perspectives in Medicine, 2(1-4), 3-18. https://doi.org/10.1016/j.permed.2013.09.002
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Klinische Studie
Hoffman II, H. N., Phyliky, R. L., & Fleming, C. R. (1988). Zinc-induced copper deficiency. Gastroenterology, 94(2), 508-512. https://doi.org/10.1016/0016-5085(88)90445-3
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