Steviatabletten in weißer Schale

Willkommen bei unserem großen Zuckerersatz Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Zuckerersatz Produkte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Zuckerersatz zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Zuckerersatz kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zuckerersatz umfasst eine Vielzahl an Produkten, mit denen gewöhnlicher Haushaltszucker ersetzt werden kann und somit für eine gesündere Ernährung beiträgt.
  • Grundsätzlich wird zwischen natürlichen und synthetisch hergestellten Zuckeraustauschstoffen unterschieden. Unabhängig davon bieten die meisten Produkte gesundheitliche Vorteile.
  • Natürliche Süßungsmittel besitzen viele Vitamine und Mineralstoffe. Synthetische Zuckerersatzstoffe hingegen sind meist Kalorienarm.

Zuckerersatzstoff Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Ahornsirup Zuckerersatz

Der Maple Farm Ahornsirup gehört zu den natürlichen Süßungsmitteln und wird als Saft aus dem Kanadischen Ahornbaum gezapft. Der Ahornsirup von Maple Farm besitzt den Grad A und hat einen dunklen, robusten Geschmack. Er lässt sich somit in die Kategorie „amber“ einteilen.

Er überzeugt durch seine naturbelassene Art und den dadurch natürlichen Geschmack.  Während die meisten ihn vor allem mit den dicken, fluffigen amerikanischen Pancakes verbinden, so hat er durchaus mehr zu bieten.

Der klebrige Sirup passt nicht nur gut zu süßen Speisen, auch herzhaftes und salziges geht eine durchaus harmonische und schmackhafte Verbindung mit ihm ein.

Der beste Xylit Zuckerersatz

Xucker premium ist gut löslich in warmen und kalten Getränken und Speisen. Mit Xucker premium kannst du hervorragend backen, Konfitüre und Eis herstellen, Süßspeisen oder Soßen süßen und Sirup herstellen. Xucker premium hat dieselben konservierenden Eigenschaften wie Zucker.

Das Erythrit von Xucker hat leider keine Bio-Zertifizierung. Das liegt vor allem an der Herstellung. Da hierbei chemische Stoffe eingesetzt werden, entspricht das Produkt nicht mehr den EU-Richtlinien für Bio-Produkte.

Es sind keine tierischen Produkte bei der Gewinnung oder Herstellung im Einsatz. Das bedeutet auch, dass keine Spuren von tierischen Erzeugnissen im Produkt vorkommen. Ein wertvolles Merkmal für alle, die darauf achten (wollen).

Der beste Zuckerersatz mit Stevia und Erythrit

Dieser Zuckerersatz von SweetCare besteht aus Erythrit und Stevia und hat 0 Kalorien. Er wird im 1kg Paket geliefert und ist für Diabetiker geeignet.

Kunden bewerten den Geschmack dieses Zuckerersatzes als sehr angenehm und sind sehr zufrieden mit diesem Produkt sowie mit dem Kundenservice des Händlers.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Zuckerersatz kaufst

Was soll ich als Zuckerersatz nehmen?

Das hängt ganz von deinen Bedürfnissen und dem Geschmack ab. In den Tee kannst du statt Zucker einfach einen Löffel Honig geben, der wirkt sogar noch antibakteriell.

Beim Backen gestaltet sich das schon etwas schwieriger. Hier hängt es zum Beispiel von der richtigen Konsistenz ab. Mehr dazu findest du weiter oben oder auf den jeweiligen Produktseiten.

Grundsätzlich lässt sich Zucker mit allen oben genannten Formen ersetzen, mit entsprechenden Vor- und Nachteilen.

Welcher Zuckerersatz ist der beste?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten, denn auch hier kommt es stark auf Geschmack und Präferenz an.

Im Vergleich zu Honig ist Stevia ein optimaler Zuckerersatz für Veganer, da dieser aus pflanzlichen Material gewonnen wird.

20/06/19

Allerdings hat die Pflanze einen sehr starken Eigengeschmack und ist bis zu 300 Mal süßer als Haushaltszucker.

Der klare Vorteil: Stevia ist kalorienfrei, ebenso wie Xylit oder Erythrit. Alle drei werden zwar chemisch gewonnen, aber sie beeinflussen den Blutzuckerspiegel nicht und sind daher eine der beliebtesten Süßstoffe.

Natürliche Süßungsmittel wie Agavendicksaft, Honig, Ahornsirup, oder Kokosblütensirup hingegen wirken auf den Körper ähnlich wie herkömmlicher Zucker und kommen auch nicht ohne Kalorien aus.

Jedoch belasten sie den Körper wesentlich geringer, der glykämische Index liegt generell unter dem von Haushaltszucker.

foco

Wusstest du, dass Deutsche im Jahr ungefähr 35 kg Zucker konsumieren?

6 kg davon trinken wir alleine. Der Rest ist in unserem täglichen Essen enthalten, manchmal sogar, ohne, dass du es weißt.

An sich bietet ein natürlicher Zuckerersatz immer einen gewissen Vorteil gegenüber Haushaltszucker. Jedoch kann ein hoher Fructose-Anteil im Zuckerersatz auch negative Wirkungen haben.

So kann es gegebenenfalls Fructose-Intoleranz auslösen, zu Bluthochdruck beitragen sowie zu verringerter Glucose-Verträglichkeit und zu verstärkter Harnsäurebildung führen.

Stevia wird aus einer Pflanze gewonnen und ist damit, anders als Honig, für Veganer geeignet. Durch die Herstellung wird es zu einem kalorienfreien Süßungsmittel. (Foto: 13082 / pixabay.com)

Weil Fruchtzucker nicht durch Insulin aufgenommen wird (daher eher positiv für Diabetiker), verweilt er länger im Darm und bildet einen Nährboden für Bakterien; die Folge: Bauchweh, Blähungen, oder Durchfall.

Für natürlichen Zuckerersatz gilt: Weil die Süße aller Produkte und der Geschmack ganz unterschiedlich ist, am besten selber ausprobieren.

Vorteile
  • Weniger bis null Kalorien
  • Wirkt sich mäßig bis wenig auf den Blutzuckerspiegel aus
  • Viele Sorten für Diabetiker besser geeignet
  • Vielseitig einsetzbar
Nachteile
  • Manche Sorten wirken ähnlich wie herkömmlicher Zucker
  • Ein zu hoher Fructoseanteil kann zu gesundheitlichen Problemen führen
  • Teurer als herkömmlicher Zucker

Welcher Zuckerersatz schmeckt am besten?

Das ist eine absolut subjektive Sache. Manche mögen es gern sehr süß und andere bevorzugen einen subtileren Geschmack.

Die chemisch gewonnenen Zuckerersatzstoffe, wie Stevia oder Xylit, sind deutlich süßer als Haushaltszucker. Hier musst du mit der richtigen Dosierung aufpassen.

Die natürlichen Süßungsmittel hingegen haben eine weniger starke Süße, die schon eher mit Haushaltszucker zu vergleichen ist, besitzen dafür aber einen ganz eigenen Geschmack.

Generell ist jede Art von Zuckerersatz gut geeignet, Zucker zu ersetzen, und du musst auf nichts verzichten.

Welcher Zuckerersatz ist zum Backen geeignet?

Zum Backen eignen sich prinzipiell alle Süßungsmittel, allerdings musst du auf die richtige Konsistenz achten. Im Gegensatz zu Agavendicksaft und Co., haben Stevia, Xylit und Xucker keinen großen Einfluss auf die Konsistenz der Backwaren.

Die Beschaffenheit der natürlichen Süßungsmittel kann aber auch von Vorteil sein: das Volumen wird erhöht, und Bräunung verstärkt. Ein nicht unwichtiger Zusatz: das Gebäck wird „saftiger“.

foco

Wusstest du, dass es mittlerweile eine Menge Rezepte gibt, die keinen Zucker, sondern Zuckerersatz benötigen?

In Zeiten der Gesundheitstrends haben sich viele Blogger darauf spezialisiert, Rezepte zu kreieren, die keinen Zucker enthalten. Auch Kochbücher gibt es zu diesem Thema.

Welcher Zuckerersatz eignet sich bei Low Carb?

Für eine kohlenhydratarme Ernährung eigenen sich hervorragend die künstlichen, kalorien- und kohlenhydratarmen Zuckerersatzstoffe: Stevia, Xylit oder Zucker.

Bei allen Produkten gilt: die Süßkraft variiert enorm, daher solltest du vorsichtig bei der Dosierung sein. Außerdem können sie in zu großen Mengen abführend wirken.

Welcher Zuckerersatz eignet sich bei Diabetes?

Für Diabetiker gilt grundsätzlich das gleiche: Stevia, Xylit oder Xucker sind die Mittel der Wahl, wenn du den Blutzuckerspiegel nicht erhöhen willst.

Bei natürlichem Zuckerersatz gilt: Die Wirkung auf den Blutzuckerspiegel ist geringer als bei herkömmlichen Zucker, jedoch ist sie vorhanden. Eine Zuckerart mit sehr niedrigem glykämischen Index und niedrigem Fructosegehalt ist – Kokosblütenzucker.

Sehr fructosehaltige Zucker wie Agavendicksaft haben zwar einen besonders niedrigen glykämischen Index, d.h. der Blutzuckerspiegel wird kaum beeinflusst, dafür gelten die Probleme und Gefahren, die Fruchtzucker birgt!

Stephan HerzigLeiter für das Institut für Diabetes und Krebs

Ein hoher Zuckerkonsum über lange Zeit führt zu Beschädigungen von Gefäßen. Wahrscheinlich ist langfristiger, hoher Zuckerkonsum auch an der Entsehung von Krebs beteiligt.

(Quelle: daserste.de)

Welcher Zuckerersatz eignet sich bei Fructoseintoleranz?

Auch bei Fructoseintoleranz bieten sich eigentlich nur Stevia, Xylit oder Xucker an.

Wie gesund ist Zuckerersatz?

Ob Zucker oder Zuckerersatz, „die Menge macht das Gift“. Wirklich gesund ist keine Form von Zucker oder Zuckerersatz.

Ob Saccharose, Glukose, Fructose, alle haben bestimmte Auswirkungen auf unseren Körper. Dazu kommt die Wahl zwischen kalorienarmen aber dafür chemisch – oder kalorienreich aber dafür natürlich gewonnen.

Wer auf seine Kalorienzufuhr achten möchte, greift am besten zu Zuckerersatzstoffen wie Stevia, Erythrit oder Xylit.

Diese sind auch besonders für Diabetiker geeignet, weil sie keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Wer eine natürliche Alternative zum Süßen sucht, ist besonders bei Kokosblütenzucker, Ahornsirup oder Honig gut aufgehoben.

Typ Beschreibung
Datteln Mit einem Zuckergehalt von 60-70% sind Datteln ein guter Zuckerersatz. Sie spenden rasch Energie, beinhalten Mineralstoffe, Antioxidantien, Vitamine und Ballaststoffe und wirken verdauungsfördernd. Sie sind grundsätzlich für Diabetiker geeignet, wobei hier eine Tagesmenge von 3-4 Stück gilt.
Bananen Reife Bananen sind ebenfalls ein naturbelassenes Süßungsmittel und enthalten eine gesunde Süße, die sich als Zucker- und Eiersatz beim Backen gut eignet. Je reifer, umso süßer. Bananen beinhalten Ballaststoffe und lassen den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen wie raffinierter Zucker.
Honig Honig ist ein Naturprodukt aus Blütenpollen und wird am besten regional gekauft. Honig enthält rund 80% aus Zucker, davon ca. 40% Fruchtzucker sowie Glukose. Bio Honig wird nicht über 40°C erhitzt und enthält deshalb auch Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien.
Ahornsirup Ahornsirup ist ebenfalls ein Naturprodukt aus Baumharz und enthält, ähnlich wie Honig, Mineralstoffe und Vitamine und eine sehr hohe Süßkraft.Der in Deutschland am höchsten erhältliche Qualitätsgrad ist „AA“, denn es ist oft mit Zuckerwasser verdünnt. Die Süßkraft ist sehr hoch.
Stevia Stevia ist ein bekanntes Süßungsmittel mit der Nummer E 960. Stevia ist grundsätzlich eine Pflanze aus Südamerika. Dort werden Steviablätter direkt zum Süßen der Speisen verwendet, die frischen Steviablätter sind in Deutschland am Markt allerdings noch nicht erlaubt, deshalb werden Steviolglycoside mittels chemischer Verfahren im Labor gewonnen und sind mit 0Kcal etwa 30 Mal so süß wie Haushaltszucker.

Bei allen natürlichen Arten von Zuckerersatz gilt: diese sind gesünder als Zucker, haben weniger Einfluss auf unseren Blutzuckerspiegel, jedoch ist besondere Vorsicht bei hohem Fructoseanteil geboten. Aus diesem Grund solltest du besonders darauf Acht geben.

Wo kann ich Zuckerersatz kaufen?

Zuckerersatz bekommst du mittlerweile überall dort, wo du auch herkömmlichen Zucker bekommst, sprich, in erster Linie im Bio- und Supermarkt, Drogeriemarkt oder Reformhaus.

Diese sind zum Beispiel:

  • Rewe
  • Edeka
  • DM
  • Rossmann
  • denn’s
  • Reformhaus

Aber auch in Geschäften für Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel ist Zuckerersatz erhältlich, genauso wie online (Amazon).

Entscheidung: Welche Arten von Zuckerersatz gibt es und welche ist die richtige für dich?

Stevia, Xylit oder Birkenzucker – Zuckerersatz ist gefragt wie nie zuvor, denn es liegt im Trend, sich gesund zu ernähren.

Doch welcher Zuckerersatz ist überhaupt der richtige für mich? Wo kann ich ihn kaufen? Und ist das überhaupt so gesund?

Zuckerersatz gibt es mittlerweile wie „Sand am Meer“. Die beliebtesten sind u.a.

  • Agavendicksaft
  • Ahornsirup
  • Kokosblütenzucker
  • Stevia
  • Xylit
  • Erythrit („Xucker“)

Die verschiedenen Arten bringen jeweils Vor- und Nachteile mit sich. Je nachdem, was du bevorzugst, eignet sich eine andere Art für dich. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnet Agavendicksaft aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Agavendicksaft, ein Dicksaft oder Agavensirup, wird aus dem Saft der Agaven gewonnen, erhitzt und zu einem Sirup eingedickt.

Er besteht hauptsächlich aus Fructose und Glucose, wobei der Fructoseanteil deutlich überwiegt.

Vorteile
  • Natürlich
Nachteile
  • Hoher Fructosegehalt
  • Nicht überall einsetzbar

Agavendicksaft besteht zu über 80 Prozent aus Fruchtzucker, er sollte daher nur in kleinen Mengen, aber sicher nicht zum Backen, als Brotaufstrich oder als Marmeladensüße eingesetzt werden.

Was zeichnet Ahornsirup aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Ahornsirup ist der eingedickte Saft des Zuckerahorns, er enthält neben Wasser hauptsächlich Saccharose und Fructose.

Die meisten, der im Ahornsirup befindlichen, Substanzen zeigen – wie so oft bei pflanzlichen Produkten – antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.

Vorteile
  • Natürlich
  • Glykämischer Index niedriger als Zucker
  • Wirkt antibakteriell
Nachteile
  • Enthält Saccharose und Fructose

Der glykämische Index von Ahornsirup ist ebenfalls niedriger als der bei Haushaltszucker und sogar niedriger als bei Honig.

Daher hebt Ahornsirup den Blutzuckerspiegel nicht so sehr an. Eine weitere interessante Eigenschaft von Ahornsirup ist, dass er antibakteriell wirkt.

Was zeichnet Kokosblütenzucker aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Der Kokosblütenzucker wird aus dem frischen Saft der Kokosblüte gewonnen. Hierzu wird der Blütensaft zu einem dickflüssigen Sirup eingekocht und danach so lange erhitzt, bis Kristalle entstehen.

Vorteile
  • Natürlich
  • Niedriger glykämischer Index
  • Geringer Fructoseanteil
  • Reich an Mineralien
Nachteile
  • Teuer

Er hat einen niedrigen glykämischen Index, belastet den Blutzuckerspiegel daher kaum und sein Fructoseanteil ist gering.

Er enthält, für einen Zucker, relativ viele Mineralien. Er ist reich an Kalium, Magnesium, Eisen, Bor, Zink, Schwefel und Kupfer.

Was zeichnet Stevia aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Stevia Rebaudiana Bertoni (kurz: Stevia) ist eine für ihre Süße bekannte Staude („Süßkraut“ oder „Honigkraut“; eine von weltweit etwa 200 Steviaarten) aus der Familie der Asteraceae.

Die Süße ist auf sogenannte Steviolglykoside zurückzuführen, welche bei einem Biosynthesevorgang in den Blättern der Pflanze entstehen.

Steviosid ist 300 mal süßer als Rohrzucker. Generell sind so gut wie keine Nebenwirkungen bekannt.

In verschiedenen Studien wurde bisher die Ungefährlichkeit von Steviaprodukten bestätigt.

Da in Japan und Brasilien Steviaprodukte seit mehr als 25 Jahren in großen Mengen verkauft und angewendet werden und bisher keine gesundheitsschädigenden Wirkungen beobachtet wurden, wird im Allgemeinen von der Harmlosigkeit der Produkte ausgegangen.

Steviablätter werden darüber hinaus seit mehr als 500 Jahren von der indigenen Bevölkerung Paraguays und Brasiliens für die Zubereitung von Speisen und Getränken sowie als Heilpflanze verwendet.

Vorteile
  • Kalorienarm
  • Geringer glykämischer Index
  • Pflanzliche Basis
  • Für Diabetiker geeignet
  • Vielseitig einsetzbar
Nachteile
  • Chemische Gewinnung

Für Diabetiker gilt, Stevia / Steviaglukoside weisen keinen negativen Einfluss auf Appetit, Essensaufnahme, Insulinausschüttung (Blutzuckerspiegel) oder auf den Blutdruck auf, sind daher sehr gut als Zuckerersatz geeignet. (Die erlaubte Tagesdosis von 4 mg/kg/Tag).

Was zeichnet Xylit aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Xylit ist ein Zuckeralkohol und Bestandteil vieler Gemüse- und Früchtearten. Auch in der Rinde bestimmter Holzarten, wie zum Beispiel Birke und Buche, ist Xylit enthalten.

Anders als der alternative Name Birkenzucker suggerieren könnte, wird Xylit allerdings nicht direkt aus Birkenholz gewonnen, sondern muss extrahiert und aufwändig verarbeitet werden.

Vorteile
  • Kalorienarm
  • Geringer glykämischer Index
  • Gut für die Zähne
Nachteile
  • Chemische Gewinnung
  • Kann zu Verdauungsbeschwerden führen

Zuckeraustauschstoffe haben einen zuckerähnlichen, chemischen Aufbau. Sie werden von Bakterien nur langsam oder gar nicht verarbeitet und sind daher gering bis nicht kariogen.

Der Süßstoff Xylit spielt eine besondere Rolle in der Kariesprophylaxe, kann aber blähend und abführend wirken.

In Studien aus Finnland wurde zudem auch nachgewiesen, dass das Abtöten von kariesfördernden Bakterien im Mundraum mit Xylit nicht nur zuzüglich auf die Zahngesundheit auswirkt. (1)

Ziel einer weiteren Studie war die Bewertung der Auswirkung des täglichen Verzehrs von Erythrit-, Xylit- und Sorbit-Bonbons auf die Kariesentwicklung. Dabei steht das Wechselgebiss besonders im Vordergrund.

Es konnte eine kariespräventive Wirkung des 3-jährigen Erythrit-Konsums im Vergleich zu Sorbit bei Kindern mit Wechselgebiss festgestellt werden. Die Wirkung hielt bis zu 3 Jahre nach Ende der Tests an. (2)

Ein weiteres Ergebnis war, dass auch jede 4. Mittelohrentzündung damit vermieden werden kann. Bei einer bereits bestehenden Erkrankung kann dies jedoch nicht mehr wirken. (3)

Was zeichnet Erythrit aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Sowohl Xylit, als auch Erythritol gehören zu den Zuckeralkoholen, das heißt, sie werden aus der Reduktion von Kohlenhydraten gewonnen.

Sie weisen vor allem zwei Eigenschaften auf: Positiv zu betrachten ist, dass diese nur einen geringen bis keinen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel haben. Negativ betrachtet, können Zuckeralkohole jedoch eine abführende Wirkung besitzen.

Vorteile
  • Kalorienarm
  • Geringer glykämischer Index
Nachteile
  • Chemische Gewinnung
  • Kann abführend wirken

iese Arten von Süßungsmitteln sind beliebt wie selten zuvor. Ob im Super- oder Drogeriemarkt, auf Blogs oder Foren, überall ist die Rede von den verschiedenen Zuckerersatzarten. Es ist keine Neuheit, dass herkömmlicher Zucker als ungesund gilt.

Zucker wird für eine Vielzahl von Krankheiten verantwortlich gemacht und erfreut sich somit nur noch geringer Beliebtheit.

Immer mehr Menschen greifen deshalb auf natürliche Süßstoffe oder andere Alternativen zurück, denn auf die Süße will doch niemand verzichten.

Doch bei der großen Auswahl an Produkten, ist es gar nicht so leicht, das passende Produkt für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Zuckerersatz vergleichen und bewerten

Die wichtigsten Kriterien, auf die du beim Kauf besonders achten solltest, sind:

  • Typ
  • Bio / Fair Trade
  • Preis / Inhalt
  • Vegetarisch / Vegan
  • Für Diabetiker geeignet (glykämischer index? Fructosegehalt?)
  • Nährwerte

Tipp: Wirf auch einen Blick auf die Zuckerersatzvergleichstabelle. Da findest du die wichtigsten Eigenschaften der Ersatzstoffe kurz und übersichtlich zusammengefasst.

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt, um dir die Kaufentscheidung zu erleichtern.

Typ

Der erste und wichtigste Punkt, nach dem sich Zuckerersatzstoffe unterscheiden lassen, ist die Art, beziehungsweise die Herstellungsart.

Hier können, wie schon erwähnt, zwei Hauptarten unterschieden werden: zum einen die Süßungsmittel, die naturbelassen sind, und zum anderen die, die chemisch gewonnen werden.

Agavendicksaft, Ahornsirup und Kokosblütenzucker gehören der ersten Kategorie an, Stevia, Xylit und Erythrit der zweiten.

„Chemisch gewonnen“ bedeutet hierbei nicht, dass die Produkte ausschließlich synthetisch sind, sondern, dass sie verarbeitet wurden, beziehungsweise, dass der Süßstoff extrahiert wurde (wenn zum Beispiel das Produkt, aus welchem der Zuckerersatz gewonnen wird, nicht roh / unbehandelt verzehrt werden kann).

Die folgende Tabelle verschafft dir einen kleinen Überblick:

Zuckerersatz Beispiele
Naturbelassen
  • Agavendicksaft
  • Ahornsirup
  • Kokosblütenzucker
Synthetisch
  • Stevia
  • Xylit
  • Erythrit
  • Bio/Fair Trade

    Auch der Zusatz „Bio“ ist ein wichtiges Kriterium, nach dem du unterscheiden solltest. „Bio“ dürfen sich Produkte nur nennen, wenn sie ökologisch produziert werden.

    Wer Bio Lebensmittel isst, belastet seine Gesundheit nicht mit schädlichen Inhaltstoffen aus Fertigprodukten oder mit Pestidzidrückständen in Obst und Gemüse.

    Nutztiere werden in der biologischen Landwirtschaft besser behandelt als in konventioneller Massentierhaltung und auch mit Böden, Gewässern und Pflanzen wird sorgsamer umgegangen.

    Da viele Zuckerersatzstoffe naturbelassen sind, ist es ratsam, sie in Bio Qualität zu kaufen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

    Fair Trade kümmert sich vor allem um bessere Arbeits-, Lebensbedingungen und besseres Einkommen für kleinbäuerliche Strukturen, vor allem in Mittel- und Südamerika, Asien und Afrika.

    Wer also Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker aus diesen Regionen bevorzugt, sollte unbedingt auf das Fair Trade Siegel achten.

    Preis/Inhalt

    Beim Vergleich ist es auch immer wichtig auf den Inhalt und den jeweiligen Grundpreis zu achten, denn du solltest wissen, was du für dein Geld bekommst. Das kann auch das ausschlaggebende Kriterium am Ende sein, wenn du zwischen zwei Produkten schwankst.

    Ist in dem einen Produkt mehr Inhalt drin? Ist es aber dafür genauso teuer wie das andere Produkt? Oder gar Teurer? Und was lohnt sich?

    Der Preisvergleich gilt grundsätzlich für alle Einkäufe, in diesem Fall solltest du aber vorher auch nach Typ unterscheiden, denn jeglicher Preisvergleich nützt wenig, wenn „Äpfel mit Birnen“ verglichen werden.

    Was ist das Herkunftsland? Wie ist die Qualität? Bei Ahornsirup gilt zum Beispiel, je heller, desto besser. Natürlich müssen beim Preis auch die oben genannten Kriterien Bio und / oder Fair Trade berücksichtigt werden.

    In der Regel schlägt sich ein Biosiegel nicht nur in der Qualität, sondern auch im Preis nieder. Das gleiche gilt oftmals auch für Fair Trade Produkte.

    Vegetarisch/Vegan

    Wer nicht nur auf gesunde Ernährung achten möchte, sondern auch auf die Gewinnung, sollte nicht nur auf die Bio und Fair Trade Symbole achten, sondern auch darauf, ob das Produkt vegetarisch oder vegan ist.

    Das beinhaltet, dass keine tierischen Rückstände in den Lebensmitteln zu finden sind. Das ist ein Kriterium, an das wenige denken, denn im Prinzip sind all‘ diese Süßungsmittel von Natur aus vegetarisch oder sogar vegan.

    Aber wie bei allen Lebensmitteln, werden auch Zuckerersatzstoffe in Fabriken produziert, in denen auch unter Umständen andere Lebensmittel verarbeitet werden.

    Wer da also Wert drauf legt, sollte unbedingt nach dem vegan bzw. vegetarisch Stempel auf dem Etikett suchen.

    Für Diabetiker geeignet

    Für Diabetiker ist entscheidend, wie sich der Zuckerersatz auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Hilfreich ist hierfür der glykämische Index.

    Hierbei gilt wieder die oben genannte Unterscheidung in naturbelassene Süßstoffe und chemisch gewonnene Zuckerersatze.

    Erstere sind durch ihre Zusammensetzung weniger für Diabetiker geeignet, weil sie, wie herkömmlicher weißer Zucker, einen hohen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Dabei gilt: je niedriger, desto besser für Diabetiker.

    Synthetischer Zuckerersatz wie Xylit, Stevia oder Erythrit haben keinerlei Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, sind daher für Diabetiker besser geeignet als Haushaltszucker.

    Bei natürlichem Zuckerersatz gilt Folgendes: Nicht nur haben alle hier beschriebenen Alternativen – Ahornsirup, Agavendicksaft, und Kokosblütenzucker jeweils einen geringeren Wert als normaler Zucker und sondern eignen sich dadurch auch besser für Diabetiker als herkömmlicher Zucker.

    Ein zusätzlicher Blick auf die Kohlenhydrate ist dann noch empfehlenswert.

    Nährwerte

    Obwohl Alternativen zum herkömmlichen Haushaltszucker nicht per se schlecht sind, solltest du in jedem Fall darauf achten, welche Nährstoffe das jeweilige Süßungsmittel hat.

    Zwar sind Stevia und Erythrit kalorienarm, aber es mangelt eben auch an wichtigen Mineralien und anderen Nährstoffen.

    Kalorien sind nicht immer gleichzusetzen mit schlecht, es sollte auch auf die Zusammensetzung geachtet und überlegt werden, was einem wichtig ist.

    Kokosblütenzucker enthält eine große Menge Mineralien, wie Kalium, Magnesium, Eisen, Bor, Zink, Schwefel und Kupfer. Honig und Ahornsirup habe eine gewisse antibakterielle Wirkung.

    Was Xylit an Nährstoffen mangelt, macht es durch seine positiven Eigenschaften für die Zähne wieder gut.

    Vorsicht ist allerdings bei Agavendicksaft zu genießen. Dieser ist zwar natürlich und hat alle damit einhergehenden positiven Eigenschaften, jedoch auch einen extrem hohen Fruktosegehalt. Deshalb solltest du diesen nur in kleinen Mengen verzehren.

    Durch die extreme Süße ist auch Stevia am besten nur in kleinen Mengen zu genießen.

    Schlussendlich sind aber die Nährwerte, wie auch der Geschmack, ein persönliches Kriterium. Du solltest dir also im Klaren darüber sein, worauf du verzichten kannst und welches Kriterium einem persönlich wichtiger ist.

    (Bildquelle: 123rf.com / 60337968)

    Einzelnachweise (3)

    1. Scheinin A, Mäkinen KK, Tammisalo E, Rekola M. Turku sugar studies XVIII. Incidence of dental caries in relation to 1-year consumption of xylitol chewing gum. Acta Odontol Scand. 1975;33(5):269-78.
    Quelle

    2. Falony G, Honkala S, Runnel R, Olak J, Nõmmela R, Russak S, Saag M, Mäkinen PL, Mäkinen K, Vahlberg T, Honkala E. Long-Term Effect of Erythritol on Dental Caries Development during Childhood: A Posttreatment Survival Analysis. Caries Res. 2016;50(6):579-588.
    Quelle

    3. Milenković P, Pavlović-Kentera V. Erythroid repopulating ability of bone marrow cells in polycythaemic mice. Acta Haematol. 1979;61(5):258-63.
    Quelle

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    Daniela ist von der heilenden Wirkung pflanzlicher Stoffe überzeugt. Deshalb hat sie sich dazu entschieden, eine Ausbildung im Fachbereich Homöopathie zu absolvieren. Sie arbeitet freiberuflich als Homöopathin und in ihrer Freizeit ist keine Fachzeitschrift und kein Buch vor ihr sicher. Dadurch besitzt sie eine große Expertise im Bereich der pflanzlichen Heilkunde.
    Wissenschaftliche Studie
    Scheinin A, Mäkinen KK, Tammisalo E, Rekola M. Turku sugar studies XVIII. Incidence of dental caries in relation to 1-year consumption of xylitol chewing gum. Acta Odontol Scand. 1975;33(5):269-78.
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    Wissenschaftliche Studie
    Falony G, Honkala S, Runnel R, Olak J, Nõmmela R, Russak S, Saag M, Mäkinen PL, Mäkinen K, Vahlberg T, Honkala E. Long-Term Effect of Erythritol on Dental Caries Development during Childhood: A Posttreatment Survival Analysis. Caries Res. 2016;50(6):579-588.
    Gehe zur Quelle
    Wissenschaftliche Studie
    Milenković P, Pavlović-Kentera V. Erythroid repopulating ability of bone marrow cells in polycythaemic mice. Acta Haematol. 1979;61(5):258-63.
    Gehe zur Quelle